Grandios die Zusammenstellung der "50 dämmlichsten Ideen der Fussball Geschichte" in der neuen Ausgabe des Magazin "11 Freunde". Beim Durchlesen kamen mir sofort einige Aktionen aus dem heimischen Fussball in den Sinn. Mit dem Schreiben begann ich schon vor einer Woche, aus gutem Grund hab ich mit der Veröffentlichung noch bis zum heutigen Tag gewartet.
Die unglücklichsten Ideen der Schweizer Fussball Geschichte:
1)Arthur Jorge wirft Adrian Knup und Alain Sutter aus dem EM Kader 1996.
Auf dem Höhepunkt ihres fussballerischen Könnens werden die beiden Legionäre aus dem Kader für die Europameisterschaft in England geworfen. Dafür gehören die Weltklasse Fussballer Patrick Sylvestre und Regis Rothenbühler dem Kader an. Die harmlose Schweiz scheidet sang und klanglos aus. Der "Blick" titelt "Hoppla Jorge" und der introvertierte Portugiese beendet sein kurzes Intermezzo in der Schweiz.
2)Marco Steller tritt zum Penalty an.
Die Schweizer Nationalmannschaft steht kurz vor ihrem grössten Spiel. Nur noch fünf Penalty's getrennt von einem WM Viertelfinale gegen Italien. Trainer Köbi Kuhn beordert den hypernervösen Marco Streller zum Elfemeterpunkt. Der Basler Stürmer veranstaltet ein merkwürdiges Zungenspiel und scheitert mit einem Schuss, für den selbst das Prädikat "Harmlos" noch eine masslose Übertreibung wäre. Der Anfang vom Ende an der WM 2006…
3) Die Amerika Tournée
Ziemlich chaotisch verläuft die Vorbereitung der Schweizer Fussballnationalmannschaft auf die EM im eigenen Land. Mangels Qualifikationsspielen und Testspielgegnern ist man in einer verzwickten Lage. Die ewigen Spiele gegen Mitveranstalter Österreich werden mit der Zeit mühsam und interessieren kein Schwein. So beschliesst der SFV eine Reise ins sonnige Florida zu unternehmen. Mit Jamaica und Kolumbien warten zwei grosse Namen des Weltfussball auf die helvetischen Kicker. Allerdings ist bis zuletzt nicht wirklich klar, ob und wann diese Spiele überhaupt stattfinden. Einige Anhänger müssen gar Flüge umbuchen, um im Rentner Paradies Fort Lauderdale einem Spiel gegen die Reggae Kicker beizuwohnen. Während des Spiels strömen Anwohner aus den umliegenden Quartieren in das kleine Stadion und feiern eine Party. Gerüchten zufolge steht Jamaica nur mit einer halbprofessionellen Auswahl auf dem Platz. Man spricht gar davon, dass einer der Spieler das erste mal Kickschuhe getragen haben soll. Schlussendlich legt die Schweizer Nati zwei ziemlich blamable Auftritte hin und fliegt wieder nach Hause. Zurück von einer Reise, die den meisten Teilnehmern für immer Rätselhaft bleiben wird. Die folgende EM verläuft dann ähnlich wie die Amerika Reise.
4) Anita Burri verliebt sich in Fussballer.
Die Ex-Miss Schweiz mag ballspielende Männer. Nachdem ihre Beziehung mit dem Nati-Spieler Bernt Haas in die Brüche geht, verliebt sie sich daraufhin in GC Veteidiger Marc Hodel. Teamkollege Haas ist darüber "Not Amused". Die Ehe mit Hodel geht nach 4 Jahren ausseinander. Aktuell ist sie mit Beach Fussballer Stephan Meier zusammen. Viel Glück!
5)YB baut kompromisslos ein neues Stadion.
Mythos Wankdorf! Die Stätte des WM Finale von 1954 ist eines der legendärsten Stadien der Welt. Das schert die Verantwortlichen in der Hauptstadt aber wenig, sogar der weltbekannte Uhrenturm wird abgebrochen. Jedes Bauernhaus aus den Dreissig Jahren wird heute denkmalgeschützt, nicht aber ein weltbekanntes Fussballstadion. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit, die neue gesichtslose Fussballstätte kriegt den weichgespülten Namen "Stade de Suisse".
6)Hakan Yakin wechselt zu Felix Magath.
Das passt wie eine Stradivari Geige an ein Punk-Konzert in Bristol. Ausgerechnet der sensible Techniker aus Basel wechselt zum "Quälix" ins Schwaben Ländle. Das kann nicht gut gehen, geht auch nicht gut. Nach 9 Spielen und 0 Toren verabschiedet sich Yakin aus Stuttgart.
7) Raimondo Ponte schreibt das Buch "Auf dem Weg nach Mexiko"
Die Schweiz ist 1985 gut in die WM Qualifikation gestartet. Raimondo Ponte ist einer der bekanntesten Schweizer Fussballer jener Zeit und Teil dieser Nationalmannschaft. Was liegt da näher, als ein Buch zu schreiben? Die Lektüre ist ein Rückblick auf die glanzvolle Karriere von Ponte. Ein Blick auf das kommende Grossereignis darf natürlich auch nicht fehlen. Leider bringt das Meisterwerk wenig Glück, den Sombrero zieht nämlich kein Schweizer Fussballer an. Der Tequila wird höchstens im Dorf-Pub getrunken. Zwei Niederlagen und drei Unentschieden zum Schluss der Qualifikation reichen nicht zum Duell gegen Platini, Maradona und Co.
8)Mario Frick wird vom FC St.Gallen freigestellt und wechselt zum direkten Konkurrent GC.
Er sollte Leitfigur und Star einer aufstrebenden St.Galler Mannschaft werden. Nach dem Aufstieg in die NLA verpflichten die Ostschweizer den langjährigen Italien Legionär Mario Frick. Der Liechtensteiner wird aber nie richtig glücklich bei den Espen. Er schiesst kaum Tore und ist bei den Fans nicht sonderlich beliebt. Nach der Vertragsauflösung unterschreibt der Stürmer beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Ein taktisch genialer Schachzug der Espen, zumal das erste Spiel der Rückrunde gleich FC SG:GC lautet. Es kommt wie es kommen muss. Frick schiesst gleich nach 8.Minuten das 1:0. Das Endresultat lautet 1:4 aus Sicht der St.Galler, als ob man an einem Felsvorsprung steht und jemanden zuruft "komm remple mich mal an".
9) "Wer sitzt ist ruhiger, als stehend" (Joseph S.Blatter)
Stellvertretend für die tollen Ideen des Walliser Fussballfunktionär, sei obiger Vorschlag genannt. Die Abschaffung der Stehplätze reiht sich übrigens nahtlos ein in die Liste weiterer toller Vorschläge z.b. Tore vergrösseren, Golden Goal, Einlauf statt Einwurf, Frauenmannschaften sollen femininere Kleidung tragen usw.usw.usw.
10) FC Malcatone Agno fusioniert mit dem FC Lugano
Der Fussballverein aus dem Tessin erlebte gerade seine sportlich erfolgreichste Zeit. 2004 steht der Verein aus der Gemeinde Agno gar auf Rang 4 der NLB. Der grosse Nachbar FC Lugano durchlebt dagegen schwierige Zeiten und geht in Konkurs. Agno fusioniert daraufhin mit den Luganesi, der Traditionsverein bleibt somit in der NLB. Anfänglich ist das Logo von Agno noch in das neue Vereinswappen integriert. Mittlerweile spricht aber niemand mehr vom FC Malcatone Agno und der AC Lugano kickt immer noch in der NLB. Eine klassische Win-Win Situation für beide Parteien...
Montag, Februar 07, 2011
Mittwoch, Januar 26, 2011
Laufsport Tagebuch
Ich melde mich mal wieder. Diverse Verpflichtungen hielten mich vom Schreiben ab, ich fand einfach keine Zeit. Nein, natürlich nicht. Es fehlte mir schlichtweg die Motivation. Dieser Blog war ja nie als "Massen-Medium" angedacht. Trotzdem ist es schön, dass er viele Leser gefunden hat. Gossau-Gedanke soll auch nicht Sterben, wobei ich nicht garantieren kann, dass es nicht doch in ein paar Monaten so sein wird. Nach meinen Vorstellungen soll aber auch weiterhin möglichst oft über die FC Gossau Spiele berichtet werden. Natürlich dürfen auch die Geschichten von den Auswärtsreisen mit der Nati nicht fehlen. Politik und sonstiges wie immer, je nach Lust, Laune und Aktualität.
Mein erster Text in diesem Jahr dreht sich um den Laufsport. Eine Sache, die in meinem Leben einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Ich will ab und zu eine Art "Lauf-Tagebuch" veröffentliche. Schön, wenn das interessiert, auch egal, wenn dem nicht so ist. Schlussendlich, so egoistisch das klingen mag, schreibe ich ja vor allem für mich :-)
Saisonvorbereitung und Saisonstart:
Nein, Extrem Sportarten wären wohl nichts für mich. Ich liege auf der Liege in einer Arztpraxis. Beide Knien sehen ziemlich mitgenommen aus. Es ist nichts Schlimmes, nur tiefe Schürfungen, wie ich gerade von meinem Arzt erfahre. Eine Stunde zuvor ging ein Überholmanöver ziemlich schief und endete auf dem Boden eines Kiesweg. Natürlich bin ich danach mit offenen Knien und zerissener Laufhose trotzdem ins Ziel gespurtet. War mein Sturz eine Folge des Ehrgeiz, der mit mir durchging, oder die falsche Kurventechnik? Jedenfalls soll niemand behaupten Laufsport sei eine Sache für Weichlinge. Im Gegenteil Laufsport kann manchmal richtig weh tun, und richtig unangenehm sein. Wer schon mal 42,195 Kilometer am Stück gelaufen ist kann mir da zustimmen. Wer schon mal bei -20 Grad seine Laufschuhe angezogen hat, und die kalte Bise auf den ersten Metern im Gesicht spürte, kann mir ebenfalls beipflichten. Wieso tun sich diese Sache trotzdem immer mehr Menschen an, auch solche die nicht unbedingt masochistisch veranlagt sind? Es ist wohl das Gefühl etwas Gutes für seinen Körper zu tun, es ist die Freude an Fortschritten, es sind die traumhaften Läufe in unserer Natur. Nicht zuletzt sind es auch die Erfolge. Ski Legende Bernhard Russi meinte Letztens, die Gefühle eines Sportlers nach Erfolgen seien ziemlich identisch, egal ob international, national, regional oder sogar kommunal.
In diesem Sinne erlebte ich, wie auch schon die letzten Jahren, eine innere Unruhe. Die erste Januarwoche sollte mein Jahresplan stehen. Ich brauche Ziele, um mich im Training motivieren zu können. Die österreichischen Bundesbahnen bescherten mir mit einem kostengünstigen Angebot das erste "Saisonhighlight". Statt wie Hinz und Kunz und mein halber Laufverein nach Zürich zu fahren, zieht es mich nach Linz zum zweitgrössten Marathon des Landes. Die Hoffnung ist, dass der Schnee nun bald verschwindet und ich eine seriöse Vorbereitungen aufgleisen kann. Diese wird zwei Halbmarathons und einige schnelle kürzere Läufe beinhalten. Beim Laufcup, meiner Lieblings-Winter Veranstaltung, habe ich mich mittlerweile als Top 10 Läufer etabliert. Wo wir beim regionalen Faktor wären. Es freut mich schon zu sehen, mit was für bekannten Läufern ich mithalten kann. Klar werde ich nicht die grosse Profikarriere starten, trotzdem denke ich, dass ich ziemlich viel aus meinen Möglichkeiten heraushole. Zumal sich mein Trainigsaufwand mit 50 Kilometern in der Woche, doch eher in Grenzen hält. Qualitativ gutes Training kommt meiner Ansicht nach immer vor Quantität. Der Körper dankt es auch, wenn man mal eine Trainingseinheit auslässt. Wichtig ist auch eine Abwechslung im Trainigsplan. Intervalle, Longjogs und vor allem immer wieder Wettkämpfe gehören dazu.
So meine Knien erlauben schon wieder das Joggen, obwohl das Gehen noch Schmerzen bereitet. Laufen ist eben auch eine Sucht, aber da gibt es Ungesünderes.
Mein erster Text in diesem Jahr dreht sich um den Laufsport. Eine Sache, die in meinem Leben einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Ich will ab und zu eine Art "Lauf-Tagebuch" veröffentliche. Schön, wenn das interessiert, auch egal, wenn dem nicht so ist. Schlussendlich, so egoistisch das klingen mag, schreibe ich ja vor allem für mich :-)
Saisonvorbereitung und Saisonstart:
Nein, Extrem Sportarten wären wohl nichts für mich. Ich liege auf der Liege in einer Arztpraxis. Beide Knien sehen ziemlich mitgenommen aus. Es ist nichts Schlimmes, nur tiefe Schürfungen, wie ich gerade von meinem Arzt erfahre. Eine Stunde zuvor ging ein Überholmanöver ziemlich schief und endete auf dem Boden eines Kiesweg. Natürlich bin ich danach mit offenen Knien und zerissener Laufhose trotzdem ins Ziel gespurtet. War mein Sturz eine Folge des Ehrgeiz, der mit mir durchging, oder die falsche Kurventechnik? Jedenfalls soll niemand behaupten Laufsport sei eine Sache für Weichlinge. Im Gegenteil Laufsport kann manchmal richtig weh tun, und richtig unangenehm sein. Wer schon mal 42,195 Kilometer am Stück gelaufen ist kann mir da zustimmen. Wer schon mal bei -20 Grad seine Laufschuhe angezogen hat, und die kalte Bise auf den ersten Metern im Gesicht spürte, kann mir ebenfalls beipflichten. Wieso tun sich diese Sache trotzdem immer mehr Menschen an, auch solche die nicht unbedingt masochistisch veranlagt sind? Es ist wohl das Gefühl etwas Gutes für seinen Körper zu tun, es ist die Freude an Fortschritten, es sind die traumhaften Läufe in unserer Natur. Nicht zuletzt sind es auch die Erfolge. Ski Legende Bernhard Russi meinte Letztens, die Gefühle eines Sportlers nach Erfolgen seien ziemlich identisch, egal ob international, national, regional oder sogar kommunal.
In diesem Sinne erlebte ich, wie auch schon die letzten Jahren, eine innere Unruhe. Die erste Januarwoche sollte mein Jahresplan stehen. Ich brauche Ziele, um mich im Training motivieren zu können. Die österreichischen Bundesbahnen bescherten mir mit einem kostengünstigen Angebot das erste "Saisonhighlight". Statt wie Hinz und Kunz und mein halber Laufverein nach Zürich zu fahren, zieht es mich nach Linz zum zweitgrössten Marathon des Landes. Die Hoffnung ist, dass der Schnee nun bald verschwindet und ich eine seriöse Vorbereitungen aufgleisen kann. Diese wird zwei Halbmarathons und einige schnelle kürzere Läufe beinhalten. Beim Laufcup, meiner Lieblings-Winter Veranstaltung, habe ich mich mittlerweile als Top 10 Läufer etabliert. Wo wir beim regionalen Faktor wären. Es freut mich schon zu sehen, mit was für bekannten Läufern ich mithalten kann. Klar werde ich nicht die grosse Profikarriere starten, trotzdem denke ich, dass ich ziemlich viel aus meinen Möglichkeiten heraushole. Zumal sich mein Trainigsaufwand mit 50 Kilometern in der Woche, doch eher in Grenzen hält. Qualitativ gutes Training kommt meiner Ansicht nach immer vor Quantität. Der Körper dankt es auch, wenn man mal eine Trainingseinheit auslässt. Wichtig ist auch eine Abwechslung im Trainigsplan. Intervalle, Longjogs und vor allem immer wieder Wettkämpfe gehören dazu.
So meine Knien erlauben schon wieder das Joggen, obwohl das Gehen noch Schmerzen bereitet. Laufen ist eben auch eine Sucht, aber da gibt es Ungesünderes.
Dienstag, Dezember 21, 2010
35 Allgemeinplätze über den Schweizer Fussball
das Magazin "11 Freunde" hat in seiner neusten Ausgabe 150 Allgemeinplätze aufgelistet. Sätze und Aussprüche mit denen ein Fussballfan so durchs Leben kommt. Eine grossartige Idee, und darum habe ich so eine Auflistung mit Bezug auf die Schweizer Fussballlandschaft aufgestellt.
Wikipedia beschreibt Allgemeinplätze übrigens wie folgt: Gemeinplatz wird nicht immer negativ gesehen: „Wortschablonen haben einen großen Vorteil: Sie erleichtern den Austausch über unsere inneren und äußeren Erfahrungen. Doch manchmal verselbständigen sie sich auch. Jeder von uns trägt seine geliebten Gemeinplätze mit sich herum und läßt seine Mitmenschen daran teilhaben.“ Da Sprache den Menschen nicht nur dabei hilfreich ist, neue Gedanken zu entwickeln und zu kommunizieren, sondern auch bei der Begründung und Weiterführung der sozialen Kontakte, lassen sich Gelegenheiten vorstellen, bei denen Gemeinplätze eine positive Funktion erfüllen
also los geht’s:
1) Lausanne und Servette gehören einfach in die Nationalliga A.
2) man kann heutzutage gar nicht mehr mit Kindern ins Stadion, es ist zu gefährlich.
3) das sind doch heutzutage keine Fussballfans in den Stadien, das sind Chaoten.
4) die Tifosi im Tessin sind als besonders heissblütig bekannt.
5) das Tourbillion ist ein richtiger Hexenkessel
7) der FC Sion ist eine Cupmannschaft.
8) Es ist schon ein Wahnsinn, wie der Constantin mit den Trainern umspringt.
9) Hakan Yakin wäre ein Weltklassespieler geworden, wenn er sein Potential besser ausgeschöpft hätte.
10) Murat Yakin wäre ein Weltklassespieler geworden, wenn er sein Potential besser ausgeschöpft hätte.
11)Alain Sutter's Frisur ist ganz schlimm, seine Analysen sind aber nicht schlecht.
12)das Spiel an der WM 1994 gegen Rumänien war das beste Spiel einer Schweizer Fussballnationalmannschaft.
13)Wir waren immerhin die einzigen, die den Weltmeister Spanien geschlagen haben..
14)Alex Frei hat viel für den Schweizer Fussball gemacht, aber er ist mir unsymphatisch.
15)Köbi Kuhn war als Trainer zu lieb, aber genau darum war die Nati so erfolgreich.
16)St.Gallen hat das schönste Stadion der Schweiz
17)Bern hat das schönste Stadion der Schweiz
18) YB hat auch einen Vorteil wegen dem Kunstrasen, das darf man nicht unterschätzen
19) YB gewinnt nie irgendeinen Titel.
20)Basel hat das schönste Stadion der Schweiz
21) Der FC Basel ist nur so erfolgreich wegem dem Geld von Gigi Öehri.
22)Luzern hat bald das schönste Stadion der Schweiz
23)Leute die Fackeln in einem Stadion anzünden gehören eingesperrt.
24)Die Zürcher interessieren sich einfach nicht für Fussball, darum haben sie keine Zuschauer.
25)die Schweizer Fussballverband macht eine vorbildliche Juniorenarbeit.
26)Ich finde es ganz schlimm, dass die Secondos von anderen Verbänden abgeworben werden.
27)2006, das war die goldene Generation des Schweizer Fussball.
28)Beni Thurnherr sollte endlich aufhören.
29) Beim Blick lese ich sowieso nur den Sport-Teil
30) Ich finde es gut, dass GC so auf die jungen Spieler setzt.
31)Ciriaco Sforza wird einmal ein grosser Trainer
32)Es würde mich nicht wundern, wenn GC diese Saison absteigt
33)Es würde mich nicht wundern, wenn St.Gallen diese Saison absteigt.
34) Das Nati-Publikum, das sind auch keine richtigen Fussballfans.
35)Ich schaue sowieso nur Bundesliga und Premier League, das Niveau in der Schweiz ist mir einfach zu schlecht.
36)der österreichische Fussball ist sicher schlechter, als unser Fussball.
Wikipedia beschreibt Allgemeinplätze übrigens wie folgt: Gemeinplatz wird nicht immer negativ gesehen: „Wortschablonen haben einen großen Vorteil: Sie erleichtern den Austausch über unsere inneren und äußeren Erfahrungen. Doch manchmal verselbständigen sie sich auch. Jeder von uns trägt seine geliebten Gemeinplätze mit sich herum und läßt seine Mitmenschen daran teilhaben.“ Da Sprache den Menschen nicht nur dabei hilfreich ist, neue Gedanken zu entwickeln und zu kommunizieren, sondern auch bei der Begründung und Weiterführung der sozialen Kontakte, lassen sich Gelegenheiten vorstellen, bei denen Gemeinplätze eine positive Funktion erfüllen
also los geht’s:
1) Lausanne und Servette gehören einfach in die Nationalliga A.
2) man kann heutzutage gar nicht mehr mit Kindern ins Stadion, es ist zu gefährlich.
3) das sind doch heutzutage keine Fussballfans in den Stadien, das sind Chaoten.
4) die Tifosi im Tessin sind als besonders heissblütig bekannt.
5) das Tourbillion ist ein richtiger Hexenkessel
7) der FC Sion ist eine Cupmannschaft.
8) Es ist schon ein Wahnsinn, wie der Constantin mit den Trainern umspringt.
9) Hakan Yakin wäre ein Weltklassespieler geworden, wenn er sein Potential besser ausgeschöpft hätte.
10) Murat Yakin wäre ein Weltklassespieler geworden, wenn er sein Potential besser ausgeschöpft hätte.
11)Alain Sutter's Frisur ist ganz schlimm, seine Analysen sind aber nicht schlecht.
12)das Spiel an der WM 1994 gegen Rumänien war das beste Spiel einer Schweizer Fussballnationalmannschaft.
13)Wir waren immerhin die einzigen, die den Weltmeister Spanien geschlagen haben..
14)Alex Frei hat viel für den Schweizer Fussball gemacht, aber er ist mir unsymphatisch.
15)Köbi Kuhn war als Trainer zu lieb, aber genau darum war die Nati so erfolgreich.
16)St.Gallen hat das schönste Stadion der Schweiz
17)Bern hat das schönste Stadion der Schweiz
18) YB hat auch einen Vorteil wegen dem Kunstrasen, das darf man nicht unterschätzen
19) YB gewinnt nie irgendeinen Titel.
20)Basel hat das schönste Stadion der Schweiz
21) Der FC Basel ist nur so erfolgreich wegem dem Geld von Gigi Öehri.
22)Luzern hat bald das schönste Stadion der Schweiz
23)Leute die Fackeln in einem Stadion anzünden gehören eingesperrt.
24)Die Zürcher interessieren sich einfach nicht für Fussball, darum haben sie keine Zuschauer.
25)die Schweizer Fussballverband macht eine vorbildliche Juniorenarbeit.
26)Ich finde es ganz schlimm, dass die Secondos von anderen Verbänden abgeworben werden.
27)2006, das war die goldene Generation des Schweizer Fussball.
28)Beni Thurnherr sollte endlich aufhören.
29) Beim Blick lese ich sowieso nur den Sport-Teil
30) Ich finde es gut, dass GC so auf die jungen Spieler setzt.
31)Ciriaco Sforza wird einmal ein grosser Trainer
32)Es würde mich nicht wundern, wenn GC diese Saison absteigt
33)Es würde mich nicht wundern, wenn St.Gallen diese Saison absteigt.
34) Das Nati-Publikum, das sind auch keine richtigen Fussballfans.
35)Ich schaue sowieso nur Bundesliga und Premier League, das Niveau in der Schweiz ist mir einfach zu schlecht.
36)der österreichische Fussball ist sicher schlechter, als unser Fussball.
Montag, November 15, 2010
Gästeblog: FC Zug 94 - FC Gossau 5:2
Gästeblog: von Dani
1.Liga
Stadion Herti
250 Zuschauer
Zug 94 - FC Gossau vor gefühlten 50, offiziell aber 250 Zuschauern.Mit Mobil ging es am Sonntag gegen 1230 los in Richtung Innerschweiz. Gegen den Tabellenvorletzen machte man sich gewisse Hoffnungen, unsere Gossauer beim nächsten Sieg zu sehen. Die Voraussetzungen hierfür waren nicht so schlecht, zumal man mit einem Einsatz vom neuen Hoffnungsträger Rodrigo rechnen konnte. Ich erreichte das Spiel dannnoch bei Minute 0:00, was mich erst sehr verwunderte. Zumal ich meiner Verspätung bewusst -und schon heftige Bewegungen auf dem Platz auszumachen waren. "D'Stadionuhr funktioniert hüt nöd, mir müend üs uf d'Uhr vom Schiri verloh", wurde mir dann der Stadionsprecher von den mitgereisten Gossauern zitiert. Das Spiel begann ganz ok, bis dann in Minute 14 und 16 ein Doppelschlag seitens der Zuger zum ganz bösen Erwachen führte. Leider muss man erwähnen, dass seitens FCG bei keinem der beiden Tore die Unschuld festzustellen war. In Minute 30 pfiff derSchiedsrichter dann aber einen Elfer für Gossau. Leider wurde die Vision eines der Mitgefahrenen (da git jetzt aber niemols öppis!) auch Realität und kurze Zeit darauf fiel ein Ball sogar nochzum 3:0 hinter die Linie von Adi Zürcher. So ging man also mit einem 0:3 in den Pausenkaffee (Kirsch, nicht Träsch! Man sei hier in Zug, gefälligst :-)).
Zu Beginn von HZ 2 spielten die Gossauer munter mit und es kam so etwas wie Hoffnung auf, hier doch noch die eine oder andere Torchance zu erleben (mehr durfte an diesem Tag nicht gehofft werden, so trüb sah das alles aus). Zumal der mit Spannung erwartete Rodrigo nun mit der Nr. 20 im Mittelfeld zauberte. Leider kassierte man aber nach gut 20 Minuten bereits das 5:0, womit das Spiel endgültig entschieden war. Ein Einheimischer gesellte sich dann noch zu uns in die Kurve und schwärmte von der Ostschweiz. Seit irgend ein Verwandter von ihm irgendwo inder Ostschweiz lebe finde er das alles absolut klasse. Wir mussten ihm dann erklären, dass es da auf der A1 nahe der Kantonsgrenze einen ganz schwarzen Fleck gäbe, welcher auch ihm unmöglich gefallen könne.Zwischenzeitlich konnte Gossau auf 5:1 verkürzen. Rodrigo spielte einen Zuckerpass und man musste nur noch einschieben. Als man wenige Minuten später dank eines Freistosses im Strafraum (nach Rückpass) den Andersson machen konnte keimte sogar wieder Hoffnung auf. Leider war aber nur die Stadion-, nicht aber die Schiedsrichteruhr kaputt, womit läppische 2 Minuten plus Nachspielzeit für 3 Tore übrig blieben.Anzunehmen, dass hier nichts mehr ging. Nach Spielschluss wurde die Mannschaft in die Kurve geschickt, wo sie sich für die Leistung entschuldigten. Netter Zug von Olaf Sager. Hoffen wir beim nächsten Male kommt die Mannschaft wieder freiwillig und nicht um sich zu entschuldigen.
1.Liga
Stadion Herti
250 Zuschauer
Zug 94 - FC Gossau vor gefühlten 50, offiziell aber 250 Zuschauern.Mit Mobil ging es am Sonntag gegen 1230 los in Richtung Innerschweiz. Gegen den Tabellenvorletzen machte man sich gewisse Hoffnungen, unsere Gossauer beim nächsten Sieg zu sehen. Die Voraussetzungen hierfür waren nicht so schlecht, zumal man mit einem Einsatz vom neuen Hoffnungsträger Rodrigo rechnen konnte. Ich erreichte das Spiel dannnoch bei Minute 0:00, was mich erst sehr verwunderte. Zumal ich meiner Verspätung bewusst -und schon heftige Bewegungen auf dem Platz auszumachen waren. "D'Stadionuhr funktioniert hüt nöd, mir müend üs uf d'Uhr vom Schiri verloh", wurde mir dann der Stadionsprecher von den mitgereisten Gossauern zitiert. Das Spiel begann ganz ok, bis dann in Minute 14 und 16 ein Doppelschlag seitens der Zuger zum ganz bösen Erwachen führte. Leider muss man erwähnen, dass seitens FCG bei keinem der beiden Tore die Unschuld festzustellen war. In Minute 30 pfiff derSchiedsrichter dann aber einen Elfer für Gossau. Leider wurde die Vision eines der Mitgefahrenen (da git jetzt aber niemols öppis!) auch Realität und kurze Zeit darauf fiel ein Ball sogar nochzum 3:0 hinter die Linie von Adi Zürcher. So ging man also mit einem 0:3 in den Pausenkaffee (Kirsch, nicht Träsch! Man sei hier in Zug, gefälligst :-)).
Zu Beginn von HZ 2 spielten die Gossauer munter mit und es kam so etwas wie Hoffnung auf, hier doch noch die eine oder andere Torchance zu erleben (mehr durfte an diesem Tag nicht gehofft werden, so trüb sah das alles aus). Zumal der mit Spannung erwartete Rodrigo nun mit der Nr. 20 im Mittelfeld zauberte. Leider kassierte man aber nach gut 20 Minuten bereits das 5:0, womit das Spiel endgültig entschieden war. Ein Einheimischer gesellte sich dann noch zu uns in die Kurve und schwärmte von der Ostschweiz. Seit irgend ein Verwandter von ihm irgendwo inder Ostschweiz lebe finde er das alles absolut klasse. Wir mussten ihm dann erklären, dass es da auf der A1 nahe der Kantonsgrenze einen ganz schwarzen Fleck gäbe, welcher auch ihm unmöglich gefallen könne.Zwischenzeitlich konnte Gossau auf 5:1 verkürzen. Rodrigo spielte einen Zuckerpass und man musste nur noch einschieben. Als man wenige Minuten später dank eines Freistosses im Strafraum (nach Rückpass) den Andersson machen konnte keimte sogar wieder Hoffnung auf. Leider war aber nur die Stadion-, nicht aber die Schiedsrichteruhr kaputt, womit läppische 2 Minuten plus Nachspielzeit für 3 Tore übrig blieben.Anzunehmen, dass hier nichts mehr ging. Nach Spielschluss wurde die Mannschaft in die Kurve geschickt, wo sie sich für die Leistung entschuldigten. Netter Zug von Olaf Sager. Hoffen wir beim nächsten Male kommt die Mannschaft wieder freiwillig und nicht um sich zu entschuldigen.
Dienstag, November 09, 2010
FC Gossau : FC Rapperswil-Jona 3:1

1.Liga
Sportanlage Buechenwald
300 Zuschauer
Die Mitglieder der SPP (SPurt-Partei) waren sich einig. Das ausufernde und kapital schlechte Wetter muss endlich überwunden werden. Die letzten Jahrzehnte zeigten auf, dass diese Wetterlage langfristig nicht zu gerechten Läufen auf der ganzen Welt führen kann. Gleiche Chancen für alle! Dieser Punkt gilt als Fernziel im Parteiprogramm der SPP.
Die Abschaffung des teuren und kühlen Spätherbst stand auch zur Debatte und wurde ebenfalls klar angenommen. Obwohl die Schweiz bekanntlich den besten November der Welt besitzt. In naher Zukunft soll nun trotzdem das Thema Spätherbst mit einer Initiative angegangen werden. Es kämpften am heutigen Tag nämlich eine Armee von 200 Läufern 17,6 Kilometer gegen die misslichen Bedingungen an.
Ob linker Parteiflügel, oder rechter Parteiflügel, alle hatten mit den mühsamen Bedingungen zu kämpfen. Einige Genossen zogen trotzdem ein horrendes Tempo an. Da wurde keine Rücksicht auf Solidarität gelegt.
Sportanlage Buechenwald
300 Zuschauer
Die Mitglieder der SPP (SPurt-Partei) waren sich einig. Das ausufernde und kapital schlechte Wetter muss endlich überwunden werden. Die letzten Jahrzehnte zeigten auf, dass diese Wetterlage langfristig nicht zu gerechten Läufen auf der ganzen Welt führen kann. Gleiche Chancen für alle! Dieser Punkt gilt als Fernziel im Parteiprogramm der SPP.
Die Abschaffung des teuren und kühlen Spätherbst stand auch zur Debatte und wurde ebenfalls klar angenommen. Obwohl die Schweiz bekanntlich den besten November der Welt besitzt. In naher Zukunft soll nun trotzdem das Thema Spätherbst mit einer Initiative angegangen werden. Es kämpften am heutigen Tag nämlich eine Armee von 200 Läufern 17,6 Kilometer gegen die misslichen Bedingungen an.
Ob linker Parteiflügel, oder rechter Parteiflügel, alle hatten mit den mühsamen Bedingungen zu kämpfen. Einige Genossen zogen trotzdem ein horrendes Tempo an. Da wurde keine Rücksicht auf Solidarität gelegt.
Die Revolution beginnt bekanntlich von unten. Doch nicht das hintere Läuferfeld machte den Sieg unter sich aus, sondern die Parteibonzen an der Spitze. Trotzdem darf der Wettkampf als Sieg der gesamten Läuferbewegung verstanden werden, zumal ein wichtiger Erfolg gegen imperialistische Feinde eingefahren werden konnte.
Die Freude war umso grösser, dass nach dem Athletik-Triumph von Dynamo Gossau, auch ein weiterer Sieg für die geliebte Stadt erkämpft wurde. Auf dem fussballerischen Parkett überzeugten die Genossen auf ganzer Linie. Ein übermächtiger Gegner, der an diesem Sonntag das fremde Territorium erobern wollte, wurde zurück an den See geschickt. Packende Rededuelle lieferten sich der Gäste Torwart und ein junger Mann aus dem Publikum. Lenin und Trotzki hätten das nicht besser gemacht. Die Gossauer Spielerpartei konnte die Zuschauer mit ihren Argumenten vollumfänglich für sich gewinnen. Hoffentlich kein Strohfeuer. Ein dauerhafter Sieg der sportlichen Bewegung aus dem Fürstenland scheint möglich.
Konterrevolutionäre scheinen dieses Jahr nicht im Team zu sein. Ideologische Abweichler konnten keine ausgemacht werden. Die Führung im Politbüro macht ebenfalls einen gefestigten Anschein. Der Rückhalt in der Bevölkerung muss allerdings noch zurück erkämpft werden. Die Parteilinie muss hier durchgezogen werden.
Venceremos
Die Freude war umso grösser, dass nach dem Athletik-Triumph von Dynamo Gossau, auch ein weiterer Sieg für die geliebte Stadt erkämpft wurde. Auf dem fussballerischen Parkett überzeugten die Genossen auf ganzer Linie. Ein übermächtiger Gegner, der an diesem Sonntag das fremde Territorium erobern wollte, wurde zurück an den See geschickt. Packende Rededuelle lieferten sich der Gäste Torwart und ein junger Mann aus dem Publikum. Lenin und Trotzki hätten das nicht besser gemacht. Die Gossauer Spielerpartei konnte die Zuschauer mit ihren Argumenten vollumfänglich für sich gewinnen. Hoffentlich kein Strohfeuer. Ein dauerhafter Sieg der sportlichen Bewegung aus dem Fürstenland scheint möglich.
Konterrevolutionäre scheinen dieses Jahr nicht im Team zu sein. Ideologische Abweichler konnten keine ausgemacht werden. Die Führung im Politbüro macht ebenfalls einen gefestigten Anschein. Der Rückhalt in der Bevölkerung muss allerdings noch zurück erkämpft werden. Die Parteilinie muss hier durchgezogen werden.
Venceremos
*Läufer hört die Signale*
Donnerstag, November 04, 2010
Weisse Zähne, Schnelle Füsse, Lucerne 2010
"Stephan Weiler, das sei doch dieser Ex-Meister Schweiz, der sich nach der Wahl sofort die Zähne restaurieren liess." Einige Ostschweizer diskutieren im Zug nach Luzern angeregt über den ehemalig schönsten Eidgenossen. "Ja und im Augang habe ich ihn auch schon oft gesehen, und heute kann man ihm 21,1km hinterher rennen ". meint eine junge Läuferin schmunzelnd. Der St.Galler Beau ist einer der (Cervelat-) prominenten Tempomacher am Lucerne Marathon 2010.
Die Veranstaltung in der Innerschweiz hat sich in den letzten Jahren als beliebter Herbstlauf etabliert. An diesem Sonntag pilgern über 8'000 Sportler nach Luzern. Darunter auch "Zege". Hochmotiviert, von einem Fuss auf den anderen hüpfend steht der Athlet zuvorderst im ersten Startblock. Dieser Mann wird über sich hinauswachsen, dieser Mann ist Bereit für grosse Taten, dieser Mann wird heute Geschichte schreiben. Seine Gestik und seine Mimik, verdeutlichen ganz klar, Muhammad Ali und Haile Gebrselassie waren Gestern, heute ist der Tag von "Zege". Die Empfehlung des Speakers an die Läufer, die warmen Kleider aufgrund der angenehmen Temperaturen abzulegen, ignoriert "Zege" ohne ein Schulterzucken. Wollmütze, Trainingsanzug und Töfffahrer-Handschuhe, Rocky Balboa schlug in den Achtziger Jahren in dieser Aufmachung auf Schweinehälften ein.
Der Startschuss ertönt, abgegeben vom griechischen Botschafter. 2500 Jahre Marathon-Geschichte liegen hinter der Menschheit und nun möchte man "Zege" zurrufen: "Flieg mein Junge, Flieg bis zum Olymp". 400 Meter weiter, fällt "Zege" in ein unerwartetes Leistungsloch, stark schnaufend wird er von vielen Läufern überholt. Die "Töffhandschuhe" haben sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausbezahlt
Beim Luzerner KKL, in der Nähe des Bahnhofs, werden die Teilnehmer frenetisch angefeuert. Aus den Boxen ertönt die Stimme der Innerschweizer Laufikone Viktor Röthlin. Das Spitzenfeld besteht vornehmlich aus Halbmarathon-Läufern, die jetzt schon um jede Sekunden kämpfen. Auf hügligen Strassen geht es über Langensand, St.Nikolausen und Kastanienbaum hinweg. Sportler, welche Strecken bevorzugen, die flach sind wie die Hinterteile von französischen Topmodels sind hier am falschen Rennen. Persönliche Bestleistungen fallen nicht wie Äpfel von Luzerner Obstbäumen. Der schöne Lauf führt am malerischen Vierwaldstättersee entlang. Ein gegelter Jüngling steht vor einer herrschaftlichen Villa und schaut verschlafen dem Treiben vor seinem Haus zu. "Ja, hier lasse sich gut leben, er könne sicher nicht klagen" beantwortet er die Frage eines neugierigen Zuschauers am Streckenrand.
Bei Kilometer 13 erreichen wir Horw. Neben der Luzerner Innenstadt, einer der Stimmungshochburgen dieser Veranstaltung. Kinder strecken die Patschhändchen zum Abklatschen aus. Iso Getränke werden gerreicht und klebrige Energie Gels für eine konstante Geschwindigkeit auf den letzten Kilometer hinuntergewürgt. Die Batterie der Sportuhr am Armgelenk hat sich blöderweise in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. So heisst es nach Gefühl laufen. Halb so schlimm, der Typ der vor 2'500 Jahren von Marathon nach Athen rannte hatte ja schliesslich auch noch keinen Schimmer, was eine Pulsuhr mit integrierter Zeit-und Kilometermessung ist.
Die Kircheglocke schlägt 10.00. Eine Stunde hetzt die Läufermenge nun schon durch den Kanton Luzern. Die letzten 5 Kilometer stehen an. Ein Läufer glaubt nicht mehr an seine anvisierte Zeit unter 80 Minuten und beendet das Rennen kurz vor dem KKL. Nochmals Tempobolzen, vorbei an den Zuschauermassen in der der Leuchtenstadt. Wo jetzt wohl Zege ist? Er führt jedenfalls nicht das Feld der Marathonläufer an. Der spätere Sieger passiert soeben den Wendepunkt zur zweiten Runde. Die Halbmarathonläufer preschen Richtung Ziel im Verkehrshaus. Noch 50 Meter, die Uhr zeigt 1h 19min 49 Sekunden an, ai ai ai, persönliche Bestzeit? Ein Schlussspurt lohnt sich jedenfalls. Im Ziel meint jemand von den Helfern. "Stopp, Stopp, ganz langsam, der Lauf ist hier vorbei".
Stephan Weiler erreicht samt weissen Zähnen in 1h 54min die anvisierte Zeit unter 2 Stunden. Später sitzt FDP Präsident Fulvio Pelli in Laufkleidung auf dem Schiff Richtung Bahnhof Luzern. Der See glänzt im herbstlichen Sonnenlicht und passt zur entspannten Atmosphäre, weitab vom Trubel der Grossveranstaltung.
1 Stunde 19 Minuten 57 Sekunden
Die Veranstaltung in der Innerschweiz hat sich in den letzten Jahren als beliebter Herbstlauf etabliert. An diesem Sonntag pilgern über 8'000 Sportler nach Luzern. Darunter auch "Zege". Hochmotiviert, von einem Fuss auf den anderen hüpfend steht der Athlet zuvorderst im ersten Startblock. Dieser Mann wird über sich hinauswachsen, dieser Mann ist Bereit für grosse Taten, dieser Mann wird heute Geschichte schreiben. Seine Gestik und seine Mimik, verdeutlichen ganz klar, Muhammad Ali und Haile Gebrselassie waren Gestern, heute ist der Tag von "Zege". Die Empfehlung des Speakers an die Läufer, die warmen Kleider aufgrund der angenehmen Temperaturen abzulegen, ignoriert "Zege" ohne ein Schulterzucken. Wollmütze, Trainingsanzug und Töfffahrer-Handschuhe, Rocky Balboa schlug in den Achtziger Jahren in dieser Aufmachung auf Schweinehälften ein.
Der Startschuss ertönt, abgegeben vom griechischen Botschafter. 2500 Jahre Marathon-Geschichte liegen hinter der Menschheit und nun möchte man "Zege" zurrufen: "Flieg mein Junge, Flieg bis zum Olymp". 400 Meter weiter, fällt "Zege" in ein unerwartetes Leistungsloch, stark schnaufend wird er von vielen Läufern überholt. Die "Töffhandschuhe" haben sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausbezahlt
Beim Luzerner KKL, in der Nähe des Bahnhofs, werden die Teilnehmer frenetisch angefeuert. Aus den Boxen ertönt die Stimme der Innerschweizer Laufikone Viktor Röthlin. Das Spitzenfeld besteht vornehmlich aus Halbmarathon-Läufern, die jetzt schon um jede Sekunden kämpfen. Auf hügligen Strassen geht es über Langensand, St.Nikolausen und Kastanienbaum hinweg. Sportler, welche Strecken bevorzugen, die flach sind wie die Hinterteile von französischen Topmodels sind hier am falschen Rennen. Persönliche Bestleistungen fallen nicht wie Äpfel von Luzerner Obstbäumen. Der schöne Lauf führt am malerischen Vierwaldstättersee entlang. Ein gegelter Jüngling steht vor einer herrschaftlichen Villa und schaut verschlafen dem Treiben vor seinem Haus zu. "Ja, hier lasse sich gut leben, er könne sicher nicht klagen" beantwortet er die Frage eines neugierigen Zuschauers am Streckenrand.
Bei Kilometer 13 erreichen wir Horw. Neben der Luzerner Innenstadt, einer der Stimmungshochburgen dieser Veranstaltung. Kinder strecken die Patschhändchen zum Abklatschen aus. Iso Getränke werden gerreicht und klebrige Energie Gels für eine konstante Geschwindigkeit auf den letzten Kilometer hinuntergewürgt. Die Batterie der Sportuhr am Armgelenk hat sich blöderweise in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. So heisst es nach Gefühl laufen. Halb so schlimm, der Typ der vor 2'500 Jahren von Marathon nach Athen rannte hatte ja schliesslich auch noch keinen Schimmer, was eine Pulsuhr mit integrierter Zeit-und Kilometermessung ist.
Die Kircheglocke schlägt 10.00. Eine Stunde hetzt die Läufermenge nun schon durch den Kanton Luzern. Die letzten 5 Kilometer stehen an. Ein Läufer glaubt nicht mehr an seine anvisierte Zeit unter 80 Minuten und beendet das Rennen kurz vor dem KKL. Nochmals Tempobolzen, vorbei an den Zuschauermassen in der der Leuchtenstadt. Wo jetzt wohl Zege ist? Er führt jedenfalls nicht das Feld der Marathonläufer an. Der spätere Sieger passiert soeben den Wendepunkt zur zweiten Runde. Die Halbmarathonläufer preschen Richtung Ziel im Verkehrshaus. Noch 50 Meter, die Uhr zeigt 1h 19min 49 Sekunden an, ai ai ai, persönliche Bestzeit? Ein Schlussspurt lohnt sich jedenfalls. Im Ziel meint jemand von den Helfern. "Stopp, Stopp, ganz langsam, der Lauf ist hier vorbei".
Stephan Weiler erreicht samt weissen Zähnen in 1h 54min die anvisierte Zeit unter 2 Stunden. Später sitzt FDP Präsident Fulvio Pelli in Laufkleidung auf dem Schiff Richtung Bahnhof Luzern. Der See glänzt im herbstlichen Sonnenlicht und passt zur entspannten Atmosphäre, weitab vom Trubel der Grossveranstaltung.
1 Stunde 19 Minuten 57 Sekunden
Montag, November 01, 2010
Gästeblog:SC Cham : FC Gossau 3:2
1.Liga
Stadion Eizmoos
120 Zuschauer
„De Grilleur wär bereit, es isch em langwilig“, waren die Worte vom Stadionsprecher Mitte der zweiten Halbzeit. Lag es am nicht gerade Wurst-freundlichen Wetter oder weil das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon fast entschieden war? Ein Blick zurück: Vor fast 3 Jahren spielte der FC Gossau ebenfalls auswärts gegen Cham, damals jedoch in Zug, da das heimische Eizmoos (noch) nicht NLB-würdig war. Es war Mitte November und noch ein wenig kälter als Heute, die damalige Mannschaft führte in der 83. Minute mit einem Mann weniger 2-1, verlor anschliessend doch noch 3-2. Trotzdem war man irgendwie zufrieden mit der aufopferungsvollen Leistung. Heute hiess es am Schluss auch 3-2 für Cham, von aufopferungsvoller Leistung oder Zufriedenheit konnte man aber nicht sprechen. Zu viel läuft momentan schief. Das Talent ist vorhanden, der Wille bei einigen Spielern nicht, hat man (manchmal) das Gefühl.
Dabei fing alles so gut an, in der zweiten Hälfte zumindest. Zum ersten Durchgang gibt’s nicht viel zu berichten, ausser von mindestens drei Grosschancen des SC Cham und der schönen Frisur von Altmeister Ronny Hodel. Die Chamer selber nennen sich übrigens „Chomer“. Das ist hier in der Inner.. äää Zentralschweiz so. Ein Dankeschön hiermit an unsere Freunde und Geographie-Lehrer aus der Inner.. nein, sorry, schon wieder, aus der Zentralschweiz natürlich.
Nach 48 Minuten und der ersten wirklichen Chance für unsere Jungs hiess es 1-0. Nach einem Traumpass von Stan Freid netzte Silvan Eggmann souverän ein. Der Jubel hielt leider nicht lange. Gleich im Gegenzug fiel der Ausgleich, kurz darauf der Führungstreffer für die Zentralschweizer (so ist’s richtig). Also schon wieder eine Niederlage, langsam aber sicher erinnert man sich an letzte Saison...
Danke an unseren Fahrer, der uns im Fiat Punto sicher und pünktlich hin und zurück fuhr.
„De Grilleur wär bereit, es isch em langwilig“, waren die Worte vom Stadionsprecher Mitte der zweiten Halbzeit. Lag es am nicht gerade Wurst-freundlichen Wetter oder weil das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon fast entschieden war? Ein Blick zurück: Vor fast 3 Jahren spielte der FC Gossau ebenfalls auswärts gegen Cham, damals jedoch in Zug, da das heimische Eizmoos (noch) nicht NLB-würdig war. Es war Mitte November und noch ein wenig kälter als Heute, die damalige Mannschaft führte in der 83. Minute mit einem Mann weniger 2-1, verlor anschliessend doch noch 3-2. Trotzdem war man irgendwie zufrieden mit der aufopferungsvollen Leistung. Heute hiess es am Schluss auch 3-2 für Cham, von aufopferungsvoller Leistung oder Zufriedenheit konnte man aber nicht sprechen. Zu viel läuft momentan schief. Das Talent ist vorhanden, der Wille bei einigen Spielern nicht, hat man (manchmal) das Gefühl.
Dabei fing alles so gut an, in der zweiten Hälfte zumindest. Zum ersten Durchgang gibt’s nicht viel zu berichten, ausser von mindestens drei Grosschancen des SC Cham und der schönen Frisur von Altmeister Ronny Hodel. Die Chamer selber nennen sich übrigens „Chomer“. Das ist hier in der Inner.. äää Zentralschweiz so. Ein Dankeschön hiermit an unsere Freunde und Geographie-Lehrer aus der Inner.. nein, sorry, schon wieder, aus der Zentralschweiz natürlich.
Nach 48 Minuten und der ersten wirklichen Chance für unsere Jungs hiess es 1-0. Nach einem Traumpass von Stan Freid netzte Silvan Eggmann souverän ein. Der Jubel hielt leider nicht lange. Gleich im Gegenzug fiel der Ausgleich, kurz darauf der Führungstreffer für die Zentralschweizer (so ist’s richtig). Also schon wieder eine Niederlage, langsam aber sicher erinnert man sich an letzte Saison...
Danke an unseren Fahrer, der uns im Fiat Punto sicher und pünktlich hin und zurück fuhr.

"Allein sein zu müssen ist das Schwerste, allein sein zu können das Schönste."
(hier am Beispiel des FC Gossau Präsidenten auf der verlassenen Tribüne des SC Cham)
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