Donnerstag, Oktober 11, 2007

Trainerfindungskommison

Nächstes Jahr nach dem Gewinn der Europameisterschaft, wird Köbi Kuhn seinen Job als Nationaltrainer aufgeben und dann neuer Coach der Damen Ski-Nati oder von Roger Federer.

Aber wer kommt nach dem Symphatikus aus Zürich? Beim SFV scheint man ziemlich ratlos. Darauf deuten jedenfalls folgende Aussagen des Nationalmannschaftsdeligierten Ernst Lämmli hin. (Interview mit der NZZ)

"Es gilt, seriös alle Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen"

weiter spricht Lämmli vom bisherigen Assistenztrainer Michel Pont oder von Ottmar Hitzfeld, aber auch da bleibt der ehemalige FC Aarau Präsi, sehr vage...

"Wenn wir zuletzt zweimal erfolgreich handelten (Kuhn und Challandes als U-21 Trainer), muss das aber nicht bedeuten, dass wir uns wieder für eine interne Lösung entscheiden."

also wollen wir doch die Herrn aus Muri b. Bern mal unterstützen. Wenn würdet ihr zum Nachfolger erküren? Kurt Jara etwa, oder doch Alice Kuhn?

Schreibt doch eure Meinung in den Kommentar zu diesem Blog. Demjenigen oder derjenigen mit der besten Wahl oder Begründung, zahl ich ein Bier oder ein Panache...an der OLMA oder sonstwo. Einfach nicht die alkoholfreie Pfütze vom Letzigrund nächsten Samstag.

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Schweiz : Nigeria

vor dem "Blick", ja sogar vor WDG (dem genialistischen Blogger vom Köppel'schen Blättchen), und natürlich auch vor der SFV Homepage.
Hier die Ankündigung für das Länderspiel Schweiz : Nigeria.
Achtung noch keine Tickets erhältlich, nicht das jetzt die Ticketcorner Homepage zusammenbricht...oder irgendwelche Leute vor Bahnschaltern übernachten.

Dienstag, 20.November 2007,
Wankdorf Bern (der Austragungsort scheint noch ein wenig fraglich, weil wohl der Berner Kunstrasen, für die Nigerianer nicht gerade die ideale Africa-Cup Vorbereitung darstellt)

Die Info, ist übrigens bereits seit Montag auf der BBC Homepage aufgeschaltet. Die Jungs um Berti Vogts (bekannt als Tatort Nebendarsteller und Ex-Bundestrainer) treffen also aller Voraussicht nach auf die Kicker vom Köbi.
Sollte es sich der SFV nicht doch noch anders überlegen, sind ja immerhin noch gut 5 Wochen bis zum Spiel...(siehe Blog, vorm Hotelbalkon oder so)

Quelle: BBC

Nigeria book Switzerland friendly

Nigeria will play Switzerland in an international friendly as part of their preparations for next year's African Cup of Nations' finals in Ghana. The Nigeria Football Association (NFA) announced the match will take place in Berne on 20 November, three days after another friendly in Ljuljana against Slovenia. The Super Eagles have already qualified for the finals after finishing top of Group 3 on 15 points. Nigeria are also due to travel to play Mexico on 14 October, however Berti Vogt's will be without two players for the game. Portsmouth striker Nwankwo Kanu is out with a knee injury and Richard Eromoigbe of Levski Sofia has a thigh strain.

Montag, Oktober 08, 2007

landauf, landab und der Coiffeur

Wieder mal einiges los im Land von Käse und Uhren…im Land von Sven Epiney und Monika Fasnacht von Paola und Kurt Felix.

Da fährt zuerst der Piero, so ein Ex-Music Star Teilnehmer, dem "Blick"voll in die Hütte. En "geile Siäch" würde man meinen, hätte schon lange Mal einer machen sollen. Sogar vom Bundesrat Leuenberger erhielt er Rückendeckung: "Wa dä Coiffeur do gmacht häd, für da chani sogar es gwüsses verständnis ufbringe"! Ja, Ja "dä Coiffeur" fühlte sich übrigens geehrt über die aufmunternden Worte vom Moritz.

Ansonsten sorgten ja vor allem die Scharmützel rund um die SVP Wahlkampfveranstaltung in Bern für Aufregung. Das Konzept der Bauernpartei ging leider vollends auf. Zwar konnte ihre Propagandaveranstaltung nicht durchgeführt werden, doch an den Stammtischen landauf, landab wurde wohl das Kreuzchen bei den Rechtspopulisten gemacht. Ganz klar auch gegen "Schafsplakate" ist Gewalt keine Lösung, aber die ach so "objektiven" Medien schlachteten das Thema doch ein wenig gar einseitig aus. Womit wir wieder beim Coiffeur aus Laufen wären. Er kennt ja den Weg zum Ringier Verlag bereits, und vielleicht fährt Mamas Mercedes ja noch.

Auch Prügel in Bern gabs für den FC Luzern. 6 Eier kriegten die Leuchten von den YB'lern eingeschenkt. Gewohnt selbstkritsch stellte sich Trainer Sforza vor seine Mannschaft: "Ich lehne jede Verantwortung für diese Leistung ab". Nun wird er wohl bald eines seiner lukrativen Angebote aus dem Ausland annehemen….Abramovitsch lockt sicher mit den Millionen. Wer möchte ihn nicht verpflichten, den zukünftigen "Welttrainer des Jahres".

In St.Gallen marschiert man unterdesen schnurstracks Richtung NLB. Ich möchte es jetzt nicht verschreien und auch nicht hoffen, aber würde mich nicht wundern wenn das entscheidende Barrage Spiel zwischen dem FC Wil und dem FC St.Gallen stattfinden würde. Ich sehe es schon vor mir, Marc Zellweger mit einem schönen Flugkopfball ins eigenen Tor, und die ganzen Arena Träumerein sind vorest beendet. Ich meine es ist der FC St.Gallen und es würde halt passen, wenn das erste Pflichtspiel im neuen Stadion zwischen den St.Gallern und dem FC La Chaux de Fonds stattfinden würde.
Die Anhänger riefen jedenfalls beim letzen Spiel schon lauthals "Wir sind nur wegen dem Stadion hier" und da haben sie recht. Das Espenmoos hätte den Abstieg in seiner letzten Saison wirklich nicht verdient.

Übrigens apropos St.Gallen und apropos Kurt und Paola Felix. Zufällig sehe ich gestern die Wiederholung von "Wetten Dass" Live aus Basel. Stargäste aus der Schweiz, eben der Kurt und die Paola. Immer noch die grossen Bringer im deutschen Fernsehen. Die einzigen Stars aus Helvetien die man in Deutschland kennt (also den Ciri Sforza natürlich noch)
Bisjetzt sag ich da nur! Vielleicht findet ein Coiffeur aus Laufen mal den Weg zur BILD Zeitung...Wer weiss?

Samstag, Oktober 06, 2007

Oktoberfest...


Merkwürdige Leute, diese Carfahrer. An diesem Tag kutschierte uns wieder mal ein ganz besonderer Exponent dieser Berufsgattung durch die Gegend.
Sein Name Martin oder so, die meisten Car-Chaffeure die ich in meinem bisherigen Leben kennengelernt habe heissen nun mal Martin. Gleich beim Einstieg früh morgens in Gossau, gibt er uns zu verstehen, dass er eigentlich nicht grosse Lust hat, uns nach München zu fahren:"Ha müese ispringe, de ander isch chrank!" In den folgenden Stunden, durften wir dann noch des Öfteren mit der kauzigen Art des Chaffeurs (nennen wir ihn jetzt mal "Kutscher", denn so nannte ihn nach kurzer Zeit die ganze Busbesatzung) Bekanntschaft machen. Auch auf das Einkassieren der 65.-- Franken für den Transfer Gossau-München-Gossau machte ihm wenig Freude "Häh, häsch ä Bank usgraubt, häh?" meint er als jemand mit einer hundert Franken Note bezahlen will. Danach begrüsste er die Busbesatzung mit einem freundlichen "Herzlich willkommen zu der Reise an dieses Saufgelage da". Interessanterweise spricht er in der Folge immer von einem Ausflug auf die "Wees" nicht auf die "Wiesn", vielleicht hat das damit zu tun, dass er früher jeweils zu einer Landmaschinenaustellung auf die "Wees" gefahren ist, wie er später noch erzählen wird. Man weiss es nicht...

Die Busbesatzung selber setzte sich in etwa so zusammen, wie man sich wohl so eine Busbesatzung "Oktoberfest-Touristen" vorstellt. Da wären mal die vier Leute in der letzten Reihe, alle Vier mit diesem merkwürdigen T-Shirt an, wo es so Spermien drauf hat die ein Schweizer Kreuz bilden. Darunter steht dann irgendwie "Everbody loves Switzerland"!
Logo "Everbody", vorallem Everbody mit so einem T-Shirt an. Desweiteren besteht die illustere Gesellschaft aus einigen Polizisten, in privater Mission unterwegs nach München. Sogar eine Polizistin ist noch dabei....obwohl ich immer noch nicht sicher bin ob Polizisten oder Polizist. So kurze Haare und ein Schweden Shirt in Gr.XL an, war echt nicht ganz klar...und das soll jetzt nicht herablassend gemeint sein.

Auch nach dabei zwei, drei Junge, die schon ordentlich am bechern waren, was auch nicht von einer grossen Oktoberfest Erfahrung zeugt. Intelligentes Trinken ist da angesagt, nicht gleich "drischüsse" sondern schon schauen das der Rausch nicht schon Nachmittags um Fünf den Höhepunkt erreicht. Dementsprechend tranken wir nichts, und so eine nüchterne Busfahrt war ja auch mal eine neue Erfahrung. Es gab ja auch sonst genug zu erleben in unserem Car, mit unserem herrvorragenden "Kutscher". Nachdem er zielsicher in den morgendlichen Stau in Bregenz fuhr, waren wir nach fast 2 Stunden dann auch schon in Lindau, von dort gings dann bis München ziemlich zügig. Ja aber eben nur bis München. In München selber, verfuhr sich der "Kutscher" zielsicher und so fuhren wir durch die schönsten Gassen und Strassen von München, gut in Giessing waren wir auch noch, aber ansonsten wirklich wunderschön. Nach etwa einer Stunde Suche nach der Theresienwiese, kommentierte er dann endlich seine Sucherei das erste Mal "Schuld an allem sei der Streik der Deutschen Bahn"! Sehr interessante These wie ich finde. Jedenfalls fanden wir dann doch noch den Weg ans Oktoberfest, mit Hilfe der Radweg Bezeichnungen...und mit vereinten Kräften.

Auf der "Wiesn" selber sprintet wir vom Durst gepeinigt sofort ins "Bräurosl" Zelt, was so irgendwie das Zelt der Münchner ist. So verbrachten wir einen herrlichen Tag, nun ja und das mit dem intelligent Trinken war, dann auch ziemlich schnell vergessen, trotzdem hielten wir bis 22.oo durch, und Luca Toni (Gell, i gseh us wie dä Luca Toni?, Gell scho chli, lueg mol mini Frisur") verführte massenweise Müncherinen.

Nachher wankte man wieder zurück zum unserem "Kutscher", der uns schon sehnsüchtig erwartet hatte. Auf dem Nachhauseweg schlief ich dann einen Teil meines schönen Rausches aus und in meinen letzten verschwommenen Gedanken denke ich noch "Schon merkwürdige Leute diese Car-Chaffeure."


Donnerstag, Oktober 04, 2007

vorm Hotelbalkon oder so...

Lange ist es her, seit ich das letze Mal über unsere tolle "Nati-Reisli" Organisation geschrieben habe. Nachdem Köbi und Co. zuerst noch auf die übermächtigen Österreicher und die Fussballweltmacht USA treffen werden, hat die bösi, bösi UEFA noch zwei Länderspieltermine im November in den Kalender geschrieben. Soll bedeuten der Fussballverband darf sich auf Testspielgegnersuche machen…"Schreien und Entsetzen in Muri bei Bern"

Ums kurz zu sagen, man hat bisjetzt noch keinen Gegner bekanntgegeben rsp. gefunden! Welch Überraschung, sag ich da nur.
Leider hat auch Alice Kuhn in ihren bevorzugten Feriendestinationen noch kein günstiges Angebot vom Travelclub entdeckt (Gruppentarif), scheint also, dass die Nati gegen die Veteranen vom FC Feusiberg oder so in die Hosen steigen muss, wenn nicht noch irgendwoher eine andere Landesauswahl hergezaubert wird.

Die Sache mit dem Länderspielterminen vom November kommt ja auch ganz spontan, so mir nichts dir nichts, haut die UEFA doch glatt noch 2 Länderspieltermine in den Kalender(vor ca.1,5 Jahren). Der SFV hat doch sonst schon genug am Hut, die talentiertesten Spieler laufen weg, Trainer hat man auch noch keinen für nach der EM, und sind wir ehrlich wenn der Zloczer die dritten Zähne vergräbt, sollte man auch noch einen neuen Präsi irgendwoher nehmen…

Zurück zu den Länderspielen, die Österreicher spielen an besagten Terminen übrigens unter anderem gegen England. Die Briten haben wahrscheinlich schon vor Monaten händeringend einen Gegner für dieses Datum gesucht. Da hat die Schweiz aber dann wohl lieber abgesagt, wer weiss vielleicht hätte ja wieder Brasilien angefragt? "und die händ dä Ronaldinho weisch"

Ich bin jedenfalls gespannt, welche hochkaratige Mannschaft noch präsentiert wird. Ein Kollege von mir weilt im November in Thailand (Ferien mit Freundin versteht sich). Jedenfalls hat er schon mal den Verdacht geäussert, eine Mannschaft von örtlichen Hotelangestellten werde wahrscheinlich direkt vor seinem Hotelbalkon ein Testspiel gegen unsere Helden in Rot-Weiss bestreiten….Wer weiss, viel profesioneller war die Auswahl Jamaikas, vom Spiel in Fort Lauderdale diesen Frühling, ja auch nicht.

Montag, Oktober 01, 2007

FC Gossau : AC Lugano


NLB
Buechenwald Anlage, ehemals Gemeindesportplatz

720 Zuschauer (Saisonrekord)

Der ehemalige Gemeindesportplatz Gossau, der nun Sportanlage Buechenwald heisst (Gemeinde tönt wahrscheinlich zu provinziell), und auf "Challenge-Leauge" Anforderungen umgebaut wurde, erlebte eine gelinde gesagt ziemlich abverheite Premiere.

Die neue Lautsprecheranlage funktionierte schon mal gar nicht, dazu dürften auch noch einige Zuschauer am drauffolgenden Tag den Augenarzt aufgesucht haben. Der neue Stadionzaun, wenn dieses "Ding" überhaupt diesen Namen verdient, ist nämlich an Hässlichkeit kaum zu überbieten. Schuld daran ist die Stadt Gossau. Der Fussballclub Gossau hat diese "künstlerische Verwirrung" nicht gutgeheissen, wie man hört. Dieses farbige "Irgendwas" muss wohl von Jemandem ausgesucht worden sein, der noch nie in einem Stadion war…und dessen Interesse sich auf den Bereich abstrakte Kunst beschränkt.
Das Interesse der zahlreich!!!! anwesenden Polizisten beschränkte sich dagegen auf den Schüblig vom Grill (O-Ton Wurstbrötler: "Häh, ei Wurst händer z'guet, häh, gell!). Ziemlich schnell wird auch dem pflichtbewusstesten Beamten aufgefallen sein, dass hier am heutigen Sonntag Nachmittag, nur ein bisschen "Sünnele" und Wurstessen auf Staatskosten angesagt war. Das Gossauer Publikum ist jetzt ja nicht gerade für seine Heissblütigkeit bekannt, und auch die sechs (von Hand gezählten) mitgereisten Fans aus dem Süden der Schweiz, verhielten sich auffallend ruhig im beschaulichen Fürstenland.

Auf dem Spielfeld, erlebte der FC Gossau wohl die bittersten 45 Minuten seit dem Aufstieg in die zweithöchste helvetische Liga. 0:4 hiess es zur Pause, ein gewisser Pascal Renfer, ehemaliges Talent oder so, schoss zwei Tore. Den Heimteam merkte man merklich die Anstrengungen der letzten Wochen an. Die Luganesi waren immer, wie heisst es da jeweils im Fernsehen, den entscheidenen Schritt schneller als die Gossauer.

So bleibt zu hoffen, dass nächstes Mal auch die Lautsprecheranlage funktioniert und in der Zwischenzeit bis zum nächsten Heimspiel irgendjemand ein Vanalden Akt auf den neuen Stadionzaun verübt. Dies soll jetzt keine Aufforderung sein, nur sollte man diese "Kakerlake" unter den Stadionumzäunungen schleunigst wieder abmontiern, bevor man von Zuschauern auf Körperverletzung (die Augen) verklagt wird.

Mittwoch, September 26, 2007

Unsere Welt

Heute war die Filialen-Eröffnung des allseits bekannten schwedischen Möbelgiganten in St.Gallen. Wieso ich das hier schreibe? Tja ich durfte durch mein Bürofenster den ganzen Tag lang, dem "Run" auf die Pflanzen für 5 Stutz und den "Chleiderkaschte" für 80 Stutz zuschauen.
Hektische Treiben schon um kurz nach neun Uhr morgens auf dem Parkplatz vor unserem Büro. Hausfrauen können es nicht mehr erwarten...sie spüren wohl eine Erregung wie sonst nur noch an einer "Tupper-Ware" Party im eigenen Wohnzimmer.

Wochen, Monate und wahrscheinliche schon jahrelang haben sie auf diesen Moment gewartet-IKEA in St.Gallen! Die armen Kindern tun mir leid, sie werden richtiggehend aus dem Auto gezerrt. Man fragt sich, wieso haben die Frauen den Nachwus überhaupt mitgeschleppt? Erst später wird mir klar warum, auch Dreijährige eignen sich durchaus zum Schleppen von neuen Plastikstühlen.

Halb Zehn, der Ausweich-Parkplatz vor unserm Büro erlebt Hochkunjunktur, die Tiefgarage beim gegenüberliegenden Möbelgeschäft ist nämlich total überfüllt, und keiner kommt mehr rein.
Mittags höre ich auch dem Nachhauseweg den regionalen Radiosender, irgendwelche 25jährigen Frauen werden interviewt. Sie waren die ersten Kunden in der neuen Filiale und können ihr Glück kaum fassen: "also i ha da gar nöd gmerkt, das mir die erschte sind, aber jetzt mues i säge da isch eifach nume Super"!
Super wirklich Super!

Männer hats übrigens auch. Frage des Reporters: "Sie sind scho am Nüni vorem Lade gsi, häd da en spezielle Grund?" Der Mann gibt eine ehrliche Anwort: "Jo, ich bi eigentli nume weg dä Fleischhäppli do gsi, die gits Gratis!"

Ein Strahlen in den Gesichtern der Frauen die zu ihren Autos zurückkehren, mit Sachen die sie wohl nicht wirklich brauchen und vielleicht auch nie zusammenbauen werden....aber wirklich Super gibts jetzte einen IKEA in St.Gallen!

Zufrieden steigen sie mit ihren müden und vor Erschöpfung weinenden Kindern in ihre Autos, und denken wohl: "Schade hätte noch für eine Pflanze mehr Platz gehabt und der Kevin hätte ja die kurze Strecke auch in den Kofferraum gekonnt!"

Übrigens, heute schritt die Militärdiktatur in Burma, das erste mal mit Gewalt gegen tausende Demonstranten vor. Burma ist ein Nachbarland von China, und eines der ärmsten Länder in Asien. In einem anderen Teil unserer Welt warten die Leute also Jahre auf die Gelgenheit endlich mit Demonstrationen, gegen ihrer korrupte Regierung auf die Strasse zu gehen, in anderen Ländern warten sie Jahre auf eine IKEA Eröffnung.

Unsere Welt halt...