<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942</id><updated>2012-02-02T16:54:03.139+01:00</updated><title type='text'>gossau-fen</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>582</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1551231897441384066</id><published>2012-01-18T21:01:00.004+01:00</published><updated>2012-01-18T21:33:02.329+01:00</updated><title type='text'>A.C. Milan : Inter 0:1</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-64IwYZLfdGI/TxcqlY9ba-I/AAAAAAAABus/yIttF7Nl_6g/s1600/398759_2881807497307_1623678811_2732914_814785857_n.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5699070675304279010" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-64IwYZLfdGI/TxcqlY9ba-I/AAAAAAAABus/yIttF7Nl_6g/s400/398759_2881807497307_1623678811_2732914_814785857_n.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-HMOt7csdFXU/TxcqkiFLovI/AAAAAAAABuk/Y8kWMawuBWI/s1600/394249_2881789776864_1623678811_2732904_1135397489_n.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5699070660572848882" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-HMOt7csdFXU/TxcqkiFLovI/AAAAAAAABuk/Y8kWMawuBWI/s400/394249_2881789776864_1623678811_2732904_1135397489_n.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/--t1wUFIGNSg/TxcqkbbCNjI/AAAAAAAABuQ/UFcB-0a4P8w/s1600/390594_2881773296452_1623678811_2732895_854676106_n.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5699070658785457714" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/--t1wUFIGNSg/TxcqkbbCNjI/AAAAAAAABuQ/UFcB-0a4P8w/s400/390594_2881773296452_1623678811_2732895_854676106_n.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iLVDJxKkJME/TxcqkWRrAlI/AAAAAAAABuI/Nx2vHJGrh-M/s1600/385134_2881798657086_1623678811_2732907_2137847998_n.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5699070657404011090" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-iLVDJxKkJME/TxcqkWRrAlI/AAAAAAAABuI/Nx2vHJGrh-M/s400/385134_2881798657086_1623678811_2732907_2137847998_n.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Serie A&lt;br /&gt;San Siro&lt;br /&gt;80'074 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Borghetti, diese Likör/Espresso Mischung findet man in fast jedem italienischen Stadion. Optisch erinnert das Fläschchen an ein kleines Parfüm-Flacon der Ehefrau. Geschmacklich lässt es sich allerdings eher mit kaltem Coretto-Grappa vergleichen. „Nur 20 Euro für 5 Stück“ meint der eifrige Verkäufer. Dieser Preis verwundert, da der Einzelpreis mit 3 Euro pro Borghetti angeben ist. Dies sei nun mal so, entgegnet der Angestellte mit einem Achselzucken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Handschuhe mit dem aufgedruckten Wappen des AC Milan sind an diesem Abend ausverkauft. Der Verkäufer am offiziellen Merchandising -Stand des italienischen Meister schüttelt entschuldigend den Kopf. Fabio, ein Rossoneri-Anhänger aus St.Gallen, muss also weiter frieren. Der berüchtigte Lombardei Nebel sorgt für kühles Januar Wetter in Norditalien.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Eltern von Fabio stammen aus Sizilien, wie so viele Secondos unterstützt auch er einen Verein aus Norditalien. Der Reisecar aus der Ostschweiz brachte an diesem Tag einige Milanisti und Interisti mit Migrations Hintergrund in die Lombardei. Bereits im Bus wurden Gesänge auf den jeweiligen Lieblingsverein angestimmt, wobei die Rot-Schwarzen die Überhand behielten. Die AC Milan hat an diesem Sonntag Heimrecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dick eingepackt warten die Zuschauer auf den Anpfiff des 190. Mailänder Derby. Die beiden Fankurven begrüssen die Mannschaften mit einer Choreografie. Dem spektakulären Auftritt der Gästefans in der Curva Nord zollen gar einige Milan Tifosi ihren Respekt. Die beiden Teams aus der „Mode-Stadt“ zeigen danach eine engagierte Leistung. Leider entwickeln sich nur wenig Torchancen. Die Stimmung ist den Offensiv Aktionen entsprechend eher entäuschend. Vielleicht liegt dies aber auch an der Einführung des „Tessera del tifoso“. Der umstrittene Fanausweis schwächt die lebendige italienischen Fankultur merklich. Die Gewalt ging gemäss Statistik des italienischen Innenministerium zurück. Der Erwerb des Ausweis bringt aber einen grossen bürokratischen Aufwand mit sich. Da überlegt ein „normaler“ Familienvater zweimal, ob er das Spiel im Stadion, oder im TV sehen möchte. Die Regierung führte mit aller Konsequenz den "gläsernen Fan" ein. Die Folge sind weniger Zuschauer und ein Nachlassen der Stimmung. Die beiden Ultra-Szenen überzeugen am heutigen Tag also weniger mit langen, einstudierten Gesängen, sondern mit unzähligen Transparenten. Der einen Seite wurde u.a. eine „Facebook Mentalität“ vorgeworfen, während sich die Gegenpartei als „das einzig wahre Mailand“ betitelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diego Milito sorgt schliesslich für die Entscheidung. Der Argentinier erzielt den einzigen Treffer dieser Partie. Inter gewinnt und die Mehrzahl der Zuschauer verlässt enttäuscht das Stadion. Die Stimmung im Car ist dann auch eher gedrückt. Einzig ein Inter Fan singt davon, dass er von den Milan Anhänger gar nichts mehr höre. Ein Rossoneri Fan entgegnet heiser „Forza Milan“ und schläft weiter. Seine Stimmte deutet darauf hin, dass er auch während des Spiels gesungen hat. Vielleicht trank er auch fünf Borghetti, wer weiss…&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1551231897441384066?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1551231897441384066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1551231897441384066' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1551231897441384066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1551231897441384066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2012/01/ac-milan-inter-10.html' title='A.C. Milan : Inter 0:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-64IwYZLfdGI/TxcqlY9ba-I/AAAAAAAABus/yIttF7Nl_6g/s72-c/398759_2881807497307_1623678811_2732914_814785857_n.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1528971276104594550</id><published>2011-12-23T15:13:00.015+01:00</published><updated>2011-12-23T17:46:31.286+01:00</updated><title type='text'>Eine (fast) perfekte Saison.</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-tE4vh86QG8E/TvSQT2kCBBI/AAAAAAAABt8/-tIaOtZik_4/s1600/Lingenaulauf%2B2011.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 250px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5689330900014334994" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-tE4vh86QG8E/TvSQT2kCBBI/AAAAAAAABt8/-tIaOtZik_4/s400/Lingenaulauf%2B2011.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;"Der Lauf startet in Bregenz. Angenehme Temperaturen herrschen an diesem Samstag im März. Die schnellsten Läufer aus dem Vorarlberg sind am Start, aber auch Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz. 32 Kilometer, den Bregenzerwald hoch bis nach Lingenau, 795 Höhenmeter gilt es zu bewältigen. Schnell integriere ich mich in der Spitzengruppe. Vorbei an kleinen Dörfern, entlang an kaum befahrenen Strassen. Alle paar Kilometer muss ein Läufer der hohen Geschwindigkeit Tribut zollen und lässt sich zurückfallen. Das Feld der Führenden wird immer kleiner. Als wir nur noch zu Fünft sind, denke ich an einen Platz unter den ersten Drei. Bei Kilometer 28 ist es nur noch eine Vierergruppe und schon bald fällt ein weiterer Läufer zurück. Ich wage einen Angriff, instinktiv, mit Mut, mit guten Beinen. Ich erreiche einen Kilomter Schnitt von 3.30min. Niemand kann mir Folgen. Vor mir nur das Spitzenfahrzeug. Ich gewinne mein erstes Rennen. Meine Familie empfängt mich am Ziel. Ein wunderschöner, unvergesslicher Moment."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Hatte das Jahr 2010 mit dem traumhaften London Marathon und dem Podestplatz (M30) beim Arlberg-Montafon Marathon schon einige Höhepunkte parat, sollte das folgende Jahr für mich noch besser werden. Da ich sozusagen nie eine Laufpause einlege konnte ich meine gute Form nahtlos ins neue Jahr mitnehmen. Die stark besetzte Crosslauf Serie in Lustenau verschaffte mir im Winter eine Tempohärte. Die mehreren Top-Platzierungen beim Laufcup steigerten zudem mein Selbstvertrauen. Die ersten Lorbeeren durfte ich beim Halbmarathon in Oberriet ernten. Ich konnte eine neue persönliche Bestzeit von 1h 16min erzielen. Danach sollte der erste Saisonhöhepunkt folgen. Der Linz Marathon in Niederösterreich. Eine Zeit zwischen 2h 40min-2h 45min war mein Ziel. Lag ich bei Rennhälfte noch auf Kurs für diese Endmarke, reichte es schliesslich "nur" zur neuen persönlichen Bestzeit von 2h47min. Im letzen Teil des Rennens durchlief ich eine Krise. Der Gegenwind und schwere Beine machten mir zu schaffen (lag es am schnellen Halbmarathon zwei Wochen zuvor?). Trotz allem begeisterten mich, einmal mehr, die netten Helfer und Zuschauer in Österreich. Schliesslich geht es ja nicht nur um Tempobolzerei. Ein gutes Essen am Vorabend des Marathon, ein feines Getränk nach dem Lauf, nette Gespräche mit anderen Leuten, neue oder bereits bekannte Städte laufend erleben. All dies gehört für mich zu einer Marathon Reise dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Rennen in Linz stand ein wahrer Klassiker an, die 20km de Lausanne galt es zu absolvieren. Ein Laufperle mit einem fantastischen Publikum. Die 20 Kilometer mit den vielen Steigungen in der Lausanner Altstadt haben es durchaus in sich. Mit dem 29. Rang unter 2847 Teilnehmern und dem 14. Rang in meiner Altersklasse war ich bei diesem stark besetzten Teilnehmerfeld überaus zufrieden. Nun stand die Berglauf Saison an. Nach dem "Gehetze" im Frühling freute ich mich nun auf neue Herausforderungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzelnen Etappen des Rheintal-Walgau Berglaufcup und die Kreuzegg Classic bildeten meine Vorbereitung auf den LGT Alpin Marathon in Liechtenstein. Da ich überall persönliche Bestzeiten aufstellen konnte ging ich mit einem guten Gefühl an den Start des Berg-Marathon im Ländle. Ich erreichte einen Top Ten Platz und erlebte meinen &lt;a href="http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/06/12lgt-alpin-marathon-2011.html"&gt;zweiten Traumlauf der Saison&lt;/a&gt;. Schon 14 Tage später wartete der nächste Höhepunkt. Ich durfte anlässlich des Muttersberglauf den dritten Gesamtrang beim Rheintal-Walgau Berglaufcup feiern. Eine Flasche Grappa als „Preisgeld“ und eine grosse innere Zufriedenheit waren der Lohn dafür. Zusammen mit den Schwiegereltern und meiner Familie verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag in einer Berghütte oberhalb von Bludenz. Das war auch so ein unvergesslicher Moment im Laufjahr 2011.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Hundwilerhöhelauf kurz vor den Sommerferien lief ich mit schweren Beinen auf den dritten Gesamtrang und gewann die Hauptklasse auf der Strecke Herisau-Hundwilerhöhe. Müde Beine und ein müder Kopf waren nun aber froh, um die erste Wettkampfpause der Saison. Nach dem Urlaub am Gardasee, wo ich meine Trainingsrunden in einem herrlichen Naturpark drehte, hiess mein nächstes Ziel Davos. Nach dem letztjährigen 78 Kilometer Ultra-Lauf sollten es dieses Jahr die 21 Kilometer von Klosters nach Davos sein. Der Lauf glückte mir nicht wunschgemäss. Ein Hungergefühl plagte mich bis zu Rennhälfte. Ich hatte mich wohl am Vormittag nicht ideal verpflegt, auch nach bald 10 Jahren Wettkampferfahrung lernt man nicht aus. Trotzdem reichte es auch bei diesem Lauf für den 2.Rang in meiner Altersklasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kam der Lauf, mit dem ich seit dem Überqueren der Ziellinie eine Rechnung offen habe. Der Berglauf Klassiker Sierre-Zinal hat es in sich. Die extrem steilen ersten Kilometer schocken einen erstmaligen Teilnehmer. Selbst das Höhenprofil auf der Homepage kann einen Bergläufer nicht auf diese Qualen vorbereiten. Das erste Mal seit Jahren fühlte ich mich im Ziel körperlich am Ende, dies war nicht mal nach dem Ultra Marathon in Davos der Fall. Sierre-Zinal ich komme wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rütilauf, Etappenort des Züri Laufcup, bildete im September den Start zu meiner Herbsaison. Heisse Temperaturen, selbst im Wald sorgten für grosses Schwitzen und ich lief eine gute Zeit. Der Brunnen im Ziel entlohnte die Teilnehmer für die Strapazen. Meine Kinder freuten sich über den Ballonwettbewerb des Hauptsponsor. Später litt ich während des schlechten Gastspiel des FC Gossau in Rapperswil mehr, als während des Hitze-Lauf.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mitte September startete ich beim Greifenseelauf. Fast alle, die irgendetwas mit Laufen am Hut haben, finden sich in Uster ein, vom übergewichtigen Gelegenheits-Jogger bis zu Viktor Röthlin. Wieso ich das auch noch Jahr für Jahr mache, kann ich mir auch nicht erklären? Ein mühsames Geschupfe und Gedränge am Start, eine Strecke dir mir nicht wirklich gefällt. Dazu meistens warme Temperaturen aufgrund der Startzeit am Nachmittag. Da kam es nicht überraschend, dass ich auch dieses Jahr die Zeit unter 1h 20min um eine Minute verfehlte. Trotzdem wäre es keine Überraschung, wenn man mich auch 2012 wieder auf der Startliste finden würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Greifenseelauf kamen Zweifel an der Form, die ich aber zwei Wochen später wiederlegen konnte. Beim Halbmarathon anlässlich des 3-Länder Marathon in Lindau lief ich meinen dritten Traumlauf der Saison. Mit einer Zeit von 1h 17min erreichte ich den dritten Rang in meiner Alterskategorie. Im Ziel hatte ich zudem das Gefühl nicht wirklich ausgelaugt zu sein. Danach ging es zum Fischen, wobei sich dort der Erfolg nicht einstellen sollte. Zum Leidwesen meiner Tochter.&lt;br /&gt;Eine Woche vor meinem grossen Herbst-Highlight lief ich dann beim Laufcup im Speicher ebenfalls wieder als Dritter über die Ziellinie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frankfurt Marathon! Zweitgrösster Marathon Lauf in Deutschland, eines der Teilnehmer stärksten Rennen in ganz Europa. Sehr akribisch bereitete ich mich auf dieses Abenteuer vor. Leider nervte ich damit manchmal meine Frau. Doch ich wollte nichts unversucht lassen, um endlich die Zeit unter 2h 45min zu erreichen. Da kann es entscheidend sein, ob es nun beim Mittagessen Pizza, oder eben doch besser Spaghetti gibt :-).&lt;br /&gt;Die Stadt am Main hat den perfekten Marathon geliefert, besser kann man wohl so einen Anlass nicht organisieren. Trotz schnellem Kurs reichte es aber wieder "nur" zur neuen persönlichen Bestzeit. Nochmals 40 Sekunden schneller als in Linz. Der Einbruch kam wie in Linz zwischen Kilometer 34 und 37. Hier vergab ich mein Zeitziel. Wenn es in dieser Saison eine wirkliche Enttäuschung gab, war es das Verpassen dieser Marke. Trotzdem konnte ich meine Marathonbestzeit gegenüber dem Vorjahr um 5 Minuten verbessern. Darauf trank ich zufrieden ein "Äppelwoi" und freute mich auf die Zugfahrt zurück in die Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sozusagen als Schlusspunkt des Jahres kam der Frauenfelder Halbmarathon und damit auch ("Ole, Ole") der vierte Traumlauf der Saison. Das Ziel erreichte ich nach 1h14min27 Sekunden, ganz klare neue persönliche Bestzeit und der 11.Rang unter 841 Teilnehmern.&lt;br /&gt;Eine Woche später, lief ich gesundheitlich bereits leicht angeschlagen, auf den dritten Rang beim Laufcup in Henau. Mein Husten machte mir nach dem Lauf Sorgen, völlig zu Recht wie sich herausstellen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weihnachtslauf, mein Heimrennen, fand dieses Jahr nämlich ohne mich statt. Das erste Mal seit drei Jahren litt ich an einer Grippe. Sportlich hatte ich für diesen Lauf keine grossen Ziele, da die Streckenlänge nicht meinen Stärken entgegenkommt. Trotzdem war es Schade, diesen Lauf das erste Mal seit 10 Jahren zu verpassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine schöne Überraschung hatte der Dezember trotz der gesundheitlichen Probleme doch noch parat. Ich wurde für die Wahl zum &lt;a href="http://www.igsportgossau.ch/nominierte2012/aktive"&gt;Gossauer Sportler des Jahres &lt;/a&gt;nominiert. Eine Nomination, die mich unheimlich freut. Mein Wohnort liegt mir sehr am Herzen. Ich engagiere mich politisch in Gossau, bin Anhänger des lokalen Fussballvereins und lebe nun schon 25 Jahre hier. Ich freue mich sehr über die engagierte &lt;a href="http://www.facebook.com/pages/Wir-w%C3%A4hlen-Florian-Kobler-zum-Gossauer-Sportler-des-Jahres/190077447748776"&gt;"Wahlwerbung"&lt;/a&gt; von Freunden, Familie, Bekannten und dem Laufverein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Allgemein bin ich dankbar für die wertvollen Tipps von routinierten Laufkollegen, die harten Intervall-Trainigseinheiten mit meinem deutschen Trainigspartner, das Interesse und die motivierenden Worte von Familie, Freunden und Bekannten.&lt;br /&gt;Vor 10 Jahren begann ich mit dem Laufen. Anfänglich mit Fussballtrikot, alten Hallenschuhen und sackschwacher Kondition. Ich war stolz auf mich, wenn ich 20 Minuten durchlaufen konnte. Im Jahr 2011 kann ich mir ein Leben ohne Sport nicht mehr vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;em&gt;Niemand kann mir Folgen. Vor mir nur das Spitzenfahrzeug. Ich gewinne mein erstes Rennen. Meine Familie empfängt mich am Ziel. Ein wunderschöner, unvergesslicher Moment."&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1528971276104594550?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1528971276104594550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1528971276104594550' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1528971276104594550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1528971276104594550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/12/eine-fast-perfekte-saison.html' title='Eine (fast) perfekte Saison.'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-tE4vh86QG8E/TvSQT2kCBBI/AAAAAAAABt8/-tIaOtZik_4/s72-c/Lingenaulauf%2B2011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-6701138484516269733</id><published>2011-11-21T17:30:00.007+01:00</published><updated>2011-11-22T07:33:53.165+01:00</updated><title type='text'>TSV Fortitudo Gossau : TSV St.Otmar St.Gallen 38:24</title><content type='html'>Handball&lt;br /&gt;NLA&lt;br /&gt;1200 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selten bis eigentlich gar nie sehe ich in letzter Zeit begeisternde Auftritte einer Gossauer Sport-Mannschaft. Zugegeben beschränken sich meine Besuche auf den örtlichen Fussballverein, darum ist diese Tatsache nicht weiter verwunderlich. Am letzten Freitag traute ich daher kaum meinen Augen und Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Man könne das Spiel auch draussen schauen" meint ein stolzes Vereinsmitglied beim Turnhallen Eingang. Vor der Buechenwald Sporthalle steht eine Grossleinwand. Das Schweizer Sport Fernsehen überträgt das Ostschweizer Handball Derby in die nationalen Wohnstuben. 1'200 Zuschauer bevorzugen trotzdem das Live Erlebnisse in der Heimspielstätte von Fortitudo Gossau. Sie sollten ihren Entscheid nicht bereuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Reinlichkeit der Halle hat sich seit meiner Schulzeit nicht viel verändert. Auf der Tribüne dürfen auch im Jahre 2011 keine Getränke und Lebensmittel verzehrt werden. Dies obwohl die Turnhalle mittlerweile sanierungsbedürftig ist. Ansonsten ist der veranstaltende Handballverein um das Wohl seiner Gäste äusserst bemüht. Moderate Bierpreise und eine freundlicher Service im "Forti-Beizli". Selbst das Stehen auf den Zwischengängen der Tribüne wird nach einigem Hin und Her erlaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Buechenwaldhalle ist rappelvoll, Sitzplätze sind ein rares Gut und die Nervosität steht den treusten Handballfans ins Gesicht geschrieben. "Hopp Gossau, Hopp Gossau" hallt es durch die Heimspielstätte von Fortitudo. Beinahe ein Fürstenländer Hexenkessel der sich an diesem Abend bildet. Eine ähnliche Stimmung hab ich in dieser Stadt zuletzt beim NLB-Fussballderby gegen den FC St.Gallen erlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortitudo bedeutet Tapferkeit und Stärke, beides zeigt die Heimmanschaft an diesem Tag auf vorbildliche Art und Weise. Gegen den stärker eingestuften Gegner aus der Kantonshauptstadt wächst jeder Spieler über sich hinaus. In den ersten 30 Minuten gelingt dem Aussenseiter beinahe jeder Abschluss. Wäre hier nicht ein brisantes Kantonsderby im Gang, man hätte beinahe Mitleid mit dem St.Otmar Goalie. Ein Kollege, der anderen Sportarten deutlich näher steht als dem Handball, meint über den Spielverlauf: "da isch jo wie Playoff oder wie heisst da scho wieder? Powerplay glaubs, oder?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beigeistert klatscht die anwesende Gossauer Bevölkerung in die Hände, als die Gastgeber das Spielfeld zur Pause verlassen. Es steht 21:14. Die "Otmärler" wirken leicht konsterniert. Der Spielverlauf entspricht nicht ihren Vorstellungen. Ein langjähriges Fortitudo Vereinsmitglied bleibt trotz des klaren Resultat skeptisch. "Mol luege öps äm Schluss langed." meint er und nimmt einen Schluck lokalen Gerstensaft gegen die Nervosität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daniel Stahl, heisst die Deutsche Eiche bei Fortitudo Gossau. Beim blossen Anblick des germanischen Hünen würden Nicht-Handballer auf dem Feld schon das weite Suchen. Der Legionär trifft sieben Mal bei diesem Duell der Kantonsrivalen. "Diä Mannschaft spielt dän nöd immer so!" meint ein Dauergast des Gossauer NLA Vereins mit einem Augenzwinkern. In der Tat dominiert Fortitudo auch die zweite Hälfte nach Belieben. Als Handball-Laie geht der faszinierte Blick Richtung Spielfeld. Man ist verwundert, dass dieser Verein in der Tabelle nicht deutlich höher klassiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlussresultat von 38:24 ist ein klares Verdikt. Der kleinen Stadt gelingt gegen den grossen Nachbaren der erste Sieg in der Nationalliga A. Die Welle geht durch die Halle, ein für Gossauer Verhältnisse fast schon ekstatischer Gefühlsausbruch. Das Publikum liess sich am heutigen Tag von der Mannschaft mitreissen und sorgte für eine tolle Stimmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im "Forti-Beizli" spricht man von einem denkwürdigen Abend. Ein lokaler Journalist und profunder Kenner der Handballszene führt mit fröhlichen Siegern und fairen Verlierern ein Interview. Die Stimmung ist beinahe ausgelassen, ausser natürlich bei den Anhängern der Gäste. Die siegreiche Mannschaft erscheint. Die über neunzigjährige Liselie klatscht Beifall. Die agile Gossauerin freut sich über die grossartige Leistung des Teams.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beinahe wehmütig verlasse ich den Ort des Geschehen. Endlich sah ich wieder einen tollen Gossauer Auftritt. Leidenschaft, Willen, Einsatz und Können. Der lokalen Fussballmannschaft hätte ein Anschauungsunterricht sicherlich nicht geschadet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-6701138484516269733?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/6701138484516269733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=6701138484516269733' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6701138484516269733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6701138484516269733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/11/tsv-fortitudo-gossau-tsv-stotmar.html' title='TSV Fortitudo Gossau : TSV St.Otmar St.Gallen 38:24'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-2506452508030090805</id><published>2011-11-21T13:30:00.001+01:00</published><updated>2011-11-21T13:31:16.030+01:00</updated><title type='text'>Gästeblog: FC Gossau : SC YF Juventus Zürich 3:5</title><content type='html'>Gästeblog von Günther:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gossau führte 3:1 und versaute das ganze innerhalb von 5 Minuten. 200 Zuschauer schütteln den Kopf. Bei den treusten Matchbesuchern besteht die akute Gefahr einer chronischen "Halscheri".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-2506452508030090805?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/2506452508030090805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=2506452508030090805' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2506452508030090805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2506452508030090805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/11/gasteblog-fc-gossau-sc-yf-juventus.html' title='Gästeblog: FC Gossau : SC YF Juventus Zürich 3:5'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1702369201019412729</id><published>2011-11-16T17:25:00.006+01:00</published><updated>2011-11-17T07:25:24.166+01:00</updated><title type='text'>Holland:Schweiz 0:0</title><content type='html'>Länderspiel&lt;br /&gt;Amsterdam Arena&lt;br /&gt;50'000 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Memphis ist der Geburtsort des Rock n'Roll. In Athen erfand man die Demokratie und in Neapel die Pizza und was stammt aus Amsterdam? Vielleicht kam ja ein Holländer auf die Idee benebelnde Substanzen in Coffeeshops anzubieten? Möglicherweise hatte ein Bewohner dieser Stadt auch den höchst fragwürdigen Einfall halbnackte Frauen in Schaufenstern auszustellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eins steht aber ausser Frage. Das nicht wirklich hübsch anzusehende Kind namens "Moderner Fussball" kam in dieser Stadt zur Welt. Bereits in den Achtziger Jahren enstanden in der holländischen Metropole Pläne für ein hochmodernes Super-Stadion. 1996 war es dann soweit. Die Amsterdam Arena wurde eröffnet inkl. dem ganzen Pi-Pa-Po der heutigen Stadiongeneration. Aufladbare Geldkarten, verschliessbares Stadiondach und Sitzplätze allüberall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem milden Novembertag duellierten sich in eben diesem Fussballtempel zwei ganz unterschiedliche Mannschaften. Der orange Vize-Weltmeister und die rot-weissen Eidgenossen. Letzgenannte hatten soeben in der EM-Qualifikation gegen die Grossmacht Montenegro den Kürzeren zogen. Aufgrund der konstant ideenlosen Darbietungen der "Nati" waren es nicht viele Schweizer, die den Weg in die Niederlande fanden. Das Publikum in den Pub's des Red Light District deutete jedenfalls nicht auf ein nahendes Fussballspiel der Schweizer Elite-Elf hin. Keine Kuhglocken um den Hals, keine Kuh-Hüte auf dem Kopf, keine Plastik Kuh-Euter am Hinteteil der Gäste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Tatsache stimmte unsere Reisegruppe nicht gerade unglücklich. Den Vorabend verbrachten wir, mitten unter der einheimischen Bevölkerung, in der Karaoke Bar eines holländischen Schlagerkönigs. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=kmN3ED1_mYQ"&gt;Ernest sang seinen Hit "Alles is anders" &lt;/a&gt;ziemlich spät das letzte Mal in dieser Nacht. Das touristische Rahmenprogramm des nächsten Vormittag wurde daher aus Zeitmangel fallen gelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anblick der hübschen holländischen Grachten, nicht zu Verwechseln mit holländischen Trachten, verzückte uns daher erst am Nachmittag. Danach machten die einen dieses, und die anderen jenes lokale Kulturprogramm. Natürlich begeisterte vorallem der niederländische Künstler Rembrandt die intellektuelle Truppe, mit seinen grandiosen Werken aus der Barock Epoche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg zum Stadion suchten die einen per Taxi, die anderen mit dem Zug. Gefunden haben ihn alle. Ein enstpannter Abend folgte. Die Schweizer Nati beisst nicht, sie lässt sich aber auch nicht Streicheln. Ein 0:0 war daher die fast logische Folge. Einzig die Raucher unter den Gäste-Fans echauffierten sich das eine oder andere Mal. Die Ordner machten Jagd auf ihr "Lungen-Brötchen". Eine ziemliche abstruse Doppelmoral bedenkt man doch, dass in der näheren Umgebung weiche Drogen legal konsumiert würden dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernest sang an diesem Abend nicht. Daher liess man die Nacht bei Bier und Automaten-Pommes Frites (ja, das gibt es tatsächlich) ausklingen. "Alles is anders" in Amsterdam.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1702369201019412729?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1702369201019412729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1702369201019412729' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1702369201019412729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1702369201019412729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/11/hollandschweiz-00.html' title='Holland:Schweiz 0:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7126781820372681259</id><published>2011-11-14T07:44:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T07:46:42.312+01:00</updated><title type='text'>Gästeblog: USV Eschen-Mauren:FC Gossau 3:1</title><content type='html'>Gästeblog von Voegtu:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;USV Eschen-Mauren - FC Gossau&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Sportpartk Eschen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fussball gibt's keinen Konkjunktiv. Es ist immer alles möglich. Trotzdem: Die Hälfte der Meisterschaft war noch nicht gespielt und der Gegner vom Wochenende hatte schon drei mal so viele Punkte auf dem Konto als der FC Gossau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderthalbstündigen Hinfahrt ins liechtensteinische Eschen spekulierten wir also nur über die Höhe der sich abzeichnenden Niederlage.Umso erstaunter nahmen wir die ordentliche Leistung der Fürstenländer zur Kenntnis. Die einzigen guten Chancen wurden vom starken Adi Zürcher zunichte gemacht. Aber auch die Feldspieler spielten gut mit und erhielten noch in der ersten Halbzeit einen Elfmeter zugesprochen. Die 1-0 Führung, die bis zum Pausentee hielt, war nicht unverdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil wir in der Halbzeit Bier statt das englische Nationalgetränk konsumierten, hob sich die Stimmung und wir glaubten tatsächlich langsam an das Wunder vom Ländle. Ein Fehlentscheid eines Assis führte jedoch schon kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs zu einem sehr unglücklichen Gegentor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Zuversicht liess dennoch nicht nach, obwohl uns die Mannschaft in dieser Saison mehrheitlich enttäuschte. Ein Punkt wäre bis zu diesem Zeitpunkt verdient gewesen. Obwohl es seitens der Fürstenländer kaum mehr zu Offensivaktionen kam, war das Führungstor möglich. Aber die Chance wurde nicht genutzt. Im Gegenteil ging Eschen-Mauren mit einem astreinen Konter 2-1 in Front.Damit war der Kick gelaufen. Nach einem Frustfoul und einer überaus dämlichen roten Karte für Mehmeti gelang den Ländle-Spielern sogar noch das 3-1. Wirklich schade, weil Gossau mit dieser Leistung einen Punkt verdient gehabt hätte und mit dem Abstieg nichts zu tun hätte, wenn die Spieler immer so kämpfen würden. Leider gibt's den Konkjunktiv im Fussball offensichtlich doch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7126781820372681259?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7126781820372681259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7126781820372681259' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7126781820372681259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7126781820372681259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/11/gasteblog-usv-eschen-maurenfc-gossau-31.html' title='Gästeblog: USV Eschen-Mauren:FC Gossau 3:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5350400555051724626</id><published>2011-11-01T05:53:00.017+01:00</published><updated>2011-11-01T19:50:29.665+01:00</updated><title type='text'>Die Skyline vor Augen...(Frankfurt Marathon 2011)</title><content type='html'>Ich stehe vor dem Hotel und blicke auf die imposanten Wokenkratzer der &lt;a href="http://images.google.com/imgres?q=frankfurter+skyline&amp;amp;hl=de&amp;amp;gl=ch&amp;amp;biw=1016&amp;amp;bih=529&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;tbnid=V6Ub5Urhs2a0xM:&amp;amp;imgrefurl=http://www.hotel-olympia-wiesbaden.de/Rhein-Main-Gebiet.php&amp;amp;docid=9Itnqkjm6JgyXM&amp;amp;imgurl=http://www.hotel-olympia-wiesbaden.de/adsimage/ffm.jpg&amp;amp;w=715&amp;amp;h=500&amp;amp;ei=iyKwTqG5BsiV8gOg96WcAQ&amp;amp;zoom=1&amp;amp;iact=rc&amp;amp;dur=281&amp;amp;sig=104695523027775042474&amp;amp;page=1&amp;amp;tbnh=137&amp;amp;tbnw=223&amp;amp;start=0&amp;amp;ndsp=9&amp;amp;ved=1t:429,r:8,s:0&amp;amp;tx=114&amp;amp;ty=90"&gt;Frankfurter Skyline&lt;/a&gt;. Gleichzeitig läuft eine heruntergekommene Frau an mir vorbei, nervöser Blick und Crack-Pfeiffe in der Hand. Für diese Gegensätze ist die 680'000 Einwohner Stadt bekannt. Banken-Hochhäuser und berüchtigtes Bahnhofsviertel liegen hier nur wenige Meter ausseinander. Die hessische Metropole ist eine Ort der Gegensätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frankfurt ist aber vorallem auch eine Sportstadt. Sie beheimatet zwei Vereine der 2.Bundesliga. Der Deutsche Fussballbund (DFB) hat hier seinen Sitz. Ein grosser Fixpunkt im sportllichen Jahreskalender ist mittlerweile auch der Frankfurt Marathon. Dieser Anlass hat sich zu einer der grössten Marathon Veranstaltungen Europas entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15'000 Teilnehmer nehmen an diesem Lauf-Wettbewerb teil. Viele Veranstalter erreichen solche Zahlen nur mit einem Halbmarathon im Programm. In "Mainhatten" liegt der Fokus aber deutlich auf den 42,195km. Neben der Volldistanz wird nur noch eine sehr begrenzte Anzahl an Staffelplätzen angeboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Anlass ist perfekt organisiert. Die freundlichen Helfer und der reibungslose Ablauf bei der Startnummernausgabe am Vortrag waren die Vorboten. Am Renntag ändert sich daran auch nichts mehr. Besser kann man einen Marathon schlichtweg nicht organisieren. Die kurzen Distanzen (Bahnhof/Messe/Startgelände/Zielbereich) sind für die Läufer geradezu ideal. Ambitionierte Marathonläufer sind schliesslich dafür bekannt, dass sie im unmittlerbaren Vorfeld eines Laufs jeden Schritt (zuviel) genau abwägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies gilt auch für mich, wohl kaum zuvor war ich so fokussiert auf ein Rennen. Die Vorbereitung absolvierte ich akribisch wie noch nie. Ich wollte an diesem grossen deutschen Herbst-Marathon eine Zeit von 2h 45 Minuten laufen. Meine Halbmarathon Resultate im Sommer zeigten mir, dass diese Endzeit an einem sehr guten Tag möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pärtel heisst der symphatische Läufer aus Estland, der mich kurz vor dem Start anspricht. Wir plaudern über unsere Pläne für dieses Rennen. Der Historiker aus Tallinn möchte unter 2h48min laufen. Die Bedingungen für Bestzeiten sind auf jeden Fall ideal. Knapp 10 Grad Aussentemperatur, der Himmel ist wolkenverhangen, aber kein Regen in Sicht. Im Spitzenfeld wird heute der Weltrekord angepeilt, mehrere deutsche Teilnehmer haben zudem das Olympialimit im Visier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Startschuss erfolgt. Ich folge Pärtel, der einen guten Weg durch das Gedränge findet. Das Teilnehmerfeld läuft am Sitz der deutschen Bank vorbei. Vor dem riesigen Gebäude hat seit einigen Wochen die &lt;a href="http://www.occupyfrankfurt.de/"&gt;"Occupy Frankfurt"&lt;/a&gt; Bewegung ihren Standort. Am Vortag durfte ich hier einer "Slam Poetry" Veranstaltung beiwohnen. "Ihr spekuliert mit unserem Leben" steht auf einem Banner. Die Kapitalismuskritiker schauen dem Geschehen zu. "Was die wohl über die vorbeihetzenden Massen denken?" überlege ich kurz. Die tausenden Läufer rennen allerdings nicht den Problemen unseres wirtschaftlichen Systems davon. Nein, jeder von ihnen hat sein eigenes persönliches, sportliches Ziel. Ob Kapitalist oder Sozialist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Kilometer legen wir in der Frankfurter Innenstadt zurück. Begeisterte Massen feuern uns an. Hier dreht der Kurs einige Male. Ich versuche mich auf meinen anversierten Kilometer Schnitt zu konzentrieren. Bei einer Abzweigung nehmen einige Läufer ein paar Meter Abkürzung. Sie werden daraufhin (zu Recht) von einem Helfer beschimpft. Ich hingegen laufe freiwillig einige Meter mehr. Ein paar Euro pro Läufer werden gespendet, wenn man ein speziellen Torbogen der Caritas Stifung passiert. Bei allem Ehrgeiz, soviel Zeit muss sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe das Rennen im Vorfeld in gewisse &lt;a href="http://www.bmw-frankfurt-marathon.com/fileadmin/user_upload/starterinfo/FfM_Strecke_2011_Finale_Version_2011_10_10.pdf"&gt;Fixpunkte &lt;/a&gt;eingeteilt. Dies ist meine "Salami-Taktik". Mental ist es sicherlich ein Vorteil bei einem Marathon verschiedene Abschnitte "abzuhaken". Nach 13 Kilometern überqueren wir das erste Mal den Main, das erste Teilziel ist erreicht. Den Kilometerschnitt halte ich bis anhin mühelos. Ich muss eher darauf achten nicht zu schnell zu werden. Bei meinem Frühlings Marathon in Linz gelang mir dies nicht immer. Ich büsste damals auf den letzten Kilometern für den Anfangs Effort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Läufer um mich herum laufen teilweise extrem unkonstant. Gerade bei einem solch grossen Marathon muss man so etwas völlig Ausblenden. Es geht nur um die eigene Zeit, es bringt nichts vorbeisprintenden Läufern nachzuhecheln. Der Lauf führt nun dem Main entlang, beinahe alles geradeaus. Schnell, schneller Frankfurt, die Strecke ist in der Tat etwas für Tempobolzer. Kinder strecken den Teilnehmern begeistert ihre Hände zum Abklatschen entgegen. Selbst bei einer Kirche sind Motivationssprüche für die Läufer angebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zweite Etappenziel ist nun erreicht. Ich passiere die Halbmarathon Distanz in einer Zeit von 1h 22min. Ich lege also im Soll, dies stimmt mich aber nur bedingt optimistisch. Auf den letzten Kilometern fiel es mir schon schwieriger den Schnitt von 3.53km/min zu halten. Meine Erfahrung aus 16 Marathon Teilnahmen sagt eines ganz klar, Beine lügen nicht. Ich weiss innerlich also, dass es wohl nichts wird mit der Zeit unter 2h45min.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 24 Kilometern überqueren wir das zweite Mal den Main. Eine Band spielt "über 7 Brücken musst du gehen, 600 Meter Weg überstehen."Wieso singen die 600 Meter, wären es doch wirklich nur noch 600 Meter!, denke ich. Auf dem Boden erblicke ich die tiefe Startnummer eines Spitzenläufer. Es steht der Name Jan drauf. Hoffentlich musste nicht &lt;a href="http://www.janfitschen.de/news.php"&gt;Jan Fitschen &lt;/a&gt;aufgeben, geht es mir durch den Kopf. Die Homepage des 10'000 Meter Europameister hab ich im Vorfeld des Marathon mehrmals besucht. Sein lockere Art als TV-Experte beim Berlin Marathon hat mir Gefallen, zudem beschrieb er auf interessante Weise seine Vorbereitung zum Frankfurt Marathon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erreiche meine persönliche 3.Etappe dieses Rennens. Wir sind nun in Höchst. In diesem Stadteil wurde der älteste City&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt-Marathon"&gt; Marathon &lt;/a&gt;Deutschlands geboren. Hier werden wir wiederum fantastisch angefeuert. Es sind jetzt noch 12 Kilometer ins Ziel. Ich verzehre meinen letzten Power Gel und erlebe zwei Kilometer später denoch einen Einbruch. Es sind noch sechs lange Kilometer bis zur Innenstadt. Eine lange, endlos lange gerade Strecke.&lt;br /&gt;Zweifel an der Vorbereitung, Zweifel am Leistungsvermögen kommen auf. Dies sind die schwierigsten Phasen eines Marathons. Einige Läufer verlieren den Kampf gegen den inneren Schweinehund und fallen ins Schritttempo. Ich kämpfe weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich erreiche ich die Innenstadt, meine vorletzte Etappe. Mein nächstes Ziel heisst &lt;a href="http://www.indoortrail.de/fm/12/frankfurt-marathon2_420.jpg"&gt;Festhalle Frankfurt&lt;/a&gt;, nur noch dort hin egal wie. 2h 45 Minuten vergiss es, persönliche Bestzeit vergiss es, einfach nur noch in diese Halle. Irgendwo aus meinem Körper hole ich die Reserven für die letzten Kilometer heraus. Erfreut stelle ich fest, dass meine Abschnitts Zeiten wieder besser werden. Das Zielbanner ist nun in Sichtweite. Ich höre bereits die Speaker-Stimme in der Festhalle. Eintauchen in diese Atmospähre. Schmerzen, Qualen, fantastische Ambiance...Herrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Uhr zeigt 2h 47min 24 Sekunden an. Persönliche Bestzeit. 24 Sekunden schneller als beim Frühlings Marathon in Linz. &lt;a href="http://www.indoortrail.de/fm/12/frankfurt-marathon2_420.jpg"&gt;Weiter vorne wurde der Weltrekord um ganze 4 Sekunden verpasst. Jan Fitschen reüssierte als bester Deutscher Läufer in einer sehr guten Zeit von 2h 15min 40 Sekunden.&lt;/a&gt; Er hat es also doch ins Ziel geschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pärtel gesellt sich zu mir. Der Este erreichte ebenfalls eine Zeit unter 2h 48min. Die Teilnahme war nicht selbsverständlich für ihn. Letztes Jahr wollte er den Pisa Marathon absolvieren. Wegen gefrorener Strasse wurde damals der Wettbewerb abgesagt. Was für ein Pech, aus Estland nach Italien gereist und dann passiert so etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir trinken eine Cola zusammen. Wir tauschen uns über die magischen 42 Kilometer aus. Er schwärmt vom Tallinn Marathon, ich empfehle ihm den Jungfrau Marathon. Typisch für zwei Marathon Läufer. Trotz schmerzenden Muskeln und erlittenen Qualen werden schon neue Ziele definiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald schon sitze im Zug zurück in die Schweiz. &lt;a href="http://de-de.facebook.com/photo.php?v=2262896890648"&gt;Ein tolles Erlebnis liegt hinter mir. &lt;/a&gt;Zweieinhalb Minuten fehlten mir zum vollständigen Läuferglück. Die nächste Chance kommt bestimmt, in welcher Stadt auch immer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5350400555051724626?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5350400555051724626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5350400555051724626' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5350400555051724626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5350400555051724626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/11/die-skyline-vor-augenfrankfurt-2011.html' title='Die Skyline vor Augen...(Frankfurt Marathon 2011)'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-9134987589039371435</id><published>2011-10-24T12:02:00.004+02:00</published><updated>2011-10-24T13:55:58.454+02:00</updated><title type='text'>Von der Urne an die Sonne...</title><content type='html'>Abstimmungssonntag in der Schweiz. Wer als Ostschweizer Läufer die Wahl hatte war in Speicher am Besten aufgehoben. Knapp vor der Ortsgrenze strahlte die Sonne über dem dichten Hochnebel des Unterlands. Nur die &lt;a href="http://www.nebelspalter.ch/"&gt;Grünliberale Partei (GLP) und Bürgerlich Demokratische Partei (BDP)&lt;/a&gt; waren an diesem Tag von den äusseren Umständen annähernd so verwöhnt, wie die Wettkampfsportler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23. Austragung des Laufcup. 10 Läufe in den Kantonen AR/SG/TG von Oktober bis Februar. Ganze CHF 2.-- pro Wettkampf zahlt jeder Teilnehmer und kriegt dazu sogar noch Kuchen und Tee am Ende des Rennens. &lt;a href="http://www.lauf-cup.ch/menue/index2.php"&gt;Die symphatische Non-Profit Veranstaltung &lt;/a&gt;lockt Jahr für Jahr mehrere hundert Teilnehmer an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wie lief deine Saison?", "Was für Läufe hast du gemacht?", "Gratulation zu deinem Top Resultat beim Marathon!" Fröhliches Wiedersehen und intensiver Austausch mit Laufkollegen. Einige sieht man öfters bei Laufveranstaltungen, andere nur hier beim Laufcup. Beim Einlaufen sind viele noch dick eingemummt. Am frühen Morgen zeigte das Aussen-Themometer nur 1 Grad Celisius an. Hier im sonnigen Appenzell-Ausserhoden kann man nun die Kappe und die Handschuhe getrost wieder im Rucksack verstauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;352 Starter stehen bereit für den &lt;a href="http://www.lauf-cup.ch/ie_html/Profile/Profil-01.jpg"&gt;11,1km langen Crosslauf.&lt;/a&gt; Jemand vom emsigen Organisationskomitee verkündet per Megafon, dass vier Kilometer vor Schluss ein "Kuhhag" auf uns warte. Wir sollen diesen nicht Öffnen, sondern unten durch Schlüpfen. Schliesslich seien wir ja hier, um uns zu bewegen, meint der Mann mit einem Schmunzeln im Gesicht.&lt;br /&gt;Der Startschuss erfolgt. Es wird kein horrendes Tempo angeschlagen. Trotzdem bildet sich schnell eine Vierergruppe an der Spitze. Die Seriensieger Martin Leemann und Matthias Rutishauser leisten Führungsarbeit. Ich bin froh, dass ich den Beiden ohne grosse Mühe folgen kann. Meine Beine fühlen sich gut an, einen möglichen Ausreissversuch breche ich aber schnell wieder ab. Meine beiden starken Konkurrenten würden mir problemlos folgen können, stelle ich nicht ganz Unüberrascht fest. Die Vierergruppe ist nun ein Führungstrio. Trotz hügligem Terrain wird ein 3.50km/min Schnitt gelaufen. Ich beschränke mich weiterhin auf das Begutachten der Laufschuhe meiner beiden Vorderleute. Etwa 3 Kilometer vor dem Ziel startet Martin Leemann bei einem kleinen Anstieg einen "Fluchtversuch". Innerhalb kürzerster Zeit beschleunigt der regionale Spitzenläufer massiv und lässt erst mich, dann auch Matthias Rutishauser hinter sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich in einer Woche einen Marathon absolviere will ich mich nun nicht mehr vollständig verausgaben. Ein Herankommen an die ersten beiden Ränge wäre sowieso unrealistisch. Der dritte Platz scheint auch sicher. Ich geniesse daher die letzen beiden Kilometer im lichtdurchfluteten Wald. Zufrieden erreiche ich das Ziel. Ich freue mich über meine Zeit, den guten Rang und mein tolles körperliches Befinden. Europameister Viktor Röthlin meinte letztens, dass ihm noch der gewisse "Flow" vor dem New York-Marathon im November fehlt. Ohne mich in irgendeiner Weise mit dem Innerschweizer Ausnahmekönner vergleichen zu wollen, aber ich hab den "Flow" an diesem Tag erlebt. Genau rechtzeitig vor meinen persönlichen Herbstsaison-Highlight.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kuchen und Tee gibt es nun für alle Teilnehmer. Ein Läufer meint, er müsse unbedingt um zwölf Uhr zu Hause sein. Wer weiss, vielleicht möchte er die ersten Hochrechungen der eidgenössischen Wahlen im TV verfolgen? Er wird festellen, dass das "Sünneli" über der Ortschaft Speicher an diesem Tag heller strahlte, als das&lt;a href="http://media.schweizerbauer.ch/images/26235_svp_label.jpg"&gt; "Sünneli" einer Schweizer Gross-Partei. &lt;/a&gt;"Für alle statt für Wenige" so könnte man auch das Motto des Laufcup beschreiben. &lt;a href="http://www.spbe.ch/typo3temp/pics/7d1f8e3749.jpg"&gt;Dieser Slogan &lt;/a&gt;fand beim Stimmvolk am heutigen Tag ebenfalls weniger Anklang, als bei der Läuferschar in Appenzell Ausserrhoden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-9134987589039371435?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/9134987589039371435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=9134987589039371435' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/9134987589039371435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/9134987589039371435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/10/von-der-urne-die-sonne.html' title='Von der Urne an die Sonne...'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-286198710743228512</id><published>2011-10-11T20:09:00.008+02:00</published><updated>2011-10-12T21:15:16.640+02:00</updated><title type='text'>Wales:Schweiz 2:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-3E_qh9YHnpk/TpXl3MTY8EI/AAAAAAAABts/tTKMSIomN1Y/s1600/2011-10-07%252B21.50.26.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5662684842846384194" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-3E_qh9YHnpk/TpXl3MTY8EI/AAAAAAAABts/tTKMSIomN1Y/s400/2011-10-07%252B21.50.26.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;EM Qualifikation&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;The Liberty Stadium (Swansea)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;12'317 Zuschauer&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Fussball interessiert in Wales an diesem Tag kaum jemanden. Die Sportläden stellen in ihren Schaufenster Rugby Trikots aus. Die Pub's machen Werbung für WM-Spiele auf Grossleinwand. Die Sportart mit dem eiförmigen Ball und den harten Kerlen steht im absoluten Mittelpunkt des öffentlichen Intresses. In unseren Breitengraden besitzt dieser Kampf der Nationen bekanntlich eine ähnlich grosse Bedeutung wie Hornschlittenrennen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit dem Flugzeug nach Bristol, von da weiter zum Spielort. Diese clevere Reiseplanung ermöglicht einen Zwischenhalt in Newport. In der drittgrössten walisischen Stadt begutachten wir interessiert diverse Rugby Utensilien an den Pub-Wänden. Eine ältere Damen drängt sich leicht beschwipst vor uns an die Theke. Es ist Nachmittags um 15.00h, und wir sind ohne Frage auf der britischen Insel gelandet.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Später im überfüllten Zug von Cardiff nach Swansea stehen einige Fussballfans in den Gängen. Ihre keltische Sprache töne wie unser Schweizerdeutsch, meint einer von ihnen. Nicht die einzige Parallele zwischen den kleinen Ländern. Beide Völker geniessen im Ausland eher eine bäuerliches Image. "Do you have Schnapps?" raunt ein Schweizer zum Zugskellner. Dieser verneint, und die Entäuschung steht den Fans beider Länder ins Gesicht geschrieben. Eine weitere Gemeinsamkeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;"Ugly lovely Town." Der Dichter Thomas Dylan prägte diesen Ausspruch über seine Heimatstadt Swansea. Alles andere als hässlich sind die &lt;a href="http://www.oxkeys.com/"&gt;Pub's&lt;/a&gt; in dieser Stadt. Fröhlich feiernd bereiten sich die Schweizer Fussballfans auf die Partie vor. Eine Niederlage gegen die Waliser scheint so abwegig, wie Grünliberale Spitzenpolitiker mit einer Vorliebe für Luxuskarossen. Doch genauso langweilig wie der Schweizer&lt;a href="http://www.welt.de/multimedia/archive/01423/schlaf5_BM_Wirtsch_1423220p.jpg"&gt; Wahlkampf-Herbst&lt;/a&gt; gestaltet sich das Länderspiel. Eine Fangruppe lamentiert lauthals, aufgrund ihrer beschwerlichen Anreise. Mit dem &lt;a href="http://www.autovermietung-stingl.de/files/ls_mit_yh.jpg"&gt;Mietauto &lt;/a&gt;fuhren sie von einem Londoner Flughafen Richtung Swansea. Die Begutachtung dieses Fussballmatch gestaltet sich für die Gruppe allerdings um einiges mühsamer, als der nervenaufreibende Reiseweg.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Europameisterschaft findet ohne die Eidgenossen statt. Gottseidank, ist man geneigt zu sagen. Aufgrund der gezeigten Leistungen ist diese Nicht-Teilnahme mehr als verdient. Die helvetischen Fussballfans liesen sich die Stimmung allerdings nur kurz verderben. Anstatt in Warschau im Jahre 2012, machte man in Wales acht Monate zuvor die Nacht zum Tage. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Immerhin stammt die ansehnliche Catherine Zeta-Jones aus der zweitgrössten walisischen Stadt. Für die Schweizer Single Männer gute Vorausetzungen für das Nachtleben. Zumal die meisten einheimischen Männer bereits ihren Schlaf abhielten. Morgens um 06.00h mussten sie schliesslich wieder an der Theke ihres Pub stehen, um püntlich zum Rugby Viertelfinale ein Pint zu ordern.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am anderen Mittag wirkt die Grossstadt jedenfalls wie ausgestorben. &lt;a href="http://www.joecrazy.com/wp-content/uploads/2011/08/gareth-thomas.jpg"&gt;Wales&lt;/a&gt; scheint ohne Zweifel zwei Spiele innerhalb von zwölf Stunden siegreich gestaltet zu haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-286198710743228512?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/286198710743228512/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=286198710743228512' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/286198710743228512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/286198710743228512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/10/walesschweiz-20.html' title='Wales:Schweiz 2:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-3E_qh9YHnpk/TpXl3MTY8EI/AAAAAAAABts/tTKMSIomN1Y/s72-c/2011-10-07%252B21.50.26.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7429602830714377693</id><published>2011-10-06T14:26:00.003+02:00</published><updated>2011-10-06T21:11:15.015+02:00</updated><title type='text'>Lindau-Bregenz 21,1Km</title><content type='html'>Der Eurocity Richtung München ist am Sonntag Morgen gut gefüllt. Dies trifft auch auf einige Reisende zu. Oktoberfest Besucher aus der Innerschweiz, bewaffnet mit Filzhut und Dosenbier, machen sich auf die Suche nach weiblichen Geschöpfen. Zwei adrett gekleidete Damen im hübschen Dirndl sind darob wenig begeistert. Die ländlichen Anmachsprüche und Alkoholfahnen morgens um halb Neun sind nicht ihre Sache. Sie nippen erleichtert an ihrem Evian Mineralwasser, als die rotgesichtigen Mit-Dreissiger ihren "Feldzug" im nächsten Wagon weiterführen. Einige Dynamo Dresden Fans stimmen sich derweil auf eine 2.Liga Partie in München ein. Die "Heimweh-Sachsen", wohnhaft im Zürcher Umland, haben für einmal einen nahen Weg zum Spiel ihrer Lieblingsmannschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Lindau steigt eine grosse Läuferschar aus dem Zug. In einem gekennzeichneten Raucherbereich steht mein Schwager. Er reist mit einigen Kollegen zum grössten Volksfest der Welt. Die Vorfreude sieht man ihm an. Er strahlt.&lt;br /&gt;"Ein-Zwei Mass und ein Hendl darauf hätte ich jetzt auch Lust", überlege ich einen Moment lang. Ich verwerfe diesen Gedanken aber schnell und schliesse mich dem Strom von Läufern Richtung Innenstadt an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor sechs Jahren absolvierte ich von Lindau aus den 3. Länder Marathon. Damals war alles noch eine Nummer kleiner. Mittlerweile ist dieser Anlass die zweigrösste Marathon Veranstaltung in Österreich. 10'000 Läufer und über 50'000 Zuschauer machen diesen Lauf zu einem überregionalen Grossereignis. Der Viertelmarathon ist dabei für viele Laufanfänger das angestrebte Ziel. Power Gel's werden gefuttert, das letzte Mal die Waden von der hübschen Vereinskollegin massiert, oder auch die Schnürsenkel nochmals gebunden. "Mein Gott, bin i nervös", ruft ein fülliger Vorarlberger seinem Laufpartner zu.&lt;br /&gt;Der OK-Präsident ist derweil begeistert vom grossen Teilnehmerfeld. "I hab a Ganserlhaut" ruft er ins Mikrofon. Petrus geht es da wohl ähnlich, pünktlich zum Start scheint die Sonne auf den Bodensee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele hochkarätige Läufer aus Bayern und Österreich haben sich eingefunden. Im Rahmen der Marathonveranstaltungen werden heute verschieden Landesmeisterschaften abgehalten. Im Ziel wird später eine Zeit von 2h 49min gerade mal für Rang 50 reichen. Ausserdem wird der Streckenrekord mit einer Sieger Zeit von 2h11min klar unterboten.&lt;br /&gt;Das Tempo ist dementsprechend von Anfang an hoch. Schnell finde ich meinen Tritt, etwas was mir beim Greifenseelauf vor zwei Wochen verwehrt blieb. Konstant laufe ich einen Schnitt von 3.38min/km. Die Temperaturen sind ideal, die Strecke der Seepromenande entlang wunderschön. Wir durchlaufen nach 10km die bekannte Bregenzer Seebühne. Vorbei geht es am Fussballstadion, wo ich von meiner Familie und den Schwiegereltern angefeuert werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kommt der ruhige Teil der Strecke. Der Weg führt die Marathon und Halbmarathon Läufer Richtung Schweiz. Die Halbmarathon Teilnehmer drehen bei Kilometer 15 allerdings wieder Richtung Bregenz ab. Nachdem das Feld getrennt wurde bin ich ziemlich alleine unterwegs. Meine Platzierung ist im Prinzip jetzt schon klar. Das Tempo hat sich mittlerweile bei 3.41min/km eingependelt. In der beinahe absoluten Ruhe dieses Streckenteil lauert aber die Gefahr an Geschwindigkeit zu verlieren. Der Blick geht daher oft auf die Sportuhr um den Kilometerschnitt zu überprüfen. Mein Laufgefühl ist sensationell. Der Kopf möchte noch schneller laufen, die Beine können aber nicht. Vor meinem geistigen Auge tauchen alte Bilder auf. Das letzte Mal als ich hier durchlief litt ich Qualen. Ich bin bin damals die ersten 25 Kilometer viel zu schnell angelaufen, durchschritt später sprichwörtlich die Hölle, um danach erleichtert mit einer Zeit unter 3 Stunden doch noch ins Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist alles anders. Schon bald erblicke ich das Stadion wieder. Beinahe apprupt tauchen Menschenmassen auf. Leider gibt es hier keine Trennung der Halbmarathon Läufer und der Viertelmarathon Teilnehmer. Natürlich darf man den Kampf um Sekunden nicht zu verbissen sehen. Trotzdem ist es für den schnelleren Läufer mühsam, wenn der Langsamere keinen Platz macht. Erschwerend kommt hinzu, dass viele dieser Sportler mit Kopfhörer laufen. Wenn gerade "Simply the Best" von Tina Turner via Kopfhörer ins Ohr hallt, nimmt man die Aussenwelt wohl kaum mehr wahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 1h17min 39sek erreiche ich im "Slalom" durch die 12 Kilometer Teilnehmer das Ziel im Bregenzer Fussballstadion. Meine zweitbeste Halbmarathon Zeit! Ich bin sehr zufrieden(3.Rang Alterskategorie M30 / 18.Rang Gesamt). Die Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon Ende Oktober verläuft nach Plan. Die Zweifel an meiner Form, nach dem durchwachsenen Greifenseelauf, sind wie weggewischt.. Zumal ich im Ziel nicht das Gefühl hatte total ausgelaugt zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es herrscht Volksfestatmosphäre bei traumhaften äusseren Bedinungen. Ich genehmige mir ein alkoholfreies Bier und treffe auf meine Familie. Die Gedanken an ein Mass mit Hendl am Münchner Oktoberfest sind weit weg. Dieses Erlebnis macht deutlich mehr Spass, als von verschwitzten Wies'n Touristen auf einer Festbank umklammert zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7429602830714377693?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7429602830714377693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7429602830714377693' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7429602830714377693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7429602830714377693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/10/2-lander-halbmarathon.html' title='Lindau-Bregenz 21,1Km'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4402946413201121332</id><published>2011-10-04T12:42:00.001+02:00</published><updated>2011-10-04T12:59:56.039+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: FC Schaffhausen : FC Gossau 2:2</title><content type='html'>Gästeblog von Fabio:&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Stadion Breite&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits ein wenig früher ging es an diesem mehrheitlich schönen Samstag für fünf Zeitgenossen los. Zur Einstimmung für das schwere Auswärtsspiel gegen den FC Schaffhausen fuhren wir via Winterthur und Bülach bis nach Eglisau. In Eglisau angekommen kam für einen unserer Gruppe bereits der erste Härtetest für den späteren steilen Marsch vom Bahnhof Schaffhausen in die Breite. Man musste nämlich satte zehn Minuten Fussweg auf sich nehmen, bis wir unser ersehntes Ziel, den Weinbau der Familie Hangartner, erreicht haben. Zur Kostprobe gab es von den herzlichen Gastgebern diverse Weissweine und zum Abschluss noch einen Rotwein. Nach geselligen Stunden und gestärkt durch eine exzellente Käseplatte machten wir uns dankend auf den Weg nach Schaffhausen. Bei Neuhausen war aus dem Zug der schöne Rheinfall zu sehen. Manch einer unserer Gruppe fragte sich, ob der Rheinfall oder der Fall des FC Gossau momentan stärker ist.&lt;br /&gt;Am Bahnhof Schaffhausen dann die schon vorher erwähnte Meisterprüfung für unseren Spitzensportler. Statt mit dem Bus legten wir den steilen Weg in die Breite zu Fuss zurück. Ausgelaugt aber glücklich kamen wir im Stadion an. Dort wurde mein Optimismus auf Punkte auch nicht gerade besser. Das Auto des Präsidenten von Schaffhausen ist schon einmal NLA-tauglich. Und mit ihrem Budget welches über einer Million liegt, sind sie den Gossauern ebenfalls einiges voraus. Immerhin kam die Spielberechtigung des kürzlich unter Vertrag genommenen Antonio Dos Santos noch nicht. Dos Santos hat in der NLA manch einem Goalie das Fürchten gelernt mit seinen Weitschüssen. Bei den Gossauern waren heute bloss Junioren auf der Ersatzbank. Dies weil unter der Woche drei Spieler gehen mussten, zwei noch verletzt waren und ein Schlaumeier sich in der 3. Liga eine Sperre holte. Die Suspendierungen zeigten am Anfang Wirkung, spielte der FCG doch gut mit gegen die favorisierten Schaffhauser. Doch wieder einmal eine Unkonzentriertheit in der Defensive brachte die Gossauer in Rückstand. Die Gossauer Mannschaft steckte den Gegentreffer besser weg als auch schon und versuchte in der Offensive immer wieder Akzente zu setzen. Leider fanden diese Akzente im 16er meistens ihr Ende und wirkliche Chancen konnte man sich nicht erspielen. In der 53. Minuten kamen die Gossauer dann endlich zum Ausgleich. Todisco wurde lancierte, dieser setzte seine Schnelligkeit ein und bediente in der Mitte mustergültig Aydeniz welcher zum 1 zu 1 traf. Die Freude hielt leider nicht für lange. Nachdem die in der zweiten Halbzeit einiges besser auftretende Defensive den Ball nicht wegbrachte, gingen die Schaffhauser abermals in Führung. Doch wiederum liessen sich die Gossauer nicht unterkriegen, was ihnen in der momentanen Situation hoch anzurechnen ist. In der 79. Minute wurden sie und deren Anhänger belohnt. Wiederum war Todisco Ausgangspunkt der Aktion, welcher einen Freistoss rasch ausführte und so die Schaffhauser Defensive aushebeln konnte. Zum zweiten Mal durfte sich Aydeniz als Torschütze eintragen lassen. Dieses verdiente 2-2 brachten die Gossauer mit viel Wille über die Runde und die Erlösung über den Teilerfolg war spürbar. Todisco, dessen Rückennummer in Schaffhausen nicht mehr vergeben wird, liess sich zum Schluss noch vor der Bierkurve feiern. Offen bleibt, ob im neuen Stadion von Schaffhausen, dessen Baubewilligung endlich eingetroffen ist, sein Trikot irgendwann mal analog im Eishockey zum Stadiondach hochgezogen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4402946413201121332?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4402946413201121332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4402946413201121332' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4402946413201121332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4402946413201121332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/10/gasteblog-fc-schaffhausen-fc-gossau-22.html' title='Gästeblog: FC Schaffhausen : FC Gossau 2:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-905226938778702450</id><published>2011-09-22T19:38:00.008+02:00</published><updated>2011-09-23T09:06:44.791+02:00</updated><title type='text'>GC Biaschesi : FC Gossau 4:0</title><content type='html'>&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5655240772776695474" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-39JEN984cLQ/TntzhSSpFrI/AAAAAAAABtk/KsW4qpL9ZIU/s400/2011-09-21%2B20.08.49.jpg" /&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5655240624736703458" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-UuzNNdyVhV4/TntzYqzKE-I/AAAAAAAABtc/vcItF2iJgDk/s400/2011-09-21%2B20.09.29.jpg" /&gt; Es gibt etliche Gründe um an einem frühherbstlichen Mittwoch-Nachmittag ins Tessin zu reisen. Da sind sicher mal die einladenden Temperaturen zu erwähnen. Dazu die verlockende Aussicht auf ein feines Risotto und ein Glas Merlot-Wein. Beinahe zwingend wird der Ausflug in den Süden, wenn der örtliche Fussballclub auf einem idyllischen Fussballplatz eine Auswärtspartie bestreitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zwölfjähriger Subaru führte uns ohne grosse Anstrengungen über den ferienverkehr-befreiten San Bernadino. Mehr Mühe hatte der Chauffeur des Gefährts. Das Leitsystem des Schweizer Strassennetz war für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Doch Jung und erfahren gibts bekanntlich nur auf dem Strassenstrich, so die letztjährige Aussage eines Bundesliga Torwarts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bellinzona trafen wir dann auf den vierten Gossau~fen. Er weilte bereits im Tessin. Das Abendessen am Fusse des imposanten Castelgrande mundete daraufhin vorzüglich. Selbst der nur beinahe "lustige" Kellner konnte uns die Vorfreude auf den bevorstehenden 1.Liga Match nicht nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Giovani Calciatori Biachesi tragen ihre Heimspiel auf der wunderschön gelegenen Al Vallone Sportanlage aus. Dieser Fussballplatz wurde in einem steilen Abhang hinein gebaut und scheint damit so etwas wie das Wahrzeichen von Biasca zu sein. Den Fürstenländern behagte diese schöne Umgebung bis anhin aber wenig, alle drei bisherigen Partien in diesem Kleinstadion gingen verloren. Ums vorweg zu nehmen, der FC Gossau schaffte in dieser Angelegenheit nicht unbedingt die grosse Wende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ältere Herren trinken Caffé Corretto und von der Wand der Clubbeiz strahlt auf einem Porträt der amtierende Präsident. Die 100 Zuschauer kennen sich untereinander. Hier ein Handschlag, dort ein neckischer Spruch. Ein Hauch von Dolce Fare Niente weht über dem Ganzen. Leider schienen sich die Gossauer Fussballer diesem Motto anschliessen zu wollen. Die lange Reise unter der Woche war dann doch zu viel für die &lt;a href="http://a1.blick.ch/img/gen/b/D/HBbD8nNb_Pxgen_r_467x700.jpg"&gt;sensiblen, vielbeschäftigten Kicker-Seelen&lt;/a&gt;. Zu keinem Zeitpunkt der Partie hatten sie eine Chance mit mehr als Null Punkten die Heimreise antreten zu können. Nach 34.Minuten stand es bereits 2:0 für die Hausherren, und eigentlich hätten nun alle Ostschweizer die Sportanlage verlassen können. So wären einigen Arbeitgebern müde Gesichter erspart geblieben. Eine posthume Comeback Tour von Nella Martinetti und Vico Torriani schien nach Beendigung der ersten Halbzeit (3:0) weitaus realistischer, als ein Punktgewinn der Gossauer. Wenig überraschend folgte in der zweiten Spielhälfte keinerlei Reaktion der Gäste. Ein Eckball und eine halbe Chance brachten die Blau-Weissen in 90 Minuten zu Stande. Selbst die deutsche &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=HFwXtSIQnQY"&gt;FDP lieferte im Berliner Wahlkampf &lt;/a&gt;eine überezeugendere Vorstellung ab. Der Speaker mit der markant, rauhen Stimme durfte zum Schluss gar noch das 4:0 für sein favorisiertes Team verkünden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So traten wir wieder einmal völlig desillusioniert die Heimreise an. Ein Gefühl das wir nur zu gut kennen. "No Broblem" von Peach Weber war dann die einzige Musik-Kasette die im Subaru zu finden war. Dies passte absolut zu diesem Abend, desen letzter Höhepunkt ein Risotto con Rucola war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-905226938778702450?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/905226938778702450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=905226938778702450' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/905226938778702450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/905226938778702450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/09/gc-biaschesi-fc-gossau-40.html' title='GC Biaschesi : FC Gossau 4:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-39JEN984cLQ/TntzhSSpFrI/AAAAAAAABtk/KsW4qpL9ZIU/s72-c/2011-09-21%2B20.08.49.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1238053069532361400</id><published>2011-09-15T07:21:00.003+02:00</published><updated>2011-09-15T20:52:23.715+02:00</updated><title type='text'>SC Brühl : FC St.Gallen 1:3</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rISz4c_Ra3s/TnJIgozQmlI/AAAAAAAABtU/NmY16IzmlQs/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5652660207848823378" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-rISz4c_Ra3s/TnJIgozQmlI/AAAAAAAABtU/NmY16IzmlQs/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5652660202968149682" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-Xq2vItZyt80/TnJIgWnnbrI/AAAAAAAABtM/ypWyTA3mmLA/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-tSMit6fLx2c/TnJIgeBKxfI/AAAAAAAABtE/WyuMSzczlNE/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5652660204954371570" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-tSMit6fLx2c/TnJIgeBKxfI/AAAAAAAABtE/WyuMSzczlNE/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;NLB&lt;br /&gt;Paul Grüninger Stadion&lt;br /&gt;5'500 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Schwiegervater hat 16 Geschwister. Als jüngster Zögling einer Arbeiterfamilie wuchs er als Einziger nicht im Krontal-Quartier auf. Seine Eltern zogen vor seiner Geburt ins Zentrum der Gallus-Stadt. Trotzdem drückte er in den 60iger Jahren, bei den Duellen der beiden Stadtrivalen, den Brühlern die Daumen. Rund Fünfzig Jahre nach den Spielbesuchen mit seinem "alten Herrn" besucht er heute wieder einen "Stadtmatch". Auf die Parallelen zu damals angesprochen meint er augenzwinkernd: "Damals habe sein Papa die Eintrittskarte bezahlt, nun sein Schwiegersohn".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Haltestelle Grütli steigen die Matchbesucher aus dem überhitzten Bus. Die meisten geben sich durch ihre Kleidung als Anhänger des grösseren Vereins zu erkennen. Die fanatischten Anhänger der Espen marschieren vom Marktplatz Richtung Paul Grüninger- Stadion. Der friedliche Aufzug der Fans, ist auch als Zeichen gegen Medienhetze und sonstige Vorurteile gegenüber Fussballanhängern gedacht. Die Zuschauer beim letzten Derby 1971 hätten solche Dinge kaum für möglich gehalten. Der Fussball hatte damals noch keine grosse gesellschaftliche Bedeutung. Das Fangruppen gar Teil einer Jugendkultur werden, wäre wohl undenkbar gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Eingang zum Stadion bildet sich ein lange Reihe, geduldig wird auf Einlass gewartet. Im Matchprogamm, auf grossen Blachen und an vielen anderen Orten wird auf die "alten Zeiten" hingewiesen. Der SC Brühl präsentiert sich, als der etwas andere Verein. Wieviel davon ist geschicktes Marketing und wie aussergewöhnlich ist dieser Club wirklich? Die Meinung darüber gehen ausseinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Speziell für dieses Spiel wurde eine Gegentribüne erstellt. Die Sonne brennt unerbittlich auf die Stahlkonstruktion. Ein Zuschauer nutzt ein schattiges Plätzchen unter den Rängen für ein Nickerchen. Wer wohl in seinen Träumen dieses Spiel gewinnt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstredend ist das Bier an diesem heissen Tag sehr gefragt. Es wird angestanden, wie in St.Gallen halt für Bier angestanden wird. Kreuz und quer und möglichst nahe am Zapfhahn. Die arme Angestellte ist symphatisch verzweifelt. Sie weist die Leute mit freundlichem aber bestimmten Ton zurecht, selbst der "extrovertierteste Ultra" nimmt das Ergeben zur Kenntnis. "Die Herrin des Gerstensafts" ist eine wichtige Person am heutigen Nachmittag, man will es sich mit ihr nicht verscherzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein leidenschaftlicher Anhänger des Gast-Vereins gesellt sich zu uns. Er ist sichtlich nervös und angespannt. Eine Niederlage gegen den Stadtrivalen wäre für ihn wohl ähnlich dramatisch, wie ein Wegzug der Olma-Messen nach Basel. Kurz darauf steht der St.Galler Allesfahrer auf dem Feld und beseitigt mit Kollegen die Rückstände der Fan-Choreografie. "D'Stadt isch do" steht auf einem Spruchband hinter den Auswärts-Supportern. Das Selbstverständnis der Espen lässt keine Fragen offen. Der Spielbeginn verzögert sich um einige Minuten, erfreulicherweise ohne das gepanzerte Menschen den Platz stürmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5'500 Zuschauern hoffen entweder auf einen Pflichtsieg oder auf die grosse Sensation. Es herrscht dabei eine friedliche, volksnahe Atmosphäre. Mehr oder weniger lustige Sprüche werden den Spielern entgegen gerufen. Einer ruft:"Hopp GC".Ein Mittelfeldakteur des FC SG muss sich wohl oder übel mit den Folgen eines Transfergerüchtes herumschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause scheint die St.Galler Bratwurst gegessen, der haushohe Favorit führt klar. Weit weg scheint die Zeit, als Brühler niemals den Fuss in das Stadion des Erzrivalen gesetzt hätten und umgekehrt. An diesem Tag gibt es Zuschauer, die sich sowohl bei den St.Galler Toren, wie auch beim Ehrentreffer der Heimmannschaft freuen. Die ganze Szenerie ähnelt eher einem Volksfest, als einem erbitterten Duell um die Vorherrschaft in der Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss steht es 3:1. Der Brühler Mittelfeldakteur Christian Böhi begrüsst Bekannte hinter der Werbebande. Die St.Gallen Fans feiern unterdesen einen ehemaligen Spieler, der nun im Trikot der "Kronen" aufläuft. Die Schlange hinter dem Getränkenstand hat sich mittlerweile gelichtet. Ein Deutscher steht mit Bierdose, Frau und Kind am Strassenrad. Er trägt einen SC Brühl Schal und wirkt wenig glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Verwandter meines Schwiegervaters fährt mit dem Velo nach Hause. Hinter ihm sein Nachwus, alles Espen-Fans und sie wirken zufrieden. Der St.Gallen Match 2011 ist Geschichte. Ein schöner Fussballnachmittag geht zu Ende. Ein bisschen wenig Emotionen, dafür viel St.Galler Folklore. Schützengarten, Bratwurst, Krontal und Tranquillo Barnetta im Publikum.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1238053069532361400?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1238053069532361400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1238053069532361400' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1238053069532361400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1238053069532361400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/09/sc-bruhl-fc-stgallen.html' title='SC Brühl : FC St.Gallen 1:3'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-rISz4c_Ra3s/TnJIgozQmlI/AAAAAAAABtU/NmY16IzmlQs/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-834793097232688127</id><published>2011-09-12T08:39:00.002+02:00</published><updated>2011-09-12T10:18:19.666+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Muri 2:2</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;300 Zuschauer&lt;br /&gt;Buechenwald Sportanlage&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Er macht ihn Rein". Die Tormelodie der deutschen Rockgruppe "Extrabreit" dröhnt aus den vorsintflutlichen Boxen des Gossauer Fussballplatz. Die Heimmannschaft hatte soeben den Ausgleichstreffer gegen den FC Muri erzielt. Der Aufsteiger aus dem Aargau zeigte eine schwache Vorstellung, die nur noch durch die Performance der Einheimischen unterboten wurde. Im nahe gelegenen Freibad zeigten Jugendliche die letzten libidobedingten Sprünge vom 5-Meter Turm. Die waghalsigen Sprünge zum Saisonabschluss des Schwimmbad muteten wesentlich mutiger an, als der Auftritt der Fürstenländer Edel-Kicker.&lt;br /&gt;"Du häsch mer gar nünd z'säge!." Wenigstens war der Umgangston unter den Spielern in den Blau-Weissen Trikots ähnlich, wie der Testosteron gesteuerte Teenager-Zweikampf um eine Badenixe auf der Liegewiese nebenan. Der Premiere Vergleich der beiden Mannschaften endete schlussendlich 2:2. Roger Hegi, der Ex-Trainer beider Vereine, hätte das vielleicht als Einzigen gefreut.&lt;br /&gt;So feierte an diesem Sonntag nur mein Sohn ein wirkliches Erfolgserlebnis. Er ergatterte auf dem wesentlich besser frequentierten Gossauer-Flomarkt einen kleinen Spielzeug-Töff.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-834793097232688127?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/834793097232688127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=834793097232688127' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/834793097232688127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/834793097232688127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/09/fc-gossau-fc-muri-22.html' title='FC Gossau : FC Muri 2:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-6454646552104194652</id><published>2011-09-05T08:06:00.006+02:00</published><updated>2011-09-05T09:34:51.057+02:00</updated><title type='text'>FC Rapperswil-Jona : FC Gossau</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2zNuWCBmc1g/TmRoNEgRb-I/AAAAAAAABss/OLgvT6u3oZk/s1600/rappi.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648754406386135010" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-2zNuWCBmc1g/TmRoNEgRb-I/AAAAAAAABss/OLgvT6u3oZk/s400/rappi.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Stadion Grünfeld&lt;br /&gt;340 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Familienvater, Fussaballfan und begeisterter Teilnehmer an Laufveranstaltungen sollten meine Wochenendtage manchmal 28 Stunden haben. Priorität geniesst dabei natürlich die Familie, danach kommt der Sport. Die Fussballleidenschaft muss seit einigen Jahren zurückstecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umso erfreulicher, wenn die Ansetzung eines FC Gossau Auswärtsspiel eine Kombination von allem erlaubt. Der Vormittag stand ganz in Zeichem des Kinderzoo. Beigestert verfolgte unser Nachwus die Show der Seelöwen, die Säugetiere brilierten dabei vorallem mit ihrer Balltechnik. Gemächlicher ging es den bei den Elefanten zu und her. Den Dickhäutern schien es an diesem heissen September Tag viel zu warm. Einer von ihnen kassierte gar eine verbale Rüge vom Tierpfleger, weil er offensichtlich sein "Geschäft" zu nahe am Pool erledigte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die Tiere ausgiebig begutachten machte sich meine kleine Familie auf zur nächsten Station unserer Reise. Das Ziel hiess Rüti ZH. Hier wartete eine Crosslauf über 11,3km auf mich. Das Thermometer stand mittlerweile bei 28 Grad, da war es ein schwacher Trost, dass die Strecke mehrheitlich durch bewaldetes Gebiet führte. Ich nahm das erste Mal beim Züri-Laufcup teil und die Premiere ist zu meiner Zufriedenheit ausgefallen. Das hüglige Terrain kam mir entgegen. Das Ziel erreichte ich in 43min 7 Sekunden auf Rang 22. Bei einem starken Teilnehmerfeld lief ich auf den 7.Platz meiner Alterskategorie. Der Start in den Laufherbst ist mir geglückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Positiv gestimmt ging es zur nächsten Etappe unseres Samstags Programm. Ein Bad im nahe gelegenen Zürisee wäre jetzt angenehmer gewesen, als der Gang auf die Tribüne des Grünfeld Stadion. Mittlerweilen waren es über 30 Grad und die Glaces flossen in den kleinen Kinderhänden davon. Trotzdem erblickte ein Kollege bei der Fahrt durchs Rapperswiler Ortszentrum die Hauptdarsteller einer grenzwertige TV-Reality Show beim Eintritt in ein Solarium.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intelligenter stellten sich die Spieler des FC Rapperswil an. Bereits nach 11 Minuten gingen sie in Führung. Der Sieg war danach nie wirklich in Gefahr. Die Fürstenländer konnten nicht an ihre Leistung in der Vorwoche anknüpfen. Beinahe schien es, dass sie die Ratschläge eines einheimischen Junioren Fussballers befolgten. Dieser verlautbarte lauthals auf der Tribüne: "Weisch i ess kei Banane meh, nur no Brotwürscht, Scheiss Banane, cha nie nüeme gseh". Ideenlos wie dicke Olma Bratwürste bruzelten die Gäste Spieler auf dem Rasen des Stadions vor sich hin. Während die Rappie Akteure an agile Seelöwen erinnerten, blieb den Gossauern nur die Rolle der langweiligen Rüsseltiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine kleine Famile machte sich nach 75 Minuten und dem 0:3 auf den Heimweg. Wir wollten uns vom restlichen Spiel nicht noch diesen (ansonsten) wunderschönen Tag vermiesen lassen.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-6454646552104194652?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/6454646552104194652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=6454646552104194652' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6454646552104194652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6454646552104194652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/09/fc-rapperswil-jona-fc-gossau.html' title='FC Rapperswil-Jona : FC Gossau'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-2zNuWCBmc1g/TmRoNEgRb-I/AAAAAAAABss/OLgvT6u3oZk/s72-c/rappi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4819632103170192231</id><published>2011-08-29T11:06:00.004+02:00</published><updated>2011-08-29T11:29:21.822+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : SV Höngg 3:1</title><content type='html'>Es war der Tag der Premieren in Gossau. Das Fanionteam bestritt das erste Heimspiel der Saison, Neo-Trainer Martin Schneider gab sein Debüt auf der Buechenwald Sportanlage und das erste Mal sollte die Stimme des neuen Stadion-Speaker durch die Lautsprecher des Kleinstadions hallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst standen aber für einmal die Gossauer Frauen im Mittelpunkt des fussballerischen Sonntags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FC Gossau Damen : FC St.Gallen Damen 1:1 (4:2 n.P.)&lt;br /&gt;Cup 1.Hauptrunde&lt;br /&gt;200 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Ausgangslage schien glasklar. Die Frauen NLA- Mannschaft des FC St.Gallen war hoch favorisiert gegen die 1.Liga Mannschaft der Gossauer Damen. Die jüngere Cup Geschichte der zwei Nachbarstädte bewies aber, dass mit einer Überraschung immer zu rechnen ist. Von Beginn weg zeigten die Gossauerinnen eine engagierte, kämpferische Leistung. Die Defensive stand sicher, und nach Vorne erspielten sich die Gastgeberinnen die eine oder ander Torchance. Die Frauen-Mannschaft der Grün-Weissen konnte hingegen kein Kombinationsspiel aufziehen. Dementsprechend war ein Klassen Unterschied zu keiner Zeit des Spiels ersichtlich. In der 70.Minute gelang den Gallus-Städterinnen dann trotzdem der 1:0 Führungstreffer. Die Heimmanschaft bewies allerdings Moral und erzielte in der Folge den verdienten Ausgleich. Nach der torlosen Verlängerung ging es ins Penaltyschiessen. Hier avancierte die Gossauer Torfrau Jasmina Bronja zur Heldin. Sie entschärfte bravourös gleich zwei Penaltys. Da die Ausseiterinnen zudem über die wesentlich treffsicheren Schützinnen verfügten gewann der FC Gossau diesen Cupfight. Grosser Jubel brandete unter den 200 Zuschauern auf. Einzig der neue Stadionspeaker konnte sich akutstisch am Freudentaumel nicht beteiligen…dazu später noch mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FC Gossau : SV Höngg 3:1&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;300 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss jetzt was eine Endstufe ist. An dieser Endstufe lag es nämlich, dass der neue Stadionsprecher an diesem Tag merkwürdig still blieb. Trotz Telefonate an fast sämtliche Elektro-Installations Geschäfte der Stadt, trotz persönlichem Einstatz eines Fachmanns blieb die Anlage den ganzen Nachmittag lang stumm. Dabei hätte man sich so gefreut auf den stilvollen Musikgeschmack des Speakers. So blieben aber auch die Torschützen des heutigen Spiels ungenannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mannschaft aus Höngg zeigte eine gute Leistung auf fremden Terrain. Der bekannteste "Sohn" des Zürcher Quartier ist der Erfolgstrainer Christan Gross. Es war dann auch typischer "Gross-Fussball", den der Aufsteiger zelebrierte. Aus einer gefestigten Defensive erarbeitete sich der Aufsteiger immer wieder gute Torchancen. Die 1:0 Führung für die Gäste war deshalb nicht unverdient. Die Gossauer glichen allerdings durch einen herrlichen Güntensperger Freistos kurz vor der Pause wieder aus. Der Ausführung ging ein langes Geplänkel voraus. Meine vollmundige Verlautbarung, dass so was nie zu etwas führen wird, bewahrheitete sich gottseidank nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Halbzeitpause dribbelte der junge Gästespieler Danilo Infante vor der Holztribüne umher. Als neutraler Zuschauer hätte man dem technisch versierten Höngger sicherlich gerne zugeschaut. Aus dem Blickwinkel des Gossauer Anhänger nervte und belustigte vor allem seine Schwalbeneinlage im Strafraum. Nach der darauffolgenden gelben Karte wurde er auch schon bald von seinem Trainer ausgewechselt. Jetzt kam die Zeit von Safet Etemi. 3 Jahre nach seinem Weggang aus Gossau erzielte er wieder ein Tor im heimischen Buechenwald Stadion. Seine vielen Treffer auf diesem Platz hatten ihn damals bis in die U-21 Nationalmannschaft der Schweiz gebracht. Dem "Comeback-Goal" ging eine herrliche Vorarbeit von Damian Gimenenz voraus. Die spannende Partie brachte in der Folge noch die eine oder andere Torchance hervor, die aber von den beiden Torhütern jeweils pariert wurden. In der 92.Minute sorgte der eingewechselte Maksuti dann für die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Hausherren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So waren am Ende dieses Tages alle glücklich. Die Gossau Damen, Die Gossau Herren, die Gossau Anhänger, nur der Gossauer Speaker hätte sich seinen Einstand ein wenig anders vorgestellt. Verdammte Endstufe.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4819632103170192231?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4819632103170192231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4819632103170192231' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4819632103170192231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4819632103170192231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/08/fc-gossau-sv-hongg-31.html' title='FC Gossau : SV Höngg 3:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-6827237092415081063</id><published>2011-08-16T16:39:00.006+02:00</published><updated>2011-08-16T17:14:38.733+02:00</updated><title type='text'>Sierre-Zinal Berglauf 2011</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-C_xjgrduxtA/TkqDlkQWQyI/AAAAAAAABsc/FbAkMH97sRk/s1600/profil.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5641466164645610274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 221px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-C_xjgrduxtA/TkqDlkQWQyI/AAAAAAAABsc/FbAkMH97sRk/s400/profil.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Am Samstag Abend gegen elf Uhr gönnte ich mir auf einer Terrasse in Worb ein lokales Galopper Bier. Gerade war ich hier angekommen, ein guter Kollege stellte mir ein Nachtquartier zur Verfügung. Zeitlich wäre eine Anreise aus der Ostschweiz am Tag des Sierre Zinal Berglauf nicht möglich gewesen.&lt;br /&gt;Galopper Bier, hoffentlich ein gutes Omen für den morgigen Wettkampftag. Mit diesen Gedanken legte ich mich schon bald Schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Nacht und ziemlich unruhigem Schlaf nahm ich, morgens um halb Sechs, die Reise von Worb via Bern nach Sierre auf mich. &lt;a href="http://muinar.com/sph/up/4/4447_0.jpg"&gt;Der Sierre-Zinal Lauf gehört zu den ältesten Bergläufen Europas, und gilt vom Renommee her als "New York Marathon der Berge&lt;/a&gt;". Von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Wyatt"&gt;Jonathan Wyatt (mehrfacher Berglaufweltmeister und Rekordhalter bei Sierre-Zinal)&lt;/a&gt; ist die Aussage überliefert, dass man diesen Lauf einfach einmal erlebt haben muss. Der Lauf der Superlative umfasst 2'000 Höhenmeter (-800m) und 31 Kilometer. Die Top Ultra Läufer der Welt finden sich Jahr für Jahr in den Walliser Bergen ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ganze Wettkampf ist symphatisch organisiert, und nicht so "durchkommerzialisiert" wie ähnlich grosse Laufveranstaltungen in der Deutschschweiz. Den Startschuss nimmt der vierfache Sieger &lt;a href="http://www.google.ch/imgres?imgurl=http://www.ascgrizzlies.com/images/HOF/Pablo_Charley_Vigil_ClassOf2006.JPG&amp;amp;imgrefurl=http://www.ascgrizzlies.com/profile.asp%3FplayerID%3D1572&amp;amp;h=160&amp;amp;w=120&amp;amp;sz=27&amp;amp;tbnid=tWoD1ezU6C-zRM:&amp;amp;tbnh=98&amp;amp;tbnw=74&amp;amp;prev=/search%3Fq%3Dpablo%2Bvigil%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&amp;amp;zoom=1&amp;amp;q=pablo+vigil&amp;amp;hl=de&amp;amp;usg=__ikjYeHhQDiSAs-EYCYKvcFhw8tQ=&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=PYFKTpH2KYe0-Qa1_t33CA&amp;amp;ved=0CCgQ9QEwCw"&gt;Pablo Vigil&lt;/a&gt; aus den USA vor. Dieser Mann ist eine wirkliche Legende. Er hatte immer seine eigenen Ansichten zum Spitzensport. Manchmal unterhielt er seine Fangemeinde bis tief in die Nacht, und gewann am folgenden Tag trotzdem einen Lauf. Vigil war auch ein begehrtes Modell für die Werbung. Seine Aktiv-Karriere ist beendet, er läuft nicht mehr die Berge hoch. Im Gegensatz zu den etwas mehr als 1'100 Teilnehmern der 38. Austragung des Sierre-Zinal Berglauf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warm ist es an diesem Morgen. Wolken sind noch kaum in Sicht, die angekündigten Regenschauer dürften erst am Nachmittag einsetzen. Das Stimmengewirr am Start verrät, dass hier Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Ländern teilnehmen. Zwei Engländer diskutieren, ganz wie es das Klischee besagt, über die besten Teesorten.&lt;br /&gt;Pünktlich um Neun Uhr erfolgt der Startschuss. Der erste Kilometer darf ruhig als Einstimmung angesehen werden. Hier fällt das Laufen noch leicht, obwohl es natürlich schon bergwärts geht. Doch kaum hat man den Tritt gefunden wird es brutal. Nun folgen extrem steile Passagen, die durchaus an den Schlussteil des Gamperney Berglauf in Grabs erinnern. Auf den ersten 8 Kilometer legen die Teilnehmer bereits 1'300 Höhenmeter zurück. Es ist der brutalste Anstieg, den ich je an einem Berglauf mitmachte. Ob die berüchtigte Eiger Moräne am Jungfrau Marathon, der Anstieg auf das Schilthorn beim Inferno Halbmarathon, oder auch letzte hochalpine Teil beim Glacier 3000. Dieser Einstieg beim Walliser Trail-Running Klassiker übertrifft dies alles. Ich bin schon nach wenigen Kilometern ziemlich abgekämpft. Meine Beine sind schwer und ich fühle mich ausgelaugt. In der Woche vor dem Wettkampf habe ich mir eine leichte Erkältung eingefangen, ansonsten müsste meine Form allerdings stimmen. Immer wieder werde ich von einzelnen Läufern überholt. Dieses Phänomen der sogenannten "Berggeissen" habe ich bei solchen extremen Läufen schon oft angetroffen. Darüber mache ich mir allerdings keine weiteren Gedanken, meist hole ich diese Plätze im "normaleren" Gelände wieder auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich bin ich nicht der einzige Teilnehmer der froh ist, dieses fiese Waldstück schon bald verlassen zu können. Ich setze darauf, die Strapazen des Aufstiegs schnell abschütteln zu können, allerdings ist diese Hoffnung vergeblich . Es scheint nicht mein bester Tag zu sein, selbst kleine Steigungen fallen mir ungewohnt schwer. Etwas Mut verleiht mir der Ausblick aufs Matterhorn, und das Erreichen der zweiten Verpflegungsstation. Hier zeigt ein Schild an, dass nun 33% der Laufzeit vorüber sind. Zeitlich scheint für mich das Ziel 3h30min noch realistisch zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun folgt der schönste Teil des Rennens. Der breite Weg mit den kleinen Steigungen würde meinen Qualitäten entgegenkommen, allerdings gelingt den Beinen die Umsetzung nicht nach meinen Wünschen. Beim Bergdorf Chandolin werden wir von vielen Zuschauer begeistert empfangen. Nun gilt es die nächste Etappe zum Hotel Weisshorn auf 2387m/ü.M. zu bewältigen. Auf diesem Streckenteil täuscht das Profil gewaltig. Die auf der Homepage publizierte Grafik "versteckt" die vielen Steigungen. Ich beanspruche für diese Passage mehr Zeit, als ich eingeplant hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Hotel Weisshorn bin ich froh endlich eine Cola trinken zu können. Die Zuckerdosis tut meinen Körper gut und ich nehme die wirklich allerletzte Höhenmeter bergwärts auf mich. Ich befinde mich nun auf 2425m.ü.M, es folgen die letzten 8 Kilometer nach Zinal. Das erste Mal an diesem Berglauf habe ich nun das Gefühl in "Normalform" zu laufen. Das Geröll, die Steine und die vielen Wurzeln erfordern zwar ein hochkonzentriertes Laufen, trotzdem kann ich mein Tempo hochalten. Ich überhole mehrere Läufer. "Sorry! Merci"-"Sorry-Merci" diese zwei Wörter wiederhole ich x-Mal. Die teilnehmenden Bergwanderer der sogenannten "Touristes" Kategorie machen aber immer Platz und feuern mich sogar teilweise an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuversichtlich erreiche ich die letzten 3 Kilometer. Ich habe zwar gehört, dass der Schlussteil sehr steil bergab führen soll, aber eine Zeit von 3h30min könnte doch noch drinliegen. Halsbrecherisch stürze ich mich Richtung Ziel, wieder lasse ich einige Teilnehmer hinter mir. Das Tempo ist allerdings nicht hoch, &lt;a href="http://sierre.ch/multimedia/images/img_traitees/2011/08/sierre_zinal1_newslarge.jpg"&gt;das Gelände ist schlicht zu steil&lt;/a&gt;, das ständige Bremsen kostet viele Sekunden. Die Gelenke werden es mir zudem die nächsten Tage doppelt und dreifach zurückzahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 3h31min erreiche ich Zinal. Ich schleppe mich zum Getränkestand und kippe einige Becher Wasser runter. Dieser Lauf hat mich ziemlich geschafft. Ein Urteil über meine Leistung fällt mir noch Tage danach schwer. War das einfach nicht mein Tag? Kommt dieser Lauf nicht meinen Fähigkeiten entgegen? Hat meine Form nicht gestimmt? Die Zeit entspricht den Resultaten von leistungsmässig, ähnlichen Läufern aus meinen Umfeld. Trotzdem bin ich vor allem mit den ersten 2/3 des Rennens nicht zufrieden. Ich denke bereits darüber nach im nächsten Jahr eine erneute Teilnahme ins Auge zu fassen. Irgendwie hab ich noch eine Rechnung offen mit diesem Berglauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Puls geht noch eine Stunde nach dem Zieleinlauf nicht runter, so was hab ich noch nie erlebt. Erst als ich im Zug von Visp nach Zürich sitze und ein Glas Walliser Rotwein trinke, sinkt er wieder auf "Normal-Niveau". Eins ist sicher, diesen Sierre-Zinal Berglauf muss man einfach einmal erlebt haben, Jonathan Wyatt hatte da sicher Recht mit seiner Aussage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.google.ch/imgres?imgurl=http://www.tsr.ch/2011/08/14/19/51/3331387.image%3Fw%3D115%26h%3D65&amp;amp;imgrefurl=http://www.tsr.ch/sport/athletisme/3330932-marco-de-gasperi-prive-kilian-jornet-d-un-triple.html&amp;amp;usg=__Ojol6_2N7143SEhRcacgWcNKMu4=&amp;amp;h=65&amp;amp;w=115&amp;amp;sz=4&amp;amp;hl=de&amp;amp;start=242&amp;amp;zoom=1&amp;amp;tbnid=NG9mMEnG-hbgjM:&amp;amp;tbnh=49&amp;amp;tbnw=87&amp;amp;ei=g4dKTqeLAYr2sgb-24H9Bg&amp;amp;prev=/search%3Fq%3Dsierre%2Bzinal%26start%3D231%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26biw%3D1260%26bih%3D865%26tbm%3Disch&amp;amp;um=1&amp;amp;itbs=1"&gt;PS: hier noch ein kleiner TV Bericht des TSR über den Lauf.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-6827237092415081063?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/6827237092415081063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=6827237092415081063' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6827237092415081063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6827237092415081063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/08/sierre-zinal-berglauf-2011.html' title='Sierre-Zinal Berglauf 2011'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-C_xjgrduxtA/TkqDlkQWQyI/AAAAAAAABsc/FbAkMH97sRk/s72-c/profil.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-8367846002723182575</id><published>2011-08-04T16:59:00.007+02:00</published><updated>2011-08-04T17:09:57.895+02:00</updated><title type='text'>SC Cham : FC Gossau 2:1 n.Verlängerung</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yQfZYcuonMQ/Tjq0GpkiWVI/AAAAAAAABsU/zJ_92rCvpgc/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5637015909938911570" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-yQfZYcuonMQ/Tjq0GpkiWVI/AAAAAAAABsU/zJ_92rCvpgc/s400/Foto.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Cup 1.Qualifikationsrunde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Sportplatz Eizmoos&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;150 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Was für Normalbürger die Neujahrsvorsätze darstellen, sind für Fussballfans die Saisonvorsätze. Dies hat jetzt nur leidlich damit zu tun, dass gewisse FC Gossau Anhänger dem Alkohol in der neuen Spielrunde vielleicht weniger zusprechen sollten. Nein, die Vorsätze beziehen sich ganz alleine auf die Mannschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen mit dem Gossauer Pressechef und Historiker Karl Schmucki bestiegen wir den Zug nach Cham. Diskutiert wurde über die Vorbereitung, über die positiven, wie auch negativen Eindrücke der insgesamt neun Testspiele. Wie jede Saison bekräftigten auch dieses Mal alle, dem Verein nahen stehenden Personen, eine positive Erwartung auf die neue Spielzeit. In der Vergangenheit gingen bekanntlich einige Experimente in die Hosen. Mit "unglaublich" talentierten Spielern scheiterte man ebenso, wie mit Söldnern diverser Nationen und Kantone. Nun versucht man es im Fürstenland mit Österreichern. Fussballerisch vermochte die Alpenrepublik in den letzten Jahren nicht gerade durch Grosserfolge zu überzeugen, eigentlich nicht mal durch Kleinerfolge. Trotzdem wagt der FC G nun den Versuch mit zwei Vorarlbergern. Mit Trainer Martin Schneider (nicht der Komiker) und Verteidiger Christoph Fleisch (nicht Gemüse) setzt man auf sportlichen Enthuisiasmus und Leidenschaft aus dem Ländle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So etwas wie Leidenschaft brachten auch eine Mehrzahl der 150 Zuschauer mit, die an diesem Mittwoch Abend dem Cupspiel der 1.Qualifaktionsrunde beiwohnten. Der Sportplatz Eizmoos ist malerisch in einer schmucken Wohnsiedlung gelegen, und offenbart durch seine Randlage auch ein gewisses landschaftliches Flair. Äussere Umstände, die den Gossauer nicht unbekannt sein sollten. Gibt es doch zurzeit Pläne die Spielstätte des FC G auch aus seiner zentralen Lage zu verdrängen. Passenderweise nahm die Gossauer Mannschaft in den ersten 45min ebenfalls eine periphere Lage auf dem Spielfeld ein. Die Chamer wirbelten ungehindert durch das Mittelfeld des Gästeteams. Die Innerschweizer vermochten ihre Überlegenheit allerdings nicht auszunützen. Das Leistungsvermögen erinnerte aber augenscheinlich an den momentanen Vergleich Schweizer Franken vs. Euro an den Börsen dieser Welt. In der 36.Minute war es dann soweit. Nach einem 40 Meter Sololauf, bei dem sich die Gäste so geschickt anstellten, wie Clowns in einer Zirkusshow, netzten die Zuger zum 1:0 ein. Da hätte auch die Nationalbank nichts dagegen ausrichten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auffallend im ersten Abschnitt waren die schwache Defensiv Leistung der Gäste, obwohl Verteidiger Fleisch akustisch schon die Leaderfigur einnahm. Leider gelang ihm mit den Füssen nicht immer die optimale Umsetzung. Dies bewies der Neuzugang auch in der 77.Minute, als er einen Penalty nicht verwehrten konnte. Trotzdem muss man dem Defensiv-Akteur aus dem östlichen Nachbarland zu Gute halten, dass er gleich Verantwortung übernommen hat. Insgesamt trat der FC Gossau in der zweiten Spielhälfte überzeugender auf. Rückkehrer Safet Etemi scheiterte einmal knapp, und der eingewechselte Maksuti brachte ebenfalls Schwung in die Partie. Diesem Spieler war es dann auch vorbehalten in der 87 Minute den verdienten Ausgleich zu erzielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielumjubelt wurde dieser Treffer auf Gossauer Seite. Trotz des Ausgleichs war ein langhaariger Chamer Zuschauer dermassen erfreut, über die emotionalen Gäste Anhänger, dass er eine Runde Bier spendieren wollte. Wieso der gute Mann schlussendlich ein paar Hot Dog's vorbei brachte wissen wohl nur die Götter über dem Zugersee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verlängerung zeigte in der Folge leichte Vorteile für den SC Cham. Als sich alle Zuschauer bereits auf einen Elfmeterkrimi einstellten, verursachten die Gossauer mit einer ungeschickten Aktion einen Elfmeter. Eiskalt wurde dieser verwandelt und der Traum vom grossen Cuplos war für die Ostschsweizer damit ein weiteres Mal begraben. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die Blau-Weissen stehen vor einer weiteren schwierigen Saison. Wichtig ist, dass die erfahrenen Spieler, wie z.b Todisco, Alija, Etemi und Goalie Zürcher (im Cup nur Ersatz) ihr Leistungsvermögen optimal abrufen können. Dieses Cup-Out hinterliess wie die gesamte Vorbereitung positive und negative Eindrücke. Wir bleiben jedenfalls bescheiden optimistisch im Hinblick auf die kommende Spielzeit.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;PS: Viro, Besten Dank für den Fahrdienst. So wurde uns die nächtliche, mühsame Zugreise erspart.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-8367846002723182575?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/8367846002723182575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=8367846002723182575' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8367846002723182575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8367846002723182575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/08/sc-cham-fc-gossau-21-nverlangerung.html' title='SC Cham : FC Gossau 2:1 n.Verlängerung'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yQfZYcuonMQ/Tjq0GpkiWVI/AAAAAAAABsU/zJ_92rCvpgc/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-6620210906467847255</id><published>2011-08-03T15:28:00.003+02:00</published><updated>2011-08-03T15:44:23.644+02:00</updated><title type='text'>Von Klosters nach Davos</title><content type='html'>Vor einem Jahr überquerte ich nach 7h 48min und 78 Kilometer die Ziellinie des Ultra Alpin Marathon von Davos. &lt;a href="http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/78-kilometer-leiden-und-traumen.html"&gt;Ein unvergessliches Erlebnis bei traumhaften Bedingungen.&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieses Jahr sieht meine Saisonplanung anders aus. Im Frühling stellten der Linz Marathon und der Alpin Marathon in Liechtenstein die Höhepunkte dar. Nach den Sommerferien gilt mein Fokus der Vorbereitung auf den Frankfurt Marathon Ende Oktober. Dabei werde ich bis Ende August noch ein-zwei Bergläufe bestreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wetteraussichten waren nicht berauschend, trotzdem entschied ich mich spontan für die Teilnahme am Halbmarathon anlässlich der Swiss Alpine Veranstaltung. Mit dem Zug fuhr ich am Samstag Vormittag Richtung Bünderland los. Bereits in Gossau traf ich auf einen weiteren Teilnehmer dieses Rennens. So verlief die Anfahrt kurzweilig und sogar lehrreich. Der Sportfunktionär erklärte mir den Unterschied zwischen Turnfest und &lt;a href="http://www.sportfest.ch/index.php"&gt;Sportfest (2012 in Gossau).&lt;/a&gt; Wie in der Schweiz nicht anders zu erwarten, hat das Ganze etwas mit den Konfessionen zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der K21 (so nennt sich hier der Halbmarathon) startet in Klosters. Die Sunnibergbrücke bildet den imposanten Startort für diesen Lauf. Unterschätzen darf man hierbei nicht, dass man vom Bahnhof Klosters noch per Extrazug zu dieser Brücke fahren muss. Anfänglich wollte ich meine Anreise knapper gestalten, da hätte ich wohl nur noch den fernen Startschuss vernommen. Das Glück war mir aber wieder mal Hold, und alles verlief planmässig. Vor Rennbeginn wurde unter den Vorjahrs-Teilnehmern rege diskutiert, ob die neue Streckenführung nun schneller und besser, oder langsamer und mühsamer sei. Da ich das erste Mal dabei war hatte ich naturgemäss zu dieser Diskussion nicht viel beizufügen. Es sollte sich aber herausstellen, dass das Rennen langsamer wurde.Teilweise verloren (auch) Spitzenleute bis zu 8 Minuten auf ihre Vorjahreszeit. Vielleicht war der Lauf dieses Mal auch ein wenig länger. Meine Sportuhr zeigte im Ziel jedenfalls 22 Kilometer an. Letzes Jahr reüssierte übrigens der Schweizer Langlauf Star Dario Cologna mit einer Fabelzeit von 1h 20min. Bei der Austragung 2011 fehlte der Weltcup Gesamtsieger. Dafür sprang sein Teamkollege Toni Livers in die Bresche und lief auf den hervorragenden dritten Rang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich platzierte mich von Beginn weg zwischen Rang 15 und 25. &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=1994050&amp;amp;runID=284&amp;amp;sn=6775"&gt;Die zwei langen und intensiven Steigungen bis Kilometer 13 konnte ich gut verkraften. &lt;/a&gt;Allerdings hatte ich das komische Gefühl, dass mir ein wenig Energie fehlt. Ich bildete mir auch ein, dass ich dringend etwas Essen sollte. Dabei hatte ich eigentlich genügend gegessen am Vormittag. Merkwürdigerweise begleitete mich dieses Hungergefühl aber schon die ganze Woche, evtl. war meine Ernährung nach den Ferien nicht ideal. Man hat ja auch (oder vor allem) als Sportler das Gefühl nach dem Urlaub müsse man sich wieder gesünder ernähren. Vielleicht war das Ganze auch nur Einbildung, zumindest habe ich keinen Einbruch erlitten, und auch mein Kilometer Schnitt spricht dagegen. Trotzdem war ich froh, dass es bei Kilometer Zehn Bananen als Verpflegung gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten 8 Kilometer nach Davos führten durch den schönsten Streckenabschnitt. Durch ein Waldstück und später entlang des Davosersee erreichte man den Winterskiort. Hier hatte ich "schnelle" Beine und konnte sogar zu meinen Vorderman aufschliessen, der mich zwischenzeitlich doch einige Sekunde abgehängt hatte. &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=2003011&amp;amp;runID=284&amp;amp;sn=6775"&gt;Zwei Kilometer vor dem Ziel überholte ich ihn dann sogar, allerdings blieb er an mir dran und schlug mich beim Endspurt.&lt;/a&gt; Er konnte nochmals zusetzen, das traf auf mich nicht zu. Mit dem Gesamtrang 19 und den zweiten Platz in der Altersklasse M30 war ich denoch sehr zufrieden. Vorallem weil der Lauf auch ein starkes Teilnehmerfeld aufwies. Man kann wohl von einer soliden Leistung sprechen, an einem sehr guten Tag wäre vielleicht noch ein wenig mehr dringelegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkungen:&lt;br /&gt;Den letztjährigen K78 erlebte ich in Sachen Organisation als perfekten Anlass. Beim K21 gab es da schon einige Schönheitsfehler, die auch von anderen Läufern kritisch gesehen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Die Kilometer Angaben fehlten teilweise. Für mich war das kein Problem, weil meine Uhr die Kilometer erfasst. Ein älterer Läufer erzählte mir nach dem Rennen, dass ihm dieses Hilfsmittel fehlte, und die Renneinteilung deshalb schwierig war.&lt;br /&gt;-Das hohe Startgeld. Der Swiss Alpine gilt in Läuferkreisen, als ziemlich teure Angelegenheit. Natürlich steht hinter diesem Anlass eine riesige Organisation, die auch nicht kostenlos ist. Gerade das Antrittsgeld für den K21 ist im Vergleich zu anderen Läufen allerdings doch recht hoch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-6620210906467847255?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/6620210906467847255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=6620210906467847255' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6620210906467847255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6620210906467847255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/08/von-klosters-nach-davos.html' title='Von Klosters nach Davos'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1253427079352366599</id><published>2011-06-27T09:55:00.004+02:00</published><updated>2011-06-27T10:10:27.800+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: Schweiz U-21 -Spanien U-21</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SzNMg6aDTfg/Tgg4iiWSKII/AAAAAAAABsM/x_0Dlz_7eRw/s1600/IMG_1438.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622806300759042178" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 249px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-SzNMg6aDTfg/Tgg4iiWSKII/AAAAAAAABsM/x_0Dlz_7eRw/s400/IMG_1438.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Gästeblog von Voegtu, der sich mit zwei Kollegen und einem schwedischen PKW nach Dänemark ans EM Finale aufmachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;EM Finale U-21&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Idee nach Dänemark zu fahren, entstand noch vor dem Halbfinale gegen die Tschechen. Es würde ja sowieso ein Endspiel geben: Entweder um die Olympia-Teilnahme oder um den EM-Titel 2011. Wie wir alle wissen, spielte die Schweiz im lauschigen Städchen Aarhus auf dem dänischen Festland um Gold oder Silber. Laute Stimmen, dass es sich nur um ein Juniorenspiel handele, ignorierten wir geflissentlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach langem hin und her entschieden wir uns für das Auto als Verkehrsmittel und starteten am Freitag Abend um 22 Uhr mit zwei Wagen, unter anderem einem VOLVO. Dieser brachte uns in nur zehn Stunden längs durch die schöne Bundesrepublik Deutschland nach Aarhus. Da wir im Hotel schon einchecken konnten, trennten sich die Wege. Während sich einige schlafen legten, gingen andere auf Erkundungstour durch die Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bierpreise hielten sich frühmorgens mit acht Franken pro Becher noch in Grenzen. Ein Basler, der sich zu uns setzte schien das wenig zu interessieren. Er orderte sich eine Ovo und leerte sich diese Flugs über die Hose, weil er sich beim Herausklauben der Eiswürfel aus seinem Orangensaft etwas gar ungeschickt anstellte. Wir überliessen den jungen Mann vorerst seinem Schicksal und suchten das Irish Pub auf, das Bier zum halben Preis ausschenkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer unvergleichlichen Siegesserie im Töggelen holten wir den Fetzen aus dem Hotel und lauschten in der Fanzone Aarhus der schönen Stimme von Marie Ditte. Nicht nur deswegen hingen wir wie gebannt an ihren Lippen und konnten unseren Blick kaum mehr von dieser dänischen Schönheit nehmen. Wenn das Konzert nicht um sieben Uhr geendet hätte, wären einige wohl auf die Idee gekommen, das Spiel sausen zu lassen und weiterhin der Blonden zuzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Stadion kauften wir die obligate Flasche edlen Weissweins aus dem Tetrapak und schafften es tatsächlich, diesen auf die Zuschauerränge mitzunehmen. Aufgrund des unvorsichtigen Verhaltens einer Einzelperson, wurde uns der Traubensaft von einem Ordner aber wieder abgenommen. «Dä het sowieso Zapfe gha», versuchte sich der Mann mit dem Bauch anschliessend rauszureden. Irgendwas war tatsächlich: Nach zwei Schlücken hatten die zwei anderen VOLVO-Fahrer plötzlich immense Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel plätscherte so vor sich hin und ging aufgrund der besseren Effizienz der Spanier verdient verloren. Bis wir zurück in der Stadt waren, zeigte der Zeiger unserer Digitaluhren Mitternacht. Zeit für ein Bier. Wie aus dem Nichts tauchte der Ovo-Basler wieder auf und zeigte allen ein Foto von sich und Arno del Curto. Bravo. Für die Härtesten dauerten die Festivitäten bis um drei Uhr morgens, andere legten sich vorher hin. Höhepunkt: Drei Küsschen von den zweit- bis viertschönsten Däninnen im Tausch für drei Gossau-Kleber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Heimweg erhofften wir uns eine ähnlich reibungslose Fahrt. Daraus wurde aber aufgrund einer Motorrad-Predigt nichts. 60'000 Töff-Fahrer machten uns einen Strich durch die Rechnung. Weil wir aufgrund der Entscheidung eines Einzelnen mit dem VOLVO die Autobahn verliessen, verdödelten wir über zwei Stunden. Zum Zeitvertrieb spielten wir auf der Fahrt neben der neusten Michael-Holm-Scheibe lustige Wortspielchen, die immer mit im gleichen Thema endeten, weil wir einen kapitalen Fehler machten: «Du muesch immer am Vorabig vode Rückfahrt nudle, süsch bisch när di ganz Zit spitz».&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1253427079352366599?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1253427079352366599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1253427079352366599' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1253427079352366599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1253427079352366599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/06/gasteblog-schweiz-u-21-spanien-u-21.html' title='Gästeblog: Schweiz U-21 -Spanien U-21'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-SzNMg6aDTfg/Tgg4iiWSKII/AAAAAAAABsM/x_0Dlz_7eRw/s72-c/IMG_1438.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4337199606220821603</id><published>2011-06-13T12:57:00.016+02:00</published><updated>2011-06-16T16:59:58.616+02:00</updated><title type='text'>12.LGT Alpin Marathon 2011</title><content type='html'>Gegen acht Uhr morgens erreiche ich das Fabrikgelände eines grossen Liechtensteiner Fleischverabeiters. Hier befindet sich das Startgelände. Die Wettervorhersagen hatten Recht behalten. Es tropft fleissig vom Himmel. Der Speaker dieses &lt;a href="http://www.lgt-alpin-marathon.li/CFDOCS/cmsout/admin/index.cfm?GroupID=187&amp;amp;MandID=1&amp;amp;meID=1&amp;amp;"&gt;Anlass &lt;/a&gt;macht den Läufern fairerweise keine grossen Hoffnungen, dass sich an diesen Gegebenheiten noch etwas ändern wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die rund 800 Läuferinnen und Läufer lassen sich vom regnerischen Wetter aber nicht beirren. Akribisch werden die letzten Vorbereitungen durchlaufen. Ein Schluck aus der Iso Flasche, ein Biss in die Banane, der Austausch mit den Kollegen über die Tücken der Strecke.&lt;br /&gt;In der Personalkantine der bekannten Firma befindet sich die Starnummernausgabe. Ein Plakat sticht mir ins Auge. Wahrscheinlich der Firmengründer meint darauf "ich habe mich 50 Jahre mit Speck beschäftigt und nicht mit Sport, und habe trotzdem kein Kilo zu viel". Ich muss Schmunzeln, ein symphatischer Spruch in Zeiten des "Bewegungs-Wahns".&lt;br /&gt;10 Minuten stehe ich für meine Nummer an. Leider findet die freundliche Dame meinen Namen auf der Startliste nicht. Schlussendlich stellt sich heraus, dass ich als Elite Läufer vermerkt bin. Deshalb darf ich einen sepearten "Schalter" benutzen. Ich erröte beinahe und hoffe inständig diesem Status und meiner tiefen Startnummer 15 während des Laufes gerecht zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An ein Aufwärmprogramm ist nicht zu Denken. Jeder Teilnehmer sucht sich irgendwo auf dem Gelände ein trockenes Plätzchen. Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter &lt;a href="http://www.spiegel.de/img/0,1020,1182534,00.jpg"&gt;Markus Merk &lt;/a&gt;schlendert fünfzehn Minuten vor dem Start noch seelenruhig mit der Sporttasche umher. Natürlich wird der ehemalige Weltklasse-Referee pünktlich beim Start sein. Das Ziel in Malbun erreicht er dann gut viereinhalb Stunden später. Eine sehr ansprechende Zeit des bald 50jährigen Deutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Startschuss herrscht nicht das übliche Gedränge um die besten Plätze. Bei einem Berg-Marathon entscheiden im Normalfall keine Sekunden über Sieg oder Niederlage. Die ersten 10 Kilometer wird trotzdem Tempo gebolzt. Dem Rheindamm entlang, geht es vorbei am Stadion des FC Vaduz, hinein in die Hauptstadt des kleinen Landes. An der Spitze hat der Ostschweizer Patrick Wieser bereits einen grossen Vorsprung heraus gelaufen. Diesen wird er bis zum Ziel im Liechtensteiner Skiort sogar noch ausbauen.&lt;br /&gt;Wir laufen am Schloss des Fürsten vorbei. Meine Beine fühlen sich gut, aber ich merke das Unterleibchen wäre trotz "Schafskälte" nicht nötig gewesen. So vollbringe ich einen fliegenden Wechsel während des Laufens und entsorge die überflüssige Kleidung nicht ganz umweltgerecht. Es geht nun stetig aber nicht sehr steil hoch bis auf rund 1'600 m.ü.Meer. Bereits jetzt laufe ich ein ziemlich einsames Rennen. Vor mir erblicke ich nur Konkurrenz, wenn das Gelände übersichtlich ist. Ein Zuschauer ruft mir zu, dass ich mich auf dem 13. Zwischenrang befinde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strecke ist sehr schön, leider verhindert das schlechte Wetter einen Ausblick auf das Rheintal. Ab Kilometer 21 geht es relativ flach weiter. Ich muss mich regelrecht zusammereissen, dass ich mich auf mein Rennen konzentriere. Diese Ruhe in den Wäldern, das entspannte Laufen, die Einsamkeit...&lt;br /&gt;Für Abwechslung sorgen die Verpflegunsposten mit reichlicher Auswahl. "Weiter so Meister, weiter so". meint ein netter Helfer mit italienischem Akzent. Ich schmunzle und mache mich bereit für den Aufstieg zum höchsten Punkt der Strecke auf &lt;a href="http://www.reygrafik.ch/pdf/lgt-marathon_profile.pdf"&gt;1'771 m.Ü.Meer&lt;/a&gt;. Jetzt heisst es Kämpfen. Zu meiner Überraschung erblicke ich vor mir zwei Läufer. Einer davon ist Felix Schenk, ein bekannter Athlet aus dem Thurgau, der viele Erfolge vorweisen kann. Ich komme immer näher ran, und kurz vor Ende des langen Anstiegs überhole ich die Beiden. Schenk wünscht mir viel Glück für den Rest des Rennens, eine sehr symphatische Geste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben angekommen verpflege ich mich ein letztes Mal. "Es hört auf zu Regnen" sage ich zu den Helfern. Eine umgekehrte Fatamorgana, aber in Anbetracht meiner guten Stimmung sehe ich wohl beinahe die Sonne durch die regenverhangen Wolken scheinen. Es geht nun nur noch bergab bis Malbun. Ein tolles Laufgefühl begleitet mich. Bei Kilometer 37 führt die Strecke nahe am Ziel vorbei. Ich höre den Speaker von nun an bis zum Schluss meines Rennens. Allerdings liegt noch eine Runde im &lt;a href="http://images.gadmin.st.s3.amazonaws.com/85474/images/Malbun_712_a.jpg"&gt;"Kessel"&lt;/a&gt; obehalb von Malbun vor mir. Zwei Schulmädchen rufen mir zu "Den Läufer vor ihnen holen Sie noch ein". Ich bedanke mich für Anfeuerungen und mache mich auf die Verfolgung. Tatsächlich zwei Kilometer vor Schluss überhole ich meinen Konkurrenten, just nach dem letzten kurzen Anstieg dieser &lt;a href="http://www.reygrafik.ch/htm/streckenplaene/lgt-marathon.htm"&gt;Strecke.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beine tragen mich nun von selbst in den Touristen-Ort. Ziemlich Geschafft, aber glücklich erreiche ich das &lt;a href="http://www.firstfotofactory.org/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi"&gt;Ziel.&lt;/a&gt; Zu meiner grossen Verblüffung reicht es zu &lt;a href="http://services.datasport.com/2011/lauf/lgtalpin/RANG091.HTM"&gt;Rang 9 &lt;/a&gt;im Gesamtklassement. Eine Platzierung die ich in diesem gut besetzten Marathon nie erwartet hätte. Das Preisgeld verpasse ich um einen Rang. Natürlich ärgert mich so etwas nicht im Geringsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein 16.Marathon war einer der Schönsten, trotz Dauerregen, trotz einer Vorbereitung, die ich nicht unbedingt zielgerichtet auf diesen Lauf absolvierte. Viele Laufkollegen schwärmten mir von diesem Alpin Marathon vor. Sie haben Recht behalten. Eine malerische Strecke, sehr freundliche Helfer, und ein reibungsloser Ablauf. Ein grosses Kompliment geht an das Organisationsteam im Ländle. Ich komme wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4337199606220821603?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4337199606220821603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4337199606220821603' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4337199606220821603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4337199606220821603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/06/12lgt-alpin-marathon-2011.html' title='12.LGT Alpin Marathon 2011'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4289248862424876913</id><published>2011-05-23T16:39:00.013+02:00</published><updated>2011-05-24T09:21:04.262+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Zug 94 3:1</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-31nq_l4io3s/TdrAHGoTZGI/AAAAAAAABsA/Y8dor7YCUGM/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5610007514114647138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-31nq_l4io3s/TdrAHGoTZGI/AAAAAAAABsA/Y8dor7YCUGM/s400/Foto.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;("Gebt mir ein H!.....") &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Sportplatz Buechenwald&lt;br /&gt;500 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Chrüzegg liegt 1'265 m.ü.Meer. Von dort oben hat man einen herrlichen Ausblick auf den Zürichsee und den Bodensee. Rund 180 Teilnehmer des "Kreuzegg Lauf" liefen an diesem sommerlich warmen Frühlingstag die 12 Kilometer den Berg hoch, um diese fantastische Fernsicht zu geniessen. Keuchend und ziemlich ausgelaugt konnte ich in der Höhe noch einige Momente verharren, um danach gleich wieder den Weg nach unten anzutreten.&lt;br /&gt;Dabei dachte ich bis vor einigen Wochen, dass ich an diesem Samstag &lt;a href="http://gossau-gedanke.blogspot.com/2009/05/fc-wohlen-fc-gossau-20.html"&gt;endlich einmal in Ruhe &lt;/a&gt;vor einer Toggenburger Berghütte entspannen kann. Mit einem Bier hätte ich mich von den Strapazen erholt, mit anderen Läufern Erfahrungen ausgetauscht, irgendwann gemütlich den Heimweg angetreten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gossau-gedanke.blogspot.com/2008/09/fc-thalwil-2liga-interregional-fc.html"&gt;Es kam wie so oft anders&lt;/a&gt;... Der FC Gossau startete vor einem Monat ein furioses Comeback und erspielte sich an diesem Tag ein finales Spiel gegen den FC Zug. So lief ich um 15.02h über die Ziellinie, um rund 110 Minuten später auf der Tribüne beim Buechenwald Sportplatz zu stehen. Sehr erfreut nahm ich den 2:0 Vorsprung der Gastgeber zur Kenntnis. Die Nervosität gewisser Leute liess mich aber vermuten, dass hier noch niemand den &lt;a href="http://www.appenzeller.com/accounts/appenzeller/images/jubiinserat.jpg"&gt;"Appenzeller Alpenbitter"&lt;/a&gt; kalt gestellt hatte. Es mussten also nochmals 45.Minuten 1.Liga Existenzkampf erdultet werden, befürchtete ich. Doch diese Angst war unbegründet. Die Fürstenländer spielten absolut souverän. Der Kampf gegen den Berg war für mich an diesem Tag definitv anstrengender, als die Nervenschlacht in der 2.Halbzeit dieser Partie. Man fragte sich als Anhänger erneut, wieso konnte diese Mannschaft nicht die ganze Saison solch tolle Leistungen abrufen? &lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/00/Strauss-Kahn,_Dominique_(official_portrait_2008).jpg"&gt;Man wäre nie in diese unbequeme Lage gekommen.&lt;/a&gt; Der Matchbericht auf der Homepage des FC Zug fand für die Darbietung des Heimteams jedenfalls die passenden Worte: &lt;em&gt;"Die St. Galler suchten den Erfolg mit weiten Bällen aus der Abwehr heraus und schnell vorgetragenen Angriffen über die Aussenbahnen. Und weil sie mit Herzblut um jeden Zentimeter des Rasens kämpften, lachte ihnen das Glück des Tüchtigen".&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Selten zuvor gab es eine Mannschaft die zwei so verschiedene Gesichter zeigte, wie der FC Gossau in der Saison 2010/11. Ein Unterschied, wie John Lennon und Dieter Bohlen, wie Alex Frei und die Schweizer "Nati", wie Christoph Mörgeli und ein Juso Delegierter, wie YB und ein Titelgewinn. Eine Übernahme von Neuchatel Xamax durch einen tschetschenischen Oligarchen schien vor Monaten um einiges realistischer, als der Klassenerhalt durch die Fürstenländer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Schiedsrichter nach einigen Minuten Nachspielzeit die Partie beendete, bejubelten die Zuschauer den ungefährdeten 3:1 Sieg. Natürlich feierten auch die Spieler, ausgelassen, emotional und euphorisch. Bis einige Spieltage vor Schluss hätte man dieser Mannschaft nicht einmal beim Sommerurlaub mit einem schwedischen Damen-Volleyballteam einen Gefühlsausbruch zugetraut. Roli "Gerland" Näf und Jan Berger haben diese Mannschaft wachgerüttelt. Gerne hätte man die beiden auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie gesehen. Der Vorstand hat allerdings andere Pläne, es bleibt zu hoffen, dass mit dem neuen Trainer trotzdem endlich die erhoffte Kontinuität in den Verein kommt. Diese Saison mussten die Anhänger die dritte desaströse Spielzeit hintereinander über sich ergehen lassen. Trotz geglücktem Ligaerhalt muss ganz klar betont werden, dass diese 1.Liga Meisterschaft aus Gossauer Sicht eine herbe Entäuschung darstellte. Einige Spieler werden den Verein nun verlassen. In Anbetracht dieser Tatsache bricht man nicht gerade in Tränen aus. Andere Leute wie z.b. Zürcher, Grämiger, Güntensperger, Todisco und Oertig sollten hingegen gehalten werden. Das alles dann aber wieder in der neuen Saison.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Spiel gegen Zug feierte die ganze Mannschaft mit den Fans vor dem Clubheim. Eine "Humba" wurde inszeniert, Zigarren geraucht, &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/gossau/tb-go/Roland-Gnaegi%3Bart191,1353465"&gt;Gesichter ohne Schnäuze begutachtet&lt;/a&gt; und von langjährigen Vereinsmitgliedern wurden die üblichen Geschichten aus alten Tagen erzählt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4289248862424876913?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4289248862424876913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4289248862424876913' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4289248862424876913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4289248862424876913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/05/fc-gossau-fc-zug-94-31.html' title='FC Gossau : FC Zug 94 3:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-31nq_l4io3s/TdrAHGoTZGI/AAAAAAAABsA/Y8dor7YCUGM/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1553622002625085617</id><published>2011-05-18T17:06:00.001+02:00</published><updated>2011-05-18T17:08:01.445+02:00</updated><title type='text'>Dramatik + Spannung Pur in Gossau</title><content type='html'>Pokalendspiel in Berlin! Titelduell und Abstiegskampf in der Schweiz! Dieses Wochenende belastet das Nervenkostüm vieler Fussballfans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dramatik und Spannung gibt es auch in Gossau. Unsere wiedererstarkte erste Mannschaft benötigt einen Sieg um den Abstieg zu verhindern. Mit engagierten und kämpferischen Auftritten hat sich das Team diese "Letzte Chance" erarbeitet. Die Mannschaft braucht in dieser finalen Partie die Unterstützung des gesamten Vereins und aller Anhänger der Blau-Weissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser FC Gossau soll in der 1.Liga bleiben. Eine starke erste Mannschaft stellt das Fundament für die Zukunft des FC Gossau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ob Gross, ob Klein, ob Junior oder Trainer, ob Fan oder Sympathisant…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Chömed alli zum Sportplatz Buechewald"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;FC Gossau - Zug 94&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sportanlage Buechenwald&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Samstag, 21. Mai 2011 16.00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;HOPP GOSSAU&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1553622002625085617?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1553622002625085617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1553622002625085617' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1553622002625085617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1553622002625085617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/05/dramatik-spannung-pur-in-gossau.html' title='Dramatik + Spannung Pur in Gossau'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-6281647258000379148</id><published>2011-05-12T16:43:00.000+02:00</published><updated>2011-05-13T22:33:47.747+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : SC Cham 3:2</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;Stadion Buechenwald&lt;br /&gt;200 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hätte das gedacht? Die Natur in Mitteleuropa freut sich Mitte Mai auf ausgiebige Regenschauer. Wer hätte das gedacht? Die Schweiz schaffte den Einzug ins Finale des Concours d'Eurovision. Wer hätte sich das erträumen lassen? Bundesrat Ueli Maurer hält im Sommer die Festtagsrede zum "Walter Zoo" Jubiläum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Dinge würde man vielleicht in den verrücktesten Fantasien für möglich halten. Jedoch wäre jeder Mensch als hoffnungsloser Spinner hingestellt worden, wenn er auf ein Comeback des FC Gossau im Abstiegskampf gewettet hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch vor zwei Wochen präsentierte sich ein emotionsloser Haufen wechselwilliger Spieler auf dem Buchenwald Sportplatz. Kraftlos, willenlos und dem eigenen Schicksal gleichgültig ergeben kassierten sie Kanterniederlage auf Kanterniederlage. Die Wörter "Debakel," "Chancenlos" und "Absteiger" kamen in beinahe jedem Spielbericht über die Fürstenländer Kicker vor. Und nun die überraschende Wende…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig überraschend fuhren die Gossauer mit drei Punkten im Gepäck zurück vom Auswärtsspiel in Mendrisio. Auf einmal ist der Ligaerhalt wieder möglich, wenn auch nur theoretisch. Die Skeptiker interpretierten den Sieg nur als erneutes Strohfeuer, der eigentlich talentierten Blau-Weissen "Tschütteler". Solche lichte Momente hatte diese Mannschaft bekanntlich einige Male in dieser ansonsten desaströsen Saison. Doch es scheint &lt;strong&gt;kein&lt;/strong&gt; kurzes Aufflackern gewesen zu sein. Der FC Gossau zeigte auch beim Heimspiel gegen den SC Cham eine überzeugende Leistung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der neue Trainer &lt;a href="http://www.merkur-online.de/bilder/2009/04/29/250969/2102553594-hermann-gerland.9.jpg"&gt;Roli "Gerland" Näf&lt;/a&gt; trifft wohl den richtigen Ton. Die Mannschaft wirkt gefestigter und vor allem kämpferisch überzeugend. Ein Spieler wie Tastemel präsentiert sich geradezu wie verwandelt. Freude bereitet auch der junge Simani im Mittelfeld. Das Gossauer Eigengewächs zeigte gegen die Innerschweizer ein tolles Spiel. Stürmer Silvan Eggmann ist im Moment der erhoffte Torgarant. Adi Züricher, der als einziges Teammitglied (fast) die ganze Saison überzeugte, hielt in überragender Manier einen Elfmeter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Truppe schaffe es gar, seit langem wieder so etwas wie Emotionen auf der Tribüne auszulösen. In letzter Zeit herrschte auf dem Sportplatz ansonsten ein Geräuschpegel, wie beim Ja-Wort von William und Kate im Westminster Abbey. Die letzten Minuten wurde mit der Mannschaft mitgezittert, ob es beim knappen 3:2 bleiben würde. Der Schiedsrichter liess lange nachspielen, zum Ärger aller Beteiligten. Die Spieler wollten den Sieg, die Zuschauer wollten nach Hause, weil ein Gewitter im Anmarsch war, und die Chamer Spieler mussten auf den Zug. Nicht nur durch Wahl des Fortbewegungsmittel hinterliessen die Gäste einen symphatischen Eindruck. Das Team des Ex-FSV Mainz Profi Sven Christ musste zwar in Gossau die lezten vagen Hoffungen auf die Aufstiegs Playoffs begraben, trotzdem blieben sie zu jeder Zeit fair.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun muss der FC G aus den letzten beiden Partien vier Punkte holen um den Ligarerhalt doch noch zu schaffen. Es gibt durchaus Stimmen aus dem Umfeld, die einen Abstieg in die 2.Liga Interregional begrüssen würden. Der Eindruck ist insgesamt gespalten. Vielleicht wie wenn man Sommeferien in einem schönen Hotel bucht, auch wenn im letzten Jahr nur schlechtes Wetter war. Der Rahmenbedinungen waren zwar gut (1.Liga), aber es nützt nichts, wenn das Wichtigste eine reine Enttäuschung (Mannschaft) ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Allgemein zur Situation des FC Gossau:&lt;/strong&gt; Sollte es tatsächlich reichen, oder auch nicht. Eins ist klar, es muss ein klarer Schnitt gemacht werden. Diejenigen Spieler, die eine Söldner Mentalität besitzen, wie ein afrikanischer Profi bei einem ukrainischen 2.Liga Verein müssen endgültig verschwinden. Diese Leute sind pures Gift für eine Mannschaft. Junge Eigengewächse, Leute die sich mit dem FC Gossau identifizieren, und vielleicht ein paar ältere Spieler, die schon mal bei den Blau-Weissen spielten. So sollte das Fanionteam der Fürstenländer im nächsten Jahr aussehen.&lt;br /&gt;Der Gesamtverein muss als Einheit gegenüber aussen auftreten. Das Image in der Bevölkerung ist im Moment nicht gerade toll, da könnte man die ganze Saison mit dem Zug an Auswärtsspiele fahren, die Sympathiewerte wären immer noch bescheiden…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-6281647258000379148?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/6281647258000379148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=6281647258000379148' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6281647258000379148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6281647258000379148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/05/fc-gossau-sc-cham.html' title='FC Gossau : SC Cham 3:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4186162282685718487</id><published>2011-04-18T14:56:00.010+02:00</published><updated>2011-04-19T13:29:48.062+02:00</updated><title type='text'>FC Tägerwilen : FC Winkeln 1:2</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-88symoLDrgA/TayW0IIV8kI/AAAAAAAABrw/EzX-0rsd56c/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5597014259194524226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-88symoLDrgA/TayW0IIV8kI/AAAAAAAABrw/EzX-0rsd56c/s400/Foto.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;2.Liga Regional&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Tägermoos&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;120 Zuschauer&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Popgruppe Lovebugs gastiert als Stargast beim diesjährigen Grümpelturnier in Tägerwilen. Festzeltmusik, schwabelnde Bierbäuche in engen Fussballtrikots mit Sanitär-Firmen Aufdruck. Dazu spätpubertierende Schönheiten, die den Frontsänger der Basler Musikband anhimmeln. Mitte Juni ist es soweit, nach Stefanie Heinzmann und Seven in den letzten beiden Jahren, rocken nun die Lokal-Radio Lieblinge vom Rheinknie das Thurgauer Dorf. Dieser Termin ist in jedem Tägerwiler Jahreskalender Rot, ja wohl sogar dunkelrot angestrichen. Vorher gaben aber noch die Fussballer aus Winkeln ihr Gastspiel im Tägermoos.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Tägermoos besitzt einen besonderen Status. Das Gebiet gehört zwar staatsrechtlich zur Schweiz, allerdings übt die deutsche Stadt Konstanz seit dem Staatsvertrag von 1831 bestimmte verwaltungsrechtliche Aufgaben aus. Ob sich der technisch versierte Gästespieler Remo Heusi von dieser geschichtsträchtigen Tatsache ablenken lies? Der Offensiv-Akteuer beförderte den Ball aus idealer Position über das Tor der Tägerwiler. Besser machte es Jungspund Marc Grünenfelder, der vom ehemaligen Partner der ehemaligen Miss Schweiz geschickt lanciert wurde, und das Leder im Gehäuse der Thurgauer versenkte. Da die "Most-Indier" bis zu diesem Zeitpunkt eher blass blieben, wurde im Publikum eifrig über andere Aspekte des Lebens diskutiert. Zwei Rentner echauffierten sich, dass sie beim Besuch des Spiels YB-Basel beinahe am Rauch der pyrotechnischen Fan-Utensilien erstickt wären. Derlei infernalen Rabauk müssen die Dorfbewohner beim Auftritt der Soft-Rocker aus selbigem Kanton jedoch kaum erwarten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bis zur Pause gestaltete sich die Partie immer ausgeglichener. Die Gebrüder Gort in der Verteidigung wurden nun vermehrt gefordert. Die beiden Kaltbrunner sind läuferisch mit guten Genen ausgestattet. Ihre Eltern bestritten zeitlich parallel zum Match den Halbmarathon in Wien. Die Defensiv Abteilung wurde allerdings je ausseinander gerissen, als der stark aufspielende Marc Hörler kurz vor der Pause verletzt den Platz verlassen musste. Der Siebzehnjährige wurde durch den alten 2.Liga Haudegen Alain Häne ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Zuschauer genossen noch den herrlichen Ausblick über das Tägermoos, als die Akteure bereits wieder auf dem Platz standen. Das Niveau flachte nun zusehends ab. Der regional, gefürchtete Stum-Blitz Roger Kobler wurde nun vom Trainer Jack Hörler ins Spiel gebracht. Der langjährige Winkeln Spieler musste kurz darauf staunend zusehen, wie die Tägerwiler den herrlichen Ausgleichstreffer erzielten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der "Turbo-Zug" fuhr gerade in der Nähe des Sportplatz vorbei, als Häne in der 88.Minute den umjubelten Siegtreffer für die West-St.Galler köpfte. Obwohl der Abwehrrecke tempomässig eher an eine Thurgauer Regionalbahn, als einem Intercity erinnert ist sein Torinstinkt immer noch unnachahmlich.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der sonntägliche Auftritt der Gründemoos Elf bereitete Freude. Diese junge, engagiert kämpfende Mannschaft hat die besten Tage noch vor sich. Wohl ganz im Gegensatz zu den musizierenden "Liebeskäfern", die im Juni nicht das Hallenstadion in Zürich, sondern das Grümpelturnier in Tägerwilen beehren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4186162282685718487?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4186162282685718487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4186162282685718487' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4186162282685718487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4186162282685718487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/04/fc-tagerwilen-fc-winkeln-12.html' title='FC Tägerwilen : FC Winkeln 1:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-88symoLDrgA/TayW0IIV8kI/AAAAAAAABrw/EzX-0rsd56c/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7053791512892547247</id><published>2011-04-18T08:53:00.005+02:00</published><updated>2011-04-18T22:00:12.302+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog:GC Biaschesi – FC Gossau 5-0</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hys71tGxueA/TayYR4qHyBI/AAAAAAAABr4/20TUh31OM04/s1600/%2521cid_00FE8858-6A5D-4570-B24C-FC9563B0B666.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 300px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5597015869948938258" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-hys71tGxueA/TayYR4qHyBI/AAAAAAAABr4/20TUh31OM04/s400/%2521cid_00FE8858-6A5D-4570-B24C-FC9563B0B666.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Was wahre Leidenschaft ist, bewiesen zwei Gossau Anhänger die mit dem Zug ins Tessin fuhren, um diese himmeltraurige Mannschaft zu unterstützen. &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Gästeblog von Günther.&lt;/em&gt; GC Biaschesi – FC Gossau / 5-0 / Al Vallone / 100 Zuschauer /Wie merkst du, dass du einem FC Gossau Spiel beiwohnst? &lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; du weisst bereits in der 45. Minute, dass das Heute nichts mehr wird &lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; du siehst ungläubig zu, wie ein Spieler bei seiner Auswechslung trotz 0-2 Rückstand gemütlich vom Platz trabt. Und mit gemütlich meine ich wirklich gemütlich!!! &lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; obwohl du eigentlich ein echt ruhiger Typ bist, fängst du laut an zu fluchen &lt;strong&gt;4.&lt;/strong&gt; trotz perfektem Fussballwetter hast du das Gefühl, dass die Spieler gar keine Lust auf Fussball haben &lt;strong&gt;5.&lt;/strong&gt; du machst dir ständig Gedanken, was du sonst Alles an diesem wunderbaren Tag hättest tun können &lt;strong&gt;6&lt;/strong&gt;. um dir das Spiel schön zu trinken bräuchtest du mindestens 2 Flaschen Appenzeller &lt;strong&gt;7&lt;/strong&gt;. selbst dann wäre Angela Merkel noch schöner als dieses Fussballspiel &lt;strong&gt;8.&lt;/strong&gt; du denkst an die guten Alten Zeiten zurück &lt;strong&gt;9.&lt;/strong&gt; spätestens in der 70. Minute bemerkst du, dass du ja noch 4 Stunden Heimfahrt vor dir hast und wirst langsam aber sicher ziemlich wütend &lt;strong&gt;10.&lt;/strong&gt; auf der 4-stündigen Heimfahrt planst du eben doch wieder die nächste Auswärtsfahrt Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, begreiflicherweise fehlt mir aber die Lust dazu. Immerhin war es ein wunderbarer Tag im idyllischen Tessin und eine kurzweilige Fahrt. Karl Schmuki schrieb in seinem Bericht „Insgesamt schien es von aussen, dass viele Spieler den Ernst der Situation noch nicht erkannt hätten.“ Ich habe eher das Gefühl, dass es vielen Spielern total egal ist, was mit dem FC Gossau passiert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7053791512892547247?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7053791512892547247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7053791512892547247' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7053791512892547247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7053791512892547247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/04/gastebloggc-biaschesi-fc-gossau-5-0.html' title='Gästeblog:GC Biaschesi – FC Gossau 5-0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-hys71tGxueA/TayYR4qHyBI/AAAAAAAABr4/20TUh31OM04/s72-c/%2521cid_00FE8858-6A5D-4570-B24C-FC9563B0B666.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-9134895957184408589</id><published>2011-04-13T20:07:00.008+02:00</published><updated>2011-04-14T13:24:34.023+02:00</updated><title type='text'>Donau Linz Marathon 2011</title><content type='html'>Harald ist ein leidenschaftlicher Inline-Skater. Im Zug nach Oberösterreich nimmt der symphatische Liechtensteiner neben mir Platz. Rasch stellen wir fest, dass wir das selbe Reiseziel verfolgen. Ebenso wir ich nimmt der Sportler aus dem Ländle an der zehnten Austragung des Linz Marathon teil. Während meine Füsse mich 42,125 km durch die Stadt an der Donau tragen sollen, wird Harald den Halbmarathon auf Rädern absolvieren. Es bleibt bis Linz genug Zeit für einen Erfahrungsaustausch unter begeisterten Sportlern. Als wir Wörgl im Bundesland Tirol passieren erklärt mir Harald, dies sei das Mekka der Inline Skater. Ich erfahre vieles über die Tücken seines Trainingsalltag. Von haarscharfen Sprintduellen mit kläffenden Hunden bis zum Windschatten Fahren bei beleidigten Rennvelofahrern. Die Zeit vergeht und nach gut fünf Stunden erreichen wir die drittgrösste österreichische Stadt. Mein temporärer Reisepartner und ich verabschieden uns, natürlich nicht ohne gegenseitige Glückwünsche für den nächsten Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mein schönes Hotelzimmer bezogen habe, sitzte ich eine Stunde später bereits mit meinen Startunterlagen entspannt am Ufer der Donau. Hinter mir quasselt die Freundin eines Marathon-Anfängers, ihren Partner in Grund und Boden. Der Arme tut mir leid, er wird froh sein, dass er Morgen einige Stunden alleine unterwegs ist. Ein paar Meter entfernt hocken ein paar Obdachlose und trinken billigen Fusel, während die Sportler an der Marathonmesse Pasta- Party feiern und ihren Kohlenhydrat Speicher aufladen. Ein Unterschied wie Bengasi und Blüemlisalp. Ich verzichte auf das hektische Nudel-Fest und geniesse ein feines Abendessen in einem schmucken Spezialitäten Restaurant. Gemütlich sitze ich in dem kleinen Lokal und geniesse Teigwaren aus dem Veneto und ein Glas Rotwein aus dem Veneto. Um halb zehn liege ich bereits gemütlich in meinem Bett und schlafe erstaunlich ruhig und tief. Am Morgen erwache ich pünktlich um 06.00. Ein ebenfalls laufbegeisterter Kollege wünscht mir um diese Uhzreit bereits per Kurzmitteilung viel Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ideale Bedinungen für den Marathon wurden vorausgesagt. Dementsprechend euphorisch stimmt der Speaker die Teilnehmer auf dieses &lt;a href="http://sport10.at/home/aktivsport/run/649449/Eindruecke_OMVLinzMarathon?index=2#diafield_bg"&gt;Laufereignis&lt;/a&gt; ein. Die Temperaturen bewegen sich um die 10 Grad, besseres Laufwetter gibt es nicht. Die Sonne scheint, einzig die angekündigte Bise bereitet mir ein wenig Sorgen. Durch die Boxen dröhnt der eigens für die Veranstaltung geschriebene &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8wf12-VEb2o&amp;amp;feature=youtube_gdata_player"&gt;Marathon Song &lt;/a&gt;"Ich geh jetzt zur Linie". Gesungen durch eine Musikgruppe mit dem merkwürdig anmutenden Namen "Superfeucht".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich in Topform, alles verlief bis hierhin nach Plan. Der ganze Lauffrühling ein durchgehendes Erfolgserlebnis. Meine Gedanken gehen wenige Minuten vor dem Start nochmals zurück. Ende Februar der dritte Platz beim Halbmarathon in Götighofen. Anfang März der Sieg beim 32 Kilometer Lauf in Bregenz. Vor zwei Wochen meine neue persönliche Bestzeit beim Halbmarathon in Oberriet mit 1h 16min 29 Sek.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Faszination Marathon macht aber auch aus, dass nicht alles planbar ist. Da kann das Selbstvertrauen noch so gross sein, die Vorbereitung noch so ideal. Während mehr als 42 Kilometer kann vieles passieren. Beschwerden in den Knien, Hungerast, zu wenig Flüssigkeit, der Kopf will nicht mehr, oder auch schwierige klimatische Einflüsse, die zu Schaffen machen. Die Kunst liegt darin, alle negativen Gedanken zu verdrängen und sich völlig auf die bevorstehende Aufgabe zu fokussieren. Ein Einklang zwischen Körper, Geist und Laufschuhen sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Trainigspartner, ein erfahrener und ambitionierter Läufer, gab mir den Tipp auf einen 5 Kilometer Schnitt von 19min 30 Sek zu laufen. Meine Uhr ist so programmiert, dass mir jeweils diese Zwischenzeiten angezeigt werden. Zudem überprüfe ich laufend meine Geschwindigkeit. Die Strecke ist flach und vorallem die Passagen in der Linzer Innenstadt sind sehr schön. Die vielen Zuschauer feuern die Läufer begeistert an. Den ersten Teil des Marathons absolviere ich in 1h 21min, alles läuft nach Plan. Etwa 15 Kilometer vor dem Ziel werden meine Kilometer Zeiten einige Sekunden langsamer. Das sind die schwierigen Phasen während eines Marathons. Ein Kampf, Ein Leiden, der Kopf sagt, da geht noch was, doch die Beine können nicht mehr schneller. Bei der Mehrzahl meiner 15 Läufen über die 42,125km kamen diese Momente, das ist normal. Manchmal intensiver, manchmal weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strecke führt jetzt durch Vororte. Die mittlerweile starke Bise macht hier mehr zu Schaffen, als in den Häuserschluchten der Innenstadt. Die Einteilung der Strecke in Fixpunkte erleichtern mir die letzten Kilometer. Nur noch 10, noch 5, noch 3 Kilometer... Ich blicke auf die Kirchenuhr und sehe, dass es für eine Zeit unter 2h 50min reichen müsste. Diese Tatsache gibt mir nochmals Aufwind. Die letzten Kräfte werden mobilisiert und ich renne über das Kopfsteinpflaster der Linzer Altstadt ins Ziel. &lt;a href="http://results1.pentek-timing.at/results/show_results_db.php?veranstnr=11446&amp;amp;racenr=1"&gt;2h 47min 48 Sekunden, Persönliche Bestzeit, Rang 28, 8 Platz in der Alterskategorie M30.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erleichtert geniesse ich im Ziel eine Massage. &lt;a href="http://www.firstfotofactory.org/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi"&gt;Ich gehe gedanklich nochmals das Rennen &lt;/a&gt;durch. Es war ein gutes aber kein &lt;a href="http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/04/auf-einer-welle-durch-london.html"&gt;perfektes Rennen&lt;/a&gt;, was mich darin bestärkt, dass ich noch schneller laufen kann. Die Lehren aus dem Marathon werde ich Ende Oktober in Frankfurt hoffentlich in einen erneuten Leistungsschub ummünzen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Bahnhof treffe ich zufällig wieder auf Harald. Er erreichte eine Top Platzierung bei den Inline Skatern. Wir erzählen uns von unseren Eindrücken, und nach einer kurzweiligen Fahrt ist der Linz Marathon 2011 bereits wieder Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.marathon4you.de/laufberichte/omv-linz-marathon/music-miles-and-more-linz-feiert-marathon/1438/2"&gt;weitere Bilder und noch ein Bericht&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-9134895957184408589?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/9134895957184408589/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=9134895957184408589' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/9134895957184408589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/9134895957184408589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/04/donau-linz-marathon-2011.html' title='Donau Linz Marathon 2011'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7675071239601798905</id><published>2011-04-12T20:37:00.004+02:00</published><updated>2011-04-12T20:55:46.403+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Baden 0:5</title><content type='html'>1.Liga Buechenwald Stadion 300 Zuschauer Ich war ausser Landes, übrigens nicht geflüchtet, auch wenn das auf der Hand liegen würde, bei den miesen Resultaten des favorisierten Fussballvereins. Obwohl ich diesem Spiel nicht beiwohnen durfte gibt es etwas zu schreiben. Nicht über das Resultat das ja scheinbar zu hoch ausfiel. Nur interessiert diese Tatsache im Abstiegskampf einen feuchten Kehrricht. Jedenfalls musste in der Folge Trainer Olaf Sager den Hut nehmen. Dem symphatischen Coach möchte ich auf diesem Weg für seinen Einsatz danken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er den sportlichen Niedergang zu verantworten hat. Das Problem scheint wiederum die Mannschaft zu sein, die sich nicht als Einheit auf dem Platz präsentiert. Nun dürfen sich Jan Berger und Roli "Gerland" Näf probieren. Ihnen beiden wünsche ich nur das Beste im Saisonfinale. Sollten sie diese Truppe vor dem Abstieg retten, würde ich es mit den Worten des ehemaligen Frankfurt Stürmers Jan-Aage Fjortoft sagen und einfach den Vornamen austauschen: "Jörg Berger ist so ein guter Trainer, der hätte auch die Titanic gerettet". Der leider verstorbene Ex-Bundesliga Coach Jörg Berger rettete die Eintracht 1999 vor dem fast sicher stehenden Abstieg. Hoffentlich steht der Nachname für Glück und Können im Abstiegskampf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7675071239601798905?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7675071239601798905/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7675071239601798905' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7675071239601798905'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7675071239601798905'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/04/fc-gossau-fc-baden-05.html' title='FC Gossau : FC Baden 0:5'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-714443849107490773</id><published>2011-04-07T10:57:00.010+02:00</published><updated>2011-04-07T14:32:45.955+02:00</updated><title type='text'>FC Winterthur U-21 : FC Gossau 2:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-VJgosIbzesk/TZ183L-zaAI/AAAAAAAABro/IZarzCMNqiY/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5592763599814879234" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-VJgosIbzesk/TZ183L-zaAI/AAAAAAAABro/IZarzCMNqiY/s400/Foto.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;div&gt;1.Liga&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Stadion Schützenwiese&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;100 Zuschauer&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich hätte es wissen müssen, das geht nicht gut aus. Der Radio Moderator tönte es am Morgen schon an. Es herrscht keine gute Sternen-Konstellation an diesem Tag. Manche Menschen würden zu übertriebenen Gefühlsausbrüchen neigen, und die Konzentration sei wesentlich beinträchtigt, so der Mann im Hörfunk.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der FC Gossau gab also auch in dieser Saison ein Gastspiel in der altehrwürdigen Schützenwiese. Dieses Mal allerdings "nur" gegen die Nachwusmannschaft der Winterthurer, und auch die Zuschauerzahl sank gegenüber dem letzten Auftritt merklich. Der prominenteste Zuseher blieb allerdings der Selbe. Der Ex-Bundesliga Kicker Alain Sutter sah dem Treiben auf dem Platz zu. Beim gastgebenden Verein wirkt er als Berater des Präsidenten. Vielleicht sah er sich auch in seiner Rolle, als TV-Experte der Nation nach einem Ersatz für die zurückgetretenen Kollegen Streller-Frei um? Beim flachen Sortiment an Stürmern im Land hätte es kaum verwundert, wenn ausserdem jemand mit Trenchcoat und süddeutschem Akzent auf der Tribüne Platz genommen hätte. Der blonde Alain sah jedenfalls eine Gossauer Offensivabteilung, die es locker mit dem "Nati" Stumduo vom Bulgarien Spiel hätte aufnehmen können. Silvan Eggmann zeigte sich wohl bemüht, aber er wurde überhaupt nicht unterstützt. Aydeniz, sein Partner im Angriff, fand niemals richtig ins Spiel. Das Mittelfeld der Fürstenländer war ganz einfach inexistent. Die Gefahr, die beide Mannschaften auf den jeweiligen Torhüter entwickelte, konnte man durchaus mit einer Solaranlage und einem maroden Atomkraftwerk vergleichen. Totale Harmlosigkeit trifft Brandgefährlich. Das Wort Abstiegskampf beinhaltet "Kampf", das scheinen erschreckenderweise nur die wenigsten Gossauer Spieler erkannt zu haben. Fassungslos sahen die FC G Anhänger dem Treiben auf dem Platz zu. Ausgewechselte Spieler, die beim Stand von 2:0 locker Richtung Seitenlinie spazieren. Fussballer die aus Frustration über die eigene Leistung die Auswechslung verlangen. Die Auftritte des US-Schauspieler Charlie Sheen waren in den letzten Wochen nur unwesentlich peinlicher, als das Gastspiel des Gossauer Fanionteam an diesem Mittwoch Abend. Das Heimteam, trainiert vom ehemaligen YB Spieler Dario Zuffi, konnte munter ihr Angriffsspiel forcieren. Eine bessere Trainingseinheit dürfte das für diese Truppe gewesen sein. &lt;a href="http://www.fcwinterthur.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=976:schuetzi-tv-unter-falschem-verdacht-die-verlorenen-ehre-des-chris-leite&amp;amp;catid=3&amp;amp;Itemid=20"&gt;Der Ex-Gossau Torwart Christian Leite verbrachte einen erholsamen Abend im Kasten des FC Winterthur. &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Alain Sutter sah es, die wenigen Zuschauer sahen es, Dario Zuffi sah es. Der FC Gossau besitzt keine richtige "Mann"-schaft. Den richtige Männer sind die Meisten wohl nicht. Jedenfalls haben sich einige von ihnen bei diesem katastrophalen Auftritt so präsentiert. Der Klassenerhalt ist so realistisch, wie ein Friedens Nobelpreis für Muamar Ghaddafi. Die Leistungen sind wechselhafter, als die Krisenherde in Nordafrika. Nur die Lage der Flüchtlinge in Lampedusa ist ungemütlicher, als die Tabellensituation der Gossauer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Schluss des Abends passte der Stau auf der Autobahn Richtung Gossau in die unheilvolle Szenerie. Der Radio Moderator hatte am heutigen Morgen absolut Recht. Ich hätte wissen müssen, das geht nicht gut aus.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-714443849107490773?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/714443849107490773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=714443849107490773' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/714443849107490773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/714443849107490773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/04/fc-winterthur-u-21-fc-gossau-20.html' title='FC Winterthur U-21 : FC Gossau 2:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-VJgosIbzesk/TZ183L-zaAI/AAAAAAAABro/IZarzCMNqiY/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3989920621884809923</id><published>2011-04-05T11:45:00.009+02:00</published><updated>2011-04-05T13:52:09.595+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Lugano U-21 2:1</title><content type='html'>1.Liga, 420 Zuschauer Sportplatz, Buechenwald "Die setzen nicht auf eigene Junioren"! "Die holen nur teure Spieler von auswärts"! Diese Kritik hört man bei Fussballinteressierten in unserer Stadt öfters. Vielleicht wurde ja am heutigen Tag der neue FC Gossau präsentiert? Als der Schiedsrichter den Match abpfiff standen drei eigene Junioren auf dem Platz. Auf der Anzeigetafel leuchtete zudem ein 2:1 zu Gunsten der Gastgeber auf. Die Fürstenländer zeigten ein tolles Spiel. Man fragte sich mehrfach, wieso diese Mannschaft auf dem zweitletzten Rang der Tabelle steht? Fünf Wochen war Beat, einer der treusten Anhänger der Blau-Weissen, auf Rundreise in Amerika. In dieser Zeit erfuhr er, ausgenommen vom wenig glanzvollen Sieg über Buochs, nur von Spielen aus der altbekannten Rubrik "Pleiten, Pech und Pannen". Nun, zurück aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, nützten auch die Fürstenländer endlich ihre Chancen. Ähnlich wie der Zeiger auf der Waage von USA-Touristen, zeigte auch die Leistung der Gossauer stark aufsteigende Tendenz. Sie liessen sich auch durch das frühe 1:0 der Luganesi nicht aus der Ruhe bringen. Noch vor der Pause erzielte Silvan Eggmann den Ausgleichstreffer. Ähnliches Fussballwissen, wie John Smith aus Milwaukee legte der Schreiber dieses Textes in der Pause an den Tag. Sprach ich doch dauernd von einer 1:0 Führung, mit unwissentlicher Ignoranz des Tessiner Treffers in der 11.Minute. Ich habe meine Lehren daraus gezogen, und werde künftig ohne Kleinkinder zum Fussball gehen. Bei schlechtem Fussball, belohne er sich mit einem feinen Essen, oder einer Übernachtung in einem schmucken Hotel. Er müsse ja schliesslich das schlimme Erlebnis mit seinem Club irgendwie wieder wett machen. Von dieser interessanten Einstellung erzählte uns ein langjähriger FC Winterthur Anhänger. Wir Gossau~fen's hätten dementsprechend einige Male in den teursten Luxustempel im Land übernachten müssen. Kiloweise Kaviar wären zudem als Entschädigung für die letzten qualvollen Jahre angebracht gewesen. An diesem sonnigen Tag hätte aber billiger Fast Food durchaus gereicht. Güntensperger erzielte das 2:1 und der FC G tischte uns guten Fussball und drei Punkte auf. Einzig Beat hätte wohl neben gutem Fussball, auch gerne noch kulinarisch Hochstehendes genossen. Fast Food gab es für ihn in den letzten Wochen reichlich, was unschwer zu erkennen war. Wenigstens blieb für den guten Beat noch Zeit übrig, um sich in Las Vegas ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Team" drucken zu lassen. Seine wahre Liebe gilt eben doch dem Fussball und nicht dem Essen….auch wenn böse Zungen anderes behaupten :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3989920621884809923?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3989920621884809923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3989920621884809923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3989920621884809923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3989920621884809923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/04/fc-gossau-fc-lugano-u-21.html' title='FC Gossau : FC Lugano U-21 2:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-826257689582493426</id><published>2011-03-31T16:03:00.007+02:00</published><updated>2011-03-31T16:24:50.086+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog:Bulgarien : Schweiz 0:0</title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Gästeblog von Dani, der spontan nach Sofia flog, und dafür nicht wirklich belohnt wurde... &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;EM Qualifikation Bulgarien-Schweiz, Vasil Levsky Stadion, Sofia BUL. Eine Woche vor dem Spiel hats mich dann doch gepackt und mein innerstes ich konnte mich davon überzeugen, nach Sofia zu fahren. Dabei probierte ich die Variante Altenrhein aus, welche mir äusserst symphatisch erschien. Zudem hat sich der Flug auf dem die anderen Teile der Sektion Träumerhaufen waren mittlerweile ziemlich verteuert. Ich musste dann aber feststellen, dass Altenrhein mit ÖV nicht erreichbar ist. Somit durfte mich meine Freundin hocherfreut des Morgens um 0530 an den Bodensee fahren. Der Flughafen ist aber top! Man wartet draussen und irgendwann wird man persönlich abgeholt. 2 Schritte weiter sitzt man schon im Flugzeug nach Wien. Nach kurzem Aufenthalt dort landete ich planmässig eine Viertelstunde vor dem Rest in Sofia. Es herrschte eine sehr angenehme Temperatur, wodurch ich schnell festgestellt habe, dass meine zusätzliche Jacke inkl. Regenschutz an sich die Reise für nichts gemacht haben. Nachdem sich die restlichen Trümmerhaufen eingefunden und mit Devisen eingedeckt haben gings dann los - mit 2 Taxis und sehr netten, zuvorkommenden Kutschern am Steuer in Richtung Hotel. Dort wurden aus den 30 Lewa schnell 30 Euros. Die beiden 2 Meter grossen, 200 Pfund schweren und glatzköpfigen Fahrer konnten uns aber überzeugen, dass dieser Preis schon seine Korrektheit habe... kurze Zeit später fand man sich an der Hotelbar wieder, nun mit der Gewissheit, dass man das mit der Währung unbedingt im Voraus klären muss. Danach fuhren wir wieder mit Taxis (diesmal für 10 Lewa, die Fahrt dauerte aber doppelt so lange) ins Stadtzentrum. Schon die Taxifahrt machte eigentlich klar, dass nicht allzu viele Sehenswürdigen auf uns warten werden. Nachdem wir die Kirche begutachtet haben liefen wir eineganze Zeitlang durchs Stadtzentrum und frönten der schönen Bauwerke. Wie immer meldete sich nach einer Weile der Hunger und nach einer weiteren Weile sassen wir auch in einer Gartenschänke. Durch die kyrillisch geschriebenen Karten wurde die Bestellung nicht einfach, aber irgendwann einigte man sich auf "8 Mal dies (Finger aufs Bildchen) und 8 Mal Bier". Die Biere tröpfelten denn auch Stück für Stück ein. Dreissig Minuten später begann es im gleichen Takt mit dem Essen. Erstmal 2 Teller Fleisch und Chevapcici mit Kartoffeln fürs obere Ende vom Tisch. Eine gefühlte Stunde später 2 Teller Chevapcici und Kartoffeln für die nächsten usw. Die Speise war ganz in Ordnung, nur hatte der arme Sascha Hehn noch immer nix auf dem Tisch. Ganz zum Schluss kam die Dame dann nochmals aus dem Keller - begleitet von Witzen, dass da wohl eh keine Würsten mehr übrig sind - und prompt kriegte Er noch 'was gegrilltes, ich aber nicht mehr. Danach begab man sich noch eine Runde "zu den schönsten Plätzen Sofias". Am Abend wurde dann noch mit einem ausgewanderten Schweizer ein "Bulgarischer Abend" abgemacht. Wir trafen und mit den Leuten eine gefühlte Stunde nachdem wir abgemacht haben vor einem Hotel, danach ging es in eine typisch bulgarische Kneipe. Dort angekommen wurde uns von einer Bulgarien, welche für irgend etwas Regie führt (keine Erwachsenenfilme - wie sie auf mehrmalige Nachfrage bestätigt hat) in die Essgewohnheiten der Bulgaren eingeführt. Es gab eine grosse Platte mit Salat - und dazu eine Flasche einheimischer Magenbrenner. Dieser musste auch (gemäss Tradition...) zum Salat getrunken werden. Später gab es eine schöne Platte Fleisch und wir wurden sehr lecker verköstigt. Unsere Tischnachbarn waren eher von der unangenehmeren Sorte, wodurch wir bald nach dem Essen aufgebrochen sind und unser Glück in einem Tanzschuppen nahe dem Hotel gesucht haben. Dort hatten wir noch ein bisschen Spass. Den nächsten Morgen erlebten alle etwas unterschiedlich. Während ich mich noch am Vormittag aus dem Bett kämpfen konnte warteten einige der Sektion Trümmerhaufenschon in einer netten kleinen Gartenwirtschaft. Einige weitere Kameraden konnten sich zu dem - und auch zu einigen späteren Zeitpunkten nicht bewegen, wodurch wir sehr spät auf sie getroffen sind. Wir genossen das schöne Wetter und machten uns später auf in Richtung Stadtzentrum. Unterwegs kreuzte ein Schuppen in dem man um Geld spielen kann unseren Weg. Wie normal wurde man mit einheimischen Bierspezialitäten verköstigt solange man den Roulette-Tisch laufen liess. Das taten wir dann noch eine ganze Zeit, bis offiziell der Biervorrat zu Ende war. Einige von uns konnten sich sogar "auszahlen" lassen und mit einem Lächeln ging es per Taxi zum Vasil Levsky Stadion. Dort angekommen entdeckten wir noch einige Strassenverkäufer. Die Preise für die Bulgarien-Schals waren hier wieder sehr hoch (was wohl erklärt, dass die Verkäufer auch den einen oder anderen Skischuh feilgeboten haben...). Man traf auch wieder auf diverse Landsleute, einige sah man von weitem an, dass sie nicht wegen dem Spiel sondern eher wegen der "günstig zu erwerbenden Liebe" in dieses Land im Osten gereist sind. Im Stadion fanden wir schnell unsere Plätze und kurz vor Spielbeginn trafen auch die beiden "wir sind noch müde und bleiben im Hotel" Kollegen ein. Zum Spiel gibt es in etwa soviel zu sagen: wenn einer behaupten kann, im Verein solche Chancen zu verwerten hat er kein Abschiedsspiel im modernen Neubau nahe der Themse verdient. Nach dem Spiel fand sich der komplette Träumerhaufen in einer gemütlichen Pizzeria ein. Natürlich war die Karte wieder komplett in kyrillisch, was gewisse Mitfahrende zu einem "Ah, Spaghetti, Spaghetti" verleiten liess. Die Pizzas waren jedoch sehr lecker. Den Abend liess man dann bei ein paar Leva im Automaten ausklingen, da alle ziemlich kaputt waren und die "Sechzig Diskos" zu Fuss einfach zu weit weg waren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-826257689582493426?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/826257689582493426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=826257689582493426' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/826257689582493426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/826257689582493426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/03/gasteblogbulgarien-schweiz-00.html' title='Gästeblog:Bulgarien : Schweiz 0:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5051979861832823942</id><published>2011-03-30T07:15:00.013+02:00</published><updated>2011-03-30T07:37:42.356+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: FC Tuggen : FC Gossau 5:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--XFz9MfTAI0/TZK-HTW8uCI/AAAAAAAABrg/qNmifBQCDck/s1600/Tuggen.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589739120185096226" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 299px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/--XFz9MfTAI0/TZK-HTW8uCI/AAAAAAAABrg/qNmifBQCDck/s400/Tuggen.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;wer von den Gossau~fen's hat an diesem Tag wohl das schlimmere Spiel gesehen...?&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Laura war jedenfalls in Tuggen und wenig begeistert von der Darbietung des FC G. Sie konzentriert sich in ihrem Bericht daher auf Randerscheinungen im Kanton Schwyz. Ein genauer Blick aufs Spielfeld lohnt ja bekanntlich seit langem nicht mehr, sowohl bei der "Nati" wie auch bei den Gossauern.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;Gästeblog: 1.Liga, Linthstrasse, 420 Zuschauer / Die Reise zum „statistisch besten Fussballklub des Kanton Schwyz (gem. Homepage)“ begingen wir nur zur zu Dritt. Sofia war wohl an diesem Samstag ein etwas beliebteres Ziel als Tuggen, immerhin Ort des Tabellenspitzenreiters der 1. Liga, Gruppe 3. Ob sich die Berge in der Umgebung, genauer gesagt die Tuggener „Berge versetzen lassen“?, fragten wir uns. Für den Führungstreffer mussten sie aber noch keine Glanzleistung zeigen. Ein etwas unglücklicher Rückpass Oertig zum Goalie, und schon war die Arbeit getan. Dumm gelaufen. 43. Minute 2:0 durch Nushi, 45. Minute 3:0 durch Nushi. Gut, dass die Pause kam. Zeit für eine Bratwurst. Obwohl Tuggen bietet im Angebot neben der obligatorischen Bratwurst und dem Cervelat auch die Schweinsbratwurst im Sortiment. Vielleicht ist es also gar nicht das Bergpanorama das Geheimrezept der Tuggener, sondern die etwas andere Wurst. Wir jedenfalls vermuteten, dass der Doppeltorschütze sich in der Pause ebenfalls eine solche zur Stärkung gegönnt hat, denn schon 2. Minuten später hatte er den Hattrick geschafft. So waren es die ehemaligen Gossauer, Alessandro Maier (verletzt), Zverotic und Etemi, die sich am Ende wieder eine Bratwurst, egal welcher Art, verdient hatten. Uns blieb schliesslich nur noch die Hoffnung im Länderspiel gleich darauf, möglichst wenige Parallelen zum gesehenen Match zu finden… &lt;em&gt;Anmerkung: diese Hoffnung wurde erfüllt, es gab deutlich weniger Tore in Bulgarien.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5051979861832823942?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5051979861832823942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5051979861832823942' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5051979861832823942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5051979861832823942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/03/fc-tuggen-fc-gossau-50.html' title='Gästeblog: FC Tuggen : FC Gossau 5:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/--XFz9MfTAI0/TZK-HTW8uCI/AAAAAAAABrg/qNmifBQCDck/s72-c/Tuggen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-663959148414201715</id><published>2011-03-21T17:14:00.004+01:00</published><updated>2011-03-21T21:47:22.112+01:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Luzern U-21 0:2</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;Sportanlage Buechenwald&lt;br /&gt;280 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gossau war an diesem Sonntag das grosse Thema in den lokalen Medien. Gesprochen und geschrieben wurde dabei nicht über das nachmittägliche Gekicke auf dem Buechenwald Sportplatz. Vielmehr stand eine Messe in der Andreas-Kirche im Mittelpunkt des Interesses. &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/art120094,2003688"&gt;Der örtliche Pfarrer orientierte darin die Gläubigen über seine bevorstehende Demissionierung.&lt;/a&gt; Trotz Zöllibat wird der katholische Priester in den nächsten Monaten Vater. An und für sich ein freudiges Ereignis, das im fernen Vatikan allerdings immer noch nicht toleriert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsame, rückwärtsgewandte Denkensweise. Lethargisches Festhalten an falschen Positionen. Das hätte auch alles zur Mannschaft des FC Gossau gepasst. Selbst ein ganzer Priesterorden wäre nicht mit soviel Nächstenliebe aufgetreten, wie die Hintermannschaft der Fürstenländer. Das furios aufspielende Nachwusteam des FC Luzern lief mehrmals beinahe ungehindert durch die Abwehrreihen der Gastgeber. Der bemitleidenswerte Torwart Adrian Zürcher wehrte sich als Einziger gegen eine Kanterniederlage. Der 2:0 Sieg der Innerschweizer fiel eindeutig zu wenig hoch aus. Die 280 Zuschauer verfolgten das Geschehen auf dem arg malträtierten Rasen mit einer gewissen Fassungslosigkeit. Ein zynischer Beobachter meinte in der 89.Minute, dass es wohl heute nichts mit einem Sieg für den FC Gossau werde. Am Schluss reichte es nicht einmal zu einer(!)Torchance für den NLB-Absteiger. Die Drittletzten der Tabelle legen eine eklatante Heimschwäche an den Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Courage und Charakter zeichnen die mutige Entscheidung des zurücktretenden Pfarrers aus. Alles Eigenschaften die man dem Gossauer Fanionteam absprechen muss. Im sozialen Netzwerk wurde eine Gruppe gegründet, die zum Ziel hat, dass der werdende Vater Priester bleiben darf. Die zahlenmässige Unterstützung wächst stündlich. Die erste Mannschaft des FC Gossau sollte im Moment keine Gruppe zur Unterstützung im Abstiegskampf ins Leben rufen. Das Echo wäre bestimmt äusserst gering, und sie dürften keine himmlischen Kommentare erwarten, eher im Gegenteil...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-663959148414201715?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/663959148414201715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=663959148414201715' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/663959148414201715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/663959148414201715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/03/fc-gossau-fc-luzern-u-21-02.html' title='FC Gossau : FC Luzern U-21 0:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5556498549293488286</id><published>2011-03-17T16:35:00.007+01:00</published><updated>2011-03-18T07:43:07.143+01:00</updated><title type='text'>FC Gossau : SC Buochs 2:1</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;200 Zuschauer&lt;br /&gt;Sportanlage Buechenwald&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sind keine einfachen Tage. In Libyen tobt ein heftiger, blutiger Bürgerkrieg. In Japan herrscht nach dem tragischen Jahrhundertbeben Angst vor dem nuklearen Super-Gau. Ein Blick ins benachbarte Frankreich, das 58 Atomkraftwerke unterhält, stimmt auch nicht gerade optimistisch für die Zukunft. Da dient die Tabelle der 1.Liga Gruppe 3 nicht als Stimmungsaufheller. Der FC Gossau kämpft um den Klassenerhalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre das Ganze noch nicht schlimm genug suchen auch noch halbwüchsige Teenager unsere Gesellschaft beim abendlichen Flutlicht Kick. Ihre Trainerhosen, ihre freche Klappe und ihre Begriffsstutzigkeit deutet durchaus auf eine kommende Karriere als "Mitläufer"-Ultra' hin. Während das Heimteam auf dem Feld von der ersten Minute an das Zepter übernimmt, belästigen uns die Jugendlichen mit ihrem Halbwissen aus diversen Internet Foren. "Die Schweizer Fanszene sei im Fall in ganz Europa hoch angesehen". Wem das so ist, wird das bei diesem "Nachwus" nicht so bleiben, denkt man für sich. "Die Ultras Rapid Wien haben eine Freundschaft mit dem Gate 13 aus Griechenland und die Schickeria sei die beste Szene Deutschlands". Bruchstückhaft werfen sie jeden Schnippsel ihres Wissens in die Runde. Gut ist einiges auf dem Feld los, so sind wir von diesem Gelabber ablenkt. Der Goalie des SC Buochs steht nach einer Notbremse bereits unter der Dusche, als der Gossauer Aydeniz die verdiente Führung erzielt. Beim Anblick der Jubelszenarien der Blau-Weissen sind wir allerdings vor allem froh, dass sich niemand dabei verletzt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Jünglinge bemerken, dass sie nicht unsere ganze Aufmerksamkeit geniessen werden sie auch noch unverschämt. "Wir seien ja gar keine richtigen Fans. Nicht richtige Ultras wie sie, die im Fanblock des benachbarten NLA Vereins stehen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der FC Gossau geht mit dem knappen 1:0 Vorsprung in die Kabine. Die wenigen Zuschauer zeigen sich weder euphorisch noch konsterniert. Der Tabellenletzte aus der Innerschweiz scheint mit dem Zwischenstand auch ganz zufrieden. Die Mannschaft des ehemaligen Erzgebirge Aue Legionär Dusan Pavlovic hat sich mit dem Abstieg wohl schon abgefunden. Die Lage ist mit 5 Punkten auf der Haben-Seite auch schier aussichtslos. In den zweiten 45 Minuten machen sich die Fürstenländer dann das Leben selber schwer. Sie haben mehr Präsenz im gegnerischen Strafraum, als Karl Theodor zu Guttenberg in den deutschen Medien. Ungelogen ähneln sich dabei die Möglichkeiten wie Duplikate. Die Blau-Weissen vergeben aber selbst die besten Chancen. Dies führt zu einem heftigen Wortgefecht innerhalb des Teams. Irfan Testemel und Enzo Todisco sind am heutigen Tag mit Bestimmtheit die lautesten Personen auf der Buchenwald Sportanlage. Unsere Teenie-Freunde zeigen sich darob unbeindruckt. Sie tauschen lieber angebliche Erlebnisse aus, die selbst den erfahrensten "Bunga-Bunga" Politiker aus Italien die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hausherren erzielen durch Silvan Eggmann doch noch das 2:0. Er lässt sich nach dem Treffer feiern, als hätte er gerade im Alleingang die Krise in Nordafrika gelöst. Die aufopferungsvoll kämpfenden Buochser kommen danach noch zum Anschlusstreffer. Zu mehr reicht es aber nicht und der FC G holt drei eminent wichtige Punkte. Der Blick auf die restliche Saison macht im Fürstenland deutlich mehr Hoffnung, als der Gedanke an den Fussballfan-Nachwus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5556498549293488286?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5556498549293488286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5556498549293488286' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5556498549293488286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5556498549293488286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/03/fc-gossau-sc-buochs-21.html' title='FC Gossau : SC Buochs 2:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7094950224269133426</id><published>2011-03-15T10:49:00.001+01:00</published><updated>2011-03-15T10:51:13.720+01:00</updated><title type='text'>SC Brühl : FC Gossau 1:1</title><content type='html'>Gästeblog von Fabio, der in der Freizeit öfters mal Play Station spielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Paul Grüninger Stadion&lt;br /&gt;1'250 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach langer Zeit ging es für mich wieder einmal ins Paul-Grüninger-Stadion. Das letzte Mal als ich da war, war mit meiner Mannschaft (YB) in einem typischen Pokalspiel mit viel Regen und einem Elfmeterschiessen welches das Spiel entscheidete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für dieses Lokalderby waren die Wettervorhersagen um einiges besser und zu einem Elfmeterschiessen konnte es ebenfalls nicht kommen. 1‘280 Zuschauer verfolgten die Partie zwischen dem SC Brühl (oder Ex-FC Gossau) und dem FC Gossau bei trockenem Wetter, jedoch zunehmend stärkerem Wind. Im Mittelfeld traten beim FCG die neuen Tastemel und Lattmann auf. Wobei Letzterer ein alter Bekannter ist, welcher mit den Gossauern schon NLB-Einsatzzeiten hatte. Hoffen wir, dass die 1. Ligazeiten ein wenig erfolgreicher verlaufen für den ballverliebten Techniker. Ebenfalls wieder dabei war Yago Bellon. Im Spiel gegen Eschen hat er sich noch das Nasenbein gebrochen. Dank einer Maske war er dann aber einsatzbereit. Er war dann auch gleich die Leaderfigur im schwungvoll agierenden FCG-Spiel. Auch die Verteidigung des FCG war schwungvoll gestartet, aber eher in der Disziplin Rudern. Doch alles paddeln nützte nichts. Böhi gewann ein Kopfballduell gegen den um einiges grösseren Marco Varga, schoss den Gossauer-Goalie gekonnt an, der Ball prallte zu Morina welche die gute Gossauer Anfangsphase jäh stoppte. Wieder einmal zeigte Böhi, dass er ein blau-weisses Herz hatte und versuchte noch, die Brühler Führung zu verhindern ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die Gossauer kamen wieder zurück. Goalie Zürcher machte das Spiel schnell, Bellon lancierte Eggmann und dieser netzte zum 1-1 ein. Nach 23 Minuten ein weiteres Indiz, dass der Brühler Mittelfeldmotor Böhi ein eigentlich Gossauer ist. Todisco tankte sich auf der linken Seite gekonnt durch, Böhi konnte ihn nur noch mit einem Foul stoppen. Da Böhi der letzte Mann war, durfte er bereits unter die Dusche und die Gossauer über 70 Minuten in Überzahl spielen. Leider konnte aus der Überzahl nicht viel zwingendes rausspringen. Im Mittelfeld wurde der Ball oft zu lange gehalten. Tastemel flog vor allem dank seinen PlayStation3-Dribblings auf. L2 und 2xViereck oder so … meistens vergebens. Die Brühler hatten hinten das Spieldiktat im Griff und konnten trotz Unterzahl ab und an einen Angriff starten, welcher die wackelige Gossauabwehr vor Problemen stellte. Für die Offensive wurde im Winter viel getan, vielleicht wurde aber die Abwehr ein wenig vernachlässigt. Das Spiel endete mit einem freundschaftlichen 1 zu 1. Die Gossauer Mannschaft zeigte eine hoffnungsvolle Partie und ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft die Klasse halten wird. Bereits am Mittwoch bietet sich die Chance, drei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg einzufahren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7094950224269133426?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7094950224269133426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7094950224269133426' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7094950224269133426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7094950224269133426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/03/sc-bruhl-fc-gossau-11.html' title='SC Brühl : FC Gossau 1:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1754464054009931276</id><published>2011-03-07T17:17:00.010+01:00</published><updated>2011-03-07T20:27:12.668+01:00</updated><title type='text'>USV Eschen/Mauren : FC Gossau 4:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yRHESIMtWxs/TXUrylU7BaI/AAAAAAAABrY/Lx86LYXkpow/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581415461208917410" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-yRHESIMtWxs/TXUrylU7BaI/AAAAAAAABrY/Lx86LYXkpow/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Sportpark Eschen&lt;br /&gt;250 Zuschauer (Gratis Eintritt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe des Sportpark in Eschen befindet sich der Feldkircher Wildpark. Oberhalb der Voralberger Stadt gelegen, ist der Besuch des Naherholungsgebiet eine willkommene Einstimmung auf die Rückrunde der dritthöchsten Schweizer Liga. Die Tierwelt offenbart durchaus Parallelen zum Fürstenländer Fussballverein. Die Wildschweine knietief im Matsch stehend, symbolisieren die aktuelle Lage des FC Gossau wohl am besten. Die umher hüpfenden jungen Rehe machen dagegen Hoffnung auf beschwingt aufspielende Jungspunde im Kader der Blau-Weissen. Ein anderes Tier sollte aber schliesslich symtomatisch für die Leistung des siegreichen Gegners stehen. Der Wolf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kostenloser Einlass wurde am heutigen Tag im Eschener Sportpark gewährt. Ob das am Maskenball lag, der nach dem Spiel im Vereinsgebäude stattfinden sollte, erfuhren wir nicht. Die Fasnacht scheint im Ländle jedenfalls einen hohen Stellenwert zu geniessen. Das Clubrestaurant war bunt geschmückt, und einige verkleidete Menschen erblickte man auch. Die Gäste aus der Ostschweiz wollten dem närrischen Treiben aber ein Ende setzen. Engagiert und mit schnellem Tempofussball spielten sie einige hochkarätige Chancen heraus. Der Neuzugang Yago Bellon ragte dabei besonders hervor. Der Mittelfeldspieler, einst beim Nachwus von Aston Villa unter Vertrag stehend, zeigte einen guten Einstand. Mit Gerrado Clemente hatte auch der USV Eschen/Mauren seinen "Star" auf dem Feld. Er galt einst als hoffnungsvolles Talent bei Juventus Turin. Premier League oder Serie A, und nun im Sportpark Eschen vor 250 Zuschauern, auch so können sich Karrieren im Fussball-"Business" entwickeln. Der Gossauer Angreifer Enzo Todisco hat ebenfalls schon bessere (NLA-) Zeiten erlebt. Seine Abschlussschwäche entwickelt sich mittlerweile zu einer Seuche. Selbst die besten Chancen vermag der symphatische Angreifer nicht zu verwerten. Ganz anders das Heimteam. Abwartend und mit gehörigem Abstand zum Tor, schlugen sie plötzlich blitzschnell zu. Gossau war das Schaf, Eschen/Mauren der Wolf und es stand zur Halbzeit 1:0 für das Raubtier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause lief auf dem Bildschirm im Clublokal die Bundesliga. Hannover 96 bewies dabei, wie man mit schnellem Fussball erfolgreich sein kann. Die Niedersachsen schossen im Gegensatz zu den Gossauern das eine oder andere Tor. Ähnlich erfolgreich wie für Bayern Coach Louis van Gaal verlief der Nachmittag für die Gäste aus dem Fürstenland. Besonders bitter für den besten Mann auf dem Rasen. Yago Bellon musste in der 60. Minute mit einem Jochbeinbruch ins Spital transportiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da half nicht mal mehr Beten! Das "Urbi et Orbi" sprach Johannes Paul II 1985 im Fürstentum. Selbst ein kollektives Niederknien vor dem Papst-Denkmal neben dem Eschener Fussballplatz hätte aus Gossauer Sicht nichts mehr genützt. Der Abstiegsgespenst weht heftig über die Ostschweiz. Die Zukunft des FC G ist in etwa so ungewiss, wie die aktuelle Lage in Nordafrika. Heissen die Gegner im nächsten Jahr tatsächlich Seuzach, Rorschach und Amriswil?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sinnbildlicherweise ist das Wildschwein nun gefordert in die Rolle des Wolfs zu schlüpfen. Ansonsten steigt dieser Verein (rechnerisch) zum dritten Mal in Folge ab. Die Versenkung in der Beutungslosigkeit und Spiele auf den Sportplatz Aegeten in Widnau stehen kurz bevor.&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 300px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581415457331472450" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-MQsBF8UtPNs/TXUryW4d6EI/AAAAAAAABrQ/qeACxTj2v_o/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1754464054009931276?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1754464054009931276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1754464054009931276' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1754464054009931276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1754464054009931276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/03/usv-eschenmauren-fc-gossau-40.html' title='USV Eschen/Mauren : FC Gossau 4:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-yRHESIMtWxs/TXUrylU7BaI/AAAAAAAABrY/Lx86LYXkpow/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3445701308410273185</id><published>2011-02-11T12:00:00.010+01:00</published><updated>2011-02-13T18:22:40.050+01:00</updated><title type='text'>Malta:Schweiz 0:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HUmAv0aUJ5Q/TVe6HhvA8ZI/AAAAAAAABrE/31nLR_rLNqc/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5573127702371692946" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-HUmAv0aUJ5Q/TVe6HhvA8ZI/AAAAAAAABrE/31nLR_rLNqc/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Op4mCKi6vFM/TVWd-6ANhXI/AAAAAAAABq8/yGlFCEZN7OI/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572533817988449650" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/-Op4mCKi6vFM/TVWd-6ANhXI/AAAAAAAABq8/yGlFCEZN7OI/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5WyMFztGkNI/TVWd-fp-OfI/AAAAAAAABq0/5Sc3vJo5SfA/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 300px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572533810915850738" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/-5WyMFztGkNI/TVWd-fp-OfI/AAAAAAAABq0/5Sc3vJo5SfA/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-00iDnJZnGIE/TVWd-HV5yII/AAAAAAAABqs/W4TCYTYjIIk/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 300px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572533804389222530" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-00iDnJZnGIE/TVWd-HV5yII/AAAAAAAABqs/W4TCYTYjIIk/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-lKcogaO1zaE/TVWd9_6_9aI/AAAAAAAABqk/asfN-DHc6tU/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 300px; DISPLAY: block; HEIGHT: 400px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572533802397332898" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-lKcogaO1zaE/TVWd9_6_9aI/AAAAAAAABqk/asfN-DHc6tU/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Testspiel&lt;br /&gt;Ta'Qali National Stadium&lt;br /&gt;3'000 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Tag nach dem Spiel feiert Malta den Schiffbruch des heiligen Paulus. Festlich geschmückt präsentiert sich die Altstadt an diesem Tag. Im Jahre 60 n.Chr. strandet der Prediger auf der kleine Insel und bekehrt die Malteser zum Christentum. Mit einer grossen Prozession wird diesem Ereignis im strengkatholischen Inselstaat noch heute gedacht. 1'951 Jahre später erlitt der heilige Ottmar von Lörrach ebenfalls Schiffbruch auf Malta. Dabei war eigentlich schon früh klar, dass dieser Mittwoch kein Schweizer Tag werden würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum in der maltesischen Hauptstadt gelandet, zücken viele Schweizer Passagiere ihr Handy. Die Hoffnung auf eine Kurzmitteilung "Cuche GOLD an der WM" zerschlägt sich aber innert Sekunden. Der Westschweizer Skifahrer fährt an einem Grossereignis wieder mal auf den vierten Rang. Am Podest vorbeifahrende Wintersportler sind aber schnell vergessen bei den frühlingshaften Temperaturen auf Malta. Die Hotelkosten von 5 Euro pro Person (2-Bettzimmer, Küche, Bad, Balkon) sorgen ebenfalls nicht unbedingt für schlechte Laune. Dank der unmittelbaren Nähe zum stadtbekannten Ausgehviertel ist allerdings eines glasklar. Das eingesparte Geld muss wohl oder übel wieder investiert werden. Da wir aber vor allem wegen des katholischen Feiertages und der schönen Architektur La Valletas angereist sind, interessiert uns das Nachtelben selbstredend nur am Rande. Wir machen uns also zuerst auf, um die Stadt zu erkunden. Nur kurz Unterbrochen durch den Besuch einer irischen Lokalität, wo wir mit landesüblichen Getränken verköstigt werden. Der angelsächsische Einfluss auf das Leben in Malta ist allgegenwärtig. Die strategisch wichtige Insel gehörte immerhin bis 1964 zu Grossbritanien. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach einer ausgiebigen und lehrreichen Stadtbesichtigung nehmen wir unser Abendessen mit Blick auf das Meer ein. Der maltesische Merlot und die Fischspezialitäten schmeicheln unserem Gaumen. So gestärkt fährt unsere Touristen Truppe mit dem Taxi zum Spiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen die einheimischen Amateurfussballer. 25 Euro hätten die Tickets für den Gästeblock gekostet. 3 Euro bezahlen wir schlussendlich für eine Karte auf der Haupttribüne. Immer noch viel zu viel, wie sich während dieses berückend schönen Spiels herausstellen sollte. Der Platz auf der Haupttribüne hat den Vorteil, dass wir von den einheimischen Ultras mit Gesängen unterhalten werden. Auf amüsanten Transparenten machen sie uns zudem aufmerksam auf die körperlichen Vorzüge der Inselbewohner. Ob sich die helvetischen Edelkicker von der Kulisse beeindrucken liessen darf aber denoch bezweifelt werden. Der Auftritt der Eidgenossen ist trotzdem grottenschlecht. Zwei verschossene Penaltys passen sehr gut ins Bild. Ist Hosni Mubarak 2012 wieder Präsident in Ägypten, oder die Schweizer Nationalmannschaft an der EM in Osteuropa? Beides scheint im Moment sehr unrealistisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein frustrierender Abend im Nationalstadion von Malta. Wenigstens zeigt sich die einheimische Polizei äusserst hilfsbereit, als unser bestelltes Taxi nicht auftaucht. "Das sei doch unser Problem, wie wir von diesem abgelegenen Ort wieder in die Innenstadt kommen" heisst es da. Mit einer halben Stunde Verspätung taucht der freundliche Taxi-Chauffeur aber dann doch noch auf. Er erspart uns damit einen unplanmässigen 10 Kilometer Marsch. Was für einige Reiseteilnehmer, vergleichsweise eine Mount-Everest Erstbesteigung dargestellt hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorbereitung auf kirchliche Feiertage verläuft in Malta ein bisschen ausgelassener, als in unseren Breitengraden. Die Jugend feiert ausgelassen in den örtlichen Discotheken und Bars. Bei lauter Musik werden Mix-Getränke in grossen Masseinheiten getrunken. Wir werden in diesem Strom sozusagen mitgerissen. Es wird diverse Male angestossen auf den heiligen Ottmar und seine eiskalten Elfmeterschützen. Hübsche mediterrane Schönheiten tanzen ausgelassen, nur eine Frau namens Barbara Streisand hängt uns am Schluss des Abends aus den Ohren raus.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Höhepunkt folgte dann am Schlusstag. Während ein Teil unserer Reisegruppe mit Gelson Fernandes und Reto Ziegler in einem Billigflieger Richtung Mailand entschwindet besuchen wir die Festtags Prozession. Mit einem der legendären Oldtimer Busse, die in Malta immer noch als offizielle Verkehrsmittel gelten, tuckern wir gemütlich zur Altstadt von La Valetta. Die Türe fehlen bei diesen alten Fahrzeugen. Für einen Halt zieht man an einer Leine, die sich an der Decke befindet. Beim Fahrer klingelt daraufhin eine Glocke. Wir stellen uns sofort die Frage, was unser kleinester Mitfahrer in diesem Land gemacht hätte, wäre er alleine eingestigen? Wohl Endstation Bus-Terminal? Vielleicht würde er auch immer noch in so einem Gefährt über die schöne Insel fahren?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Glockengeläute begleitet den Festtakt zu Ehren des heiligen Paulus. Menschenmassen säumen die vielen engen Gassen, bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen geniessen wir die letzten Stunden auf Malta. Ach ist es nicht schön, wenn man solche Reisen nicht wegen des Fussballs unternimmt? Bald darauf verlassen auch wir wehmütig die schöne Insel....&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3445701308410273185?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3445701308410273185/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3445701308410273185' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3445701308410273185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3445701308410273185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/02/maltaschweiz-00.html' title='Malta:Schweiz 0:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-HUmAv0aUJ5Q/TVe6HhvA8ZI/AAAAAAAABrE/31nLR_rLNqc/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5925856841634144988</id><published>2011-02-07T17:21:00.004+01:00</published><updated>2011-02-08T07:14:23.815+01:00</updated><title type='text'>unglückliche Ideen</title><content type='html'>Grandios die Zusammenstellung der "50 dämmlichsten Ideen der Fussball Geschichte" in der neuen Ausgabe des Magazin "11 Freunde". Beim Durchlesen kamen mir sofort einige Aktionen aus dem heimischen Fussball in den Sinn. Mit dem Schreiben begann ich schon vor einer Woche, aus gutem Grund hab ich mit der Veröffentlichung noch bis zum heutigen Tag gewartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die unglücklichsten Ideen der Schweizer Fussball Geschichte:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1)Arthur Jorge wirft Adrian Knup und Alain Sutter aus dem EM Kader 1996.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Höhepunkt ihres fussballerischen Könnens werden die beiden Legionäre aus dem Kader für die Europameisterschaft in England geworfen. Dafür gehören die Weltklasse Fussballer Patrick Sylvestre und Regis Rothenbühler dem Kader an. Die harmlose Schweiz scheidet sang und klanglos aus. Der "Blick" titelt "Hoppla Jorge" und der introvertierte Portugiese beendet sein kurzes Intermezzo in der Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2)Marco Steller tritt zum Penalty an.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Schweizer Nationalmannschaft steht kurz vor ihrem grössten Spiel. Nur noch fünf Penalty's getrennt von einem WM Viertelfinale gegen Italien. Trainer Köbi Kuhn beordert den hypernervösen Marco Streller zum Elfemeterpunkt. Der Basler Stürmer veranstaltet ein merkwürdiges Zungenspiel und scheitert mit einem Schuss, für den selbst das Prädikat "Harmlos" noch eine masslose Übertreibung wäre. Der Anfang vom Ende an der WM 2006…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3) Die Amerika Tournée&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich chaotisch verläuft die Vorbereitung der Schweizer Fussballnationalmannschaft auf die EM im eigenen Land. Mangels Qualifikationsspielen und Testspielgegnern ist man in einer verzwickten Lage. Die ewigen Spiele gegen Mitveranstalter Österreich werden mit der Zeit mühsam und interessieren kein Schwein. So beschliesst der SFV eine Reise ins sonnige Florida zu unternehmen. Mit Jamaica und Kolumbien warten zwei grosse Namen des Weltfussball auf die helvetischen Kicker. Allerdings ist bis zuletzt nicht wirklich klar, ob und wann diese Spiele überhaupt stattfinden. Einige Anhänger müssen gar Flüge umbuchen, um im Rentner Paradies Fort Lauderdale einem Spiel gegen die Reggae Kicker beizuwohnen. Während des Spiels strömen Anwohner aus den umliegenden Quartieren in das kleine Stadion und feiern eine Party. Gerüchten zufolge steht Jamaica nur mit einer halbprofessionellen Auswahl auf dem Platz. Man spricht gar davon, dass einer der Spieler das erste mal Kickschuhe getragen haben soll. Schlussendlich legt die Schweizer Nati zwei ziemlich blamable Auftritte hin und fliegt wieder nach Hause. Zurück von einer Reise, die den meisten Teilnehmern für immer Rätselhaft bleiben wird. Die folgende EM verläuft dann ähnlich wie die Amerika Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4) Anita Burri verliebt sich in Fussballer.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Ex-Miss Schweiz mag ballspielende Männer. Nachdem ihre Beziehung mit dem Nati-Spieler Bernt Haas in die Brüche geht, verliebt sie sich daraufhin in GC Veteidiger Marc Hodel. Teamkollege Haas ist darüber "Not Amused". Die Ehe mit Hodel geht nach 4 Jahren ausseinander. Aktuell ist sie mit Beach Fussballer Stephan Meier zusammen. Viel Glück!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5)YB baut kompromisslos ein neues Stadion.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mythos Wankdorf! Die Stätte des WM Finale von 1954 ist eines der legendärsten Stadien der Welt. Das schert die Verantwortlichen in der Hauptstadt aber wenig, sogar der weltbekannte Uhrenturm wird abgebrochen. Jedes Bauernhaus aus den Dreissig Jahren wird heute denkmalgeschützt, nicht aber ein weltbekanntes Fussballstadion. Der Gipfel der Geschmacklosigkeit, die neue gesichtslose Fussballstätte kriegt den weichgespülten Namen "Stade de Suisse".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6)Hakan Yakin wechselt zu Felix Magath.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das passt wie eine Stradivari Geige an ein Punk-Konzert in Bristol. Ausgerechnet der sensible Techniker aus Basel wechselt zum "Quälix" ins Schwaben Ländle. Das kann nicht gut gehen, geht auch nicht gut. Nach 9 Spielen und 0 Toren verabschiedet sich Yakin aus Stuttgart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;7) Raimondo Ponte schreibt das Buch "Auf dem Weg nach Mexiko"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Schweiz ist 1985 gut in die WM Qualifikation gestartet. Raimondo Ponte ist einer der bekanntesten Schweizer Fussballer jener Zeit und Teil dieser Nationalmannschaft. Was liegt da näher, als ein Buch zu schreiben? Die Lektüre ist ein Rückblick auf die glanzvolle Karriere von Ponte. Ein Blick auf das kommende Grossereignis darf natürlich auch nicht fehlen. Leider bringt das Meisterwerk wenig Glück, den Sombrero zieht nämlich kein Schweizer Fussballer an. Der Tequila wird höchstens im Dorf-Pub getrunken. Zwei Niederlagen und drei Unentschieden zum Schluss der Qualifikation reichen nicht zum Duell gegen Platini, Maradona und Co.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8)Mario Frick wird vom FC St.Gallen freigestellt und wechselt zum direkten Konkurrent GC.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Er sollte Leitfigur und Star einer aufstrebenden St.Galler Mannschaft werden. Nach dem Aufstieg in die NLA verpflichten die Ostschweizer den langjährigen Italien Legionär Mario Frick. Der Liechtensteiner wird aber nie richtig glücklich bei den Espen. Er schiesst kaum Tore und ist bei den Fans nicht sonderlich beliebt. Nach der Vertragsauflösung unterschreibt der Stürmer beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Ein taktisch genialer Schachzug der Espen, zumal das erste Spiel der Rückrunde gleich FC SG:GC lautet. Es kommt wie es kommen muss. Frick schiesst gleich nach 8.Minuten das 1:0. Das Endresultat lautet 1:4 aus Sicht der St.Galler, als ob man an einem Felsvorsprung steht und jemanden zuruft "komm remple mich mal an".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;9) "Wer sitzt ist ruhiger, als stehend" (Joseph S.Blatter)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Stellvertretend für die tollen Ideen des Walliser Fussballfunktionär, sei obiger Vorschlag genannt. Die Abschaffung der Stehplätze reiht sich übrigens nahtlos ein in die Liste weiterer toller Vorschläge z.b. Tore vergrösseren, Golden Goal, Einlauf statt Einwurf, Frauenmannschaften sollen femininere Kleidung tragen usw.usw.usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;10) FC Malcatone Agno fusioniert mit dem FC Lugano&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Fussballverein aus dem Tessin erlebte gerade seine sportlich erfolgreichste Zeit. 2004 steht der Verein aus der Gemeinde Agno gar auf Rang 4 der NLB. Der grosse Nachbar FC Lugano durchlebt dagegen schwierige Zeiten und geht in Konkurs. Agno fusioniert daraufhin mit den Luganesi, der Traditionsverein bleibt somit in der NLB. Anfänglich ist das Logo von Agno noch in das neue Vereinswappen integriert. Mittlerweile spricht aber niemand mehr vom FC Malcatone Agno und der AC Lugano kickt immer noch in der NLB. Eine klassische Win-Win Situation für beide Parteien...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5925856841634144988?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5925856841634144988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5925856841634144988' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5925856841634144988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5925856841634144988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/02/ungluckliche-ideen.html' title='unglückliche Ideen'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4590044837042396036</id><published>2011-01-26T16:55:00.001+01:00</published><updated>2011-01-26T16:58:16.604+01:00</updated><title type='text'>Laufsport Tagebuch</title><content type='html'>Ich melde mich mal wieder. Diverse Verpflichtungen hielten mich vom Schreiben ab, ich fand einfach keine Zeit. Nein, natürlich nicht. Es fehlte mir schlichtweg die Motivation. Dieser Blog war ja nie als "Massen-Medium" angedacht. Trotzdem ist es schön, dass er viele Leser gefunden hat. Gossau-Gedanke soll auch nicht Sterben, wobei ich nicht garantieren kann, dass es nicht doch in ein paar Monaten so sein wird. Nach meinen Vorstellungen soll aber auch weiterhin möglichst oft über die FC Gossau Spiele berichtet werden. Natürlich dürfen auch die Geschichten von den Auswärtsreisen mit der Nati nicht fehlen. Politik und sonstiges wie immer, je nach Lust, Laune und Aktualität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Text in diesem Jahr dreht sich um den Laufsport. Eine Sache, die in meinem Leben einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Ich will ab und zu eine Art "Lauf-Tagebuch" veröffentliche. Schön, wenn das interessiert, auch egal, wenn dem nicht so ist. Schlussendlich, so egoistisch das klingen mag, schreibe ich ja vor allem für mich :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Saisonvorbereitung und Saisonstart:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein, Extrem Sportarten wären wohl nichts für mich. Ich liege auf der Liege in einer Arztpraxis. Beide Knien sehen ziemlich mitgenommen aus. Es ist nichts Schlimmes, nur tiefe Schürfungen, wie ich gerade von meinem Arzt erfahre. Eine Stunde zuvor ging ein Überholmanöver ziemlich schief und endete auf dem Boden eines Kiesweg. Natürlich bin ich danach mit offenen Knien und zerissener Laufhose trotzdem ins Ziel gespurtet. War mein Sturz eine Folge des Ehrgeiz, der mit mir durchging, oder die falsche Kurventechnik? Jedenfalls soll niemand behaupten Laufsport sei eine Sache für Weichlinge. Im Gegenteil Laufsport kann manchmal richtig weh tun, und richtig unangenehm sein. Wer schon mal 42,195 Kilometer am Stück gelaufen ist kann mir da zustimmen. Wer schon mal bei -20 Grad seine Laufschuhe angezogen hat, und die kalte Bise auf den ersten Metern im Gesicht spürte, kann mir ebenfalls beipflichten. Wieso tun sich diese Sache trotzdem immer mehr Menschen an, auch solche die nicht unbedingt masochistisch veranlagt sind? Es ist wohl das Gefühl etwas Gutes für seinen Körper zu tun, es ist die Freude an Fortschritten, es sind die traumhaften Läufe in unserer Natur. Nicht zuletzt sind es auch die Erfolge. Ski Legende Bernhard Russi meinte Letztens, die Gefühle eines Sportlers nach Erfolgen seien ziemlich identisch, egal ob international, national, regional oder sogar kommunal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne erlebte ich, wie auch schon die letzten Jahren, eine innere Unruhe. Die erste Januarwoche sollte mein Jahresplan stehen. Ich brauche Ziele, um mich im Training motivieren zu können. Die österreichischen Bundesbahnen bescherten mir mit einem kostengünstigen Angebot das erste "Saisonhighlight". Statt wie Hinz und Kunz und mein halber Laufverein nach Zürich zu fahren, zieht es mich nach Linz zum zweitgrössten Marathon des Landes. Die Hoffnung ist, dass der Schnee nun bald verschwindet und ich eine seriöse Vorbereitungen aufgleisen kann. Diese wird zwei Halbmarathons und einige schnelle kürzere Läufe beinhalten. Beim Laufcup, meiner Lieblings-Winter Veranstaltung, habe ich mich mittlerweile als Top 10 Läufer etabliert. Wo wir beim regionalen Faktor wären. Es freut mich schon zu sehen, mit was für bekannten Läufern ich mithalten kann. Klar werde ich nicht die grosse Profikarriere starten, trotzdem denke ich, dass ich ziemlich viel aus meinen Möglichkeiten heraushole. Zumal sich mein Trainigsaufwand mit 50 Kilometern in der Woche, doch eher in Grenzen hält.  Qualitativ gutes Training kommt meiner Ansicht nach immer vor Quantität. Der Körper dankt es auch, wenn man mal eine Trainingseinheit auslässt. Wichtig ist auch eine Abwechslung im Trainigsplan. Intervalle, Longjogs und vor allem immer wieder Wettkämpfe gehören dazu.&lt;br /&gt;So meine Knien erlauben schon wieder das Joggen, obwohl das Gehen noch Schmerzen bereitet. Laufen ist eben auch eine Sucht, aber da gibt es Ungesünderes.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4590044837042396036?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4590044837042396036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4590044837042396036' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4590044837042396036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4590044837042396036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2011/01/laufsport-tagebuch.html' title='Laufsport Tagebuch'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4430885438007144810</id><published>2010-12-21T11:51:00.003+01:00</published><updated>2010-12-21T13:07:23.200+01:00</updated><title type='text'>35 Allgemeinplätze über den Schweizer Fussball</title><content type='html'>das Magazin "11 Freunde" hat in seiner neusten Ausgabe 150 Allgemeinplätze aufgelistet. Sätze und Aussprüche mit denen ein Fussballfan so durchs Leben kommt. Eine grossartige Idee, und darum habe ich so eine Auflistung mit Bezug auf die Schweizer Fussballlandschaft aufgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wikipedia beschreibt Allgemeinplätze übrigens wie folgt: Gemeinplatz wird nicht immer negativ gesehen: „Wortschablonen haben einen großen Vorteil: Sie erleichtern den Austausch über unsere inneren und äußeren Erfahrungen. Doch manchmal verselbständigen sie sich auch. Jeder von uns trägt seine geliebten Gemeinplätze mit sich herum und läßt seine Mitmenschen daran teilhaben.“ Da Sprache den Menschen nicht nur dabei hilfreich ist, neue Gedanken zu entwickeln und zu kommunizieren, sondern auch bei der Begründung und Weiterführung der sozialen Kontakte, lassen sich Gelegenheiten vorstellen, bei denen Gemeinplätze eine positive Funktion erfüllen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;also los geht’s:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Lausanne und Servette gehören einfach in die Nationalliga A.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) man kann heutzutage gar nicht mehr mit Kindern ins Stadion, es ist zu gefährlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) das sind doch heutzutage keine Fussballfans in den Stadien, das sind Chaoten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4) die Tifosi im Tessin sind als besonders heissblütig bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5) das Tourbillion ist ein richtiger Hexenkessel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7) der FC Sion ist eine Cupmannschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8) Es ist schon ein Wahnsinn, wie der Constantin mit den Trainern umspringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9) Hakan Yakin wäre ein Weltklassespieler geworden, wenn er sein Potential besser ausgeschöpft hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10) Murat Yakin wäre ein Weltklassespieler geworden, wenn er sein Potential besser ausgeschöpft hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11)Alain Sutter's Frisur ist ganz schlimm, seine Analysen sind aber nicht schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12)das Spiel an der WM 1994 gegen Rumänien war das beste Spiel einer Schweizer Fussballnationalmannschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13)Wir waren immerhin die einzigen, die den Weltmeister Spanien geschlagen haben..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14)Alex Frei hat viel für den Schweizer Fussball gemacht, aber er ist mir unsymphatisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15)Köbi Kuhn war als Trainer zu lieb, aber genau darum war die Nati so erfolgreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16)St.Gallen hat das schönste Stadion der Schweiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17)Bern hat das schönste Stadion der Schweiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18) YB hat auch einen Vorteil wegen dem Kunstrasen, das darf man nicht unterschätzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19) YB gewinnt nie irgendeinen Titel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;20)Basel hat das schönste Stadion der Schweiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21) Der FC Basel ist nur so erfolgreich wegem dem Geld von Gigi Öehri.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22)Luzern hat bald das schönste Stadion der Schweiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23)Leute die Fackeln in einem Stadion anzünden gehören eingesperrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24)Die Zürcher interessieren sich einfach nicht für Fussball, darum haben sie keine Zuschauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25)die Schweizer Fussballverband macht eine vorbildliche Juniorenarbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;26)Ich finde es ganz schlimm, dass die Secondos von anderen Verbänden abgeworben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;27)2006, das war die goldene Generation des Schweizer Fussball.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;28)Beni Thurnherr sollte endlich aufhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29) Beim Blick lese ich sowieso nur den Sport-Teil&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30) Ich finde es gut, dass GC so auf die jungen Spieler setzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;31)Ciriaco Sforza wird einmal ein grosser Trainer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;32)Es würde mich nicht wundern, wenn GC diese Saison absteigt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;33)Es würde mich nicht wundern, wenn St.Gallen diese Saison absteigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;34) Das Nati-Publikum, das sind auch keine richtigen Fussballfans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;35)Ich schaue sowieso nur Bundesliga und Premier League, das Niveau in der Schweiz ist mir einfach zu schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;36)der österreichische Fussball ist sicher schlechter, als unser Fussball.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4430885438007144810?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4430885438007144810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4430885438007144810' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4430885438007144810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4430885438007144810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/12/35-allgemeinplatze-uber-den-schweizer.html' title='35 Allgemeinplätze über den Schweizer Fussball'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3570311369181678986</id><published>2010-11-15T19:54:00.002+01:00</published><updated>2010-11-15T21:02:15.152+01:00</updated><title type='text'>Gästeblog: FC Zug 94 - FC Gossau 5:2</title><content type='html'>Gästeblog: von Dani&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Stadion Herti&lt;br /&gt;250 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zug 94 - FC Gossau vor gefühlten 50, offiziell aber 250 Zuschauern.Mit Mobil ging es am Sonntag gegen 1230 los in Richtung Innerschweiz. Gegen den Tabellenvorletzen machte man sich gewisse Hoffnungen, unsere Gossauer beim nächsten Sieg zu sehen. Die Voraussetzungen hierfür waren nicht so schlecht, zumal man mit einem Einsatz vom neuen Hoffnungsträger Rodrigo rechnen konnte. Ich erreichte das Spiel dannnoch bei Minute 0:00, was mich erst sehr verwunderte. Zumal ich meiner Verspätung bewusst -und schon heftige Bewegungen auf dem Platz auszumachen waren. "D'Stadionuhr funktioniert hüt nöd, mir müend üs uf d'Uhr vom Schiri verloh", wurde mir dann der Stadionsprecher von den mitgereisten Gossauern zitiert. Das Spiel begann ganz ok, bis dann in Minute 14 und 16 ein Doppelschlag seitens der Zuger zum ganz bösen Erwachen führte. Leider muss man erwähnen, dass seitens FCG bei keinem der beiden Tore die Unschuld festzustellen war. In Minute 30 pfiff derSchiedsrichter dann aber einen Elfer für Gossau. Leider wurde die Vision eines der Mitgefahrenen (da git jetzt aber niemols öppis!) auch Realität und kurze Zeit darauf fiel ein Ball sogar nochzum 3:0 hinter die Linie von Adi Zürcher. So ging man also mit einem 0:3 in den Pausenkaffee (Kirsch, nicht Träsch! Man sei hier in Zug, gefälligst :-)).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn von HZ 2 spielten die Gossauer munter mit und es kam so etwas wie Hoffnung auf, hier doch noch die eine oder andere Torchance zu erleben (mehr durfte an diesem Tag nicht gehofft werden, so trüb sah das alles aus). Zumal der mit Spannung erwartete Rodrigo nun mit der Nr. 20 im Mittelfeld zauberte. Leider kassierte man aber nach gut 20 Minuten bereits das 5:0, womit das Spiel endgültig entschieden war. Ein Einheimischer gesellte sich dann noch zu uns in die Kurve und schwärmte von der Ostschweiz. Seit irgend ein Verwandter von ihm irgendwo inder Ostschweiz lebe finde er das alles absolut klasse. Wir mussten ihm dann erklären, dass es da auf der A1 nahe der Kantonsgrenze einen ganz schwarzen Fleck gäbe, welcher auch ihm unmöglich gefallen könne.Zwischenzeitlich konnte Gossau auf 5:1 verkürzen. Rodrigo spielte einen Zuckerpass und man musste nur noch einschieben. Als man wenige Minuten später dank eines Freistosses im Strafraum (nach Rückpass) den Andersson machen konnte keimte sogar wieder Hoffnung auf. Leider war aber nur die Stadion-, nicht aber die Schiedsrichteruhr kaputt, womit läppische 2 Minuten plus Nachspielzeit für 3 Tore übrig blieben.Anzunehmen, dass hier nichts mehr ging. Nach Spielschluss wurde die Mannschaft in die Kurve geschickt, wo sie sich für die Leistung entschuldigten. Netter Zug von Olaf Sager. Hoffen wir beim nächsten Male kommt die Mannschaft wieder freiwillig und nicht um sich zu entschuldigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3570311369181678986?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3570311369181678986/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3570311369181678986' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3570311369181678986'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3570311369181678986'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/11/zug-94-fc-gossau-52.html' title='Gästeblog: FC Zug 94 - FC Gossau 5:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-2257838126936856612</id><published>2010-11-09T17:39:00.003+01:00</published><updated>2010-11-09T21:58:42.526+01:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Rapperswil-Jona 3:1</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TNm1lRfavsI/AAAAAAAABqU/OFxLUDym6Gs/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 298px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5537656868783701698" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TNm1lRfavsI/AAAAAAAABqU/OFxLUDym6Gs/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Sportanlage Buechenwald&lt;br /&gt;300 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mitglieder der SPP (SPurt-Partei) waren sich einig. Das ausufernde und kapital schlechte Wetter muss endlich überwunden werden. Die letzten Jahrzehnte zeigten auf, dass diese Wetterlage langfristig nicht zu gerechten Läufen auf der ganzen Welt führen kann. Gleiche Chancen für alle! Dieser Punkt gilt als Fernziel im Parteiprogramm der SPP.&lt;br /&gt;Die Abschaffung des teuren und kühlen Spätherbst stand auch zur Debatte und wurde ebenfalls klar angenommen. Obwohl die Schweiz bekanntlich den besten November der Welt besitzt. In naher Zukunft soll nun trotzdem das Thema Spätherbst mit einer Initiative angegangen werden. Es kämpften am heutigen Tag nämlich eine Armee von 200 Läufern 17,6 Kilometer gegen die misslichen Bedingungen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob linker Parteiflügel, oder rechter Parteiflügel, alle hatten mit den mühsamen Bedingungen zu kämpfen. Einige Genossen zogen trotzdem ein horrendes Tempo an. Da wurde keine Rücksicht auf Solidarität gelegt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Revolution beginnt bekanntlich von unten. Doch nicht das hintere Läuferfeld machte den Sieg unter sich aus, sondern die Parteibonzen an der Spitze. Trotzdem darf der Wettkampf als Sieg der gesamten Läuferbewegung verstanden werden, zumal ein wichtiger Erfolg gegen imperialistische Feinde eingefahren werden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freude war umso grösser, dass nach dem Athletik-Triumph von Dynamo Gossau, auch ein weiterer Sieg für die geliebte Stadt erkämpft wurde. Auf dem fussballerischen Parkett überzeugten die Genossen auf ganzer Linie. Ein übermächtiger Gegner, der an diesem Sonntag das fremde Territorium erobern wollte, wurde zurück an den See geschickt. Packende Rededuelle lieferten sich der Gäste Torwart und ein junger Mann aus dem Publikum. Lenin und Trotzki hätten das nicht besser gemacht. Die Gossauer Spielerpartei konnte die Zuschauer mit ihren Argumenten vollumfänglich für sich gewinnen. Hoffentlich kein Strohfeuer. Ein dauerhafter Sieg der sportlichen Bewegung aus dem Fürstenland scheint möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konterrevolutionäre scheinen dieses Jahr nicht im Team zu sein. Ideologische Abweichler konnten keine ausgemacht werden. Die Führung im Politbüro macht ebenfalls einen gefestigten Anschein. Der Rückhalt in der Bevölkerung muss allerdings noch zurück erkämpft werden. Die Parteilinie muss hier durchgezogen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Venceremos&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;*Läufer hört die Signale*&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-2257838126936856612?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/2257838126936856612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=2257838126936856612' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2257838126936856612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2257838126936856612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/11/fc-gossau-fc-rapperswil-jona-31.html' title='FC Gossau : FC Rapperswil-Jona 3:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TNm1lRfavsI/AAAAAAAABqU/OFxLUDym6Gs/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-463838551881520568</id><published>2010-11-04T11:42:00.007+01:00</published><updated>2010-11-04T13:24:59.412+01:00</updated><title type='text'>Weisse Zähne, Schnelle Füsse, Lucerne 2010</title><content type='html'>"Stephan Weiler, das sei doch dieser Ex-Meister Schweiz, der sich nach der Wahl sofort die Zähne restaurieren liess." Einige Ostschweizer diskutieren im Zug nach Luzern angeregt über den ehemalig schönsten Eidgenossen. "Ja und im Augang habe ich ihn auch schon oft gesehen, und heute kann man ihm 21,1km hinterher rennen ". meint eine junge Läuferin schmunzelnd. Der St.Galler Beau ist einer der (Cervelat-) prominenten Tempomacher am Lucerne Marathon 2010.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veranstaltung in der Innerschweiz hat sich in den letzten Jahren als beliebter Herbstlauf etabliert. An diesem Sonntag pilgern über 8'000 Sportler nach Luzern. Darunter auch "Zege". Hochmotiviert, von einem Fuss auf den anderen hüpfend steht der Athlet zuvorderst im ersten Startblock. Dieser Mann wird über sich hinauswachsen, dieser Mann ist Bereit für grosse Taten, dieser Mann wird heute Geschichte schreiben. Seine Gestik und seine Mimik, verdeutlichen ganz klar, Muhammad Ali und Haile Gebrselassie waren Gestern, heute ist der Tag von "Zege". Die Empfehlung des Speakers an die Läufer, die warmen Kleider aufgrund der angenehmen Temperaturen abzulegen, ignoriert "Zege" ohne ein Schulterzucken. Wollmütze, Trainingsanzug und Töfffahrer-Handschuhe, Rocky Balboa schlug in den Achtziger Jahren in dieser Aufmachung auf Schweinehälften ein.&lt;br /&gt;Der Startschuss ertönt, abgegeben vom griechischen Botschafter. 2500 Jahre Marathon-Geschichte liegen hinter der Menschheit und nun möchte man "Zege" zurrufen: "Flieg mein Junge, Flieg bis zum Olymp". 400 Meter weiter, fällt "Zege" in ein unerwartetes Leistungsloch, stark schnaufend wird er von vielen Läufern überholt. Die "Töffhandschuhe" haben sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausbezahlt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Luzerner KKL, in der Nähe des Bahnhofs, werden die Teilnehmer frenetisch angefeuert. Aus den Boxen ertönt die Stimme der Innerschweizer Laufikone Viktor Röthlin. Das Spitzenfeld besteht vornehmlich aus Halbmarathon-Läufern, die jetzt schon um jede Sekunden kämpfen. Auf hügligen Strassen geht es über Langensand, St.Nikolausen und Kastanienbaum hinweg. Sportler, welche Strecken bevorzugen, die flach sind wie die Hinterteile von französischen Topmodels sind hier am falschen Rennen. Persönliche Bestleistungen fallen nicht wie Äpfel von Luzerner Obstbäumen. Der schöne Lauf führt am malerischen Vierwaldstättersee entlang. Ein gegelter Jüngling steht vor einer herrschaftlichen Villa und schaut verschlafen dem Treiben vor seinem Haus zu. "Ja, hier lasse sich gut leben, er könne sicher nicht klagen" beantwortet er die Frage eines neugierigen Zuschauers am Streckenrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Kilometer 13 erreichen wir Horw. Neben der Luzerner Innenstadt, einer der Stimmungshochburgen dieser Veranstaltung. Kinder strecken die Patschhändchen zum Abklatschen aus. Iso Getränke werden gerreicht und klebrige Energie Gels für eine konstante Geschwindigkeit auf den letzten Kilometer hinuntergewürgt. Die Batterie der Sportuhr am Armgelenk hat sich blöderweise in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. So heisst es nach Gefühl laufen. Halb so schlimm, der Typ der vor 2'500 Jahren von Marathon nach Athen rannte hatte ja schliesslich auch noch keinen Schimmer, was eine Pulsuhr mit integrierter Zeit-und Kilometermessung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kircheglocke schlägt 10.00. Eine Stunde hetzt die Läufermenge nun schon durch den Kanton Luzern. Die letzten 5 Kilometer stehen an. Ein Läufer glaubt nicht mehr an seine anvisierte Zeit unter 80 Minuten und beendet das Rennen kurz vor dem KKL. Nochmals Tempobolzen, vorbei an den Zuschauermassen in der der Leuchtenstadt. Wo jetzt wohl Zege ist? Er führt jedenfalls nicht das Feld der Marathonläufer an. Der spätere Sieger passiert soeben den Wendepunkt zur zweiten Runde. Die Halbmarathonläufer preschen Richtung Ziel im Verkehrshaus. Noch 50 Meter, die Uhr zeigt 1h 19min 49 Sekunden an, ai ai ai, persönliche Bestzeit? Ein Schlussspurt lohnt sich jedenfalls. Im Ziel meint jemand von den Helfern. "Stopp, Stopp, ganz langsam, der Lauf ist hier vorbei".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan Weiler erreicht samt weissen Zähnen in 1h 54min die anvisierte Zeit unter 2 Stunden. Später sitzt FDP Präsident Fulvio Pelli in Laufkleidung auf dem Schiff Richtung Bahnhof Luzern. Der See glänzt im herbstlichen Sonnenlicht und passt zur entspannten Atmosphäre, weitab vom Trubel der Grossveranstaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Stunde 19 Minuten 57 Sekunden&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-463838551881520568?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/463838551881520568/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=463838551881520568' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/463838551881520568'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/463838551881520568'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/11/weisse-zahne-schnelle-fusse-lucerne.html' title='Weisse Zähne, Schnelle Füsse, Lucerne 2010'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7386054331859363820</id><published>2010-11-01T18:08:00.006+01:00</published><updated>2010-11-02T07:11:22.308+01:00</updated><title type='text'>Gästeblog:SC Cham : FC Gossau 3:2</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TM70oTwtW5I/AAAAAAAABqE/1rVM9w3e338/s1600/cham.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534629965421435794" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TM70oTwtW5I/AAAAAAAABqE/1rVM9w3e338/s400/cham.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gästeblog von Günther:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;1.Liga&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Stadion Eizmoos&lt;/div&gt;&lt;div&gt; 120 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„De Grilleur wär bereit, es isch em langwilig“, waren die Worte vom Stadionsprecher Mitte der zweiten Halbzeit. Lag es am nicht gerade Wurst-freundlichen Wetter oder weil das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon fast entschieden war? Ein Blick zurück: Vor fast 3 Jahren spielte der FC Gossau ebenfalls auswärts gegen Cham, damals jedoch in Zug, da das heimische Eizmoos (noch) nicht NLB-würdig war. Es war Mitte November und noch ein wenig kälter als Heute, die damalige Mannschaft führte in der 83. Minute mit einem Mann weniger 2-1, verlor anschliessend doch noch 3-2. Trotzdem war man irgendwie zufrieden mit der aufopferungsvollen Leistung. Heute hiess es am Schluss auch 3-2 für Cham, von aufopferungsvoller Leistung oder Zufriedenheit konnte man aber nicht sprechen. Zu viel läuft momentan schief. Das Talent ist vorhanden, der Wille bei einigen Spielern nicht, hat man (manchmal) das Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei fing alles so gut an, in der zweiten Hälfte zumindest. Zum ersten Durchgang gibt’s nicht viel zu berichten, ausser von mindestens drei Grosschancen des SC Cham und der schönen Frisur von Altmeister Ronny Hodel. Die Chamer selber nennen sich übrigens „Chomer“. Das ist hier in der Inner.. äää Zentralschweiz so. Ein Dankeschön hiermit an unsere Freunde und Geographie-Lehrer aus der Inner.. nein, sorry, schon wieder, aus der Zentralschweiz natürlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 48 Minuten und der ersten wirklichen Chance für unsere Jungs hiess es 1-0. Nach einem Traumpass von Stan Freid netzte Silvan Eggmann souverän ein. Der Jubel hielt leider nicht lange. Gleich im Gegenzug fiel der Ausgleich, kurz darauf der Führungstreffer für die Zentralschweizer (so ist’s richtig). Also schon wieder eine Niederlage, langsam aber sicher erinnert man sich an letzte Saison...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke an unseren Fahrer, der uns im Fiat Punto sicher und pünktlich hin und zurück fuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534629975865417330" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TM70o6qv3nI/AAAAAAAABqM/2aKYF-frP4E/s400/cham+2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;"Allein sein zu müssen ist das Schwerste, allein sein zu können das Schönste."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(hier am Beispiel des FC Gossau Präsidenten auf der verlassenen Tribüne des SC Cham)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7386054331859363820?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7386054331859363820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7386054331859363820' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7386054331859363820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7386054331859363820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/11/gasteblogsc-cham-fc-gossau-32.html' title='Gästeblog:SC Cham : FC Gossau 3:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TM70oTwtW5I/AAAAAAAABqE/1rVM9w3e338/s72-c/cham.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3217430665249959191</id><published>2010-10-25T17:29:00.012+02:00</published><updated>2010-10-26T11:55:30.724+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Mendrisio-Stabio 1:2</title><content type='html'>250 Zuschauer&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Sportanlage Buchenwald&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schöner Tag im Herbst. Dunkelgelbes Laub auf frisch asphaltierten Trottoirs. Coole Jugendliche sitzen mit coolen Kapuzen tief im Gesicht auf abgewetzten Parkbänken. Zigarette hinterm Ohr, Stimulations-Getränk in der Hand, geht der Blick Richtung Eingang der Sportanlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimspiel. Freundliche Damen mit Blau-Weissen Westen stanzen kleine Löcher in plastifizierte Saisonkarten. Jemand kratzt mühsam die Kleber eines fussballerischen Kantonsrivalen vom Flutlichtmast. Vor dem VIP Container parlieren drei Personen eher gelangweilt. Der Geruch von Bratwurst und warmem Rum-Punch liegt in der kühlen Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wötsch ä grosses?" "Nei ä chlises". Die Dialoge im Clubbeizli reichen nicht für den Universitäts-Debattierclub. Langzeitverletzte Spieler sitzen neben kurzzeitverletzten Akteuren auf der Gegengerade. Der Coach aus dem Tessin macht einen Kniefall neben der Bank. Er verharrt in dieser Stellung. Es ist wohl keine Geste der Ehrbietung vor dem kaum majestetischen Gegner. Ein Zuschauer erzählt faszinierende Erlebnisse aus dem Florida-Urlaub. 75'000 Zuschauer beim Football in Miami. 250 Zuschauer in Gossau beim Fussball. Keine US-Nationalhymne und Mega-Pommes Frites im Fürstenland, allerdings mehr Spannung und Daunenjacken gegen die einbrechende Ostschweizer Kälte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mendrisio, da war doch was? Richtig! Foxtown-Outlet Store. Der Fuchs prangt dann auch geldwitternd auf den Trikots der Gäste. Herr und Frau Deutschweizer konsumieren im Tessin- Urlaub mit Vorliebe verbilligt Markenartikel in Mendrisio. Rabatt, Rabatt auf Brutto-Tore (Chancen) ergeben Netto-Tore (Treffer). Diese fallen in Gossau derzeit nicht oft. Dies zu Verhindern ist am heutigen Tag Andrea Cataldo vorbehalten. Dampf-Plauderer und starker Rückhalt der Südschweizer. Der Portiere der Gastmannschaft ist engagiert und motiviert, wie drei Gossauer Mannschaften zusammen. Tattoo hinter dem Ohr, Kurzarm-Torwart Trikot, der Goalie ist geradezu eine Verkörperung des romanischen Fussballers im 21. Jahrhundert. Extrovertierte Körperverzierungen sind heutzutage beinahe Pflicht ennet dem San Bernadino.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Pause steht es 1:1. Für Belustigung sorgt das Spielgerät. Der Ball fliegt in das offene Fenster einer angrenzenden Asyl-Wohnung. Sind da höhere Mächte im Spiel? Will der Ball die Flucht ergreifen? Endlich Hoffnung auf ein besseres Leben auf einem anderen Fussballplatz? Aber Halt! Liegt hier vielleicht kriminelles Delikt vor? Etwa "Unbefugtes Betreten eines Grundstücks"? Was passiert mit dem Ball nach Annahme der Ausschaffungsinitiative?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mendrisostar hiess der Verein bis 1982! Andrea Cataldo hätte das Zeug zum Star der Tessiner. Leider fehlt es ihm an den, für einen Torhüter, entscheidenden Zentimeter. Die grosse Karriere wirds daher nicht werden. Wie von der Tarantel gestochen rast Cataldo Richtung Linienrichter. Mit einer Nicht-Offside Entscheidung ist er gar nicht einverstanden, und erhält dafür den gelben Karton.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sechshunderstes 1.Liga Spiel des FC Gossau. Die Dunkelheit schleicht sich über die Holztribüne. Die Hausherren verlieren 1:2. Dunkelgelbes Laub auf frisch asphaltierten Trottoirs weist den Weg nach Hause.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3217430665249959191?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3217430665249959191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3217430665249959191' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3217430665249959191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3217430665249959191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/10/fc-gossau-mendrisio-stabio-12.html' title='FC Gossau : FC Mendrisio-Stabio 1:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5776535203571195889</id><published>2010-10-18T17:17:00.011+02:00</published><updated>2010-10-19T08:37:28.219+02:00</updated><title type='text'>FC St.Gallen U-21 : FC Gossau 3:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLyXtJh5yyI/AAAAAAAABp8/LVxJ0lVmmiY/s1600/gossau-sg.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5529461244412152610" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLyXtJh5yyI/AAAAAAAABp8/LVxJ0lVmmiY/s400/gossau-sg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;1. Liga&lt;br /&gt;Stadion Espenmoos&lt;br /&gt;250 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab schon oft unkluge Entscheidungen in der Geschichte der Menschheit. Es war sicherlich nicht gerade schlau, als Zar Alexander im 19. Jahrhundert Alaska für einen läppischen Betrag an die Amerikaner verkaufte. Das Gegenteil eines genialen Schachzuges bewerkstelligte auch die Plattenfirma, welche die Beatles mit der Begründung ablehnte "Gitarrenmusik sei am Aussterben". Ebenfalls nicht wirklich durchdacht war es an diesem Samstag die Degustationshallen der Olma für ein Fussballspiel zu verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Espenmoos erscheint mittlerweile ziemlich seelenlos. Nur noch die muschelförmige Haupttribüne ist vom altehrwürdigen Bau übriggeblieben. Ansonsten wirkt die Stätte, die jahrzehntelang ungeahnte Emotionen beim Ostschweizer Publikum auslöste, wie ein normaler Sportplatz. Beim Eingang stehen ein paar Ordner mit FC St.Gallen Stadionjacken und verkaufen Tickets an das spärlich erschienene Publikum. Die meisten Zuschauer kommen erst kurz vor der Partie. Einigen sieht man durchaus an, dass sie zuvor am regionalen Bier nicht nur genippt haben. Ob es dem Alkohol geschuldet ist, dass eine ältere Dame dem kleinen Haufen Gäste-Fans ein wütendes "Scheiss Gossau" entgegen raunt? Ansonsten herrscht alledings eine friedliche 1.Liga Atmosphäre. Ein Groundhopper knipst einige Fotos, und in der angrenzenden Boccia Bar wird der erste Glühwein der Saison verkauft. Arg verlassen sieht die Tribüne aus. Wo früher die St.Galler Cervelat Prominenz böse Schimpfwörter Richtung Schiedsrichter schrie, verlieren sich heute nur gerade 250 Zuschauer. Darunter etwa 50 hartgesottene Anhänger der Grün-Weissen. Genau wie ihr Fanionteam kämpft auch die Nachwusmannschaft der Stadt-St.Galler gegen den Abstieg. Dasselbe gilt für die 1.Mannschaft des FC Gossau. Trotzdem herrscht beim Anhang auf beiden Seiten keine wirkliche Derby-Stimmung. Manch einer scheint in der herbstlichen Kälte dem kühlen Getränk in der überfüllten Messehalle nachzutrauen. Ein Vorstandsmitglied der Blau-Weissen zeigt sich ebenfalls wenig euphorisch. Die Tatsache, dass der Gastgeber auf mehrere NLA-erfahrene Akteure setzt lässt ihn Schlimmes befürchten. Das 1:0 für die Heimmanschaft kommt daher etwa ähnlich überraschend, wie Messe-Rabatt auf eine Waschmaschine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zielsicher und präzise, wie die Bohrmaschine beim Gotthard Durchschlag spielte das Heimteam. Eine &lt;a href="http://einestages.spiegel.de/hund-images/2008/07/17/52/2a2051e6487be9244148ec5a0b94cf04_image_document_large_featured_borderless.jpg"&gt;Ärzte-Serie im deutschen TV&lt;/a&gt; ist spannender als der Verlauf dieser Partie. Die Gäste zeigen wieder einmal ihr schlechtes Gesicht. Die Mannschaft des NLB Absteiger scheint eine gespaltene Persönlichkeit zu haben. Einmal der erfolgreiche Dr. Jekyll, ein anderes Mal der Angst einflössende Mr.Hyde. Wären die Ausstellungs-Hallen nicht in Kürze geschlossen worden, hätten wohl einige Gossau Fans diese Rückzugs-Möglichkeit in Erwägung gezogen. Nach dem 2:0 durch die Espen wird ein Punktgewinn für die Blau-Weissen genau so realistisch wie ein dunkelhäutiger Capo bei Lazio Rom. Die Anhänger der Nachwus-Kicker feiern nun lautstark ihre auftrumpfende Mannschaft. Der Lieblingsverein wird gefeiert, und das Führungskonstrukt der Betriebs AG in Gesängen verflucht. Das 3:0 folgt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;Nicht gerade Alaska ist für die Gossau Anhänger verloren, aber doch ein wichtiges Spiel. Entäuscht, depremiert und wahrhaft ernüchtert verlassen die Gossauer Supporter den Ort der bitteren Niederlage. Es kann daher nicht verwundern, dass sie in die nächstgelegene Bar flüchten. Es muss einiges nachgeholt werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: &lt;a href="http://stecki.followmysteps.de/"&gt;Foto Stecki&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5776535203571195889?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5776535203571195889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5776535203571195889' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5776535203571195889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5776535203571195889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/10/fc-stgallen-u-21-fc-gossau-30.html' title='FC St.Gallen U-21 : FC Gossau 3:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLyXtJh5yyI/AAAAAAAABp8/LVxJ0lVmmiY/s72-c/gossau-sg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1876038404091429211</id><published>2010-10-13T17:06:00.007+02:00</published><updated>2010-10-13T19:00:10.575+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : GC Biaschesi 4:2</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLXLRjZH7AI/AAAAAAAABpk/pAPZiVxsDic/s1600/Budv.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527547620085984258" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLXLRjZH7AI/AAAAAAAABpk/pAPZiVxsDic/s400/Budv.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; 1.Liga&lt;br /&gt;Buchenwald Sportanlage&lt;br /&gt;200 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute: Mütze und Handschuhe, Nebel und kühler Wind, 1.Liga und 200 Zuschauer. Gestern: Kurze Hosen und T-Shirt, Sonne und Meer, vorzügliche Mischgetränke und Ausblick auf diverse Mediterrane-Schönheiten.&lt;br /&gt;Bei ein paar Zuschauern hätte ein Psychologe vor Spielbeginn durchaus eine temporäre Depression diagnostizieren können. Manch einer hätte sich gerne mit einer Zeitmaschine 24 Stunden zurückversetzen lassen. Marty Mc Fly heisst aber keiner der betroffenen FC G Anhänger, und so wurde nichts aus "Zurück in die Zukunft Teil IIII."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sommerliche Gefühle verbreitete höchstens der Vereinsname des heutigen Gegner. Die Giovani Calciatori Biaschesi waren zu Gast auf der Buchenwald Sportanlage. Die ansprechenden bisherigen Saisonleistungen liessen die Tessiner aber gleich in der Sonnenstube der Schweiz zurück. Sie waren an diesem Tag soweit von drei Punkten entfernt, wie die montenegrinsche Adriaküste vom Gossauer Dorfbach. Bereits nach drei Minuten erzielte Andy Güntensperger den Führungstreffer für die Fürstenländer. Das Erstaunen beim Heimpublikum war umso grösser, als der junge Aydeniz noch vor der Halbzeit zum 2:0 erhöhte. Der FC Gossau und zwei Tore Vorsprung waren zuletzt so realitätsnah, wie ein 10 Euro teures Hotelzimmer an der Adriaküste. Selbst ein ganzer Haufen von Träumern hätte danach nicht erahnen können, dass die Gastgeber kurz nach dem Pausentee gar noch ein drittes Tor nachlegen würden. In der 53.Minute gelang Silvan Eggmann das 3:0. Stolz verkündete der Stadionsprecher daraufhin das 1'000 Tor der Gossauer in einem 1.Liga Spiel. Der erste Heimsieg seit über einem Jahr war aufeinmal sehr Nahe. Der darauffolgende Treffer der Squadra aus Biasca, schmeckte den Zuschauern daher wie ein Slivovic-Schnaps in einem gefüllten Bierglas. Bibbernd, nicht nur wegen der herbstlichen Kälte, zitterten die Ostschweizer Anhänger um den Sieg ihres Teams. Allerdings war es in der Folge wiederum Silvan Eggmann vorbehalten mit dem 4:1 für die endgültige Entscheidung zu sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ging auch für die vereinzelt vom Wetter traumatisierten Gossau Fans die Sonne wieder auf. Nur noch in einer Strandbar in Südosteuropa hätte bessere Stimmung geherrscht. Das 4:2 für die Ticinesi war daraufhin genauso unbedeutend, wie ein vorzeitiger Abgang nach einer wilden Partynacht. &lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 302px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5527547944908187586" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLXLkdcxZ8I/AAAAAAAABp0/SmyqGOT4avE/s400/buva.jpg" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1876038404091429211?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1876038404091429211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1876038404091429211' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1876038404091429211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1876038404091429211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/10/fc-gossau-gc-biaschesi-42.html' title='FC Gossau : GC Biaschesi 4:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLXLRjZH7AI/AAAAAAAABpk/pAPZiVxsDic/s72-c/Budv.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-2651703736591275948</id><published>2010-10-11T17:08:00.007+02:00</published><updated>2010-10-11T17:20:45.523+02:00</updated><title type='text'>Montenegro : Schweiz 1:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLMp0iWFFZI/AAAAAAAABpc/hb9FLBY38EU/s1600/monte.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5526807150263080338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLMp0iWFFZI/AAAAAAAABpc/hb9FLBY38EU/s400/monte.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;EM-Qualifikation 2012&lt;br /&gt;Montenegro : Schweiz 1:0&lt;br /&gt;Buducnost-Stadion&lt;br /&gt;12'700 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegensätzlicher könnten zwei europäische Länder kaum sein. Auf der einen Seite, die reiche Schweiz mit ihrer florierenden Wirtschaft und den fruchtbaren Landwirtschaftsflächen. Auf der andere Seite das arme Montenegro mit kargem Boden, wo das wenige Geld vorallem im Tourismus und in der Dienstleistungsbranche verdient wird. Nur gerade 672'000 Einwohner leben in diesem sonnigen Kleinstaat an der südöstlichen Adriaküste. Da kann es kaum überraschen, dass der Cousin von Elsad Zverotic (FC Luzern), auch gleichzeitig ein Cousin von Anes Zverotic (Ex-FC Gossau, jetzt FC Tuggen) ist. Aufgrund der verwandtschaflichen Unterstützung für den Nationalspieler Elsad fliegt dieser Cousin nach Podgorica. "Er führe eine Café Bar in Zürich. Für ein paar schöne Tage in seiner Heimat konnte er sich aber ausnahmsweise freinehmen", meint der positiv gestimmte Mann aus dem Zverotic-Clan. "Ein Hotel besorge er sich aber erst vor Ort, dies sei erfahrungsgemäss zuverlässiger und günstiger."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele in der Schweiz geborene Montenegriner reisen für dieses Länderspiel zurück in ihr Vaterland. Die Euphorie ist gross nach zwei Siegen zum Start in die EM-Qualifikations Kampagne. Ihr Optimismus im Hinblick auf das Duell gegen die Eidgenossen ist nicht ganz unberechtigt. Verfügt das Balkan-Land doch mit Mirco Vucinic über einen Fussballer von Weltklasse-Format. Einen Status den seit längerer Zeit kein Schweizer Kicker erreicht hat. Mit viel Stolz berichtet ein Taxifahrer, der uns vom Flughafen Podgorica ins Stadion fährt, von den grossartigen Spielern seines Landes. Dejan Savicevic und Predag Mijatovic sind die sportlichen Legende dieses jungen Staates. Vucinic vs. Frei, Savicevic vs. Heinz Hermann. Der Pendel im Vergleich der Gegensätze schwenkt mit Blick auf das fussballerische Talent eindeutig zu den Südosteuropäern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich unterschiedlich wie die Taxifahrt-Preise in Podgorica und Zürich, sieht auch die Fankultur der beiden Nationalmannschaften aus. Während sich die Einheimischen mit Bengalen und Fackeln vor dem Stadion auf das kapitale Spiel einstimmen, läuft ein Anhänger der Schweizer im Kuh-Kostüm Richtung Gästesektor. Diese eigentümliche Verkleidung amüsiert auch die stiernackigen Polizisten im Block der Auswärtsfahrer. Vorallem der künstliche Euter vor dem Gemächt des Schweizer entlockt den Sicherheitskräften einige Sprüche. Trotz fehlender Kenntnis in der serbokroatischen Sprache, sind die zweideutigen Witze sinngemäss durchaus nachvollziehbar. Im kühlen Wind des Buducnost Stadion zaubern die Gäste den Montenegrinern auch während der Partie ein Lächeln ins Gesicht. Einer indiskutablen Leistung der Hitzfeld Elf steht ein kämpferisch herausragender Auftritt der Mannschaft von Zlatko Kranjcar gegenüber. Angefeuert von fanatischen Supportern erzielt Mirco Vucinic den Siegtreffer für die Südosteuropäer. Beim Torjubel zieht der AS Roma Legionär die Fussballhose über den Kopf. Ein modischer Kopfschmuck, der auch jedem Schweizer Spieler dauerhaft gut gestanden hätte. Das Auf und Ab unter der Ägide des Löracher Erfolgstrainer erinnert an die hüglige Landschaft in Montenegro, allerdings derzeit eingehüllt in dichtem Schweizer-Mittelland Nebel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige finstere Gestalten in Trainerhosen gekleidet scheinen sich bei den Gästen für die drei Punkte bedanken zu wollen. Die Schweizer Anhänger hegen allerdings andere Interessen. Sie ziehen nach dem Spiel zum preiswerten Nikšićko-Bier in eine der vielen Kneipen des Stadtzentrum. Dort feiern Sieger und Besiegte kollektiv die launige Freitag Nacht. Die Hauptstadt von Montenegro hiess ehemals Titograd, benannt nach dem früheren jugoslawischen Staatspräsident Josip Brzo Tito. Mit sozialistischer Disziplin wird auch heute noch das Nachtleben beendet. Pünktlich um 03.00 verlassen die Einheimischen die Lokale und Clubs. Sehr zum Bedauern der angereisten Schweizer Touristen. Noch stundenlang hätten sie sich mehr oder weniger ungelenk tanzend dem Balkan-Pop hingeben können. Das abprubte Ende der berauschten Nacht verwunderte manch einen mehr, als die Niederlage gegen die kleine, aufstrebende Fussballnation. So blieb nur der Gang ins Hotel übrig, dass in einigen Fällen so nicht gebucht war, aber günstiger wurde als gedacht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5526807144579457874" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLMp0NK_41I/AAAAAAAABpU/fWWWEwnuvCw/s400/montenegjpg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-2651703736591275948?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/2651703736591275948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=2651703736591275948' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2651703736591275948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2651703736591275948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/10/montenegro-schweiz-10.html' title='Montenegro : Schweiz 1:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TLMp0iWFFZI/AAAAAAAABpc/hb9FLBY38EU/s72-c/monte.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5980820821059405608</id><published>2010-10-04T21:41:00.008+02:00</published><updated>2010-10-05T06:25:53.255+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: FC Baden : FC Gossau 5:1</title><content type='html'>&lt;em&gt;Fünf junge Damen fuhren lustigerweise mit dem PKW vorbei am Glattzentrum und landeten in Baden. Der Grund für ihr Erscheinen an diesem Auswärtsmatch der Gossauer Mannschaft war kaum das attraktive Äussere der Gästespieler. Denn man weiss ja, nur Erfolg macht Sexy. Gut hatten sie deshalb ihren Hahn im Korb mit dabei.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gästeblog von Laura:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Liga&lt;br /&gt;Esp&lt;br /&gt;590 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gossau geht in Baden nicht baden, hofften wir und starteten unsere Reise ins Aargau…Und zwar, mit dem Auto… Das ist ja mal etwas anderes. Vielleicht eine Inspiration für die Gossauer Mannschaft auch wiedermal etwas anderes zu machen, gewinnen zum Beispiel..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Sieg, oder zumindest einen Punkt erwartete auch Trainer Sager von seinem Team. Sollten bis zur Olma nicht eine bestimmte Anzahl Punkte auf dem Konto der Gossauer sein, drohte er angeblich mit Olmaverbot…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wir strengten uns schon auf der Hinfahrt an, da uns ja nicht der Zugführer sondern ein motorisiertes Gefährt in den Kanton der weissen Socken, Rüeblitorten und "Super League"-würdigen Sicherheitskontrollen führen musste…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Spiel der Gossauer kann man nicht allzu viel sagen, man stelle sich vor: sogar die Badener Bratwürste waren besser. Und eins sei gesagt, auf eine zweite so angepriesene „Siegerwurscht“ verzichteten wir sehr gerne…&lt;br /&gt;Wir greifen dann doch lieber ab kommenden Donnerstag auf OlmaBratwürste zurück, doch Penaltytorschütze Frrokaj und Co. werden diese jetzt wohl verpassen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, eigentlich sollte hier noch das Gruppenfoto zu sehen sein( Günther und 5 Frauen..), ging aber leider vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss noch Stau im Aargau, Lastwagenchauffeur und Autolenker tauschen Schnupftabak aus - etwas verwirrt, nicht nur wegen der unzähligen Gegentreffer, verliessen wir den Ort des Geschehens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5980820821059405608?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5980820821059405608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5980820821059405608' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5980820821059405608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5980820821059405608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/10/gasteblog-fc-baden-fc-gossau-51.html' title='Gästeblog: FC Baden : FC Gossau 5:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3480583561431002880</id><published>2010-09-29T17:07:00.003+02:00</published><updated>2010-09-30T06:49:17.158+02:00</updated><title type='text'>Die spannende Karriere von Jan Berger...</title><content type='html'>&lt;div&gt;Die Diagnose war niederschmetternd. Jan Berger, Captain und Leitfigur der jungen Gossauer Mannschaft erlitt beim Spiel gegen den Nachwuchs des FC Luzern einen Kreuzbandriss. Nur wenige Tage zuvor führte ich ein Gespräch mit dem tschechisch/schweizerischen Doppelbürger. Der 34-jährige verdeutlichte darin, wieviel Spass und Freude das Zusammenspiel mit der entwicklungsfähigen Mannschaft mache. Welch bittere Ironie des Schicksals, dass ihn nun diese schwere Verletzung zur Zwangspause zwingt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Die spannende Karriere von Jan Berger.&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Jan Berger ist wohl einer der bekanntesten Fussballer die je das Trikot des FC Gossau überstreiften. Er galt als eines der grössten Schweizer Fussballtalente. Berger stand u.a. mit Viorel Moldovan und Kubilay Türkyilmaz auf dem Platz. Der Blondschopf spielte bei den Schweizer Grossclubs Basel und GC. Jan Berger ist trotz seiner langen Profikarriere ein bescheidender und zuvorkommender Mitmensch geblieben. Freundlich reagiert er auf meine Anfrage zum Gesprächstermin in einem Gossauer Cafè.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich, ja eigentlich würde der Mittelfeldspieler gar nicht mehr Fussball spielen. Ein unerwarteter Anruf des ehemaligen FC G Trainers Alex Kern konnte ihn aber im letzten Winter umstimmen. Da er sich sowieso in der Ostschweiz niederlassen wollte, liess er sich von einem Engagement bei den Fürstenländern überzeugen. Vor kurzem hat Berger nun einen Job in der Versicherungsbranche angetreten, auch viele seiner Freunde wohnen in der Region. Kein Wunder also, dass sich der gebürtige Prager beim FC Gossau sehr wohl fühlt. Eine Art Kulturschock hatte Berger zuvor hinter sich. Durch die Vermittlung eines englischen Fussballmanagers wechselte er nach Asien. Er spielte einige Monate beim East Bengal Club in der indischen Metropole Kalkutta. Das Leben in der 5 Mio. Einwohner hinterliess beim Profifussballer einen nachhaltigen Eindruck. Das Schildern der Erlebnisse fällt Jan Berger sichtlich schwer. Er könnte 1'000 krasse Dinge nennen, die er gesehen habe, lasse das aber lieber. Am dem Tag, als er im indischen Grossstadt Moloch angekommen sei, habe er sich gesagt: "Entweder ich nehme den nächsten Flug nach Hause, oder ich ziehe die Sache hier durch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Jan, wie muss man sich deinen Alltag in Kalkutta vorstellen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"Natürlich war mir von vornherein bewusst, dass das Leben nicht wie in der Schweiz sein wird. Die Trainingsbedingungen waren nicht vergleichbar, und die Infrastruktur schlichtweg nicht vorhanden. Aufgrund der enormen Hitze und der grossen Luftfeuchtigkeit trainierten wir schon am frühen Morgen. Meine Freizeit verbrachte ich grösstenteils mit den anderen Legionären. Mit den einheimischen Mitspielern hatte ich kaum Kontakt, die Inder sind sehr auf die eigene Familie bezogen. "&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wandervogel?&lt;/strong&gt; Jan Berger kann dieses Wort wohl kaum mehr hören. Bei 15 Vereinen stand er im Laufe seiner Karriere unter Vertrag. Der Sohn des ehemaligen Weltklassespieler Jan Berger Senior erlebte viele schöne Dinge in diesen Jahren. Die Zeit beim FC St.Gallen hebt er dabei besonders hervor. Er wechselte damals nach dem Meistertitel der Grün-Weissen in die Ostschweiz. Es herrschte eine tolle Moral in der Truppe, es hatte einige gute Typen in der Mannschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gab es auch sonderbare Geschichten, die du bei deinen vielen Stationen erlebt hast?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;"Sonderbar waren sicherlich die Geschehnisse in Sion. Es war sehr schwierig mit Constantin. Ich glaube dieser Mann erwacht Nachts um 3.00h und entlässt einfach mal den Trainer."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Besser als im Wallis gefiel es Jan Berger in seinem Heimatland. Bei Fotbal Třinec verlebte er zwei schöne Jahre und nahm eine Schlüsselposition in der Mannschaft ein. Sein Vater ist in Tschechien gar eine Legende. 1980 gewann er in Moskau olympisches Gold mit der Fussballnationalmannschaft. 1984 wurde der Mittelfeldspieler tschechoslowakischer Fussballer des Jahres. Noch heute wird Jan Berger Senior auf der Strasse oft erkannt. Sein Cousin Patrick Berger ist noch berühmter. Der herausragende Techniker spielte u.a bei Borussia Dortmund und Liverpool. Jan besuchte zusammen mit seinem drei Jahre älteren Cousin die Sportschule in Prag. Heute sehen sie sich nicht mehr oft, der Kontakt ist aber immer noch vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Du kommst aus einer Fussballer-Familie. Kannst du dir später einen Wechsel in die Trainerbranche vorstellen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;"Ich möchte sicherlich gerne im Fussballgeschäft bleiben. Im Dezember mache ich mein B-Diplom. Ich sehe mich später durchaus als Trainer/oder Assistent."&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Mit den Augen eines Trainers sieht er auch die Entwicklung der aktuellen Gossauer Mannschaft. Man sehe täglich die Fortschritte der jungen Spieler. Olaf Sager und sein Assistent Roli Näf leisten sehr gute Arbeit mit dem Team. Zum Schluss des Gesprächs lässt sich der Mittelfeldstratege nicht davon abbringen, auch mein Getränk zu bezahlen. Bezeichnend für diesen vorbildlichen Sportler und sympathischen Menschen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;(Interview für Blau-Wiss, das FC Gossau Matchprogramm)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3480583561431002880?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3480583561431002880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3480583561431002880' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3480583561431002880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3480583561431002880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/die-spannende-karriere-von-jan-berger.html' title='Die spannende Karriere von Jan Berger...'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-8951530799894770816</id><published>2010-09-27T17:29:00.006+02:00</published><updated>2010-09-27T21:40:50.932+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Winterthur U-21 1:1</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;Sportplatz Buechenwald&lt;br /&gt;250 Zuschauer&lt;br /&gt;(herbstlich kühles Wetter, 4 aktive Gossau Supporter, 1 Winti-Fan ersichtlich)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Jetzt gehen wir eben ins Internet, oder in den Thurgau einkaufen." Der Präsident des kantonalen Gewerbeverband reagierte ein wenig verschnupft auf die erneute Wahlschlappe. Bereits zum dritten Mal wurden längere Ladenöffnungszeiten an der Urne bachab geschickt. FC Gossau Anhänger können da nur müde Lächeln. Was sind schon drei Niederlagen in Folge? Ihr favorisierter Fussballverein ist nun schon seit einem Jahr sieglos auf heimischen Terrain. Eine noch nie dagewesene Negativserie in der 104-jährigen Vereinsgeschichte der Fürstenländer. Verkaufsoffene Sonntage gibt es öfter in der Ostschweiz, als erfolgreiche Heimspiele der Blau-Weissen. Der Wirtschaftsvertreter klagt also auf hohem Niveau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der 1.Halbzeit hatte die Abwehr des Gastgeber den Laden wieder einmal sperrangelweit offen. Aluminiumtreffer in gleicher Anzahl, wie saudämmliche Fragen an der Miss-Schweiz Wahl vom Vorabend. Nebst einem fast schon unverschämten Glück war es dem äusserst starken Torwart Adrian Zürcher zu verdanken, dass die Gossauer nicht mit einem Debakel zur Kabinenpredigt geschickt wurden. Die Nachwus Mannschaft des FC Winterthur kombinierte sich in prächtiger Manier durch die gegnerischen Abwehrreihen. Das Heimteam muss sich vorgekommen sein, wie nach 45 Minuten auf einem Münchner Weissbierkarussell. Dem einen oder anderen Zuschauer wurde es ebenfalls beinahe schwindlig beim Anblick dieses jugendlichen Sturmlauf. Den Durchblick hatte auch der Schiedsrichter zeitweise verloren. Einen zurückgenommen Elfmeterpfiff kann man dem Unparteiischen noch hoch anrechnen. Für Heiterkeit im Publikum sorgte eine andere Szene. "Das war keine Absicht", meinte der Referee zum FC Gossau Goalie, als dieser sich schmerzverzerrt am Boden wand. Zuvor hatte ein FC Winterthur Akteur sein scharfes Geschoss in Richtung Kopf des Schlussmanns abgegeben. Dies nachdem die Situation eigentlich schon abgepfiffen war. Ein äusserst fairer Schachzug des Spielleiters sich anstelle des Gäste-Spieler zu entschuldigen. Passend zur miserablen 1.Halbzeit vergab Silvan Eggmann per Elfmeter dann auch noch die einzige Gossauer Torchance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man durfe kaum seinen Augen trauen, als hätte man aus Versehen Zahnpasta ins Linsenmittel getan. Die Anzeigetafel zeigte zur Spielhälfte nur eine 1:0 Führung für die haushoch überlegene zweite Mannschaft aus Winterthur. Ein anderes Bild bot der zweite Abschnitt dieser Partie. Enzo Todisco wirbelte nun als zweite Sturmspitze im Gäste-Strafraum. Die Hereinnahmen von Gimenez und Güntensperger brachten deutlich Schwung in das Gossauer Angriffspiel. Nun klebete aber dem FC G das nicht ganz unbekannte Pech an den Füssen. Abschlussversuche so frustrierend, wie mit der Herzensdame Nachts vor einem ausgebuchten Hotel zu stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der 89.Minute schlug dann aber Fabio Zancanaro zu. Der Abwerrecke erzielte den vielumjubelten Ausgleichstreffer für die Blau-Weissen. Katerstimmung bei den Gästen, wie nach Oktoberfest und Fasnacht nacheinander. Die ambitionierte Elf von Trainer Dario Zuffi musste kurz vor Schluss den Ausgleichtreffer hinnehmen, obwohl sie zuvor bei mehreren Kontern den Sieg hätten klar machen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig Freude kam beim spärlich aufmarschierten Heim-Publikum trotz Punktgewinn nicht auf. Die sieglos-Serie geht scheinbar endlos weiter. Das nächste Heimspiel kommt allerdings bestimmt und leider wohl auch eine vierte Abstimmung über längere Ladenöffnungzeiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-8951530799894770816?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/8951530799894770816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=8951530799894770816' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8951530799894770816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8951530799894770816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/fc-gossau-fc-winterthur-u-21.html' title='FC Gossau : FC Winterthur U-21 1:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7609612497920881223</id><published>2010-09-23T11:14:00.006+02:00</published><updated>2010-09-23T11:32:27.356+02:00</updated><title type='text'>FC St.Gallen : BSC Young Boys Bern 1:2</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TJsa-yDa6mI/AAAAAAAABpM/mJXzrTZtwRY/s1600/totenstille.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520035434163006050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 297px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TJsa-yDa6mI/AAAAAAAABpM/mJXzrTZtwRY/s400/totenstille.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;NLA&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;NSSG&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;10'827 Zuschauer&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wer den Schaden hat braucht für den Spot nicht zu sorgen. Die Unmutsäusserungen gegen Karin Keller-Sutter, aus dem Fanblock der Berner Young Boys, werden sogar von Teilen der Gegengerade beklatscht. Der rigide Kurs gegenüber den Fussballanhängern brachte die sanktgallische Justiz und Polizeidirektorin bis in den Bundesratswahlkampf. Die Türen zur Landesregierung bleiben für die FDP-Frau allerdings verschlossen. Auf dem Rücken der Fans reitet man vielleicht bis nach Bern, scheinbar aber nicht bis ins Bundesratszimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Berner lief es an diesem Tag sowohl politisch als auch sportlich besser. Zwei Vertreter ihres Kantons wurden in den siebenköpfigen Bundesrat gewählt, zudem reüssierte der Hauptstadt-Verein auf dem Fussballrasen. "Totenstille" herrschte in der Fankurve der Espen nicht erst nach der Niederlage, sondern schon zu Beginn des Spiels. Mit einem 10-minütigen Stimmungsboykott und einem Spruchband demonstrierten die Anhänger erneut gegen das undurchsichtige Konstrukt der FC St.Gallen AG. Betriebs AG, Event AG, nicht nur als Laie fällt ein Durchblick schwer. Man fragt sich als Aussenstehender, was kommt als Nächstes? Die grün-weisse Bratwurst AG? Die Challenge-League/1.Liga Stadion AG?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemüht zeigte sich die St.Galler Mannschaft auf dem Rasen. Allerdings grösstenteils ohne Ertrag. Sandro Calabro, der holländische Neuzugang, wirkte vom Bewegungsablauf wie eines dieser weissen Tiere von denen man erzählt, dass sie den Familien die Babys bringen. "Früher hiess es immer, die drei Legionäre im Team seien die besten Spieler der Mannschaft. Bei uns in St.Gallen ist das seit Jahren genau umgekehrt", so die ironische Bemerkung eines Dauerkartenbesitzers. Der Unfähigkeit der YB Abwehr ermöglichte den Ostschweizern dann doch die eine oder andere Torchance, zu mehr als einem Tor reichte es aber nicht. Da brachte auch die pyrotechnische Einlage des Espenblocks zu Beginn der zweiten Halbzeit keinen neuen Schwung. Für den Unterschied in dieser Begegnung zweier uninspirierten Mannschaften, sorgte schlussendlich ein 19-jähriger aus Sambia. Emmanuel Mayuka bescherte den Gästen mit zwei Toren einen ziemlich aufwandslosen Auswärtssieg. Sehr zur Freude der wenigen, aber lautstarken YB-Anhängern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sorgen bei den Fans der Grün-Weissen werden nach diesem Spiel nicht geringer. Der Abstiegskampf ist wohl Tatsache. Der Angriff wirkt in dieser Liga deplaziert, wie ein Mormone auf dem Münchner Oktoberfest. Seit der heutigen Wahlschlappe ist zudem klar, dass die Sankt Galler ihre ungeliebte Regierungsrätin wieder aus Bern zurück erhalten.&lt;br /&gt;"Ich habe gesagt, wir geben nichts mehr für diesen Club aus." Die Antwort eines Vaters, zum quengelnden Sohn vor einem Fanartikel Stand, ist bezeichnend für die akutelle Situation des krisengeschüttelten Vereins. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7609612497920881223?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7609612497920881223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7609612497920881223' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7609612497920881223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7609612497920881223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/fc-stgallen-bsc-young-boys-bern-12.html' title='FC St.Gallen : BSC Young Boys Bern 1:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TJsa-yDa6mI/AAAAAAAABpM/mJXzrTZtwRY/s72-c/totenstille.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-849925793012671524</id><published>2010-09-20T19:26:00.010+02:00</published><updated>2010-09-21T16:04:05.654+02:00</updated><title type='text'>Ein Lauf Greift um sich...</title><content type='html'>Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Minutiös vorbereitet sitze ich im Zug in Richtung Uster. Ich vergewissere mich, ob ich alles dabei habe. Laufschuhe? Ok! Laufklamotten? Ok! Duschzeug? Ok! Zugbillet, Halbtax, Bankkarte? Nicht Ok!!! Hektisch durchwühle ich meinen Rucksack. Nichts! Spurlos verschwunden das Zeug. Dabei hätte ich schwören können ein Etui mit diesen Dingen eingepackt zu haben. In diesem Moment klingelt das Handy. Meine Frau unterrichtet mich, dass unsere zweieinhalbjährige Tochter das Etui aus dem Rucksack entwendet habe, und dieses nun in ihrem Zimmer liege. Na toll, denke ich. Schwarz fahrend, ohne Geld und ohne Identität gehts also zum Greifenseelauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Greifenseelauf ist aber auch die Lösung meines Problems. Viele Läufer bevölkern an diesem Tag die Wagen der SBB. Wild gestikulierend mit dem Programmheft in der Hand, erkläre ich bei der Billetkontrolle die Situation. Der Kondukteur kauft mir meine abenteuerliche Geschichte überraschenderweise ohne Weiteres ab. Der Massenanziehungskraft dieses Laufwettbewerbs kann ich auch einen weiteren Umstand Verdanken. Mit dem Handy organisiere ich, dass mein ebenfalls laufender Cousin das "gestohlene" Etui nach Uster bringt. So ist wenigstens eine sorgenfreie Rückfahrt gesichert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Uster drängen sich die Massen aus der S-Bahn. Eine junger Mann mit Megaphon in der Hand lotst die Läuferschar in Richtung Garderoben und Startnummerausgabe. Vor mir diskutieren zwei Läufer über ihre letztjährige Teilnahme. Einer von ihnen schildert, wie er bei der vorherigen Teilnahme mit leerem Magen an den Start ging. Der unvermeintliche Hungerast folgte daraufin. Dieses Jahr passiere ihm dieser Anfängerfehler nicht mehr, meint der energische Zürcher. Hildegard Fässler läuft vorbei. Die SP-Nationalrätin kann sich nach ihrer gescheiterten Bundesrats-Kandidatur nun auf ihre zweite Leidenschaft konzentrieren. Ob sie bei einer Wahl in die Landesregierung noch Zeit für's Laufen gefunden hätte? Viele bekannte Gesichter erblicke ich. Ein Altersgenosse aus Gossau erlebt heute seine Halbmarathon-Premiere. Er ist zuversichtlich gestimmt. Ich gebe ihm den Tipp, ja nicht zu schnell anzugehen. Der Greifenseelauf hat durchaus seine Tücken. Er ist allerdings gut vorbereitet und wir sein Debüt in einer sehr guten Zeit absolvieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Start treffe ich einen ambitionierten Schweizer Bergläufer. Wir kennen uns durch Teilnahmen an den selben Wettbewerben. In diesem Jahr gelang ihm der Durchbruch zur absoluten Weltspitze. Vor einer Woche lief er den Jungfrau-Marathon und reüssierte auf dem hervorragenden 13.Platz. Heute möchte er seine Halbmarathon-Bestzeit angreifen. Er habe eine schnelle Regenerations-Zeit und glaube, dass er bereits heute wieder eine Topleistung abliefern könne. Der "Wahnsinnige" wird seinen Rekord um zwei Minuten unterbieten. In der vordersten Reihe stehen Viktor Röthlin und Christian Belz, die Stars der Schweizer Laufszene. Sie werden sich an diesem Tage einen packenden Kampf um den nationalen Meistertitel liefern. Der lachende Sieger wird Marathon Europameister Röthlin sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Röthlin und Belz laufen in anderen Sphären. Trotzdem wird auch zwischen den Rängen 150 bis 200 mit Haken und Ösen gekämpft. "Rechts, Achtung Rechts!" ein muskulöser Läufer im Triathlon-Trikot drängt sich kurz nach dem Start an mir vorbei. Das nervt und ist mühsam. Mit Absicht überhole ich ihn später mit den Worten "Rechts, Achtung Rechts". Überhaupt ist die Laufveranstaltung mit 7'600 Läufern an der Grenze des Ertragbaren. Die Wege sind teilweise schmal und der Ehrgeiz treibt viele Teilnehmer zu merkwürdigen Überholmanövern. Jedes Jahr überlege ich, ob ich mir den Greifenseelauf überhaupt noch antun will? Der direkte Vergleich mit vielen guten Läufern hat aber durchaus seinen Reiz. Sonst wäre ich dieses Mal wohl nicht das siebte Mal am Start gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Temperaturen sind ideal. Die obligate Greifensee-Krise überfällt mich trotzdem auch bei dieser Austragung. Zwischen Kilometer 7 und 10 hadere ich mit meinem kalkulierten 4.00 min/km. Ich verfluche in diesen Momenten das Rennen um den See. Wenig später mag ich den Greifenseelauf aber schon wieder. Wie auf Schienen nehme ich die letzten Kilometer in Angriff. Im Ziel bin ich zufrieden. Meine zweitbeste Greifenseelauf-Zeit leuchtet auf. 1h 23min 38Sek., 172 Platz unter 5447 Läufern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zielraum treffe ich auf einen Kollgen meines Laufvereins. Eine Verletzung zwang ihn zur Aufgabe. Trotzdem strahlt er über das ganze Gesicht und nimmt die Sache locker. Letzte Woche war er noch beim Jungfrau Marathon. Die herrlichen Bedinungen haben bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Andere sind da weniger gut gestimmt. Ein Teilnehmer jammert über seine verpasste Zeit unter 1h 20min. Im Zug nach Hause beklagt sich ein (über-) ehrgeiziger Läufer über den Umstand, dass er nächste Woche berufsbedingt nicht Trainieren können. Ich denke für mich, wie schön haben es viele der ganz normalen Hobbyläufer. Sie absolvieren den Greifenseelauf und sind am Schluss einfach froh unbeschadet im Ziel angekommen zu sein. Der Spass sollte doch immer im Vordergrund stehen. Keine übermotivierten Überholmanöver und verbissene Kämpfe um die persönliche Bestzeit. Einfach pure Freude über das Erreichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Läufer werden ist nicht schwer, Läufer sein dagegen sehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-849925793012671524?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/849925793012671524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=849925793012671524' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/849925793012671524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/849925793012671524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/ein-lauf-greift-um-sich.html' title='Ein Lauf Greift um sich...'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3831118589634419893</id><published>2010-09-17T07:03:00.004+02:00</published><updated>2010-09-17T08:19:20.732+02:00</updated><title type='text'>Auffrischung genügt nicht.</title><content type='html'>&lt;em&gt;Lokalpolitik, für viele Leute ähnlich interessant wie Herren-Beachvolleyball. Lokal-Politik, trägt zwar den Namen Lokal im Wort, aber hat nichts mit einer Lokalität zu tun. Nochmals ein Grund, wieso sich nicht alle für dieses Thema begeistern lassen.  Neben der grossen Weltpolitik ist es aber auch wichtig, was vor der eigenen "Haustür" geschieht.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Deshalb hier etwas zur Gossauer Bahnhofunterführung, weil ja auch Ortsfremde mit diesem architektonischen Meisterwerk in Berührung kommen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;St.Galler Tagblatt vom 17.9.2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Unterführung auffrischen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;GOSSAU. Die Bahnhofunterführung ist eng und düster, die Durchfahrt mit dem Velo verboten. Eine Verbreiterung oder ein zweiter Tunnel haben im Moment aber keine Priorität.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Text: Rafael Rohner&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz eines Verbots kurven viele Velofahrer die engen Rampen der Bahnhofunterführung hinunter, teilweise nur knapp an Bahnpassagieren vorbei. Wer aus dem Norden der Stadt mit dem Velo in das Freibad, an ein Spiel des FC Gossau oder einfach nur in die Schule will, muss absteigen oder den Umweg über die vielbefahrene Herisauerstrasse nehmen.&lt;br /&gt;Er sei schon mehrfach auf die ungenügende Situation angesprochen worden, sagt Clemens Lüthi, Stadtentwickler von Gossau. Um etwas an der Unterführung zu ändern, hätte die Stadt mit den SBB das Gespräch gesucht.&lt;br /&gt;Das Ergebnis: Im November werde die Unterführung aufgefrischt, sagt Daniele Pallecchi, Mediensprecher der SBB. Es werde ein neuer Gussasphalt mit Wasserrinne eingebaut, die Decke werde neu gestrichen und die Wände heruntergespült. Dadurch soll die Unterführung einladender werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bahnhof ist Visitenkarte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;«Diese Massnahmen genügen bei weitem nicht», sagte SP-Parlamentarier Florian Kobler an der letzten Parlamentssitzung in Zusammenhang mit der Aufwertung des Bahnhofareals.&lt;br /&gt;Seiner Meinung nach sollte der bestehende Tunnel verbreitert oder noch besser eine zweite Unterführung für Velofahrer gebaut werden. «Es besteht Handlungsbedarf», sagte er. Denn der Bahnhof sei die Visitenkarte einer Stadt und viele, Touristen wie auch Einheimische, würden die Unterführung Tag für Tag nutzen. Zudem sei der Bahnhof ein Verkehrsknotenpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Idee eines zweiten Tunnels sollte zumindest geprüft werden, sagt Clemens Lüthi. «Es wäre aber eine kostspielige Variante.» Die politischen Entscheidungsträger müssten sich gut überlegen, ein solches Projekt aufzugleisen. Denn die SBB würden sich an einem Bau eines zweiten oder einer Verbreiterung des bisherigen Tunnels nicht beteiligen. «Seitens der SBB besteht in dieser Hinsicht kein Handlungsbedarf», bestätigt Pallecchi.&lt;br /&gt;Die SBB seien grundsätzlich nur für den Zugang der Reisenden zur Bahn verantwortlich und der sei momentan gewährleistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Erweiterung denkbar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Für den Stadtentwickler Clemens Lüthi gebe es zurzeit dringlichere Angelegenheiten als der Bau eines zweiten Tunnels. Ähnlicher Meinung ist Stadtrat Kurt Züblin. Im Moment hätten andere Projekte Priorität wie zum Beispiel die Sportstättenplanung, die Renovation der Schulhäuser oder die Neugestaltung des Bahnhofplatzes.&lt;br /&gt;Mittel- bis langfristig sei eine Verbreiterung oder ein zweiter Tunnel denkbar. Zuerst sollten aber die Reinigungsarbeiten der SBB in der Unterführung abgewartet werden.&lt;br /&gt;Schlechter Eindruck&lt;br /&gt;Unterschiedlich waren die Reaktionen von Passanten am Bahnhof. Einer sagte, mehr Licht würde genügen und dazu beitragen, dass sich die Frauen am Abend sicherer fühlten. Andere sind der Meinung, dass die Unterführung einen schlechten ersten Eindruck auf Ankommende hinterlasse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3831118589634419893?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3831118589634419893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3831118589634419893' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3831118589634419893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3831118589634419893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/auffrischung-erwunscht.html' title='Auffrischung genügt nicht.'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4823580290675527493</id><published>2010-09-14T10:44:00.004+02:00</published><updated>2010-09-15T07:12:11.907+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: U2, Ein Bericht</title><content type='html'>&lt;em&gt;Schon lange hat ein Konzert nicht mehr so ein grosses Medienecho hervorgerufen, wie der Auftritt der Rockband im Letzigrund. Die Meinungen zur Veranstaltung mit den irischen Musikgiganten war vielschichtig. Eine davon lest ihr in diesem Gästeblog:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gästeblog von Dani, einem leidenschaftlichen Fussball und Musikliebhaber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;U2, Letzigrund, 11.09.2010&lt;br /&gt;Die Vorfreude war doch ziemlich gross. Nach langem Probieren, Tickets übers Internet zu kriegen ergab sich in der Woche vor dem Konzert doch noch die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Ich bezeichne mit nicht gerade als Fan von U2, aber als eine Art "Heimspielgucker" gehe ich wohl doch durch (es stehen doch rund 7 oder 8 Alben in meinem Gestell, bis auf eines zwar alle aus dem letzten Jahrhundert; zudem hatte ich doch vor der Jahrtausendwende eine Zeit, in der ich ziemlich intensiv den Klängen dieser Band zugehört habe). Jedenfalls war ich sehr gespannt auf dieses Konzert. Nach gewissen Problemen beim Eingang (wieso stehen alle bei der 100 Meter Schlange an, wenn man um die Ecke gleich im Stadioninnern sein kann?) erhaschten wir den ersten Blick auf die gigantische Bühne. Man hört, diese sei um ein paar Meter höher als die der Rolling Stones vor ein paar Jahren. Kann ich so nicht beurteilen, schliesslich waren beides gewaltige Bauwerke. Zudem stand die Bühne der Rolling Stones damals auf einem Flugfeld, diese inmitten eines Stadions. OneRepublic spielte bereits, als wir den Rasen erreicht hatten. Leider interessierte das aber kaum jemanden und es wurde getratscht, dass man die Leute um etwas Ruhe bitten musste, wenn man etwas von der Musik mitkriegen wollte. Die Band rockte jetzt nicht wirklich, aber sie spielten solide, gute Musik. Zudem gaben sie mehr "Hits" zum Besten wie an einem ganzen Openair etwas östlicher während 3 Tagen zu hören waren. Wir suchten uns dann einen Platz im gut durchgänglichen Aussenfeld, Blick auf die Bühne ganz ok, aber nicht besonders nahe. Beim Einmarsch der Band wurde dann schon eine gewisse Spannung spürbar, aber ausgeflippt ist niemand. Die Band legte dann erst noch mit Flutlicht los. Guter Empfang, aber nicht gleich frenetisch. Beim ersten "Hit" (scheint so als wäre das einer, für mich ging’s gleich zu Beginn schon los) gingen dann auch die Leute ein wenig mit. Bono meint in seiner Ansprache noch, dass sie 5 Jahre nicht mehr hier waren "da könne man ein ganzes Studium abschliessen, ohne Besuch von U2 gekriegt zu haben. Und das sei zu lange". Leider merkt man aber hier schon, dass er und eher wenige Leute im Stadion wirklich dieser Meinung sind. Die Band liefert dann ein echt gutes, spannendes Konzert. Meine Befürchtungen, Bono predige weissgott nicht wie lange blieben aus. Ausser ein paar Worten, einer Rede von Desmond Tutu (ich glaube es war Tutu, ansonsten: Schande über mein Haupt!) und ein paar Freiwilligen von AI mit Lichtern wurde angenehm wenig politisiert und hauptsächlich Musik gespielt. Die Show mit und um die Bühne war einmalig. Leider merkte man aber immer wieder, dass es sich um ein "Eventpublikum" handelt. Für einen einfachen Wechselgesang (ooooh ohhhh) brauchte Bono 5 (!) Anläufe, bis von den Tribünen ein Echo kam. Die Band spielte aber wirklich gut, zwischen den grossen Hits (es schien tatsächlich, als wären diese im Publikum sogar bekannt) brachten sie Songs die nicht so bekannt waren. Zum Glück war alles ziemlich laut, ich behaupte sonst wäre die Menge hier wieder ins Gemurmel abgerutscht. Nach einer ersten Zugabe endete das Konzert für mich sehr überraschend. Als das Flutlicht anging sah man jedoch, dass die Sitzplätze im Süden des Stadions bereits leer waren. Ich behaupte jetzt mal, die Band hatte eine 2. Zugabe eingeplant, da aber seitens des Publikums nichts mehr kam sind sie verschwunden. Eigentlich finde ich das sehr traurig. 5 Jahre war die Band nicht mehr hier, ein riesen Hype um Tickets und dann lässt man sie nach eher kurzer Zeit gehen? Normalerweise erwarte ich bei solchen Konzerten schon, dass der Stadionsprecher irgendwann die Durchsage "Die Band ist bereits im Hotel, wir bitten sie nach Hause zu fahren" bringt. 5 Jahre und keine 2. Zugabe gefordert geht für mich gar nicht!&lt;br /&gt;Aber hoi, ich war da. Hoi, ich war da, bei dieser Band da, Du weisst schon, diese mit Buchstaben da. Aus Irland. U2 glaub ich heissen die und da muss man gewesen sein. Und super, alle noch im Stadion als ich schon wieder auf der Autobahn war!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Anmerkung des Blog Betreiber: erstauntlich sind die vielen Parallelen zu einem bedeutsamen Fussballspiel der Schweizer Nati, oder auch einem x-beliebligen Champions League Abend irgendwo in Europa. Solche Veranstaltungen scheinen immer das selbe Publikum anzusiehen. Diese Leute fehlen allerdings sowohl bei einem Clubkonzert einer aufstrebenden Band, wie auch bei einem Fussballspiel vor 350 Zuschauern in der 1.Liga.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4823580290675527493?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4823580290675527493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4823580290675527493' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4823580290675527493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4823580290675527493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/gasteblog-u2-ein-bericht.html' title='Gästeblog: U2, Ein Bericht'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4130557547559652651</id><published>2010-09-12T13:48:00.014+02:00</published><updated>2010-09-12T21:04:19.901+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Tuggen 1:1</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TI0PRIcRAmI/AAAAAAAABpE/IaInoaa_L3A/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 296px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516081905596957282" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TI0PRIcRAmI/AAAAAAAABpE/IaInoaa_L3A/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;1.Liga &lt;/strong&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Sportplatz Buechenwald&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;350 Zuschauer&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;(3 aktive Gossau Supporter, keine Gäste-Anhänger)&lt;br /&gt;Wetter: Sonnig, wolkenlos, 20 Grad&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;45'000 Zuschauer sangen an diesem Abend die Songzeile "I Still haven't found what i'm looking for" in den Zürcher Nachthimmel. Die irische Rockband U2 spielte im Letzigrund Stadion ihre grössten Hits. 80 Kilometer weiter weg hätte passenderweise ein Fussballer lauthals miteinstimmen können. Safet Etemi wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Dies nachdem sein Auftritt in den ersten 45.Minuten bestenfalls an Eren Derdiyok's schwaches Spiel gegen England erinnerte. Der ehemalige Publikumsliebling der Gossauer Anhänger befindet sich seit seinem Weggang aus dem Fürstenland auf der Suche nach dem fussballerischen Glück. Gefunden hat er es bislang noch nicht. Zuerst konnte sich der gebürtige Mazedonier beim FC Schaffhausen nicht durchsetzen, danach blieb auch sein Engagment beim FC Vaduz erfolglos. "Etemi geboren um Tore zu schiessen", dieser Fangesang der Gossauer Anhänger wirkt im Rückblick auf die letzten beide Jahre beinahe zynisch. Nur fünf Treffer gelangen dem kleinen, dribbelstarken Stürmer seit seinem Weggang von den Blau-Weissen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dem FC Tuggen erzielte dann auch erst den Ausgleich, als der ehemalige Schweizer U-21 Nationalspieler bereits frisch geduscht auf der Ersatzbank sass. Zuvor bekundete der Favorit aus dem Kanton Schwyz erhebliche Probleme mit den forsch auftretenden Platzherren. Trotz der verletzungsbedingten Absenz von Spielmacher Jan Berger gelangen dem Heimteam schöne Angriffsaktionen. Eine dieser gefährlichen Situationen führte bereits in der zwölften Minute zum Führungstreffer durch Silvan Eggmann. Die Gäste Mannschaft aus der Linthebene wurde in der Folge allerdings stärker. Dem mirakulösen Stefan Gysi im Tor der Fürstenländer war es zu verdanken, dass die Gastgeber mit einem Vorsprung in die Kabine gingen. In der 62. Minute war dann aber auch der ehemalige Winkler im Gehäuse der Gossauer machtlos. Der "1.Liga Dauerbrenner" FC Tuggen egalisierte den Führungstreffer des NLB-Absteigers.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In den letzten 20.Minuten dieser Partie erlebten die 350 Zuschauer eine dramatische Begegnung. Vereinzelte Zuschauer die sich zuvor noch mit den Bundesliga Schlussresultaten, oder dem virtuellen Manager-Spiel der Gazzetta dello Sport beschäftigten, wurden nun von dieser Begegnung vollends in den Bann gezogen. "Hopp Gossau" ertönte es selbst vom sonst eher schweigsamen Haupttribünen Publikum.&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Ende blieb es allerdings beim leistungsgerechten 1:1. Die beiden Mannschaften fanden an diesem Abend nicht das was sie suchten. Dies hatten sie gemeinsam mit einem Teil der U2-Konzertbesucher, so zumindest konnte man es der Sonntagspresse entnehmen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4130557547559652651?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4130557547559652651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4130557547559652651' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4130557547559652651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4130557547559652651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/fc-gossau-fc-tuggen-11.html' title='FC Gossau : FC Tuggen 1:1'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TI0PRIcRAmI/AAAAAAAABpE/IaInoaa_L3A/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-8968112075207094253</id><published>2010-09-08T17:42:00.003+02:00</published><updated>2010-09-09T07:10:37.223+02:00</updated><title type='text'>Besser Schwingen, als Fussball...?</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ein satirischer Blick auf die England-Schlappe:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Dienstag fand das "gefühlte" Ende der goldenen Schweizer Fussballgeneration statt. Lou Bega und Eiffel 65 standen noch an der Spitze der Hitparaden, als sich die helvetischen Kicker zuletzt so chancenlos präsentierten. Ein vermeintlicher Spezialist für aussereheliche Sportarten besiegelte schnell das Ende aller Sensations-Hoffnungen. Ottmar Hitzfeld wirkte letztmals so verzweifelt, als Teddy Sheringham im Champions League Finale einnetzte. Die Euphorie in der Bevölkerung scheint auch verflogen. Ich hörte keinen einzigen Nachbarn jubeln, als der Anschlusstreffer fiel, und das will was heissen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bringt uns wieder Köbi Kuhn! Der Frührentner aus Zürich-Wiedikon passt viel besser zu den Eidgenossen, als der deutsche Erfolgstrainer. Der Köbi verkörpert auch eher die eigentliche Lieblingssportart der Schweizer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gründe wieso Schwingen besser zu den Schweizern passt, als Fussball:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;-die stiernackigen Security Leute stehen nicht am Eingang, sondern liegen im Sägemehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-man muss sich nicht ausgerechnet von einem deutschen Trainer erklären lassen, wie der Sport funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-statt alkoholfreies dänisches Bier, konsumiert man in der Arena selbstgebrannten Schnaps.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-es gibt keine Luxemburger die Schwingen und für unliebsame Überraschungen sorgen. Von einem Schwingerkönig aus Honduras ist auch nichts bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-im Schwingen gibt’s keinen Basler Captain, und kaum Basler Schwinger…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-für Auswärts-Begegnungen muss man nur in den nächsten Kanton, und braucht keinen Pass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-das grösste Turnier der Sportart findet immer in der Schweiz statt, und nicht in exotischen Ländern wie Südafrika oder der Ukraine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-der Sieger kriegt einfach ein Muni (Stier), und verhandelt nicht im voraus über (vermeintliche)Siegesprämien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-im Schwingen gibts die Gebrüder Laimbacher, und nicht die Geschwister Degen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-es gibt keine bösen Ultras und auch keine noch böseren Hooligans. Die Schwingfeste besuchen u.a. friedliche SVP Kommunalpolitiker und leicht angetrunkene Toggenburger Landwirte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Die Hymne zum Fest singt ein volkstümlicher Rapper aus Zürich, und keine halbnackte Kolumbianerin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-8968112075207094253?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/8968112075207094253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=8968112075207094253' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8968112075207094253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8968112075207094253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/besser-schwingen-als-fussball.html' title='Besser Schwingen, als Fussball...?'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5546495775647554426</id><published>2010-09-07T07:07:00.002+02:00</published><updated>2010-09-07T09:41:38.350+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: FC Luzern U-21 : FC Gossau</title><content type='html'>Gästeblog von Allesfahrer Günther "the artist formerly know as Beat"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FC Luzern U21 – FC Gossau 0 - 5&lt;br /&gt;Allmend (unsäglicher Kunstrasen)&lt;br /&gt;250 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal führte uns eine Auswärtsreise in die schöne Innerschweiz, in eine Region übrigens, die nur sehr wenige Schwingerkönige aufweisen kann. Schon früh morgens standen wir deshalb für die Abfahrt bereit. Die einen mehr oder weniger fit, fand doch am Vorabend das BBC-Open inklusive &lt;a href="http://www.dirndlknacker.de/"&gt;legendärer Bands&lt;/a&gt; statt. In Rotkreuz wurden wir dann von unseren „Touristenführern“ empfangen und sogleich auf die wunderschöne Seebodenalp chauffiert. Nach einem längeren Marsch fanden wir einen perfekten Grillplatz, inklusive bereitgestelltem Holz. Somit hätten sich einige das heraufschleppen von kiloweise Baumstämmen ersparen können. Nach dem feinen Essen wurden wir weiter nach Luzern gefahren. Nochmals ein herzliches Dankeschön unseren beiden Chauffeuren aus „Waldhötte-Ball-City“. Achja, falls mir jemand einen guten Grund angeben kann, warum der Waldhötteball nun auf einmal Ende Februar statt Anfangs stattfindet, bitte melden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade rechtzeitig zu Spielbeginn hatten wir unseren „Fetzen“ plaziert und unsere Stimmbänder geölt. Was danach folgte war eine Mischung aus Zauberei, Glück, Kreativität, Kampfgeist und Pech.&lt;br /&gt;Zauberei, weil bereits in der 2. Minute ein Schuss von Frokaj aus eigentlich unmöglicher Position im linken Lattenkreuz landete. Dieses Tor würde wohl zum Tor des Jahres gekürt, wenn bewegliche Bilder davon vorhanden wären. Glück, weil es in der Folge auch gut und gerne 1-1 hätte stehen können. Kreativität, weil sich mit Jan Berger und Norbert Frokaj zwei gefunden haben, die schönen Fussball spielen können. Kampfgeist, weil ein Enzo Todisco sich 90 Minuten für die Mannschaft aufopfert und die Linie rauf und runter rennt.&lt;br /&gt;Trotzdem kann auch bei einem 5-0-Sieg noch Pech dazu kommen. Jan Berger verletzte sich wohl ziemlich schlimm am Knie und wird uns einige Zeit fehlen. Ziemlich bitter für die noch junge Gossauer Mannschaft, in welcher der Captain bisher eine tragende Rolle spielte. Somit wird für einige Zeit also ein neuer Platz frei im „best midfield of the world“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontinuität und Überraschung. Diese zwei Wörter möchte ich im nächsten Spielbericht lesen. Kontinuität, weil der FC Gossau hoffentlich endlich mal wieder zweimal hintereinander punkten kann. Überraschung, weil es gegen Tuggen und dessen, in Gossau nicht unbekannten Sturm Zverotic und Etemi, sicher ein sehr viel schwierigeres Spiel wird als gegen die Luzerner. Eigentlich würde mir als Überraschung auch ein sofortiges Wiedergenesen Jan Berger’s genügen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5546495775647554426?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5546495775647554426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5546495775647554426' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5546495775647554426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5546495775647554426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/gasteblog-fc-luzern-u-21-fc-gossau.html' title='Gästeblog: FC Luzern U-21 : FC Gossau'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1210615139213382881</id><published>2010-09-02T11:52:00.008+02:00</published><updated>2010-09-02T19:24:27.790+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : SC Brühl 1:3</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;Sportplatz Buechenwald&lt;br /&gt;800 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Präsident des FC Gossau prognostizierte 800 Zuschauer für dieses Derby. Soviele Anhänger fanden dann auch tatsächlich den Weg auf die Buechenwald Sportanlage. Darunter sicherlich die Hälfte aus der Kantonshauptstadt. Die oft beschriebenen "alten Brühler" mit grün-weissem Schal waren ebenso vor Ort, wie die unvermeintlichen "Zelli-Fans" vom klammen Stadtrivalen der "Kronen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stadion-Speaker zeigte sich äusserst erfreut über den grossen Publikumsaufmarsch der Sportclub Brühl-Supporter. Den Vorwurf allzu parteiisch zu sein, muss sich der Durchsager des FC Gossau bekanntlich ja sowieso nicht gefallen lassen. Schon beim Derby gegen die Espen und beim Aufstieg des FC Thun war er einigen hartgesottenen FC G Anhängern eine Spur zu euphorisch. Der güldene Mantel der Fairness lag allerdings sowieso über diesem Match. Trotz der vielen Emotionen, die sicherlich bei den ehemaligen Gossauern auf Seiten der Gäste vorhanden waren. Im Publikum schien die Mehrheit der Einheimischen den üblichen "Gang nach Canossa" mit stoischer Ruhe zu ertragen, während die Brühler sich auch eher im Stillen über den klaren Derbysieg freuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ganz persönliche "Superstar" des 1.Liga Aufsteigers ebnete den Weg zum Erfolg der Stadt-St.Galler. Was zu einzelnen Sprechchöre von FC SG Fans führte. Jubelarien fast wie bei einem erfolgten Kredit durch das Stadtparlament. Die Fehler in der Verteidigung schlichen sich beim Heimteam danach ein, wie die frühherbstliche Kälte in die Kleidung der Zuschauer. Die Gäste wirkten abgeklärt, routiniert und kaltblütig. Die Gossauer erinnerten in ihrem Abwehrverhalten an den AC Calcio Kreuzlingen, so die süffisante Anmerkung eines aufmerksamen Beobachters. Im Abschluss agierten die Fürstenländern ähnlich einem 16-jährigen Teenager beim ersten Beischlaf mit der Freundin. Unentschlossen, überhastet und wenig treffsicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gossauer Anhängerschaft blieb nichts anders übrig, als sich vornehmlich über die durchwachsene Leistung des Schiedsrichtergespanns aufzuregen. Während sich das eigene Team immer noch auf der Suche nach sich selber befand. An diesem Abend leider erneut erfolglos. Die Gäste grüssen nun von Tabellenplatz 2, während der FC G in den letzten Jahren abgestürzt ist, wie die britische Soul Sängerin Amy Winehouse im Londoner Nachtleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gossau marschiert also weiter unaufhaltsam auf dem "boulevard of broken dreams". Im (Gos-)Sauseschritt gehts Richtung Abstiegszone. Täglich grüsst das blau-weisse Murmeltier mit leicht wackligem Schritt, und dem Hang zur Selbstzerstörung. Doch genug des Pessimismus. Dass es irgendwie immer weiter geht, davon können sicherlich auch die "alten Brühler" mit ihren grün-weissen Schals ein Liedchen singen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskutiert und parliert wurde noch lange an diesem Abend. Während die Zelli-Fans ihr neustes Autogramm an die Zimmerwand hefteten, gings an anderen Orten gerüchteweise hoch zu und her. In einer oft besungenen "Beiz" feierten Brühler Spieler und lamentierten Gossauer Anhänger noch bis tief in die Nacht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1210615139213382881?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1210615139213382881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1210615139213382881' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1210615139213382881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1210615139213382881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/09/fc-gossau-sc-bruhl-13.html' title='FC Gossau : SC Brühl 1:3'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4138774332773486100</id><published>2010-08-31T16:35:00.002+02:00</published><updated>2010-09-01T07:05:54.333+02:00</updated><title type='text'>"Das einzige FC Gossau Tor auf YouTube"</title><content type='html'>ausnahmsweise, aufgrund des brisanten Derby von Mittwoch Abend. Das Interview für das FC Gossau Matchprogramm vorab schon mal auf dem Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Was liegt näher, als sich vor diesem Spiel mit Christian Böhi zu unterhalten. Der Ur-Gossauer aus dem Oberdorf spielt aktuell als Vize-Captain beim SC Brühl. Zuvor durchlief er die Nachwus Abteilungen des FC Gossau und Xamax Neuenburg. Beim FC G spielte er daraufhin während vier Jahren im Fanionteam und war auch Teil der Aufstiegsmannschaft in die Nationalliga B.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Interview:"Das einzige FC Gossau Tor auf YouTube"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der SC Brühl ist sehr gut in die Saison gestartet. Was erwartet ihr euch für das Derby gegen den FC Gossau? &lt;/strong&gt;Wir möchten unseren guten Saisonstart bestätigen und natürlich gewinnen. Ein Derby ist immer ein spezielles Spiel. Über diesen Match wird in der Kabine mehr diskutiert, als über eine Begegnung gegen die zweite Mannschaft von Lugano.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Du bist in Gossau aufgewachsen. Gehst du mit speziellen Gefühlen in diese Partie?&lt;/strong&gt; Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich gegen den FC Gossau spiele. Natürlich ist mir hier alles vertraut. Wahrscheinlich kenne ich auf dem Buechenwald Sportplatz mehr Zuschauer, als bei Spielen im Paul Grüninger Stadion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;In diesem Moment wird Christian Böhi von Fredy Grüebler (FC Gossau Ehrenmitglied) begrüsst, der zufällig das selbe Café betritt. Natürlich wird sofort über das kommende Derby diskutiert, und man verabschiedet sich mit guten Wünschen für die Begegnung.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der SC Brühl erlebt zurzeit so etwas wie eine Renaissance. Wie erlebst du diese Entwicklung?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Als ich vor 2,5 Jahren zum SC Brühl wechselte war alles im Aufbau. Wir hatten wenig Zuschauer und verpassten den Aufstieg in die 1.Liga. Im letzten Jahr zeigte sich dann die positive Entwicklung, auf dem Rasen und auch im Umfeld, immer deutlicher. Der Publikumsaufmarsch wurde immer grösser. Gegen Ende Saison durften wir teilweise 1'000 Zuschauer begrüssen. Die Leute sprechen uns nun auch an, wenn wir in der Stadt mit dem Trainingsanzug des SC Brühl unterwegs sind. „Was habt ihr gespielt?“ diese Frage hört man nun öfters.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Christian, sprechen wir über den FC Gossau. Was sagt dir das Datum 24. November 2007?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Lausanne, Cup-Achtelfinale! Es war eines meiner tollsten Erlebnisse als Fussballer. Als Amateur erreicht man wohl nur einmal im Leben einen Cup-Viertelfinal. Unbeschreiblich, unsere tolle Mannschaft, die vielen Gossauer auf der Pontaise und die anschliessende Siegesfeier im Gossauer Marktstübli. Mein Tor ist wohl das einzige FC Gossau Goal das man auf YouTube bewundern kann. (lacht)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit Züger, de Freitas, Pontes, Bushati und dir spielen fünf ehemalige FC G Spieler beim SC Brühl. Steckt da ein Konzept dahinter, will man gar die Gossauer Aufstiegself „kopieren“?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein, es steckt sicherlich kein Konzept dahinter. Ich war damals der erste Gossauer der zum SC Brühl wechselte. Schritt für Schritt kamen dann weitere ehemalige FC G Spieler zu uns. Es war wie eine Kettenreaktion, jeder holte sozusagen den Nächsten. Natürlich vertraut man lieber auf Mitspieler, die man gut kennt und von denen man weiss, dass sie tolle Fussballer sind. Wahrscheinlich macht das auch unseren derzeitigen Erfolg aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum laufen die oben genannten Spieler nicht mehr für den FC Gossau auf?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich kann nur für mich persönlich sprechen. In dieser Sommerpause gab es keine Anfrage vom FC Gossau. Im letzten Jahr war ein Wechsel kurzzeitig ein Thema. Allerdings hätte ich meinen beruflichen und schulischen Alltag nicht mit dem Trainigsplan eines NLB-Vereins vereinbaren können. Das war auch der Grund wieso ich den FC Gossau vor zweieinhalb Jahren verlassen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Aufstieg in die NLB im Jahr 2007 kam völlig überraschend. Hätte man aus heutiger Sicht einige Dinge anders machen müssen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Eine schwierige Frage. Der SC Cham stieg damals auch als Aussenseiter auf. Die Innerschweizer machten genauso weiter wie in der 1.Liga und stiegen sang und klanglos ab. Gossau schaffte zwar den Klassenerhalt, aber ich kannte ein Jahr nach meinem Weggang kaum mehr einen Spieler. So ist das wohl, wenn man einmal in diesem Sog drinsteckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Als Student investierst du viel Zeit in deine berufliche Bildung. Nebenbei hast du auch immer gearbeitet. Hättest du bei voller Konzentration auf den Sport auch höhere Ziele verfolgen können?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein, sicherlich nicht. Die NLB war das Maximum, das ich mit meinen Möglichkeiten erreichen konnte. Vielleicht hätte ich drei-vier Jahre in dieser Liga mitspielen können, mehr aber auch nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Christian Böhi ist ein symphatischer Spieler. Eigentlich schade, dass er heute beim Gegner spielt. Er schliesst eine Rückkehr zum FC Gossau allerdings nicht kategorisch aus. Der Gossauer fühlt sich beim SC Brühl aber sehr wohl, wie er mehrfach in unserem Gespräch betonte.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4138774332773486100?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4138774332773486100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4138774332773486100' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4138774332773486100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4138774332773486100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/das-einzige-fc-gossau-tor-auf-youtube.html' title='&quot;Das einzige FC Gossau Tor auf YouTube&quot;'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4100775710917691527</id><published>2010-08-29T19:22:00.005+02:00</published><updated>2010-08-30T07:09:06.976+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : USV Eschen-Mauren 1:2</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;Buchenwald Sportanlage&lt;br /&gt;350 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Liechensteiner baut man auf die Hilfe von ganz Oben. Mittelfeldspieler Ronny Büchel scheint ein guter Christ zu sein. Auf der Homepage gibt er folgendes Lebensmotto an "Jesus als Vorbild nehmen". Das neben dem Stadion seines Vereins &lt;a href="http://www.vaterland.li/var/upload/newsticker/image/2869_640.jpg"&gt;ein Papst-Denkmal &lt;/a&gt;steht, wird ihm also sicherlich gefallen. Nach dem Schlusspfiff seines Fussballclubs bildeten er uns seine Mitspieler dann auch eine Art "Bibelkreis" auf dem Rasen. Es kann durchaus sein, dass sie sich bei höheren Mächten für die drei Punkte bedankten. Das Glück stand jedenfalls auf ihrer Seite. Obwohl sie die Punkte sicherlich nicht gestohlen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;USV? was heisst USV? Wieso heisst ein Fussballverein USV? Mit dem Fürst hat es wohl kaum etwas zu tun. Der heisst bekanntlich Hans Adam. Vielleicht ja mit Uwe Wegmann? Allerdings ist der ehemalige Bundesliga-Trainer auch noch nicht seit der Vereinsgründung von 1963 im "Ländle" tätig. Ausserdem heisst der Ex-Bochumer ja nicht &lt;strong&gt;U&lt;/strong&gt;we &lt;strong&gt;V&lt;/strong&gt;egmann, was eher noch passen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;U=Unterhaltung und Unterstützung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Unterhaltung boten die Gäste aus dem kleinen Land auf jeden Fall. Vorallem im Angriff agierte der Tabellenführer äusserst gefährlich. Im Gossauer Abwehrzentrum brannte es mehrmals lichterloh.&lt;br /&gt;Zahlreiche Unterstützung erhielten die Eschener aus ihrer Heimat. Überraschend viele Gäste-Anhänger erschienen in der Ostschweiz. Ausgerüstet mit Schals und Fähnchen sorgten sie auch ab und zu für lautstarkten Support. Das sieht und hört man in der 1.Liga auch nicht alle Tage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;S=schlechte Chancenauswertung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Chancenauswertung war beim Heimteam suboptimal. Zwar erspielten sich die Gossauer in der zweite Hälfte zahlreiche Möglichkeiten. Doch zu mehr als dem Anschlusstreffer reichte es nicht. Trotzdem verdient stellvertretend, der nimmermüde und aufopferungsvoll kämpfende, Enzo Todisco ein Sonderlob. Der Stürmer-Routinier erzielte auch den einzigen Gossauer Treffer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;V=Van Der Saar&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Edwin van der Saar heisst das Vorbild des jungen Eschen-Mauren Torwarts. Das Timing eines Weltklassetorwart hat Benjamin Büchel wohl schon. Knapp vor der Strafraumgrenze brachte der zweifache Nationalspieler den heranstürmenden Enzo Todisco zu Fall. Dies führte zwar zur Roten Karte für den Liechtensteiner, aber (leider) nicht zu einem Foul-Elfmeter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was heisst nun USV? Jemand behauptete während des Spiels &lt;strong&gt;U&lt;/strong&gt;rbi et Orbi &lt;strong&gt;S&lt;/strong&gt;port &lt;strong&gt;V&lt;/strong&gt;erein, als Anlehnung an den Papstbesuch im Jahre 1985? Doch auch das ist falsch. Ganz unspektakulär nennt sich der zweiterfolgreichste Liechtensteiner Fussballclub "Unterländer Spiel-Vereinigung Eschen-Mauren."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4100775710917691527?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4100775710917691527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4100775710917691527' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4100775710917691527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4100775710917691527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/fc-gossau-usv-eschen-mauren-12.html' title='FC Gossau : USV Eschen-Mauren 1:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-8725709236628778530</id><published>2010-08-26T07:01:00.002+02:00</published><updated>2010-08-26T07:09:06.247+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: Rund um den SC Austria Lustenau</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/THX2gpgZkjI/AAAAAAAABo0/QqN3DCa1s6Y/s1600/0815_Altach_vs_Austria_Lustenau.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509580759915663922" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 225px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/THX2gpgZkjI/AAAAAAAABo0/QqN3DCa1s6Y/s400/0815_Altach_vs_Austria_Lustenau.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Stephan hat sich erneut die Mühe gemacht einen Bericht über die spannenden und teilweise auch tragischen Geschehnisse um den grössten Fussballverein im Vorarlberg zu schreiben:&lt;/em&gt; &lt;div&gt;&lt;br /&gt;Gästeblog:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wieder einmal habe ich das Vergnügen über Austria Lustenau einen Bericht auf diesem Blog zu schreiben. Wie bei meinen beiden&lt;a href="http://gossau-gedanke.blogspot.com/2009/10/gasteblog-tsv-hartbergaustria-lustenau.html"&gt; vorherigen Berichten &lt;/a&gt;möchte ich wieder etwas ausholen und euch informieren, was seit meinem letzten Eintrag, dem Auswärtsspiel in Hartberg, unter anderem bei der Austria geschah.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=5Nhj-SFgY6s"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=5Nhj-SFgY6s&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Nach der Niederlage in Hartberg stand das Auswärtsderby in Altach bevor. Es war genau einer dieser legendären Fussballabende die man ein Leben lang nicht vergessen wird. Wir lagen 1:0 hinten. Wie so oft in der letzten Saison bewies unser Trainer Edi Stöhr ein glückliches Händchen und wechselte Manuel Honeck, ex Altach Amateure Spieler, ein, der uns mit zwei Toren zum 1:2 Auswärtssieg schoss. Der ganze Gästesektor kochte.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=qltp8gQkdb4&amp;amp;feature=related"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=qltp8gQkdb4&amp;amp;feature=related&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen erreichte mich ein Telefonanruf der meine Gefühlslage völlig auf den Kopf stellte. Simon, unser Capo und Mitbegründer der Union Nord, verunglückte nach der Derbyfeier durch einen tragischen Unfall tödlich! Zu erklären ist nicht möglich, zu verstehen umso weniger. Es fällt schwer zu fassen, Gottes Wege sind tatsächlich unergründbar…&lt;br /&gt;Video über Simon:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=wkdMspdOPCk"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=wkdMspdOPCk&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Verabschiedung im Stadion:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=yn1aU-krjQE"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=yn1aU-krjQE&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie der Sieg in Altach, so wird mir auch Spiel eins nach Simons Tod in ewiger Erinnerung bleiben. Zu Gast im Reichshofstadion war Wacker Innsbruck. Wir lagen mit 2:0 hinten! Die 90. Minute war bereits gespielt. Durch einen Elfmeter kamen wir zum 2:1 heran. Unsere Mannschaft kämpfte bis zum Umfallen, schaffte es nochmals nach einer Ecke in Ballbesitz zu kommen und schoss den Ball zum 2:2 in das gegnerische Tor!!! Was Simon vorlebte, nämlich alles für den Verein zu geben, setzte die Mannschaft in diesem Spiel eins zu eins um! Wahnsinn… Ende Saison feierte Wacker Innsbruck den Aufstieg in die Bundesliga.&lt;br /&gt;Zusammenfassung Austria Lustenau-Wacker Innsbruck:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.laola1.tv/de/at/fussball/oest-erste-liga/die-highlights-der-begegnung-a-lustenau-fc-wacker/video/79-375-11074.html"&gt;http://www.laola1.tv/de/at/fussball/oest-erste-liga/die-highlights-der-begegnung-a-lustenau-fc-wacker/video/79-375-11074.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Neue Saison, neues Glück?:&lt;/strong&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Während die potentiellen Aufsteiger ihre eingespielten Kader mehr oder weniger behalten konnten, hatte die Austria zahlreiche Abgänge zu beklagen. Die Vorbereitungsspiele mussten also genützt werden um die vielen Testspieler zu beobachten. Neu im Kader ist unter anderem der ehemalige U21 FCSG Spieler Ludovic Mathys, der aus meiner Sicht bisher einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Der neue Kader muss sich aber zuerst finden und so stehen wir nach acht Runden nur auf Platz sieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Tagen fieberte ich der Cup Auslosung entgegen. Meine Befürchtungen nach Niederösterreich, Burgenland oder in die Steiermark zu fahren, trafen zum Glück nicht ein. Das Los meinte es gut mit uns und wir fuhren zur violetten Austria nach Salzburg. Als Neuling in der Regionalliga West war dieses Los durchaus „machbar“. Und trotzdem war es ein komisches Gefühl nach Salzburg zu fahren. Fast immer wenn wir auswärts mit knapp 60 Leuten vertreten sind, sind wir stimmungsmässig überlegen. Nicht so bei der Viola. Seit ihrem Neuanfang wird Austria Salzburg von einer beachtlichen Anzahl Fans unterstützt und so war uns allen klar, dass wir gegen den Regionalligisten von der Stimmung her keine Chance haben werden. Unser Bus fuhr uns direkt zum Gästesektor wo uns bereits die freundlichen Ordner empfingen. Mir wurde schnell bewusst, hier wird man so behandelt, wie die Salzburger auch gerne Auswärts behandelt werden. Nach einer kurzen Diskussion mit einer Ordnerin durften wir uns hinter die Bande stellen und mussten nicht hinter dem Zaun stehen. Im Kasten der Salzburger klingelte es dreimal und so verliessen wir völlig verdient als Sieger den Platz. Fazit: Salzburg, wir kommen gerne wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem 2:2 unter der Woche in Gratkorn stand letzten Freitag endlich das Lustenauer Derby an. Während die grün-weissen Austrianer mit einer schönen Choreo und einer guten Stimmung, vor allem in der ersten Halbzeit überzeugen konnten, war auf Seiten der FC Fans ausser einem unüberlegten Spruchband nichts zu sehen. Zwischendurch wurden sie mal etwas lauter, aber das war es auch schon. 6'400 Zuschauer wurden leider Zeuge einer erneuten Austria Niederlage. Nach dem Spiel liess es sich ein FC Spieler nicht nehmen, eine blau-weisse Fahne in den Mittelpunkt zu stecken. Die Antwort folgte prompt, als plötzlich ein paar von der Nordtribüne den Platz stürmten um die Fahne zu entreissen. Es folgte ein tosender Applaus vom Rest des Stadions. Dass man das Bier nicht nur trinken kann, sondern auch mal ins Gesicht bekommt wenn man provoziert, bekam der genannte FC Spieler beim Verlassen des Stadions zu spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr viel ist seit meinem letzten Bericht geschehen. Ich kann nur hoffen, dass ich euch bei meinem nächsten Bericht wieder von schöneren Ereignissen berichten kann…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder von der aktuellen Saison findet ihr unter&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.unionnord.at/"&gt;http://www.unionnord.at/&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.nordfront.at/"&gt;http://www.nordfront.at/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-8725709236628778530?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/8725709236628778530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=8725709236628778530' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8725709236628778530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8725709236628778530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/gasteblog-rund-um-den-sc-austria.html' title='Gästeblog: Rund um den SC Austria Lustenau'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/THX2gpgZkjI/AAAAAAAABo0/QqN3DCa1s6Y/s72-c/0815_Altach_vs_Austria_Lustenau.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5340752997895496492</id><published>2010-08-23T16:19:00.011+02:00</published><updated>2010-08-24T12:00:31.140+02:00</updated><title type='text'>SC Buochs : FC Gossau</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/THKD2MzVf5I/AAAAAAAABoE/GmN76ksvIEA/s1600/buochs.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5508610261400256402" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/THKD2MzVf5I/AAAAAAAABoE/GmN76ksvIEA/s400/buochs.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; 1.Liga&lt;br /&gt;Seefeld&lt;br /&gt;360 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit." Was sich anhört wie ein Spruch aus dem Poesiealbum einer 15-jährigen Sekundarschülerin, bewahrheitete sich an diesem Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sich die letzten wackligen Gestalten um 05.00 auf den Heimweg machten, ging es für mich bereits Richtung Berner Oberland. &lt;a href="http://www.inferno.ch/index.php?page=145"&gt;Inferno Halbmarathon&lt;/a&gt;, eine Name der endlich mal halten sollte was er versprach. So das ziemliche Gegenteil von Kindergeburtstag oder Folkloreabend im Altersheim. 21,1 Kilometer, mehr als 2'000 Höhenmeter, Zieleinlauf-Schilthorn auf 2'970 Meter über Meer. Obwohl holländische Touristen auf dem Berg durchaus das Wort "Spinner" im Zusammenhang mit den 500 Teilnehmer in den Mund nahmen, will ich bei den Startenden dieses Rennens eigentlich nicht unbedingt von Verrückten sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verrückt war eher das was danach folgte. Während "normale" Sportler ihre Muskeln massieren liessen, ein Bad im Pool genossen, oder einfach nur bei herrlichem Wetter ein Bier tranken, drängte mich mein enger Zeitplan schon wieder Richtung Tal. Schliesslich gab ja in Buochs ein chronisch erfolgloser Fussballverein sein Gastspiel. War es die Aussicht auf eine weitere Auswärtsniederlage der Blau-Weissen, oder die spielerische Eleganz von Mario Cantaluppi die mich an den Vierwaldstättersee trieben? Beides wohl kaum. Vielleicht wollte ich ja tatsächlich einfach nur mit den Schweizer Bundesbahnen am Sarnersee und am Alpnachersee vorbeituckern. Vorüber an gefühlten 400 Haltestellen. Die idyllische Landschaft betrachtend mit temporärem Ausblick auf zwei Militär Flugplätze und die Glasi Hergiswil. Ja allenfalls war ja das mein wahrer Beweggrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schöne Gegend hin oder her, sagenhafte Kantone Bern, Obwalden, oder Nidwalden seis drum. Die eigentliche Motivation für meine Odysse durch die Deutschweiz war die Hoffnung auf einen Sieg des FC Gossau. Das war wieder so etwas Verrücktes. Der FC G und 3 Punkte passten in den letzten Monaten Jahren bekanntlich so gut zusammen, wie Ketchup und Corn Flakes. Warum ist aber mein ganz persönlicher Glaube an eine Wende zum Guten, trotz&lt;a href="http://www.fc-gossau.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=851&amp;amp;Itemid=105"&gt; Finanzproblemen &lt;/a&gt;und sportlicher Sorgen immer noch da? Weshalb freut man sich trotz allem wieder auf ein Spiel? Eigentlich aus rationaler Sicht kaum erklärbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem Spurt, die Rennerei hörte an diesem Tag wohl nie mehr auf, erreichte ich in der 25. Minute den Sportplatz Seefeld. Erwartungsgemäss konnte ich die Gossauer Fans unter den 350 Zuschauern schnell ausfindig machen. Sie wussten bereits von guten Möglichkeiten zu berichten. So stimmte ich in die Gesänge ein, in der Hoffnung es möge so bleiben. Das Überraschende war, der FC G spielte tatsächlich so weiter. Die Fürstenländer bereiteten dem SC Buochs Spielertrainer ein Dèja Vu Erlebnis. Die Chancenlosigkeit seines Teams muss ihn wohl an längst vergangene Tage beim 1.FC Nürnberg erinnert haben. Trotzdem erzielte Cantaluppi mittels Freistoss in der zweiten Halbzeit den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Danach geschahen weitere widersinnige Dinge. Filigrantechniker Norbert Frrokaj erzielte mit einem prachtvollen Heber aus verrückten 35 Metern das 3:1. Kurz vor Schluss folgte gar noch das 4:1.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig perplex bejubelten wir zusammen mit der Mannschaft den Erfolg. Ob Vorstand, Pressechef, Trainer oder Spieler, allen sah man die grosse Erleichterung an. Eigentlich übertrieben, hatte hier doch nur ein NLB Absteiger einen 2.Liga Aufsteiger standesgemäss besiegt. Doch absolut verständlich, wenn man bedenkt was für einen sportlichen Tsunami der FC Gossau in den letzten Monaten erlebte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein verrückt schöner Tag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5508836299999850002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 290px; CURSOR: hand; HEIGHT: 200px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/THNRbYNErhI/AAAAAAAABos/e2LTl8ZPyUg/s400/n%C3%A4f.jpg" border="0" /&gt;Der neue Co-Trainer Roland Näf freut sich über den ersten Saisonsieg. Letztes Jahr war er noch &lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/Gerland,_Hermann.JPG"&gt;Assistent eines holländischen Erfolgscoach &lt;/a&gt;in der Bundesliga. "Du bist der beste Mann" *sing*&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5340752997895496492?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5340752997895496492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5340752997895496492' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5340752997895496492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5340752997895496492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/sc-buochs-fc-gossau.html' title='SC Buochs : FC Gossau'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/THKD2MzVf5I/AAAAAAAABoE/GmN76ksvIEA/s72-c/buochs.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-216352708086429712</id><published>2010-08-19T15:12:00.005+02:00</published><updated>2010-08-20T07:25:50.201+02:00</updated><title type='text'>Gästeblog: TSV Germania Windeck:FC Bayern München</title><content type='html'>Voegtu hat wohl nichts besseres zu tun, als sich an einem Montag Abend in Köln ein semi-spannendes Fussballspiel anzuschauen. Hier schreibt er was ihn (um Himmels Willen) zu dieser Reise bewogen hat, und warum der DFB Pokal irgendwie nicht mehr das selbe ist wie früher...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;DFB Pokal &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Köln Müngersdorfer Stadion&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Die Auslosung der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde bescherte dem FC Bayern einen TSV als Gegner. Germania Windeck, um genau zu sein. Das Spiel sollte aber nicht im Amateurstadion stattfinden, sondern in der Arena des 1. FC Köln. Wieder ein Verein, der Profit höher einstuft als Erfolg. Schade. Weil der FC Bayern am ersten Tag des Pokalwochenendes (13.-16. August) noch ein "Freundschafts"spiel gegen Real Madrid ansetzte, plante der DFB die Partie gegen Windeck freundlicherweise erst am Montag ein. Dies ermöglichte uns, ein verlängertes Wochenende in Köln zu verbringen.&lt;br /&gt;Also setzten sich ein Kumpel und ich am Sonntagmorgen früh in den Zug und fuhren ins verregnete Köln. Geschickterweise liessen wir unsere Regenschirme zu Hause, so dass wir trotz dem kurzen Marsch ins Hotel schon nach wenigen Minuten pflotschnass waren. Das hielt uns aber selbstverständlich nicht davon ab, uns alsbald das erste (von zahlreichen) Kölsch zu genehmigen. Die sind ja auch so fix leer, die Gläser. Wie dem auch sei: Der Grund unserer Reise war das DFB-Pokalspiel. Wir waren am Montag relativ früh beim Stadion und sicherten uns gute Plätze im Stehplatzbereich der Gäste – meinten wir zumindest. Hinter uns gesellten sich kurz vor dem Spiel zwei Fans des 1. FC Köln, die Windeck anfeuerten und Hassgesänge gegen den FC Bayern anstimmten. Auch unter den restlichen 40'998 Zuschauern waren mehrheitlich solche, die kamen, um Bayern verlieren zu sehen. Im Stadion wurde es dementsprechend nur laut, wenn Windeck im Angriff war. Unsere Fangesänge kamen nie wirklich zustande, es waren zu viele Bayern-Fans im Block, die sonst nie ins Stadion gehen (können). Ein Nebenmann sang meistens sogar den falschen Text.&lt;br /&gt;Ausser einem gelungenen Angriff brachte Windeck aber nichts zustande. Auch die Bayern waren 40 Minuten lang offensiv inexistent. Der Doppelschlag vor der Pause durch Miroslav K. aus Kaiserslautern und Franck Ribéry brachte dann die Entscheidung. Die lauten Pfiffe aus dem Publikum ab der 70. Minute zeigten nochmal deutlich, welches Volk sich heute im Stadion zusammenfand: «Zum a Bode chotze». Kein Wunder also, hatten die Spieler nach dem erneuten Doppelschlag gegen Ende der Partie nicht mehr grosse Lust, sich von den Fans zu verabschieden.&lt;br /&gt;Nach dem Spiel hatten wir noch vier Stunden Zeit, um uns mit ein paar Kölsch von der Stadt zu verabschieden. Ein Besuch im Hardrock-Café sorgte fürs leibliche Wohl – inklusive Bedienung mit Kölner Akzent wie Hausmeister Krause zu seinen besten Zeiten. Herrlisch. Die Rückreise im Nachtzug gestaltete sich abgesehen von der üblichen dreiviertel Stunde Verspätung und der ausserplanmässigen Endhaltestelle Basel Badischer Bahnhof relativ angenehm. Mit leicht geröteten Augen war ich am Dienstagmorgen wieder pünktlich im Büro. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5507110298186038770" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 299px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TG0vo2ZGPfI/AAAAAAAABn8/amf0nBNET9E/s400/IMG_0013.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-216352708086429712?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/216352708086429712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=216352708086429712' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/216352708086429712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/216352708086429712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/gasteblog-tsv-germania-windeckfc-bayern.html' title='Gästeblog: TSV Germania Windeck:FC Bayern München'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TG0vo2ZGPfI/AAAAAAAABn8/amf0nBNET9E/s72-c/IMG_0013.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3920979575542869431</id><published>2010-08-18T17:41:00.004+02:00</published><updated>2010-08-18T22:15:01.747+02:00</updated><title type='text'>die zweite Meinung (Teil III)</title><content type='html'>Der erste Spieltag ist zwar bereits vorüber. Trotzdem hier noch der dritte Teil der Meinungsumfrage zum Saisonstart:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teil 3:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deshalb wird die neue Saison unvergesslich?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Weil Präsident Roli Gnägi endgültig der mediale Durchbruch gelingt. Nach den letztjährigen Auftritten im Sportpanorama und bei "10 vor 10", ist er nun bei Aeschbacher und Johannes B.Kerner zu Gast. Thema der Sendungen "vom Regen in die Traufe, das unheimliche Comeback eines Fussballvereins". Weitere Gäste Lothar Matthäus und Daniela Katzenberger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aus der alten Saison wird in Erinnerung bleiben?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Er stand im Tor, im Tor und wir dahinter. Frühling, Sommer, Herbst und Winter…*sing*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Schlagzeile würdest du gerne in der kommenden Saison verfassen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;-das Gossauer Parlament beschliesst (endlich) den Bau einer neuen Tribüne!&lt;br /&gt;-Brühl im Derby gegen ein entfesseltes Gossau ohne den Hauch einer Chance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Drei Wünsche für die neue Saison?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;-&lt;/strong&gt;eine ordentliche Zapfanlage beim Getränkestand neben der Holztribüne&lt;br /&gt;-Gutes Wetter in Lugano, Biasca und Mendrisio.&lt;br /&gt;-Thomas Knöpfel spielt die Rückrunde verletzungsfrei beim FC Gossau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein grösster Albtraum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;- wiederum eine Schlagzeile "Marc Zellweger gelingt Hattrick im Derby gegen Gossau"&lt;br /&gt;- kurzfristiger Umzug ins Stadion St.Gallen West, weil die Holztribüne unwiderruflich das zeitliche segnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein Lieblingsfeind (auf Fussballvereine bezogen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich all diese &lt;a href="http://redbulls.com/"&gt;Fussball Grosskonzerne&lt;/a&gt;, denen es nur um Kunden und überteuerte Merchandising Artikel geht. Unwort= Fussball AG&lt;br /&gt;Um es mit einer Songzeile von Jan Delay zu sagen: "Aber ihr macht mich nicht gleich, Ja und ich mach euch nicht reich, Nee Mann ihr kriegt mich nicht klein"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein Lieblingsspieler aller Zeiten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diego Armando Maradona (natürlich auch als Trainer), Mehmet Scholl und der junge Alain Sutter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lustigster Spruch oder auch Fangesang der letzten Saison?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;"Ihn Europa kennt uns jede Sau" (im Zuge der medialen Berichterstattung über den Wettskandal (NY Times, Sonntagsblick etc)&lt;br /&gt;Zugegeben kein sehr innovativer Spruch, daher aber auch passend zur Performance der letztjährigen Gossauer "Fussballmannschaft".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deine liebstes Auswärts-Reiseziel?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Soll ich jetzt Eschen-Mauren schreiben?&lt;br /&gt;Nein doch lieber ins Tessin, wie es sich für einen richtigen Schweizer-Bünzli auch gehört.&lt;br /&gt;Am besten noch mit Zwischenhalt im&lt;a href="http://www.jehring.ch/images/05_02_melide07.jpg"&gt; Swiss Miniature Melide&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo stehtst du im Stadion? und warum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zuhause auf der Holztribüne (in der Nähe vom Getränkestand und dem Kinderwagen). Der Ausgang ist auch nicht weit, was bei Gossau Spielen kein unwesentlicher Aspekt ist.&lt;br /&gt;Auswärts da wo man hingestellt wird…in der 1.Liga aber (gottseidank) wieder freie Platzwahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Du wirst überraschend zum Doppelpass eingeladen. Deine Traumbesetzung für die anderen Sessel?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Roger Schawinski, Campino, Udo Lindenberg, Ciriaco Sforza, Fidel Castro, Stefan Effenberg , Christoph Mörgeli und last but not least Karl Marx. Eine ganz und gar illustre Runde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3920979575542869431?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3920979575542869431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3920979575542869431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3920979575542869431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3920979575542869431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/die-zweite-meinung-teil-iii.html' title='die zweite Meinung (Teil III)'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7414233476534426850</id><published>2010-08-15T20:27:00.005+02:00</published><updated>2010-08-16T07:08:38.540+02:00</updated><title type='text'>Im (St.Galler) Westen nichts Neues...</title><content type='html'>Sportlich und finanziell herrscht beim FC St.Gallen wieder einmal Untergangsstimmung. Im letzten Jahr sorgte vorallem der kleine Nachbar aus Gossau für negative Meldungen im nationalen Blätterwald. Nun übernahmen die Grün-Weissen wieder die angestammte Rolle des "Schlagzeilen-Lieferanten".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus fussballerischer Sicht muss man nicht viel dazu schreiben. Die Tabelle sagt mehr als tausend Worte. Finanziell erinnert die Situation eher an Griechenland, als an den Golfstaat Dubai. Die Struktur des FC St.Gallen ist niemanden so wirklich klar. Da scheinen selbst die Heiratsanträge von Lothar Matthäus durchdachter. Bereits ist davon die Rede, ob allenfalls der &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/aktuell/ostschweiz/tb-os/Das-Stadion-drueckt-schwer;art138,1589407"&gt;Staat finanziell einspringen muss. &lt;/a&gt;Die Stimmung in der Bevölkerung für eine solche Rettungsaktion scheint im Moment eher negativ. Zumal die &lt;a href="http://www.sp-sg.ch/spsg.asp?lv1=58&amp;amp;lv2=45&amp;amp;lv3=6&amp;amp;id=348&amp;amp;suche=&amp;amp;cl=&amp;amp;sz=&amp;amp;te=5"&gt;warnenden Stimmen &lt;/a&gt;im Vorfeld des Stadionbaus, weder von den meisten Politikern noch von den Verantwortlichen des FC St.Gallen gehört wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steuergeld, als letzte Hoffnung für das Stadion des FC SG? Mir fehlt dazu jegliches Verständnis. Ich bin selbstredend dafür, dass öffentliche Gelder für den Bau von Sportstätten verwendet werden. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass die öffentliche Hand die schwerwiegenden Fehler von einem Fussballclub und seinen leitenden Personen ausbügeln soll. Sollte die Bevölkerung tatsächlich das Stadion "retten" muss sie auch über die zukünftige Nützung mitbestimmen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier schon mal einige Ideen:&lt;br /&gt;(100% ironisch versteht sich)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-der benachbarte Möbelgigant mietet die Rasenfläche für seine Gartenmöbel Ausstellung. Leider muss der Naturrasen verschwinden. Mit Kunstrasen können die preiswerten Teak Gartenstühle schöner präsentiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Eine der Tribünen wird abgebaut, und in der &lt;a href="http://www.fc-gossau.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=806&amp;amp;Itemid=105"&gt;Nachbargeimeinde&lt;/a&gt; wieder aufgestellt. Die Lösung vieler Probleme auf einen Schlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Unter der Schirmherrschaft von Bundesrätin &lt;a href="http://nationofswine.ch/2010/04/24/karin-keller-sutter-%C2%ABdas-ware-der-dschungel%C2%BB/"&gt;Karin Keller Sutter&lt;/a&gt; findet die Cheerleader Weltmeisterschaft in St.Gallen statt. Alles friedlich, alles ohne Fans und Pyrotechnisches Material versteht sich. Nur so hübsche &lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Dallas-001216-N-1110A-513.jpg&amp;amp;filetimestamp=20050303152617"&gt;Puschel Dinger.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Ein geschäftstüchtiger Schweizer Fussballmanager sucht für sein Farmteam ein Stadion im Osten des Landes. Stolz vermeldet er: "die Expansionspläne unserer Fussball AG sind weit fortgeschritten. Den nächsten Schritt bestimmt unser Besitzer aus Asien."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Die Armee sichert sich die Grünfläche. Die ständigen &lt;a href="http://www.landbote.ch/detail/article/neues-guisan-buch-als-pflichtschulstoff/gnews/99109119/"&gt;Gefahrenherde&lt;/a&gt; rund um unser Land machen dies nötig. Es ist nicht mehr weit bis zur nächsten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plan_Wahlen"&gt;Anbauschlacht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-Die Polizeidirektorenkonferenz (KKJPD) mietet das Stadion, als dauerhafte Trainingsanlage zur Hooliganbekämpfung. Hier soll St.Gallen eine Vorreiter-Rolle einnehmen, wie auch schon bei der bereits legendären Umkleidekabine vor dem Gästekäfig im Espenmoos.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7414233476534426850?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7414233476534426850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7414233476534426850' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7414233476534426850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7414233476534426850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/in-stgaller-westen-nichts-neues.html' title='Im (St.Galler) Westen nichts Neues...'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4153587142127306983</id><published>2010-08-13T09:16:00.002+02:00</published><updated>2010-08-13T20:17:19.404+02:00</updated><title type='text'>Unvergessen</title><content type='html'>Ihn kannte die ganze Stadt, ob Briefträger, Polizist oder Schülerbub. Köbeli war ein Gossau Dorforginal. Sein symphatisches Auftreten machten ihn bei Alt und Jung beliebt. Als grosser Anhänger und "Fähnrich" des FC Gossau lief er jahrelang mit den Mannschaften auf das Spielfeld. In der Hand eine grosse Fahne seines Lieblingsvereins. Sein legendärer Schlachtruf "zige-zage-zige-zage-hoi-hoi-ho", mit denen er das Fanionteam des FC Gossau genauso einschwörte wie Teams an Klassenmeisterschaften, bleibt unvergessen. Oft sah man ihn auch durch unser Stadtzentrum laufen. Er erledigte Kurierdienste für eine Bäckerei. Köbeli gehörte zu Gossau, wie das Schloss Oberberg, oder die Andreas Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Freizeit verbrachte er gerne auf dem Sportplatz. Er schaute sich Spiele an, oder sass stundenlang mit seinem Freund dem Spikosekretär zusammen. In den letzten Jahren wurde es dann ruhiger um ihn, das Alter machte ihn wohl zu Schaffen.&lt;br /&gt;Auf der Buechenwald Anlage sah man Köbeli nicht mehr oft. Vielleicht war das gut, so musste er sich wenigstens die teilweise schlimmen Auftritte seines FC Gossau nicht ansehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche verstarb er im mit 68 Jahren. Kein hohes Alter in der heutigen Zeit, würde man meinen. Köbeli wurde allerdings mit dem Down-Syndrom geboren, und galt als einer der ältesten Europäer mit Trisomie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ruhe in Frieden Jakob "Köbeli" Schäfler&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4153587142127306983?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4153587142127306983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4153587142127306983' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4153587142127306983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4153587142127306983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/unvergessen.html' title='Unvergessen'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4344024231714852541</id><published>2010-08-09T17:23:00.009+02:00</published><updated>2010-08-10T17:20:05.304+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : YF Juventus Zürich 1:3</title><content type='html'>1.Liga&lt;br /&gt;Stadion Buechenwald&lt;br /&gt;350 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für bewegte Tage dies sind. In Moskau stöhnen die Leute über mörderische Hitze und Waldbrände. In Bundes-Bern sorgen ein kleiner Appenzeller und ein eloquenter Zürcher für mächtig Thouwabohu. In Gossau bereitete man sich währendesen emsig auf das erste Heimspiel der Saison vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Karl Schmucki, Pressechef des FC Gossau, brachte die Gefühle der Anhänger im Matchprogramm präzise auf den Punkt. Die Fans des Fürstenländer Fussballverein dürsten nach Siegen und einer einsatzwilligen Mannschaft, so das Ehrenmitglied des FC G. 42 Niederlagen mussten die Anhänger in den letzten beiden Jahren miterleben. Eine Bilanz, die sogar die Teilnahme der französischen Nationalmannschaft an der vergangenen WM wie eine Erfolgsgeschichte aussehen lässt. Als Historiker und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_Benediktinerakademie"&gt;Mitglied der bayrischen Benediktinerakedemie &lt;/a&gt;kennt sich Schmucki auch in der Geschichte seines Fussballclubs aus. Seit dem erstmaligen Aufstieg 1971 spielten die Blau-Weissen mehrheitlich in der 1.Liga, es ist sozusagen die "Stammliga" des FC Gossau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Spiel nach dreijähriger Absenz in dieser Spielklasse bescherte den Gossauern gleich einen harten Brocken. Mit dem Fusionsverein SC Young Fellows Juventus gab sich gleich ein Aufstiegsfavorit die Ehre. Bei wechselhaften Bedingungen schauten sich diese Begegnung nur 350 Zuschauer an. Darunter fast die komplette 1.Mannschaft des SC Brühl. Die Stadt-St.Galler durften am Vortrag ihrerseits annähernd 1'000 Fussballfreunde zum Ligauftakt begrüssen. &lt;a href="http://www.pro-fcsg.ch/"&gt;Ob sich die Grössenverhältnisse in der Gallus Stadt wieder zu Gunsten der "Kronen" entwickeln?&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;Den FC Gossau betrifft dies nur am Rande. Der NLB Absteiger kämpft in der nächsten Saison vorallem um sportliche Wiedergutmachung und den Klassenerhalt. Der Start in dieses Unternehmen verlief durchaus gelungen. Das kreative Mittelfeld um Jan Berger und Norbert Frrokaj stellte die Zürcher einige Male vor grosse Probleme. Die Zuschauer sahen endlich wieder einmal leidenschaftlichen Fussball einer Gossauer Mannschaft. Das Glück war beinahe perfekt, als in der 41.Minute der starke Enzo Todisco einen Foulelfmeter rausholte. Der Kosovare Frrokaj verwandelte diesen in der Folge tadellos. Leider kassierte das Heimteam kurz darauf zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt den Ausgleich. Der Treffer fiel in der 45.Minute nach einer Unstimmigkeit im Gossauer Abwehrbereich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hätte man nun den Ort des Geschehen verlassen sollen. Es wäre ein schöner Nachmittag gewesen. Keine Sicherheitsdienste vor dem Stadioneingang, toller Fussball des Lieblingsvereins, nette Gespräche bei einem Bier. Man hätte sich zuhause vor dem Fernseher das Debakel des grossen Kantonsrivalen in Thun anschauen können. Es wäre ein geruhsamer Sonntag gewesen.&lt;br /&gt;Es kam allerdings anders. In der zweiten Halbzeit gewannen die Gäste die Überhand. Vorallem Luca Dimita, der vor zwei Jahren eine kurze und ziemlich erfolgslose Zeit beim FC Gossau erlebte, schickte die Gossauer Abwehr das eine oder andere Mal in einen Schwimmkurs. In der Offensive blieben die Fürstenländer zwar ab und an gefährlich. Die Defensive erinnerte allerdings in dieser frühen Phase der Saison eher an handelsüblichen Schaumstoff, als an Granit aus dem Baumarkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das 1:2 in der 62. Minute und das 1:3 mit dem Schlusspiff bescherte Gossau schlussendlich Niederlage Nr. 43.&lt;br /&gt;Der Saisonauftakt verlief mit der Cup-Niederlage und dem verlorenen Duell mit Young Fellows Juventus alles andere als Berauschend. Trotzdem ist nun eine Grosse Depression fehl am Platz. Die junge Mannschaft zeigte gute Ansätze, und gerade in der Offensive scheint durchaus Potential vorhanden. Da hat das Team um Sportchef Adi Keller, trotz finanziellem Engpass, sicherlich gute Arbeit geleistet. Einige Spieler müssen allerdings ihre 1.Liga Tauglichkeit erst noch beweisen, dafür haben sie aber gewiss noch einige Wochen Zeit..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der strömende Regen beim Verlassen des Sportplatz passte wieder einmal zur Gefühlslage. Obwohl diese Witterung auch nach Moskau gehört hätte, oder zur &lt;a href="http://ostkurve.be/downloads/Stellungnahme_Niedermaier.pdf"&gt;Befindlichkeit&lt;/a&gt; in der Schweizer Hauptstadt. Vielleicht auch noch in den &lt;a href="http://nationofswine.ch/2010/08/09/finanzen-wie-schlecht-steht-es-um-den-fc-st-gallen-wirklich/"&gt;Westen&lt;/a&gt; von Gossau's Nachbargemeinde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4344024231714852541?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4344024231714852541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4344024231714852541' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4344024231714852541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4344024231714852541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/fc-gossau-yf-juventus-zurich-13_09.html' title='FC Gossau : YF Juventus Zürich 1:3'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1254739687845324260</id><published>2010-08-09T17:14:00.001+02:00</published><updated>2010-08-09T17:16:31.334+02:00</updated><title type='text'>Olaf Sager</title><content type='html'>Fragen an Olaf Sager (BlauWiis Matchprogramm FC Gossau)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Am Tag des Interviews sind es noch eineinhalb Wochen bis zum Saisonstart. Der FC Gossau Trainer Olaf Sager hat gerade Ferien. Allerdings macht er nur in beruflicher Hinsicht Urlaub. Der Amriswiler beschäftigt sich nämlich intensiv mit der Vorbereitung für die 1.Liga Hinrunde. Sager ist mit viel Leidenschaft an seine neue Aufgabe herangetreten. Schon nach den ersten Minuten dieses Interviews wird das deutlich.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;"Vorfreude auf das erste Spiel"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Du trainierst nun seit einigen Wochen den FC Gossau. Wie hast du dich eingelebt?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich habe mich gut eingelebt. In Gossau haben wir einwandfreie Trainingsbedingungen, und ich habe einen positiven Kontakt zum Vorstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der FC G hat in dieser Saison bis auf ein paar Ausnahmen eine völlig neue Mannschaft zusammengestellt. Wahrscheinlich auch für dich eine neue Situation. Wo lagen die Prioritäten in den ersten Trainingswochen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Natürlich stand zuerst die Ausdauer im Vordergrund. Es musste eine Basis für die lange Meisterschaft geschaffen werden. Die Mannschaft sollte sich zudem erst einmal Kennenlernen. Daher mussten wir einen Kompromiss finden zwischen Ausdauertraining, Passübungen und dem Einstudieren von Laufwegen. Es hat mich aber doch überrascht, wie viel es braucht bis sich eine neu zusammengestellte Mannschaft findet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Mannschaft ist sehr jung. Wie wichtig ist daher die Erfahrung der Routiniers Jan Berger und Enzo Todisco?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich tausche mich natürlich ein bisschen mehr mit den Routiniers aus, als mit den jungen Spielern. Jan Berger, unser neuer Captain, macht seine Sache hervorragend. Er steht auch vor die Mannschaft, wenn etwas falsch läuft. Der Rat der erfahrenen Spieler ist mir auch bei der täglichen Trainingsarbeit wichtig. Wenn z.B. Enzo Todisco sagt er habe schwere Beine, schraube ich die Intensität etwas herunter. Natürliche spreche ich auch sehr viel mit meinem Assistenztrainer Roland Näf (25 Jahre Erfahrung im Trainerbereich) und unserem Goalietrainer Spyridon Moutafis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Junge Mannschaft, Neue Liga, Wie nervös ist der 35-jährige Trainer Olaf Sager vor dem ersten Spiel?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nervös bin ich nicht. Vorfreude ist das richtige Wort. Bis anhin spielten wir in der Vorbereitung, bis auf zwei Ausnahmen, nur gegen 2.Liga Vereine. Gegen YF Juventus werden wir sehen wo wir wirklich stehen. Darauf bin ich enorm gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die meisten Mannschaften werden top motiviert gegen den "Grossen" FC Gossau antreten. Mit welcher Taktik wollt ihr euch in der 1.Liga behaupten?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;In erster Linie müssen wir defensiv kompakt stehen, aber wir wollen auch frech nach vorne spielen. Die Spieler sollen 1:1 Situationen suchen, und wir wollen in der Offensive von der Kreativität eines Jan Berger profitieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie sehen die Saisonziele des FC Gossau aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es wäre natürlich völlig vermessen vom Aufstieg zu sprechen, zumal der FC Gossau ja freiwillig aus der Challenge League abgestiegen ist. Die Gruppe 3 der 1.Liga ist zudem sehr stark besetzt. Wir sehen uns eher als Aufsteiger, denn als Absteiger. Viele unserer Spieler kommen ja aus der 2.Liga Interregional, und nur sehr wenige standen in der zweithöchsten Liga im Einsatz. Ich wünsche mir daher einen Platz im gesicherten Mittelfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Mannschaften in eurer 1.Liga Gruppe schätzt du am stärksten ein?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Der FC Tuggen, Rapperswil-Jona, YF Juventus und vielleicht noch der FC Baden. Alles Mannschaften, die sich schon seit einigen Jahren in der Spitzengruppe der 1.Liga befinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Spieler deines Stammvereins FC Amriswil loben deine hohe Sozialkompetenz. Wo ist diese Eigenschaft mehr gefragt, bei deinem Job als Produktionsleiter, oder als Fussballtrainer?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Es gibt da durchaus Parallelen. Manchmal ist bei der Arbeit, wie auch beim Fussball ein Vier-Augen Gespräch gefragt, um allfällige Probleme zu besprechen. Man muss auch sehen, dass wir hier beim FC Gossau im Amateurbereich arbeiten. Falls ein Spieler einmal einen wichtigen geschäftlichen Termin hat, darf er auch einmal 10 Minuten später zum Training erscheinen. Natürlich nur, wenn das mit dem Trainerstab abgesprochen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Olaf Sager scheint klare Vorstellungen in seine Trainertätigkeit einzubringen. Er vermittelt einen engagierten und motivierten Eindruck. Dies wird sich hoffentlich auf einen guten Saisonverlauf auswirken. &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1254739687845324260?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1254739687845324260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1254739687845324260' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1254739687845324260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1254739687845324260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/olaf-sager.html' title='Olaf Sager'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5405505822165485234</id><published>2010-08-08T12:56:00.005+02:00</published><updated>2010-08-08T13:41:39.538+02:00</updated><title type='text'>Austria Lustenau : TSV Hartberg 1:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TF6V_EEgIoI/AAAAAAAABmc/eRE4mfwfEJc/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 304px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5503000705350247042" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TF6V_EEgIoI/AAAAAAAABmc/eRE4mfwfEJc/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Erste Liga &lt;div&gt;Reichshofstadion &lt;/div&gt;&lt;div&gt;2'800 Zuschauer&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es gibt Dinge die ändern sich nie, und das ist beruhigend in unserer hektischen Welt. Der Rhein fliesst seit Jahrtausenden dem gleichnamigen Tal entlang Richtung Bodensee. Mal mit mehr Wasser, mal mit weniger. Meistens aber im friedlichen Einklang mit der Natur und den Menschen. Der Fussballverein Austria Lustenau spielt ebenfalls seit langer Zeit in der zweithöchsten österreichischen Fussballdivision. Immer wenn mich der Weg in die Grenzgemeinde führt, finde ich Vertrautes vor.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;2'800 Fans mal ein bisschen mehr, mal ein paar weniger besuchen die Heimspiele. Meist spielen die Lustenauer an der Spitze mit, oder befinden sich gerade wieder in einer veritablen Krise. Der Trainer ist auch ziemlich oft der Selbe. Zum dritten Mal seit 1994 leitet der Bayer Edi Stöhr die Geschicke der Voralberger. Fussballerisch ist es nicht immer das Gelbe vom Ei, was die Grün-Weissen ihren treuen Anhänger vorbringen. Trotzdem werden sie seit Jahr und Tag von enthusiastischen Supportern unterstützt. Im Gästeblock befinden sich, wie so oft, eine Handvoll Auswärtsfans die ihr Team an einem Freitag durch halb Österreich hinerherreisen. Dieses mal aus der Steiermark. Immerhin 700 Kilometer entfernt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Spiel lebt vorallem durch vom Auslassen zahlreicher Chancen. Das Heimteam vergibt mehrfach den Führungstreffer. In der zweiten Halbzeit fasst sich der junge deutsche Stürmer Felix Roth dann ein Herz, und hämmert einen Prachtstreffer in die Maschen des Gästetors. 1:0 heisst es auch nach Ablauf der 90.Minuten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nächsten Samstag wartet ein seltener Höhepunkt auf die Fans der Austria Lustenau. Sie spielen im Cup auswärts gegen Austria Salzburg. Der von Fans gegründete &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sportverein_Austria_Salzburg"&gt;Verein &lt;/a&gt;entstand, nachdem Red Bull beim Vorgängerverein einstieg und diesen neukonstituierte. Wie der Rhein seit Jahrtausenden das gleinammige Tal runterfliesst, werden solche Duelle immer wieder zurückkommen. Marketing Projekte eines Getränkehersteller hin oder her...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;PS:Nicht alltäglich war die Trauerminute für den verstorbenen Ex-Captain der Austria. Theo Grüner verstarb im jungen Alter von 34.Jahren. Die Friedensglocke in der Stadionkapelle wurden im zu Ehren geläutet.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5405505822165485234?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5405505822165485234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5405505822165485234' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5405505822165485234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5405505822165485234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/austria-lustenau-tsv-hartberg-10.html' title='Austria Lustenau : TSV Hartberg 1:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TF6V_EEgIoI/AAAAAAAABmc/eRE4mfwfEJc/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-8790388734059449619</id><published>2010-08-05T17:22:00.005+02:00</published><updated>2010-08-06T07:23:48.136+02:00</updated><title type='text'>FC Wangen b.Olten : FC Gossau 3:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TFsUuDNZbqI/AAAAAAAABmU/NZfXbOAz8zo/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502014151131229858" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TFsUuDNZbqI/AAAAAAAABmU/NZfXbOAz8zo/s400/Foto.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;FC Wangen bei Olten : FC Gossau 3:0&lt;br /&gt;Cup 1. Qualifikationsrunde&lt;br /&gt;Sportplatz Chrüzmatt 190 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die weitestmögliche Reise wurde dem FC Gossau bei der Cup-Auslosung in Bern zugeteilt. Wangen bei Olten hiess das zu avisierende Ziel. Dörfer mit Doppelnamen sind in der Schweiz enorm beliebt. Bremgarten bei Bern, Wangen an der Aare, Langnau im Emmental, Stein am Rhein, Langnau am Albis, um nur einige Beispiele zu nennen. Mit dem Zu-Namen möchte man sich wohl vom gleichnamigen Dorf unterscheiden. Böse Zungen behaupten auch, diese Doppelnamen seien reine PR-Massnahmen, um mit bekannten Orten, Bergen oder Flüssen verbunden zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wangen bei Olten hätte so einen Zunamen eigentlich nicht unbedingt nötig. Schweizweit Bekanntheit erlangte die 5'000 Seelen Gemeinde vor einigen Jahren. Eine Kontroverse um den Bau eines Minaretts brachte heftige politische Diskussionen. Fussballerisch sorgten die Solothurner am Anfang des neue Jahrtausends für Aufsehen. In der NLB spielten sie u.a. im altehrwürdigen Wankdorf Stadion vor 3'500 Zuschauer gegen die Berner Young Boys.&lt;br /&gt;Damals mussten für das Abenteuer in der zweithöchsten Liga Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden. Wahrscheinlich enstammt aus jener Epoche auch die kleine, überdachte Sitzplatztribüne. Eine Skiliftkabine, die zum Kassenhäuschen umfunktioniert wurde, ist eine weitere Auffälligkeit im Sportplatz Chrützmatt. Ob der Verband damals mobile Kassenhäuschen im Profifussball vorgeschrieben hat? Im Winter ist es jedenfalls sicherlich kuschlig warm da drin.&lt;br /&gt;Der Präsident des gastgebenden Vereins begrüsst die Gossauer Anhänger freundlich. Zeitgleich mahnt er die wenigen, mitgereisten Ostschweizer ihre mitgebrachten Getränke vor dem Eingang zu deponieren. Glas wird also auch in der 1.Liga nicht gerne gesehen. Hier sorgt allerdings der Präsident für Zucht und Ordnung, und nicht bezahlte Sicherheitsfirmen. Da einige FC G Fans die romatische Vorstellung vom Amateurfussball nicht so leicht aufgeben wollen, droht der Vorsitzende des FC Wangen mit einem "Hosenlupf", wenn die Getränke nicht sofort in Plastikbecher umgeleert werden. Die passionierte Schwinger gibt erst Ruhe, als auch das letzte Altglas entsorgt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hart umgekämpft wie das Leergut einer Gossauer Brauerei ist in der Folge auch das Cup Spiel. Diese Partie ist die richtige Einstimmung auf die kommende Saison. Es riecht nach ländlichen 1.Liga Vereinen, es sieht aus wie 1.Liga Fussball und es werden auch Grosschancen vergeben wie bei einer 1.Liga Begegnung. Anfänglich wissen die Gossauer durchaus zu Gefallen. Vorallem in der Offensive zeigen sie einige gelungene Spielzüge. Mit fortlaufender Matchdauer wird aber ersichtlich, dass hier eine eingespielte Mannschaft gegen ein neu zusammengsetzte Truppe spielt. Wangen bei Olten erweist sich in der Folge als cleverer und erzielte mit einem sehenswerten Fernschuss das 1:0.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause wechselt der Gossauer Anhang hinter das gegenüberliegende Tor. In der Hoffnung nun einige Tore des NLB Absteigers aus nächster Nähe bejubeln zu können. Dieses Unternehmen ist allerdings so erfolgsversprechend, wie ein Schlussgang mit dem umtriebigen Wangen Präsident am Eidg. Schwinger und Älpler Fest. Erst scheiterte Silvan Eggmann mit einer hunderprozentigen Möglichkeit am hervorragenden Torwart der Gastgeber. Danach erzielen die Solothurner praktisch im Gegenzug das 2:0. Der Cupfinal im Mai 2011 ist also aufeinmal ziemlich weit weg für den FC Gossau. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Neben Eggmann sind mit Enzo Todisco, Captain Jan Berger und Fabio Zancanaro nur vier Akteure auf dem Feld, die in der letzten Saison bereits für die Ostschweizer spielten. Davon wird insbesondere Verteidiger Zancanaro vom Pech verfolgt. Nach einem schlimmen Zusammenprall muss er mit einer schweren Gehirnerschütterung ins Oltener Kantonsspital überführt werden. Das 3:0 für das Heimteam ist danach nur noch Makulatur.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vorbei an tuschelnden Teenager auf dunkeln Kirchenplätzen verlassen die Gossauer Supporter die ländliche Idylle. Ein türkischer Kellner serviert beim Bahnhof eine letzte Runde Bier. Angespannt nimmt er zur Kenntnis, dass Fenerbahce Istanbul von YB aus der Champions League gekegelt wird. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kopfschüttelnd siniert einer der FC G Anhänger über Niederlagen in solchen Dörfern mit Doppelnamen. Ausgerechnet gegen Vereine wie Wangen an der Aare oder so ähnlich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eigentlich herrscht kein Grund zum Trübsal blasen. Wurde doch am heutigen Tag kein Gossau~fen zum Sägemehlring geleitet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;PS: Ein Dank für die Unterstützung von P.H. und R.V.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-8790388734059449619?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/8790388734059449619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=8790388734059449619' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8790388734059449619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8790388734059449619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/fc-wangen-bolten-fc-gossau-30.html' title='FC Wangen b.Olten : FC Gossau 3:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TFsUuDNZbqI/AAAAAAAABmU/NZfXbOAz8zo/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-5496078668367112698</id><published>2010-08-03T16:06:00.011+02:00</published><updated>2010-08-05T00:10:20.020+02:00</updated><title type='text'>78 Kilometer leiden und träumen...</title><content type='html'>&lt;div&gt;Ein mulmiges Gefühl beschleicht mich, als ich mit dem Auto von Landquart die kurvigen Strassen Richtung Davos fahre. 78 Kilometer, 2'830 Höhenmeter liegen vor mir. Noch nie im Leben bin ich so weit gerannt, der höchste Punkt liegt zudem auf nicht gerade läppischen 2'653 Meter über Meer. In den achtziger Jahre, als der &lt;a href="http://www.swissalpine.ch/cms/index.php?aid=2"&gt;Swiss Alpine Marathon &lt;/a&gt;das erste Mal stattfand, wurden die Teilnehmer noch als "Spinner" bezeichnet. Laufboom und veränderte Freizeitgestaltung haben dazu geführt, dass an diesem 31. Juli 2010 bereits 1'232 Männer und 252 Frauen den langen Weg auf sich nehmen. Eine ziemlich grosse Gruppe von Verrückten also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jörg Lauffreund aus Dresden, steht auf dem Shirt meines Nebenmanns. Viele deutsche Teilnehmer sind am Start des 25. Alpine Marathon. Ein weiterer Sportler aus Hamburg grüsst per Mikrofon seine Mitläufer. Die Stimmung ist fröhlich und angespannt, die Wetterverhältnisse fantastisch. Das unvermeintliche "Conquest of Paradise" wird wenigen Minuten vor dem Start angespielt, in der Luft kreist ein Helikopter und einzelne Läufer murmeln die letzten Stossgebete vor sich hin. Ich spare mir das für den späteren Verlauf des Rennens auf.&lt;br /&gt;Der Startschuss ertönt, es geht los. Zuerst drehen wir eine vorgezogene "Ehrenrunde" in Davos, bevor wir in die malerische Bündner Landschaft eintauchen. Beim kleinen, wirklich kleinen, Weiler Spina werden wir nach wenigen Kilometern euphorisch begrüsst. Hätte man nicht noch die Strecke Gossau-Zürich inkl. einigen Hügeln vor sich, man würde gleich mitfeiern. Meine Gemütslage ist auf den ersten Kilometer nicht so toll. Der linke Fuss schmerzt ziemlich. Ich kann mir das nicht erklären, normalerweise bin ich Verletzungs und Beschwerdefrei. Die schöne Strecke durch die &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=1365863&amp;amp;runID=215&amp;amp;sn=619"&gt;Zügenschlucht&lt;/a&gt; zum Bahnhof Wiesen lässt mich mein Handicap aber Vergessen. Wir überqueren das &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=1374035&amp;amp;runID=215&amp;amp;sn=619"&gt;Wiesener Viadukt &lt;/a&gt;und erreichen bald den tiefsten Punkt der Strecke, das Dorf Filisur (1019m). Nun überholen wir die ersten Läufer, die sich bereits um 06.00 auf den Weg machten, 2 Stunden vor meiner Gruppe. Diese vermeintlich langsameren Läufer haben 14 Stunden Zeit ins Ziel zu gelangen, meine Startgruppe 12 Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Filisur beginnt der erste wirkliche Anstieg, es geht dem Tal der Albula entlang Richtung &lt;a href="http://schweiz2007.clomed.ch/body/rtb/20070805/20070805_berguen1-01.jpg"&gt;Bergün (1'365m). &lt;/a&gt;Der stetige Anstieg auf einer abgesperrten Strasse, ist der am wenigsten spannende Teil der Strecke. Trotzdem fühle ich mich gut. Mental habe ich mir vorgenommen, immer in kleinen Schritten zu denken. Filisur-Bergün-Keschhütte-Scalettapass-Dürrboden-Davos, diese 5 Etappen hatte ich mir eingeprägt. Die Kilometer Zahlen beachte ich kaum. Ich befürchtete im Vorfeld, dass mich dies bei einer Krise zusätzlich belasten könnte. Zu den bereits erwähnten Teiletappen, warten auch immer wieder kleine Belohnungen auf mich. In Bergün, mittlerweile liegt schon fast eine Marathon Distanz hinter uns, trinke ich als "Belohnung" gierig eine Cola. Diese hatte ich mir zusammen mit meinem Rucksack hierher transportieren lassen. Der Veranstalter denkt wirklich an alles. Ich nütze den kurzen Stopp auch, um meinen Bestand an Energie Gels wieder "nachzufüllen". Ab jetzt geht es endgültig nur noch hoch. In Bergün wäre eigentlich die letzte Möglichkeit, um aufzugeben. Ansonsten müsste man ja erst wieder in die Zivilisation zurückwandern. Gemütlich in den Zug steigen, eine Dose Calanda öffen und friedlich nach Davos tuckern. Solche oder ähnliche Gedanken kommen bei einem Marathon unweigerlich, werden aber in der Regel auch schnell verdrängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebe ab Kilometer 42 eine Hochphase. &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=1376590&amp;amp;runID=215&amp;amp;sn=619"&gt;Die Absolvierung des Marathons motiviert mich&lt;/a&gt;. Die richtige Verpflegung habe ich auch ausgewählt. Die flüssige Aktiv Nahrung macht sich positiv bemerkbar. Ich kann mein Tempo hochhalten, und es bleibt sogar Zeit, einem Gossauer Läufer aufmunternd auf die Schulter zu klopfen. Nach dem schmucken Weiler Chants geht’s von befestigten Wanderwegen auf Bergpfade über. Nun ist es vorbei mit Rennen. Ich verfalle in den Wanderschritt. Jeder Teilnehmer führt nun seinen eigenen Kampf gegen das steile, holprige Terrain. Ein Läufer lässt mich passieren und fragt, wie ich mich so fühle? Ich antworte: "ja es geht so!". Er meint: "er komme aus der deutschen Hauptstadt und habe ein wenig Mühe mit der Höhenluft". Ich antworte schmunzelnd, dass mich dies bei einem Berliner nicht sonderlich überrasche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Blickfeld erscheint bald die &lt;a href="http://www.sepalbin.ch/images/keschhuette.jpg"&gt;Keschhütte&lt;/a&gt; auf 2632 Meter über Meer. Wir sind mittlerweile auf hochalpinem Gelände. Der Weg zieht sich scheinbar endlos bis zu diesem neuralgischen Punkt der Strecke hin. Kurz vor der Keschhütte übermannt mich ein kurzer, aber heftiger Hustenanfall, wahrscheinlich der Höhenluft geschuldet. Oben trinke ich zwei Becher Bouillon, und schon geht’s weiter. "Jetzt gots nur no abe", ruft ein Bündner Läufer mit hörbar erfreuter Stimme. Ich schliesse mich ihm und seinem Kollegen an. Wir machen uns gemeinsam auf den Panoramatrail. 7km auf schmalen Bergpfaden geht’s nun dahin, der wohl gefährlichste Teil der Strecke. Ich laufe am Schluss der Gruppe. Dies hat den Vorteil, dass ich auf die Füsse meiner Vorderleute achten kann. Ein falscher Schritt, und man fällt unter Umständen einige Meter in die Tiefe. Anfänglich überwiegt die Freude, dass es wieder mal geradeaus geht und nicht die Berge hoch. Allerdings ist die vermeintliche Erleichterung ein Trugschluss. Die engen Wege &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=1380690&amp;amp;runID=215&amp;amp;sn=619"&gt;erfordern eine hohe Konzentration&lt;/a&gt;, zudem werden die Beine immer schwerer. Kurz vor dem &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=1380947&amp;amp;runID=215&amp;amp;sn=619"&gt;Scalettapass&lt;/a&gt; bekunde ich das erste Mal richtig Mühe. Es reicht schon, wenn man die Füsse einen Zentimeter zu wenig hochnimmt, und schon folgt der unweigerliche Sturz. Die erste Bauchlandung stecke ich fluchend, aber unverletzt weg. Aufeinmal fliegt jedoch ein TV Helikopter ziemlich nahe an unsere Gruppe heran. Ein kurzer Blick in Richtung des fliegenden Objekts reicht, und schon liege ich ein zweites Mal danieder. Dieses Mal ging die Sache weniger glimpflich aus. Meine Hand blutet und an einem Knie habe ich eine leichte Schürfung. Mit immer wiederkehrendem Blick auf meine rot gefärbte Handfläche erreiche ich den Scalettapass. Hier werde ich verarztet, auch die "unverletzten" Läufer werden an diesem Punkt vom Rennarzt kurz in Augenschein genommen. Die freundlichen Helfer bemühen sich um mein Wohl. Schnell und professionell bekomme ich ein Pflaster und sogar Getränke werden mir gereicht (Endlich wieder Cola). Mit dem Hinweis, dass die Strecke nun nicht unbedingt einfacher werde, entlassen mich die Sanitäter wieder auf die Laufstrecke. Innerhalb von 4 Kilometer legt die Läuferschar nun 600 Höhenmeter zurück. Die Müdigkeit hat nicht nur mich erfasst. Ich sehe immer wieder strauchelnde Teilnehmer.&lt;br /&gt;Wir erreichen Dürrboden, von nun geht’s 14 Kilometer immer leicht bergab nach Davos. Nun ist klar, ich werden meinen ersten Ultra Marathon sicher zu Ende bringen. Die Verletzungsgefahr ist hier nur noch minim, und selbst ihm langsamen Wanderschritt würde ich das Ziel noch rechtzeitig vor Zielschluss erreichen. Ich geniesse so gut wie möglich das letzte Teilstück, und freue mich auf die Verpflegungsstationen alle 4 Kilometer. Acht Kilometer vor Schluss schaue ich auf meine Uhr, die Sieben Stunden und 10 Minuten Laufzeit anzeigt. Schade, denke ich, wird nichts mit der Endzeit unter 8 Stunden. 8 x 5 Minuten pro KM=50 Minuten? Erst kurz vor Schluss bemerke ich bei einem erneuten Blick auf die Uhr, dass ich da wohl einen Rechungsfehler gemacht habe. An diesem Beispiel sieht man, dass so ein Ultra-Marathon nicht nur enorme physische, sondern auch phsychische Anstrengung erfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Ziel war also klar, ich würde auch meine erhoffte Zeit unter 8 Stunden erreichen. Beflügelt überhole ich nun noch einige Läufer, und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Runner%E2%80%99s_High"&gt;ich fliege &lt;/a&gt;förmlich ins Ziel. Noch ein letzter fieser Anstieg kurz vor Davos und schon hört man den Sprecher am Ziel des Marathons. &lt;a href="http://www.alphafoto.com/image.php?search=1&amp;amp;imageID=1387890&amp;amp;runID=215&amp;amp;sn=619"&gt;Strahlend &lt;/a&gt;(hier nicht ersichtlich :-))und winkend begrüsse ich die vielen Zuschauer beim Sportzentrum Davos. Während des Laufs stellte ich mir immer wieder vor, wie ich mich im Ziel schön hinlege und einfach nicht mehr Rennen müsste. So ist es dann auch, ich hole mir ein Bier, schliesse die Augen und geniesse einfach für einige Momente meinen persönliche Triumph.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als ich vor 8 Jahren mit dem Laufsport begann, hätte ich nicht im Entferntesten daran geglaubt irgendwann den grössten Berg Ultra Marathon der Welt zurück legen zu können. Dieser Lauf gehörte zu den faszinierensten Erlebnissen meiner sportlichen Laufbahn. Ein Läuferkollege aus Gossau, der den K-78 schon 8x bestritten hat, meinte nach dem Marathon. Heute war es der schönste Swiss Alpine Marathon aller Zeiten, die Verhältnisse waren perfekt. Diesen Eindruck teilten auch die Veranstalter. Sie sprachen davon, dass der 25. SAM nicht zu toppen wäre.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine tiefe, innere Zufriedenheit erfasst mich auf der Heimfahrt von Davos. Mit dem Laufen anzufangen, war eine der besten Entscheidungen in meinen Leben. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;PS: ein grosser Dank den Veranstaltern für die perfekte Organisation.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-5496078668367112698?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/5496078668367112698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=5496078668367112698' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5496078668367112698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/5496078668367112698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/78-kilometer-leiden-und-traumen.html' title='78 Kilometer leiden und träumen...'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4038684240307792357</id><published>2010-08-03T15:58:00.002+02:00</published><updated>2010-08-03T16:03:33.477+02:00</updated><title type='text'>die zweite Meinung (Teil II)</title><content type='html'>von Daniel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deshalb wird die neue Saison unvergesslich?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Das Ungewisse hat schon seinen Reiz. Was, wenn wir oben mitspielen? Zudem kommen wir dank Elfmeterschiessen gegen den FC vom Dorf mit der kantonalen psychiatrischen Klinik ins Pokalhalbfinale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aus der alten Saison wird in Erinnerung bleiben?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Die durchaus hohen Niederlagen; vor Allem aber die Leere nachdem bekannt wurde, dass die Lizenz nicht beantragt wird (inklusive der Sinnlosfahrten danach). Und natürlich die ganze Wettgeschichte und die immer noch brennende Frage, ob die Liga das überhaupt mitgekriegt hat (Gossau ging zugrunde, andere beteiligte spielen nun NLA – wie kann das möglich sein)? Aber natürlich auch die Fahrten quer durch die Schweiz, welche teilweise wieder unvergesslich bleiben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Schlagzeile würdest du gerne in der kommenden Saison verfassen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;„Gossau schafft die sofortige Rückkehr in die NLB“ (gut, ich würd’ auch Schällängschliiig schreiben :-)&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Drei Wünsche für die neue Saison?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wiederaufstieg und Stadionumbau. Und einen für die übernächste Saison: Derbysieg gegen die Grünen aus Gossau’s Osten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein grösster Albtraum?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Der war doch letzte Saison schon da…&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Dein Lieblingsfeind (auf Fussballvereine bezogen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;ALLE:-) Ausser Winti, die sind mir sympathisch geworden. Speziell zu erwähnen: die Clubberer; die aus Gelsenkirchen; die weissen T**** aus Madrid; Dortmund; der Turn und Sportverein aus Giesing; Parisäschärmä; der FC Schlieren; die dauerklammen Brüder in den hässlichen Trikots, die im Stadion an der Gossauerstrasse hausen; Vereine, die sich nach Produkten benennen; Tschernowil; der Verein aus Hamburg, welcher seine Produkte immer und überall verkauft und auf alternativ macht und ja all diese „kleinen und sympathischen Vereine“ halt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein Lieblingsspieler aller Zeiten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diego Maradona und Jean-Pierre Papin. Und Roger Gmünder Fussballgott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lustigster Spruch oder auch Fangesang der letzten Saison?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Über Euch erzählt der Tele Bratwurst (TVO) und über uns schreibt die New York Times.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein liebstes Auswärts-Reiseziel?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Yverdon war immer für Punkte gut, Winti ist super. Jetzt halt das Paul Grüninger Stadion, da wird der Marsch nicht allzu lange&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo stehtst du im Stadion? und warum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auf der Holztribüne. Warum frag ich mich auch…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Du wirst überraschend zum Doppelpass eingeladen. Deine Traumbesetzung für die anderen Sessel?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Lattek, Matthäus, Sforza; der Huber vom Openair St. Gallen und Bernhard Russi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkung: Antworten sind subjektiv und decken sich nicht gänzlich mit der Meinung des Blog Betreibers.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4038684240307792357?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4038684240307792357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4038684240307792357' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4038684240307792357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4038684240307792357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/die-zweite-meinung-teil-ii.html' title='die zweite Meinung (Teil II)'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4811596362281779404</id><published>2010-08-02T14:58:00.003+02:00</published><updated>2010-08-04T13:45:27.589+02:00</updated><title type='text'>Die zweite Meinung</title><content type='html'>die Fussballzeitschrift "11 Freunde" befragt jeweils für das "Bundesliga Sonderheft" die Anhänger der Vereine zu ihren Saisonerwartungen. Dies ist jeweils eine höchst amüsante Lektüre. Gossau~fen hat das für einmal auf den FC Gossau umgemünzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teil 1: Günther:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deshalb wird die neue Saison unvergesslich?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Reisen in die tiefste Zentralschweiz, Spiele auf schlimmen Ackern, Bier für 4 Fr. in diversen legendären Vereinslokalen! Zum sportlichen: eine junge Mannschaft, die sich kontinuierlich weiterentwickeln wird, dazu ein erfahrener Kapitän im „goldenen Herbst“ seiner Karriere&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aus der alten Saison wird in Erinnerung bleiben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Viele, bittere Niederlagen (besonders bitter: Cup gegen Linth)&lt;br /&gt;Highlight: der Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit gegen Wil&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Schlagzeile würdest du gerne in der kommenden Saison verfassen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der FC Gossau wirft die Wiler aus dem Cup&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Drei Wünsche für die neue Saison?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;- eine kämpfende Mannschaft&lt;br /&gt;- kleiner aber feiner Support&lt;br /&gt;- vorzeitiger Klassenerhalt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein grösster Albtraum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;- Abstieg&lt;br /&gt;- im Stadion wird Stadtbühler von Schützengarten abgelöst (absolut schlimmster Albtraum)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein Lieblingsfeind (auf Fussballvereine bezogen)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Feind und Liebling passt irgendwie nicht zusammen. Die Wiler mag man einfach nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dein Lieblingsspieler aller Zeiten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mehmet Scholl ist für mich der Grösste&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lustigster Spruch oder auch Fangesang der letzten Saison?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„De **** spielt mit de Fuess-Fässle“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deine liebstes Auswärts-Reiseziel?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Tessin-Spiele&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo stehtst du im Stadion? und warum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Hinterm Tor, weil da meistens ein Bierstand in der Nähe ist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Du wirst überraschend zum Doppelpass eingeladen. Deine Traumbesetzung für die anderen Sessel?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Natürlich Legende Udo Lattek, vielleicht noch Günther Netzer und Lothar Matthäus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkung: Antworten sind subjektiv und decken sich nicht gänzlich mit der Meinung des Blog Betreibers.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4811596362281779404?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4811596362281779404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4811596362281779404' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4811596362281779404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4811596362281779404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/08/die-zweite-meinung.html' title='Die zweite Meinung'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-6993477405094829680</id><published>2010-07-26T17:25:00.005+02:00</published><updated>2010-07-26T19:27:01.261+02:00</updated><title type='text'>FC St.Gallen : AC Bellinzona 3:2</title><content type='html'>NLA&lt;br /&gt;NSSG&lt;br /&gt;11'182 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz Sommerferien besuchen 11'182 Zuschauer das erste Saison-Heimspiel der Grün-Weissen. Dreissig Fans mehr hätten es sein können. Die Gäste aus dem Tessin protestieren allerdings vor den Stadiontoren gegen die hohen Ticketpreise. Den treuesten Anhänger im Espenblock passte in letzter Zeit auch nicht alles. Es herrscht Erklärungsbedarf, sie verteilen Info-Zettel vor der Gegengerade. Ex-Goalie Jörg Stiel erklärt unterdesen zwei Kollegen die grosse Welt des Fussballs vor dem Stadion Restaurant.&lt;br /&gt;Wir sitzen mit Kind und Kegel unmittelbar neben dem Familienblock. Neben und nicht darin, deshalb löst ein ausgeleerter Mineralwasser Becher Kopfschütteln rundherum aus. Die Zeiten des Bier-Shampoos bei FC SG Spielen scheinen zumindest in gewissen Sektoren vorbei. Die gute Laune und die Toleranz liessen einige Personen im Toskanaurlaub. Das Publikum ist an diesem Tag unterteilt in braungebrannte Sommerurlaub-Rückkehrer und leichenblasse Büro-Durcharbeiter. Beide Gruppen sind heute nicht durch die Sonne geblendet, sondern durch die &lt;a href="http://www.fcsg.ch/desktopdefault.aspx/tabid-545/636_view-31/"&gt;leuchtgrünen Trikots &lt;/a&gt;der Espen. Erinnerungen an Grossmutters Pullover-Muster werden bei diesen Kleidungssstücken wach. St.Gallen möchte wohl seinen Ruf als Stickerei Hauptstadt zementieren. Es ist ein schmaler Grat zwischen mutig, ausgefallen und "übers Ziel hinaus geschossen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause erfreuen sich die Kleinen am "St.Gallen Bär" und das Urgestein Werni Zünd wirft eines dieser leuchtenden Trikots in jubelnde Kinderhände. Gottseidank landet es nicht bei meinem Nachwus. Als Vater entwickelt man aber ein gewisses Verständnis für das vorher oft kritisierte Pausen "Traritrara". Der Fan-Nachwus scheint sich wirklich über Tiermaskotchen zu freuen, oder liegt es nur am Spiel das wenig hergibt? Meine Tochter möchte noch Pommes Frites. Die gibt’s nicht mehr, dafür sieht sie in der 2.Hälfte einen hollländischen Stürmer. "Der neue Doumbia sei das" meint ein Fan oberhalb von uns, "Oder auch der neue Zamorano". Jedenfalls schiesst nicht der niederländische Angreifer sondern der St.Gallen Captain Muntwiler das entscheidende Tor zum 3:2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Tochter erzählt am Abend vom "St.Gallen Bär"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-6993477405094829680?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/6993477405094829680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=6993477405094829680' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6993477405094829680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/6993477405094829680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/07/fc-stgallen-ac-bellinzona.html' title='FC St.Gallen : AC Bellinzona 3:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3071012652081835514</id><published>2010-07-23T14:37:00.002+02:00</published><updated>2010-07-23T15:12:30.375+02:00</updated><title type='text'>1.Liga isch geiler!</title><content type='html'>Bald geht’s los! Nach der "tollen" letzten Saison, mit unvergesslichen Spielern, und unzählbaren &lt;a href="http://www.news.ch/8+0+Biel+schiesst+Gossau+ans+Tabellenende/411151/detail.htm"&gt;Erfolgserlebnissen&lt;/a&gt; spielt der FC Gossau die nächste Spielzeit wieder in der 1.Liga.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8 Gründe, warum die 1.Liga mehr Spass macht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) was sind schon Städte wie Genf, Lausanne oder Locarno? was ist schon toll am Lago Maggiore und am Genfersee? Jetzt warten die wirklichen touristischen Highlights auf uns. Das legendäre &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buochserhorn"&gt;Buochserhorn&lt;/a&gt; (stand übrigens schon vor der Ankunft von Neo-Trainer Mario Cantaluppi), oder auch die weltbekannte &lt;a href="http://www.vaterland.li/var/upload/newsticker/image/2690_640.jpg"&gt;Papstbesuch Gedenkstätte im Sportpark Eschen/Mauren&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2)Die fehlenden Sicherheitsdienste in fremden Stadien. Was für Freude bereiteten uns die Security Leute in den letzten 3 Jahren? Nicht wenigen hätte man von Herzen einen Fallschirmsprung über Bagdad gewünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3)Amateurfussballer. Die "Möchtegern-mal-ins-Ausland-Wechseln-möglichst-in-die-Bundesliga-oder-in-die-Premier-League" Spieler sind weg. Leute die soweit von einer lukrativen Profikarriere enfernt sind, wie ich von einem Marathon Podestplatz an Olympia. PS: &lt;a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fussball/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100722brz019_1.6806492.html"&gt;Einwechslungen bei UEFA Cup Spielen in Bosnien sind noch nicht der Beginn von internationalen Karrieren.&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4)Die Nörgler mit dem Regenschirm. Endlich sieht man wieder Regenschirme auf den Sportplätzen. In der NLB waren die ja grösstenteils verboten. Allwöchenlliche Ausschreitungen zwischen wütenden Spielerfrauen mit ihren pinkfarbenen H+M Regenschirmen waren wohl  der Grund dafür. Nun in der 1.Liga kommen wieder Kindheitserinnerungen hoch. Nörgelnde Rentner mit der Wurmann Zigarre im Mund, und dem Regenschirm aus den frühen Siebziger Jahren in der Hand. Locker gegen die Bande gelehnt stehen sie da, und jammern über das Spielniveau und zwischendurch über die Leute im Bundeshaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5)Die Winterpause. Endlich wieder einmal eine lange Pause über die Wintermonate. Endlich mal Apres Ski Party auf den Bergen, &lt;a href="http://gossau-gedanke.blogspot.com/2009/03/fc-gossau-fc-lugano-01.html"&gt;und nicht auf der Gossauer Holztribüne&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Die ständigen Spielverschiebungen waren mit der Zeit äusserst mühsam. Fand ein Spiel trotz Schnee statt, konnte man eigentlich nur hoffen, dass der Gegner beim Schneeketten montieren auf dem San Bernadino weilt. Denn nur ein Forfaitsieg hätte der letztjährigen Mannschaft wohl drei Punkte einbringen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6)1 gegen 1 Situationen neben dem Rasen. Endlich keine Gästeblöcke mehr. Die Tribüne wird wieder zum Nebenkriegsschauplatz. Verfeindete Ultra Gruppierungen tragen ihre Differenzen direkt im Stadion aus. Hooligan Mode wird wieder offen präsentiert und neue Kampfsportarten ausprobiert. Argentiniens und Polens Fan-Kurven sind ein Kindergarten dagegen…(@SFV, alles nur Spass, gell)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Wirklichkeit sitzt man in Cham mit Pensonierten im Clubbeizli trinkt Kaffi Schnaps, schwelgt melancholisch in NLB Erinnerungen und zündet in der Fantasie Pyro Technik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; 7)Olaf! Ein Name aus der Wikingerzeit. Wer kennt sie nicht all die berühmten und unvergesslichen Männer mit dem hübschen Namen Olaf. Da gibt es z.b. den Schlagersänger Olaf Henning, oder auch die grandiosen ehemaligen deutschen Nationalspieler Olaf Thon und Olaf Marschall. &lt;a href="http://www.meinesammlung.com/user-pics_300/max479/250106012504_a2fFm.jpg"&gt;Letzterer bleibt vorallem in Erinnerung, durch seine legendäre Frisur.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun steht beim FC Gossau &lt;a href="http://www.fc-gossau.ch/images/stories/Tagblatt/sg_nachrichten_220410_750.jpg"&gt;Olaf Sager &lt;/a&gt;an der Seitenlinie, ein Mann ohne extravagante Frisur, aber mit einem Vornamen der geradezu Erfolge verspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8)SC Brühl. Nachdem man sich in den letzten Jahren mehrfach mit einem Verein aus der Agglomeration von Winterthur rumärgern musste, wartet nun ein wirkliches Derby auf uns. Die wiedererstarkten "Kronen" treten in der 1.Liga an, mit &lt;a href="http://de.fifa.com/worldcup/archive/edition=4395/preliminaries/preliminary=3835/matches/match=19576/report.html"&gt;einem ehemaligen Nationalspieler &lt;/a&gt;und diversen Ex-Gossauern im Kader. Eine gewisse Brisanz dürfte in diesem Spiel also durchaus vorhanden sein. Zudem ist man in Gossau der Meinung &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/lokales/stgallen/tb-st/Da-bewegt-sich-was-im-Osten;art186,1557249"&gt;"Lieber der erfolgreichste 1.Liga Verein der Region, als der "kleine, symphatische Kultverein".&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3071012652081835514?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3071012652081835514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3071012652081835514' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3071012652081835514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3071012652081835514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/07/1liga-isch-geiler.html' title='1.Liga isch geiler!'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4915919563750486778</id><published>2010-07-19T18:16:00.004+02:00</published><updated>2010-07-20T07:06:40.748+02:00</updated><title type='text'>Das Experiment</title><content type='html'>Schaffe ich es ab den WM-Viertelfinals kein Live Spiel am TV zu verfolgen? Was heutzutage sogar für Fussball Unintressierte eher unwahrscheinlich scheint, ist für einen Menschen, der einstmal das Kicker WM Sonderheft gleich Doppelt kaufte (notabene eins zum Lesen, eins zum Sammeln) ein doch eher aussichtsloses Unterfangen.&lt;br /&gt;Den ersten beiden Partien in der Runde der letzten Acht entgehe ich locker. Bei Brasilien:Holland belade ich unser Auto für die nahende Ferienreise. Beim zweiten Spiel liege ich bereits in den Federn und erlebe keine ghanaischen Tränen.&lt;br /&gt;Schwierig wird’s erst am nächsten Tag beim Klassiker Deutschland:Argentinien. Nach absolviertem Berg-Marathon sitze ich entspannt in einer Tiroler Gartenwirtschaft . Blöd nur, dass sich in meinem Blickfeld ein Anhänger der deutschen Nationalelf befindet. Er sitzt im Inneren des Restaurant vor dem, mir nicht ersichtlichen, Bildschirm. Beim ersten Tor hüpft er überschwenglich in die Luft, beim zweiten Tor rennt sein kleiner Sohn euphorisch nach Draussen und schreit "Tor für Deutschland" und klatscht mit so einer doofen Plastikhand. Die Österreicher am Nebentisch scheinen darob wenig begeistert. Im weiteren Verlauf des Spiels hüpft der Deutsche vor meiner Nase noch zwei Mal in die Luft. Voila 4:0. Danach versinkt Sankt Anton nicht gerade im Siegestaumel, schnell ist es ruhig und die sanfte Aura eines sommerlichen Renter-Urlaub Paradies legt sich wieder über das Dorf am Arlberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am folgenden Tag reisen wir nach Italien. Hier ist die WM so weit weg, wie das Outfit eines sächsischen Touristen vom Mailänder Mode-Laufsteg. Die Südländer sind also in diesen Wochen meine heimlichen Verbündeten. Mit der totalen Ignoranz des Grossturniers gehen sie ziemlich weit. Die Nutella Gläser sind immer noch frech mit "Italia Campione del Mondo 2006" bedruckt, und die Gazetta dello Sport kümmert sich vornehmlich um die sommerlichen&lt;br /&gt;Transfergerüchte.  Gebe es auf dem Campingplatz nicht diverse Holländer und Deutsche, ich schwöre man bekäme nichts vom Sepp Blatter "Grümpeli" mit. Unser Nachbar aus Mainz scheint gottseidank auch nicht der grosse Fussballfan zu sein, kaum angekommen nimmt er nämlich die Vuvuzela seines 12-jährigen Sohns in persönliche Schutzhaft. Ansonsten wäre das Teil wohl in einer Nacht und Nebelaktion von mir persönlich in italienischen Gewässern entsorgt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste wirklich harte Bewehrungsprobe folgt beim Halbfinale Spanien:Deutschland. Am Vorabend reichte ein kollektiver oranger Jubelschrei, von Heineken geölten Stimmbändern um das Resultat zu erraten. Nun das Spiel unserer nördlichen Nachbarn. Sassen die Holländer noch grüppchenweise vor ihren Wohnwagen um dem Halbfinale fernsehtechnisch beizuwohnen, setzen die Deutschen auf Gruppendynamik.&lt;br /&gt;"Du Jochen, findet hier irgendwo Pöblic Wiuuuing statt?" Public Viewing, eine Art Besamer einer idiotischen Fankultur à la Sommermärchen. Jochen wusste jedenfalls wo es so was gibt. Es machten sich also zig Teutonen mit sonnenverbrannten Gesichtern und "Jogis Elf" T-Shirts auf, in die grösste Pizzeria am Platz. Meine Frau und ich sassen währendesen mit einem Kollegen auf der Veranda und diskutierten über Gemeindepolitik. Dieser Mann war der ideale Gesprächspartner, da er sich für Fussball in etwa so interessiert, wie für die Fortpflanzug der Weinbergschnecken im Burgund.&lt;br /&gt;Irgendwann brandete grosser Jubel über den Campingplatz und einige Vuvuzelas fanden doch noch den Weg zum Mund ihrer minderjährigen Besitzer. "Deutschland also im Finale" sage ich zum meinen Gesprächspartnern und diskutiere umgehend weiter über die Tempo 30 Zonen in Gossauer Wohnquartieren.&lt;br /&gt;Als eine halbe Stunde später unsere Mainzer Nachbarschaft mit hängenden Köpfen Richtung Wohnwagen schlendert, denke ich noch für mich "War wohl kein besonders tolles Spiel". Meine Frau ist da schon weiter und fragt unverblümt "Haben die Deutschen gewonnen?" In diesem Moment hätte wohl ein hartgesottener Fussballfan sämtliches Camping Inventar in unsere Richtung geschleudert. Unser Feriennachbar aus der Karnevalsstadt bleibt aber locker und sagt "Nein, verdient verloren". Nebenan schreit ein holländischer Bub in den italienischen Nachthimmel "Schade Deutschland alles ist vorbei".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da jetzt nicht gerade mein persönliches Traumfinale ansteht, sehe ich mein Experiment schon beinahe geglückt. Gar Lachen muss ich, als mich jemand fragt, ob ich mir das Spiel um Platz 3 auch auf dem Grossbildschirm anschauen möchte? Ein Spiel, das früher vornehmlich dazu benutzt wurde, allen "WM Touristen" im Kader noch eine Rechtfertigung für ihre turnierbedingte heimische Abwesenheit zu geben. Eine Partie die weiland von den Stammspielern verkatert von der Ersatzbank verfolgt wurde. Mittlerweile, da Deutschland schon fast eine Dauerkarte auf diesen 3.Platz gelöst hat, spricht man aber schon bedeutungsvoll vom Gewinn der Bronze Medaille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann der Tag des Finals, die Niederländer scheinen wenig euphorisch. Kein Heineken mehr im Camping Laden? Wohnwagen aufgebrochen? Deiche gestiegen? jedenfalls ist die Stimmung eher nervös bangend, als freudig erwartend. Bewusst schlendere ich vor dem Spiel über den Campingplatz, wieder haben sich die Oranje Anhänger in Grüppchen vor den TV Geräten versammelt. Meine Schwiegereltern haben gekocht und wir sitzen gemütlich zusammen. Niemand spricht über Fussball, bis mein Schwiegervater bermerkt, dass der WM Final ja schon 30 Minuten andauert. Hektisch montiert er das TV Gerät, und richtet die Satelliten Schüssel aus. Ich bange, vielleicht funktioniert das Ding ja nicht. Lange Zeit schaut es tatsächlich so aus, als ob der Fernseher kein Signal empfängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich merke aber nun, das mein Experiment zum Scheitern verurteilt ist! Scheiss drauf, ich muss dieses Spiel jetzt sehen, es hilft nichts mehr. Ich schraube nun selber an Kabeln rum und unterstütze den Vater meiner Frau auf der Suche nach der richtigen Ausrichtung der Satelliten Schüssel. Puhhh endlich geschafft, kurz vor der Pause flimmert der Finale auch über unseren Bildschirm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze gebannt vor dem Fernseher, und fühle mich befreit, wie die armen Schluckspechte morgens am Bahnhof nach der ersten Dose Bier. Der Entzug war allerdings leichter, als ich mir das vorgestellt hatte. Ich konnte fast zwei Wochen auf Fussball verzichten. Dass in WM Zeiten, in denen Quartier-Coiffeusen mit Kommentaren zu Spielzügen aufwarten. In Wochen, wo selbst dem gleichen Geschlecht zugetane Barkeeper, mit ihren Gästen über Torszenen diskutieren.&lt;br /&gt;Sollte mir meine persönliche Fussballabstinenz Angst machen? Ist meine Liebe zum Spiel erloschen? All die hunderte von Spielen nur noch Makulatur und Schnee von gestern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den Ferien zuhause angekommen, stürze ich zum PC, endlich der Spielplan der 1.Liga Vorrunde 2010/2011 ist aufgeschaltet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4915919563750486778?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4915919563750486778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4915919563750486778' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4915919563750486778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4915919563750486778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/07/das-experiment.html' title='Das Experiment'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-529392873155453478</id><published>2010-07-01T17:39:00.003+02:00</published><updated>2010-07-02T07:53:33.456+02:00</updated><title type='text'>Keine Angst, ist bald vorbei....</title><content type='html'>Und seid ihr auch froh, dass sich die WM dem Ende zuneigt? Man hat sie doch gesehen, die Kartoffel Chips verschiedenster Hersteller und die Rainer Maria Salzgebers und Bidu Zauggs im Studio des Schweizer Fernsehens. Etwas überraschend sorgte SF Moderator Jann Billeter für den Spruch der bisherigen Berichterstattung. Als sich eine Fliege dem Experten Pascal Zuberbühler näherte, meinte er flapsig "Jetzt geht’s ihr an den Kragen, in der Nähe des Fliegenfängers."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten kann ich stolz vermelden noch kein einziges Public Viewing besucht zu haben Ich könnte mir jetzt dafür das Totale Massen-Erlebnis geben. Am Samstag in Berlin mit 20 Millionen deutschen Fans am Brandenburger Tor. Das muss fantastisch sein. Ich träumte bereits davon. Es gab Gratis Sponsoren Vuvuzelas von Pickel Creme Herstellern und Bushido sang seinen WM Song "Fackeln im Wind" im Duett mit Kevin Kuranyi. Deutschland verlor dann unglücklich gegen Argentinien, aber das war nebensächlich. Schliesslich war es die grösste Party aller Zeiten. Es war so unglaublich schön, dass ich mir bereits Karten im Vorverkauf für das nächste Public Viewing besorgt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine persönlichen Helden des Grossanlass sind nicht Robert Green, oder Raymond Domenech. Es sind zwei Kollegen von mir, die letzten Mittwoch so ganz spontan mal einen Flug nach Johannesburg buchten. Klar, war nun Scheisse, dass die Schweiz (Überraschung, Überraschung) vorzeitig die Segel gestrichen hat.Trotzdem verbingen sie nun entspannte Tage im südlichen Afrika. Bei erschwinglichen Kartenpreisen vorm Stadion, und grossen, grauen Tieren vor der Fotolinse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer nun Weltmeister werden soll, ist mir eigentlich ziemlich egal. Am liebsten wäre mir Diego Maradona, aber ich hoffe da nicht zu sehr darauf.  Sehr gut ist jedenfalls, dass der Pokal nicht von Cristiano Ronaldo in die Luft gereckt wird. Das wird der Werbeindustrie und den Schwalbenzüchtern zwar nicht so gefallen, den Fussballfans aber umso mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir dröhnt der Kopf von Sprüchen über die schlechten Schiris und dieser ständigen medialen WM Berieselung. Morgens 6.00 fängts schon an. Aus dem Wecker vermeldet eine hohe Stimme "d'WM News werdet ihne präsentiert vo de Toyota Garage Hinterpfupfingen", den ganzen Tag geht es dann so weiter bis man endlich schlafen gehen darf. Sofern man sich zur späten Stunde nicht noch "Waldis Fussball Stammtisch" in der ARD geben will. Vielleicht verpasst man ja etwas wichtiges, also wird halt alles mitgenommen, was uns die Medien so darbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bin ich froh verabschiede ich mich nun bald in die Ferien. In weiser Vorausicht verreise ich in ein Land, dass sich null komma null für die WM interessiert. Wahrscheinlich wird man sogar blöd angemacht oder tätlich angegriffen, wenn man jemanden auf das Fussballturnier anspricht. Vielleicht finde ich nicht einmal einen Fernseher, der die Halbfinals zeigt, ach schön wird’s…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und keine Chips mehr, weder auf dem Stubentisch, und auch nicht in Fernseh-Debatten um den Ball...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-529392873155453478?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/529392873155453478/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=529392873155453478' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/529392873155453478'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/529392873155453478'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/07/keine-angst-ist-bald-vorbei.html' title='Keine Angst, ist bald vorbei....'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-7264371872772007567</id><published>2010-06-22T17:57:00.007+02:00</published><updated>2010-06-23T09:21:02.317+02:00</updated><title type='text'>Espresso mit Cola</title><content type='html'>Gegen Mittag fühle ich mich bereits, als hätte ich einen halben Liter Espresso mit Cola getrunken. Das WM Fieber hat mich gepackt, völlig unvorbereitet, und obwohl ich mich vehement dagegen zur Wehr setzte. Doch die fantastische Leistung der Schweizer Multi-Kulti Truppe gegen Spanien sorgt dafür, dass ich nun einen Puls habe, wie bei einer Tour de France Bergankunft auf dem Mont Ventoux.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sogar mein Fussball Aberglaube ist zurück. Ich dachte dies sei etwas, dass nie mehr wiederkommen wird, wie Raider Schokoriegel, die Musikgruppe ABBA oder englische Torhüter von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gordon_Banks"&gt;Weltklasseformat. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Falsch gedacht, schon am Morgen fahre ich mit dem Velo zur Arbeit, weil ich das am Tag des Triumphes gegen den Iberer auch so gemacht habe. Da hindert mich auch der &lt;a href="http://www.thurgauerzeitung.ch/kultur/pop-und-jazz/Openair-Jonschwil-Knapp-an-Katastrophe-vorbei/story/16224852"&gt;regional übliche strömende Regen &lt;/a&gt;nicht daran. Nachdem ich wie ein begossener Pudel an meiner Arbeitsstelle ankomme, entwickelte sich der Tag wie erwartet. Ob mit Kunden, oder Mitarbeitern es gibt nur ein Thema "Frei oder nicht Frei, das ist hier die Frage", und damit ist der Basler Spieler gemeint, denn ansonsten machen sowieso die meisten "Frei". Um Punkt 15.30 (wie beim Spanien Spiel) verlasse ich das Büro. Ich nehme es durchaus als gutes Zeichen wahr, dass mir bereits um diese Zeit die ersten betrunkenen Fans in rot-weissen Trikots entgegenkomen (auch wie beim Spanien Spiel). Das zweite Vorrundenspiel schaue ich wiederum ausschliesslich in weiblicher Gesellschaft, meinen teilweise schlafenden Sprössling mal ausgenommen. Fussball schauen mit Frauen hat einen grossen Vorteil, man muss sich tatsächlich nicht schämen alkoholfreies Bier zu servieren. Dies war nämlich eine weitere Sache, die sich beim Spanien Spiel erfolgreich bewährte. Bier ohne Umdrehungen hat einen massiven Einfluss auf die Gemütslage des Konsumenten. &lt;strong&gt;Mit&lt;/strong&gt; Alkohol im Getränk verschiebt sich die Wahrnehmung. Schüsse aus 50 Metern durch technisch limitierte Aussenverteidiger werden zu brandgefährlichen Aktionen der eigenen Mannschaft. Im Gegenzug schaut man seelenruhig zu, wenn gerade drei Stürmer des Gegners auf den heimischen Nationaltorwart zu laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei so imens wichtigen Spielen las ich also lieber die Finger vom Flaschengeist. Völlig nüchtern so einen Match zu betrachten, führt allerdings auch dazu, dass man von der ersten Minute an zittert, wie ein Investment Banker auf dem Beichtstuhl. Hingegen hat die Gesellschaft der weiblichen Geschöpfe wiederum den Vorteil, dass das Spiel ohne "besserwisserische Kommentare von Pseudo Experten" vonstatten geht. Da regt es mich auch nicht auf, wenn meine Frau der kleinen Tochter nach zwei Spielminuten erklärt, dass die Roten die Schweizer wären, obwohl die Helvetier in Weiss antreten. Schliesslich kleidet sie in diesem Moment gerade die Puppe der Kleinen ein, und ich kann somit in gespielter "Ruhe" die Begegnung schauen.&lt;br /&gt;Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht, meine Gattin versteht durchaus etwas von Fussball. Sie spricht zwar während der Partie mehrmals von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Kuffour"&gt;Kuffour&lt;/a&gt;, wenn Nkufo im Ballbesitz ist, aber das kann man getrost der Nervosität zuschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir spielen ganz schlecht, und der Schiri macht auch nicht gerade den Eindruck, als ob er seine Ferien am liebsten im Berner Oberland verbringt. Die Chilenen scheinen ein verdammtes Wundermittel zu haben, sie sind schneller, ballsicherer und cleverer als die Eidgenossen. "Goal" schreie ich ein paar Mal, obwohl der Ball nicht mal in Sichtweite von Diego Benaglio ist. Mit normalem Bier hätte ich nun wohl einen hoffnungsvollen Konter der Schweizer erwartet, saublöde Nüchternheit beim Fussball gucken. Gegenüber meinem Pessimismus wirkt der Finanzminister von Griechenland, so optimistisch wie die Portugiesen nach dem 7:0 über Nordkorea.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause bin ich sicher, wir werden verlieren. Sogar mit meinem Aberglauben komme ich nicht mehr weiter. Ich setze mich zwar noch näher an den Flachbildschirm (hat gegen Spanien Glück gebracht), aber auch das will nicht richtig funktionieren. Dann fällt das unvermeintliche 1:0, eine plötzliche Leere übermannt mich. Die letzten Minuten verfolge ich wie in Trance, aber noch immer ungläubig, dass mich dieses Geschehen im südlichen Afrika so mitnimmt. Die Damen sind auch geschockt, sie bleiben aber noch hoffnungsvoll. Eren Derdiyok schiesst in der letzten Minute am Tor vorbei, meinte Tochter spielt mit den Puppen, die anderen weiblichen Stimmen schreien "Neeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiii", ich schaue panisch und sprachlos auf den Fernseher. Ich fühle mich wie ein &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=HdFRzp8_l98"&gt;Engländer beim Gang zum Elfmeterpunkt&lt;/a&gt;…..hoffnungslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenige Minuten nach Abpfiff werden online in sozialen Netzwerken bereits die abstrusesten Verschwörungstheorien abgehandelt. Ich mag nichts mehr Sehen und Hören. Der Spaziergang mit der Familie durchs Quartier tut gut, es ist unverhältnismässig still. Eine Frau mit Tränen in den Augen läuft aus einem Hauseingang, ist es wegen Eren's Chance, oder doch nur wegen etwas Unwichtigem?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-7264371872772007567?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/7264371872772007567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=7264371872772007567' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7264371872772007567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/7264371872772007567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/06/espresso-mit-cola.html' title='Espresso mit Cola'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3178217891041240393</id><published>2010-06-17T20:47:00.004+02:00</published><updated>2010-06-18T06:48:18.612+02:00</updated><title type='text'>Wir wissen ja, wie die Franzosen so sind...</title><content type='html'>So, wieder alles nüchtern im Lande? Was für ein Tag in der Geschichte des Schweizer Sports, als hätte Roger Federer, bei einer Schlacht der alten Eidgenossen, Napoleon Bonaparte in drei Sätzen geschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen ging es schon gut los, als ein Radio Moderator meinte: "viel könne der Hitzfeld nicht mehr falsch aufstellen, &lt;a href="http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2010/nr24/Sport/19448.html"&gt;Alex Frei &lt;/a&gt;sei ja verletzt". Tatsächlich auch ohne den grossen Goleador des Schweizerischen Fussballs gelang die Sensation über &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=tUVlHYLgxKE"&gt;Spanien&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bange Momente waren das vor dem heimischen Fernseher. Zitternd und bibbernd stand ich die letzten Minuten vor diesem blöden Flachbildschirm. Meine kleine Tochter fragte sich wohl in diesen Momenten, was plötzlich mit ihrem Vater los sei? Wenige Minuten später sass sie mit ihrem Papi in einem hupenden Auto, und fuhr im Korso durch Gossau. Vielleicht werde ich ihr dies in 20 Jahren einmal erzählen, dass sie noch mit einem Schal den nicht nur freudentrunkenen Leuten vor dem Restaurant Hirschen zugewunken hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schweizer "Nati" hat also die WM so richtig lanciert, wer hätte das gedacht? Mehmet Scholl meinte bei der ARD kurz und knapp "Typisch Ottmar".&lt;br /&gt;Jetzt darf man gespannt sein, wie sich die Schweiz in der nächsten WM Woche schlagen wird, und wie &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/dossiers/festivals/openairstgallen/openairsg2010/Troeten-Verbot-im-Tobel;art60347,1562476"&gt;reagiert das Umfeld in unserem Land darauf.&lt;/a&gt; Nebst der Schweiz sorgt die &lt;a href="http://www.myvideo.ch/watch/7557026/Matze_Knop_Pokal_Again_Kult_Song_zur_WM_2010_HQ"&gt;grenzenlose Euphorie &lt;/a&gt;unserer deutschen Nachbarn für Unterhaltung, in dem ansonsten doch eher tristen WM Alltag. Da wird eine harmlose Atmungsweg Erkrankung vom "the artist formerly know as Schweini" schnell mal zum Titelthema. So eine Erkältung wegen der kühlen Temperaturen in Südafrika hat aber für den an Kälte gewohnten Bayern schon einen besonders bitteren Nebengeschmack.&lt;br /&gt;Für grosse Aufregung sorgte ZDF Moderatorin &lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article8067733/Die-voelkische-Love-Parade.html"&gt;Katja Müller-Hohenstein&lt;/a&gt;. Sie konnte einem richtig leid tun. Musste die arme Frau mit ihrer Redewendung vom &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=sXj2yddt0ro"&gt;"inneren Reichsparteitag" &lt;/a&gt;doch medial ziemlich unten durch. Auch fies vom Experten Oli Kahn, wieso sagte er z.b. nicht: "Ähmm Katja, jetzt mal schön den Ball flach halten?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebst diesem kleinen Fauxpas, der natürlich völlig aufgebauscht wurde, gab auch wieder Diego Armando Maradona zu reden. Der kleine Argentinier führte seine Mannschaft nicht nur zu einem grandiosen Erfolg über Südkorea. &lt;a href="http://www.ftd.de/sport/wm-2010/gruppe-b/spielberichte/:titelfavorit-argentinien-maradonas-spiel-hat-drei-halbzeiten/50129685.html"&gt;Nein, der Mann sorgt auch neben dem Spielfeld für grosse Unterhaltung.&lt;/a&gt; Neben dem Trainieren eines Titelaspiranten findet er auch noch Muse sich mit den grossen Funktionären und Werbeträgern des Weltfussballs anzulegen. Der Freund von Fidel Castro liess es sich nicht nehmen, und empfahl seinem sehr speziellen "&lt;a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1002831"&gt;Kumpel" Pele &lt;/a&gt;gleich mal den Weg ins Museum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lequipe.fr/"&gt;Das bisherige Geschehen in Südafrika brachte er ebenfalls ungewollt mit einem Spruch Richtung Michel Platini auf den Punkt. Wir wissen ja alle wie die Franzosen sind, sie halten sich für was Besseres".&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cuauht%C3%A9moc_Blanco"&gt;Einen Lieblingsspieler &lt;/a&gt;habe ich an der WM auch schon gefunden. Der Mann hat die U-21 Auswahl auch schon einige Jahre hinter sich. Mit technischem Fussball und seinem schon leicht fülligen Körper brachte der mexikanische Zweitligaspieler &lt;a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,701407,00.html"&gt;die Franzosen gehörig zum Schwitzen&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3178217891041240393?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3178217891041240393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3178217891041240393' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3178217891041240393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3178217891041240393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/06/wir-wissen-ja-wie-die-franzosen-so-sind.html' title='Wir wissen ja, wie die Franzosen so sind...'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-8940203168031376868</id><published>2010-06-14T11:46:00.005+02:00</published><updated>2010-06-14T17:10:25.916+02:00</updated><title type='text'>England's Number One, England's Number One!</title><content type='html'>Ich telefoniere gerade mit meinen Schwiegervater. Er fragt, wer die Studiogäste beim Schweizer Fernsehen seien? Ich erkäre ihm, dass es sich dabei um den besten Freund von Köbi Kuhn, und um einen mir unbekannten ehemaligen Bundesliga Legionär handle (Johann Vogel+ein gewisser Daniel Gygax). Da sagt er aufeinmal "Da gits jo nöd!". Dabei meinte er nicht einmal die Gästeliste des Schweizer Fernsehen. Nein, seine Aussage bezog sich auf das Spielgeschehen. Der englische Goalie lässt einen harmlosen Ball passieren, selbst Elton John am Piano hätte diesen wohl locker stoppen können. "Englands Number one, Englands Number one", vor einigen Wochen war ich bei einem Heimspiel seines Clubs West Ham United. Dort skandierte der Fanblock einige Male diesen Lobgesang auf ihren Stammgoalie Robert Green.&lt;br /&gt;"i was made in england" jedenfalls bleibt weiterhin kein Gütesiegel in der Torwartbranche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der bemitleidenswerte Keeper der Three Lions war also der Höhepunkt der bisherigen WM. Ansonsten viel magere Kost. Modisch und auch sonst fiel Diego Maradona auf. Ein elegante Mischung zwischen &lt;a href="http://www.radiovaticana.org/tedesco/image/Menschen/Adorf.jpg"&gt;Mario Aadorf&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.ad7.w8w.pl/film%20site/film%20g/robert-de-niro.jpg"&gt;Robert De Niro &lt;/a&gt;und einem leidenschaftlichen Fan-Capo verkörperte er am Rande des Rasens. ARD Experte Mehmet Scholl gab sich als grosser Verehrer des argentinischen Fussballgotts zu erkennen. Auf Maradonas Schwiegersohn im Team der Gauchos angesprochen, meinte der ehemalige Bayern Star. "Ich sage ja immer, Schwiegersohn müsste ich nicht mal sein, Hund von Maradona würde mir schon reichen". Überhaupt macht die Auswahl der Südamerikaner den charismatischten Eindruck am bisherigen Turnier. Mit ihren Frisuren könnten sie locker als Statisten in einer Fortsetzung von "Spiel mir das Lied vom Tod" mitwirken, wahlweise natürlich auch in einem Mafia Film. Sie verkörpern irgendwie einen Typus, der so gar nicht in dieses Konzept der &lt;a href="http://magiarubronegra.files.wordpress.com/2009/06/vuvuzela.jpg"&gt;Sepp Blatter Festspiele&lt;/a&gt; passt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/sport/fussball-wm2010/bernd-trautmann-was-england-geboten-hat-war-eine-frechheit/1858522.html"&gt;herausragend Turnierstart &lt;/a&gt;ihres Erzrivalen aus Grossbritanien, wollte Deutschland ebenfalls schon von Beginn weg brillieren. Dies gelang ihnen überaus eindrucksvoll. Sprach man in den vergangenen Jahren öfters von "der Turniermannschaft" Deutschland, haben sie nun sogar noch den Begriff "Turnierspieler" erfunden. Treffen Klose und Podolski in ihren Vereinen etwa so regelmässig, wie in den jeweiligen Städten Oktoberfeste und Karneval stattfinden, überzeugten sie nun an dieser WM wieder mit Toren, Toren, Toren. Überhaupt scheint bei unseren nördlichen Nachbarn schon die grosse Euphorie ausgebrochen. Mit Bastian Schweinsteiger-the artist formerly know as Schweini- haben sie nun auch noch einen neuen Ballack.&lt;br /&gt;Am Sonntag atmete ich dann richtiges WM-Feeling ein. In Konstanz stürmte eine sturzbetrunkener Slowene Nachmittags um 15.00 aus einem Döner Kebap Laden. Schreiend und jubelnd reckte er seine Fäuste gegen den Himmel. Bleibt die Frage, was um alles in der Welt einen Slowenen dazu bringt, das Spiel seiner Mannschaft auf einem kleinen Fernseher in einer Konstanzer Döner Bude zu verfolgen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schweiz spielt das erste Mal am Mittwoch. Von einer Euphorie sind wir hierzulande aber soweit entfernt wie &lt;a href="http://news.providefun.ch/?p=14644"&gt;Alex Frei vom 1.Platz in den amerkanischen Hip Hop Charts&lt;/a&gt;. Das Traumland vieler jungen Schweizer ist Australien. Ein längerer Aufenthalt in Down Under gehört zum hiesigen Lebenslauf wie eine berufliche Weiterbildung und der Autoprüfung mit 18 Jahren. Meine Befürchtung, am Mittwoch könnten sich die Spieler der Nati nach 90 Minuten ebenfalls anfühlen, als wären sie die Australier vom Deutschland Spiel. Es sei denn der Grandmaster Flash des Schweizer Fussballs schiesst uns doch noch zum Überraschungs Erfolg. Wer weiss...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-8940203168031376868?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/8940203168031376868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=8940203168031376868' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8940203168031376868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/8940203168031376868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/06/englands-number-one-englands-number-one.html' title='England&apos;s Number One, England&apos;s Number One!'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-1046566904350074582</id><published>2010-06-07T20:06:00.006+02:00</published><updated>2010-06-08T07:02:31.856+02:00</updated><title type='text'>Von Khakpour bis zu seltsamen Korkenziehern</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TA1GiftgGII/AAAAAAAABmM/BlR1uuu5vnY/s1600/untitled.bmp"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480113880021604482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 264px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TA1GiftgGII/AAAAAAAABmM/BlR1uuu5vnY/s400/untitled.bmp" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Fussball Weltmeisterschaft 1998. Die erste Reise an ein sportliches Grossereignis. Tickets für beliebige Spiele konnten man beim Schweizer Fussballverband problemlos bestellen. Alles natürlich noch per Post. Internet hatten nur priviligierte Haushalte und wohl schon gar nicht der SFV. Sportlich war die Nati in diesen Jahren ebenfalls soweit entfernt von einer WM-Teilnahme, wie Menowin Fröhlich vom Amt des deutschen Bundespräsidenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kurz gehupt beim Vorbeifahren an der Stammkneipe, und schon waren wir unterwegs mit einem VW-Bus Richtung "Fronkreich, Fronkreich". Im Gepäck Karten für vier WM Spiele und den unentbehrlichen WM Reiseführer vom "Kicker Verlag". In Lyon machten wir das erste Mal Halt. Bei ortsüblichen Getränken feierten wir mit Campinggästen aus diversen Nationen das schöne Wetter und nicht zuletzt uns selber. Damals konnte man nämlich noch durchaus angeben mit einem Trip an eine WM, auch wenns nur ins Nachbarland war. Jedenfalls schulde ich meinem damaligen Schulleiter immer noch eine Ansichtskarte mit einem WM Sujet drauf. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die erste WM Nacht hatte für unsere junge Crew schon schwerwiegende Konsequenzen. Das lag nicht unbedingt am schweren Kopf, als Folge von diversen Verköstigungen verschiedenster Alkoholika aus allerlei Teilnehmer Länder. Das wahre Problem lag darin, dass ein Besatzungsmitglied in der Nacht keinen Korkenzieher zu Hand hatte, und seit diesem Moment war eines endgültig klar, Autoschlüssel sind definitv nicht zum Öffnen von Rotweinflaschen geeignet. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Dank einem hochtalentieren Schlüsselservice-Künstler aus Algerien ging die Reise dann Gottseidank doch noch weiter. In allerbester Mr.Minit Qualität kopierte er uns einen neuen Schlüssel. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da es mit dem Wein nicht klappen wollte, versuchte jemand aus unserer Gruppe an andere "Sinnverändernde" Stoffe zu gelangen. Leider (für ihn) ging auch das daneben, und bei der Beschaffungsaktion in einer dunklen Seitengasse übergab er sein Feriengeld einigen nett dreinblickenden Gestalten, ohne dafür den erhofften Gegenwert zu erhalten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Stimmung war dementsprechend auf dem Nullpunkt. Allerdings entschädigte uns das Spiel Iran:USA für die bisherigen Unanehmlichkeiten. Im Vorfeld wurden wir von einigen Personen, als völlig verrückt erklärt ausgerechnet diesen Match zu besuchen. Die zwei politischen Erzfeinde spielten hier immerhin gegeneinander. Das Polizeiaufgebot war dementsprechend, und die Stimmung war vor dem Stadion äusserst angespannt. In der Stadt hingegen sangen wir für das iranische Fernsehen noch das Lied "d'Venus von Bümpliz" und werden wohl mit diesem Song mittlerweile Kultstatus in Theheraner Karaoke Bar's besitzen. (sofern es so ewas dort gibt)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Übrigens Im Stadion war es dann um einiges ungefährlicher als in einigen dunklen Seitengasse von Lyon. Unser WM Lieblings Spieler kürten wir ebenfalls in Lyon. Khakpour der iranische Weltklasse Verteidiger und prädestinierte Werbeträger von WC-Schüsseln&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Weiter gings für unsere Gruppe nach Marseille, wo die Begegnung Brasilien:Norwegen anstand. Den Tag verbrachten wir an einem wundervollen Sandstrand in der Nähe der südfranzösischen Metropole. Im Stadion trafen wir dann unverhofft auf die ersten Schweizer während dieser Reise. Natürlich in Brasilien Trikots gekleidet, und selbstverständlich ausgerechnet auch noch aus Rorschach. Ziemlich deplaziert fanden sich die Touristen aus Helvetien im Norwegen Block wieder. In ihren Ronaldo und Romario Trikots durften sie den Fans aus dem hohen Norden ziemlich betröppelt zuschauen, wie diese den sensationellen Erfolg über den mehrfachen Weltmeister feierten. Das stand dann nicht im Reiseprospekt, dass Brasilien nicht gegen diese Stolperer aus Oslo gewinnt, gell.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"HEJA NORGE, HEJA NORGE"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach dem Besuch eines nächtlichen Open Air Konzerts am Strand von Marseille (das waren noch die Zeiten vor diesem Public Viewing ) gings noch in der Nacht weiter Richtung Paris. Dort wartete eines der sinnlosesten WM Spiele auf uns. Rumänien vs. Tunesien, aber man wollte halt auch mal dieses "Stade de France" begutachten, von diesem Bauwerk sprach damals schliesslich die ganze Welt. Der Match war zum Vergessen, einzig die vielen Nordafrikaner sorgten für Stimmung im weiten Rund. Danach gings weiter in die Pariser Innenstadt zum "Northern Ireland-Switzerland 2002" Verbrüderungs Trinken. Bekanntlich schafften allerdings weder die Nordiren noch die Eidgenossen die Qualifikation für das Folge-Turnier in Asien. Da nützten all die Trinksprüche in jener denkwürdigen Pariser Nacht nichts.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Frankreich war am anfänglich noch kaum im WM Fieber, dies änderte sich aber nach den ersten Siegen ihrer Mannschaft. Mein Bixente Lixarazu Trikot zog ich relativ schnell nicht mehr an, und das waren noch Zeiten in denen man ein Trikot im Hochsommer fünf Tage am Stück trug. Zu nervig waren die Schulterklopfer, denen ich mit meinen rudimentären Fremdsprachen Kenntnissen Red und Antwort stehen musste. Die Fahrt zum Achtelfinale Frankreich:Paraguay sparten wir uns dann aus verschiedensten Gründen. Dank der französischen Euphorie und einigen obskuren nordafrikanischen Ticketfeilschern sparten wir uns auch gleich die Reisekosten in die Schweiz.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine unvergessliche Woche lag hinter uns, mit direktem Weg gings an St.Galler Open Air wo die Ereignisse in gebührender Weise ihren Ausklang fanden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-1046566904350074582?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/1046566904350074582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=1046566904350074582' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1046566904350074582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/1046566904350074582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/06/von-khakpour-bis-zu-seltsamen.html' title='Von Khakpour bis zu seltsamen Korkenziehern'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/TA1GiftgGII/AAAAAAAABmM/BlR1uuu5vnY/s72-c/untitled.bmp' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-850077371609272556</id><published>2010-05-31T20:15:00.005+02:00</published><updated>2010-06-02T06:45:02.068+02:00</updated><title type='text'>WM steht an</title><content type='html'>Schon wieder bald vier Jahre her, seit jenen sonnentrunkenen Tagen im deutschen Sommer 2006. Die Vorfreude war damals gross, schon Monate zuvor wurden Reisepläne geschmiedet. Von Stuttgart bis Berlin, die Stimmung war grandios, und das "Überraschung, Überraschung" nicht nur beim modischen Public Viewing, sogar teilweise in den Stadien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun also der World Cup 2010, es geht an mir vorbei, zumindest bislang. Aktuelle Berichte über den Stand der Vorbereitungen in Südafrika lese ich in etwa so interessiert wie das örtliche Kirchenblatt. Den spannensten Artikel über die kommende Weltmeisterschaft sah ich vor kurzem in der Sonntagspresse. Dort wurde je ein herausragendes Bier aller Teilnehmerländer vorgestellt. Nur Nordkorea blieb aussen vor, auch in dieser Hinsicht also der absolute Exot der WM. In unserer globalisierten Welt, stellen die Asiaten auch das einzige Überaschungsmoment des kommenden Grossereignis dar. Früher freute man sich auf die bärtigen Ungarn 1986, oder die Kicker aus Costa Rica 1990. Heutzutag weiss man ziemlich genau, was auf einen zukommt auch bei den sogenannten Paradiesvögeln. Seit Jamika 1998, oder Trinidad und Tobago 2006 kann einem da nichts mehr wirklich überraschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da darf man einzig noch gespannt sein, mit was für einem stalinistisch angehauchten System die Roten Koreaner antreten werden. Vielleicht wird ja einer der sieben Spieler vom Militärverein April 25 der grosse WM-Star. Nun gut, wahrscheinlich wird ihm auch dann kaum ein Werbevertrag eines amerikanischen Sportartikel Giganten winken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5 Gründe für fehlendes WM Fieber: (nicht ganz ironiefrei)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) fehlende Typen! Wo sind sie geblieben, die Gullits, Effenbergs, Caniggias und Higuitas der Fussball Neuzeit. Oder sind tatsächlich Leute wie Cristiano Ronaldo und Per Mertesacker deren Nachfolger?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) die letzten drei fussballerischen Grossereignisse sah ich Live vor Ort. Der einzige Grund für diese Reisen war, dass ich so den "Fussball-Grillpartys" aus dem Weg gehen konnte. Immer die selben Getränke, immer die selben Speisen, immer die selben Gespräche und das Wochenlang. Dazu hört man nichts vom Spiel. Dabei sind die Halbzeitanalysen und Kommentare bei Begegnungen wie z.b. Japan:Kamerun, doch die wahren WM Highlights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) Wieso trägt Philipp Lahm heute weisse Socken und keine Schwarzen. Was für eine Haargel Sorte benutzt Bastian Schweinsteiger. Wie verkraftete die deutsche Elf das Trainig bei 16 Grad Celsius, obwohl doch 15 Grad angekündigt waren. Diese und weitere weltbewegende Fragen werden dieses Jahr nicht beantwortet. Bundestrainer Jogi Löw möchte keine täglichen Live-Pressekonferenzen abhalten. Dabei waren diese mittäglichen Veranstaltungen weitaus interessanter, als die meisten Begegnungen der WM.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4) Sepp Blatter sprach sich höchspersönlich gegen ein Verbot der Vuvuzelas aus. Ein Mann also, der sich für reine Sitzplatzstadien einsetzt, kämpft für die Rechte der trötenden südafrikanischen Fans. Jetzt oder Nie, Vuvuzela-manie....&lt;br /&gt;Das Schweizer Fernsehen wird keinen Vuvuzela Filter in ihren Übertragungen einbringen. Ein Filter wäre auch eher beim allabendlichen TV Programm angebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5)Der Schweizer WM Kader ist in etwa so fanatasievoll zusammengestellt, wie ein Pizza in einer Altersheim-Kantine. Dieser Umstand muss nicht unbedingt mit einer erfolglosen WM enden. Ganz im Gegenteil, ich traue Ottmar Hitzfeld sogar die Achtelsfinal Qualifikation zu. Trotzdem, die grosse Fussballkunst darf man von den Eidgenossen nicht erwarten. Wobei man ehrlich zugegeben muss, eine grosse Auswahl an technisch hochversierten Spielern hat Hitzfeld in unserem Land auch nicht. Wenn will der gute Mann auch aufbieten?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-850077371609272556?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/850077371609272556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=850077371609272556' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/850077371609272556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/850077371609272556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/05/wm-steht.html' title='WM steht an'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-661222843444395671</id><published>2010-05-25T19:20:00.006+02:00</published><updated>2010-05-26T08:41:24.857+02:00</updated><title type='text'>Der Berg ruft (Teil 1)</title><content type='html'>Sie sind ein wenig verrückt, nicht allzu selten spricht man sogar von "Spinnern". Man könnte sie mit den Schweigemönchen unter den Katholiken, oder den Allesfahrern bei den Fussballfans vergleichen. Die Bergläufer sind eine spezielle, vielleicht sogar extreme Gattung der Hobby-Sportler. Ein steiler Bergweg löst bei normalen Wanderer ein Jammern und starkes Verlangen nach der nächsten "Beiz" aus. Der Bergläufer hingegen rennt mit hohem Puls vor Anstrengung schwitzend und stöhnend jeden halbwegs begehbaren Pfad hoch. Eine gewisse masochistische Ader muss man da wohl mitbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teil 1) Älpele Berglauf Feldkirch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Saisonstart im Voralberg. Die Einheimischen schlendern bei sonnigem Wetter durch die Verkaufsstände eines Marktes. Beinahe unbemerkt davon bereiten sich etwas mehr als 100 Sportler auf den 9,2km langen Älpelelauf vor.&lt;br /&gt;Hoch oben über der Statdt thront die Schattenburg. Bei der grenznahen Schweizer Bevölkerung ein Synonym für feinste, tellergrosse Wiener Schnitzel. Wie so viele Menschen aus dem Kanton St.Gallen verbrachte auch ich einige Muttertage und sonstige hochtrabende Ereignisse bei den kulinarischen Köstlichkeiten auf dieser Voralberger Ritterburg. Am heutigen Tag war aber nicht leckeres Fleisch mit Pommes-Frites das Ziel, sondern eine Skihütte oberhalb von Feldkirch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Journalist befragt mich nach meiner Renntaktik. Sogar ein Foto schiesst er noch. Man könne ja nie wissen, vielleicht habe er ja soeben mit dem späteren Sieger gesprochen. Ganz so weit werde es wohl nicht kommen, antworte ich Schmunzelnd. Ich erblicke schon beim Start den einen oder anderen Topläufer, denen das Zielband schon fast in den Augen schimmert, so schnell werden sie oben sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Teil ist flach, und dementsprechend wird Tempo gebolzt. Man muss ja nachher nicht noch steil bergauf. Nein, Nein der Abschnitt ohne Höhenmeter und Waldwege ist selbstverständlich der anstrengende Part dieses Rennens. Ganz so denken wohl einige wenige Läufer. Nur so sind wandernden Teilnehmer bei der ersten kleineren Steigung zu erklären. Schnaufend, als ob gerade der Mount Everest in Sichtweite wäre, stampfen sie die ersten Höhenmeter hoch. Ein Phänomen das mich bereits bei meiner Teilnahme beim Jungfrau Marathon beschäftigte. Gibt es tatsächlich Sportler, die sich das Streckenprofil nicht zu Gemüte führen, oder die einen Berglauf mit einem einem Lauf am "Fusse des Berges" verwechseln? Meinen die etwa das Jungfraujoch liege auf Meereshöhe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mittlerweile schon einigermassen erfahrene "Bergziege" teile ich meine Kräfte ein. Dem ersten steilen Anstieg, folgen stetige, aber nicht allzu steile Wege. Diese Streckenabschnitte kommen meinen Stärken entgegen. Ich laufe beinahe ein einsames Rennen, ab und zu überhole ich einen anderen Teilnehmer. Der Schlussteil führt nochmals über holprige und stark ansteigende Waldwege. Obwohl mir mittlerweile einige dieser fiesen, kleinen, hechelnden Bergspezialisten auf den Fersen sind ziehe ich mein Rennen mühelos durch. Ich beende den Lauf auf dem 14.Schlussrang, es bleibt sogar noch Kraft für einen Schlussspurt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anstrengend, aber schön wars. Oben angekommen sind die Gedanken bereits bei meiner Familie, die im Tal auf mich wartet. Mein Frage, wie denn der Rücktransport geregelt sei? beantworten die äusserst symphatischen Veranstalter mit den Worten. "Jetz trinkmer z'erscht mol a Bier". Recht haben sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weitere Berglauf Bericht folgen. Dies war übrigens der 500 Blog auf dieser Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://feldkirch.vol.at/news/tp:meinegemeinde:feldkirch/artikel/superleistungen-beim-sparkasse-aelpele-lauf/cn/news-20100509-11010732"&gt;http://feldkirch.vol.at/news/tp:meinegemeinde:feldkirch/artikel/superleistungen-beim-sparkasse-aelpele-lauf/cn/news-20100509-11010732&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-661222843444395671?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/661222843444395671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=661222843444395671' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/661222843444395671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/661222843444395671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/05/der-berg-ruft-teil-1.html' title='Der Berg ruft (Teil 1)'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-3229395460690567186</id><published>2010-05-17T19:21:00.002+02:00</published><updated>2010-05-18T06:57:13.588+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : FC Thun 2:6</title><content type='html'>NLB&lt;br /&gt;Sportplatz Buechenwald&lt;br /&gt;740 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Vorhang fiel an diesem Abend. Zugegeben, den selben Satz habe ich schon zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr geschrieben. Nun war es aber undwiderruflich. Selbst bei einer plötzlichen Abspaltung der Romandie von der restlichen Schweiz. Der FC Gossau bestritt an diesem Tag definitiv sein (vorerst) letztes Heimspiel in der zweithöchsten Schweizer Fussballliga.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ganz grosse Prominenz gab sich nochmals die Ehre auf dem Buechenwald Sportplatz. Hakan Yakin samt Mutter Emine (ohne Velo) unterstützten ihren Blutsverwandten beim entscheidenden Spiel in der Ostschweiz. Dazu gesellten sich weitere bekannte Fernseh-Gesichter, deren Namen mir spontan nicht einfallen. Nächstes Jahr stolzieren jedenfalls wieder die Funktionäre aus Zofingen und Eschen Richtung Haupttribüne, und nicht mehr die "Hauptakteure" von "Glanz und Gloria".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gastverein selber brachte nicht die angekündigten 700-1'000, sondern etwa 450 Anhänger mit ins Fürstenland. Diese unterstützen ihren Verein jedoch dauerhaft und lautstark. Der Stadionsprecher zeigte sich wahrhaft begeistert von einer solchen Ambiance. Wer will ihm das Verübeln, sein tägliches Brot war in der vergangenen Zeit kaum geniessbar. Die Mannschaft des FC Gossau wollte den Thuner Seefestspielen auch nicht im Wege stehen. Bei ungemütlichen äusseren Bedingungen liess sich die Truppe in gewohnter Manier vom Gegner vorführen. Reinhold Messner muss sich nach der Durquerung der Wüste Gobi ähnlich gefühlt haben, wie die Anhänger der Blau-Weissen nach dieser Saison. Sage und schreibe zwei Siege erreichte das Team in dieser verschreibungspflichtigen Spielzeit. Da wäre selbst ein SVP Nationalrat bei einer GSOA Hauptversammlung besser aufgehoben, als diese Gossauer Mannschaft in der NLB.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell war jedenfalls klar, dass diese Aufstiegssache nicht in Gossau entschieden wird, sondern am südlichen Zipfel der Schweiz. Das Hauptaugenmerk lag also schon nach kurzer Zeit auf den Zwischenständen aus dem Tessin. Im FC G Clubheim wurde die Live Übertragung der Partie FC Lugano:FC Vaduz gezeigt. Die Thuner Ersatzbank profitierte dabei von der unmittelbaren Nähe zum Gossauer Clubhaus und nebenbei auch vom "Littbarski Bonus". Die Liechtensteiner rangen den Luganesi tatsächlich ein 1:1 ab. Da halfen auch einzelne Anfeuerungen für die Bianconeri aus dem neutralen Publikum nichts mehr. Diese Rufe waren übrigens weniger Symphatien zum FC Lugano geschuldet, sondern eher dem Frust nach dieser Saison auch noch eine gegnerische Aufstiegsfeier miterleben zu müssen. Zudem pflegt der Gossauer Anhang bekanntlich freundschaftliche Verbindungen zu Fans eines Gelb-Schwarzen Vereins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Spielminuten feierten die Thuner ihren Aufstieg mit einem Wechselgesang "Super!League!". Die NLA war also schon richtig angekommen bei den Gästefans."Jetz bin ich Speaker vom ä Super League Verein", schrie ein begeisterter Berner ins Handy. Ja so ausgelassen war die Stimmung auf der altehrwürdigen Holztribüne in Gossau noch selten. Sogar eine Pokalübergabe fand noch statt. Bis anhin war der "Grümpeli Turnier" Cup der einzige wertvolle Gegenstand der jemals auf dem Gossauer Rasen übergeben wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Stadionsprecher der Berner Oberländer jemals ausfallen sollte übernimmt sein Job vielleicht der Kollege aus Gossau. Euphorisiert rief er am heutigen Abend jeden Spielernamen der Thuner auf. So wurde der goldene Kübel in den verregneten Abendhimmel gereckt. Ironischerweise erlebte ein ebenfalls vom Wettskandal betroffener Verein just in Gossau sein Happy-End. Der Abschied des Heimpublikums von der eigenenMannschaft verlief hingegen den Temperaturen entsprechend. Innige Umarmungen durften selbst die harmoniesüchtigsten Personen kaum erwarten. Der Abschied von einer schweren Grippe fällt wohl ähnlich schwer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Gastverein und Heimclub war dieses Spiel der Startschuss in eine neue Zukunft. Gewiss mit unterschiedlichen Vorzeichen. Bleibt zu hoffen, dass nächste Saison auch die Gossauer wieder mal jubeln dürfen. Unseren Stadionsprecher würde sich auch freuen, falls er nicht gerade im Berner Oberland beschäftigt ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-3229395460690567186?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/3229395460690567186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=3229395460690567186' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3229395460690567186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/3229395460690567186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/05/fc-gossau-fc-thun-26.html' title='FC Gossau : FC Thun 2:6'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-4783777038008337010</id><published>2010-05-17T11:35:00.002+02:00</published><updated>2010-05-17T11:38:58.569+02:00</updated><title type='text'>Schandfleck für die Stadt?</title><content type='html'>wieder einmal ein wenig Politik auf diesem Blog. Ein Bericht über die fussballerischen Ereignisse vom letzten Samstag folgt in Kürze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus den St.Galler Nachrichten (Text Manuela Störi)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aus Sicht der SP muss das Bahnhofsareal in Gossau dringend saniert werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die SP ist das Bahnhofsareal ein «unwürdiges Entwicklungsgebiet». Zwar hat der Stadtrat bereits eine Neugestaltung zugesagt - mit der eingereichten Interpellation will die Partei die Arbeiten vorantreiben.&lt;br /&gt;Der SP-Parlamentarier Florian Kobler ist selber viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Und stellt je länger je mehr fest, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht: «In den letzten Jahren hat die Stadt es versäumt, wichtige Anpassungen vorzunehmen!» Auch von Bekannten wurde Kobler bereits darauf angesprochen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einige Stolpersteine&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Als erster Punkt, der am Bahnhof verbessert werden muss, zählt Kobler die fehlende Busbeschilderung. «Man kommt sich irgendwie ‘dumm’ vor, weil man nicht weiss, wohin die Busse überhaupt fahren», erklärt er. «Und es kann ja nicht angehen, dass man ständig um Hilfe fragen muss.» Die blaue Fahrplantafel sei leer und elektronische Anzeigen würden fehlen. Die Stadt Gossau solle sich ein Beispiel an St.Gallen nehmen, denn: «Dort ist alles bestens beschildert.» Aber nicht nur die fehlenden Anzeigetafeln stören Florian Kobler. Die Perronkante zum Gleis eins beispielsweise sei zu tief. «Der behindertengerechte Einstieg, welcher gesetzlich vorgeschrieben ist, ist so nicht möglich. Der behelfsmässige Betontritt ist für alle ein Stolperstein!»&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Velofahrer und Fussgänger sollten Platz haben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Bahnhofunterführung ist Kobler schon lange ein Dorn im Auge. Seiner Ansicht nach ist diese viel zu eng und düster. «Das Ganze sollte verbreitert werden. So, dass auch Velofahrer Platz haben und im Schritttempo fahren können.» Bis anhin müssen diese nämlich absteigen und den Drahtesel stossen. Viele halten sich jedoch nicht daran. Umso dringender sei die Angelegenheit, seit das neue Oberstufenzentrum Buechenwald eröffnet wurde und die Schüler hier entlangfahren würden.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stadtrat will im nächsten Jahr aktiv werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Florian Kobler hat nun eine Interpellation beim Stadtparlament eingereicht. Darin will er vom Stadtrat unter anderem wissen, wie er den Investitionen beim Bahnhofsareal gegenübersteht und wie sich die Zusammenarbeit mit den SBB gestaltet. Zwar hat der Stadtrat bereits zugesagt, den Bahnhofplatz mit dem Bushof neu zu gestalten. Dies hat er im Rahmen einer vorangegangenen Interpellation über die Schliessung des SBB-Bahnhofschalters bekannt gegeben. «Uns ist es aber wichtig, an der Sache dranzubleiben und hartnäckig zu sein», so Kobler weiter. «Es besteht wirklich dringender Sanierungsbedarf.  Die Arbeiten dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Immerhin sollte der Bahnhof ein Aushängeschild der Stadt Gossau sein. Und dies ist er momentan wirklich nicht!»&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-4783777038008337010?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/4783777038008337010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=4783777038008337010' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4783777038008337010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/4783777038008337010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/05/schandfleck-fur-die-stadt.html' title='Schandfleck für die Stadt?'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-2232006764301555253</id><published>2010-05-09T19:40:00.006+02:00</published><updated>2010-05-10T07:26:56.526+02:00</updated><title type='text'>FC Gossau : Servette Genf 1:2</title><content type='html'>NLB&lt;br /&gt;Sportanlage Buechenwald&lt;br /&gt;350 Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Kinder sollen nicht zwingend Fussball Fans werden. Die Gründe dafür sind vielschichtig. In Deutschland erblickte ich vor Jahren einen Vater mit seinem kaum dreijährigen Sohn. Der Erzeuger und sein Spössling trugen jeweils ein eng anliegendes T-Shirt, darauf stand in altdeutscher Schrift "Ultras". Frisurentechnisch zierten beide Kopfhäuter das Modell "Bundeswehr-Kampfbahn". Ebenfalls trugen die Beiden im Partnerlook eine Armeehose. Der Kleine hatte wohl Glück, dass ihm sein Vater nicht noch ein Tatoo "Althauer Garde Süd" verpasst hatte. Der Anblick befremdete mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Folge wurden z.B. schon Jahre vor der Familienplanung diverse mögliche Vornamen, die an legendäre Fussballer erinnern sollten, ad acta gelegt. Immer weniger Verständnis brachte ich auch für Familienväter auf, die ihrem Nachwus quasi mit dem Durchtrennen der Nabelschnur, die Mitgliedsurkunde ihres Lieblingsvereins aushändigten. So wird ja dem Sohnemann, oder der Tochter gleich mal eine wichtige Entscheidung abgenommen, nämlich die Wahl des Lieblingsvereins. Wo kann das noch hinführen? Sucht der Vater später auch die Arbeitsstelle aus? Die Frau? Die Geliebte oder die Beilagen auf der Pizza?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe auch nicht, wie Eltern ihre Kleinkinder in diese modernen Fussballstadien mitschleppen können. In übergrosse Trikots gekleidet verfolgen sie gelangweilt die Partie auf ihrem Sitzplatz. Rumlaufen geht nicht, und der Vater ist beschäftigt mit dem Auspfeiffen des neusten Stürmer Flops aus Südamerika. Da wäre wohl schon so machens Kind lieber mit Ruedi und Hansli beim Sandkasten vor dem Haus geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus hoffe ich, dass meine Kinder nicht dem "Fussball-Virus" verfallen. Vieles wird im Leben leichter. Die Aufregung an Wochenenden hält sich in Grenzen. Überfallartige schlechte Launen nach missratenen Auswärtsspielen fallen weg, und zudem läuft es in der Schule um einiges einfacher. So hat z.b. das auswendig Lernen sämtlicher Kader der Europameisterschaft 1988 keine dringende Priorität. Damals hat dies im schulischen Sinne sicher für einige Wissenslücken in relevanteren Gebieten gesorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem veregneten Sonntag Nachmittag begleitete mich meine Tochter zum Spiel des FC Gossau. In unserer Stadt war an diesem Tag Jahrmarkt, und statt zum dritten Mal die Auslage der Marktstände zu begutachten, spazierten wir die paar Schritte zum Buechenwaldsportplatz. Als die Partie angepfiffen wurde schlief meine Tochter nach wenigen Minuten ein. Dies darf man ihr nicht wirklich verüblen. Schliesslich spielt der FC Gossau seit Monaten nicht gerade einen Fussball, der den Adrenalin Spiegel in die Höhe treibt. Zudem nutzten schon ganz andere Leute die Spiele der Blau-Weissen für ein Nickerchen. Zugegebnermassen eher auswärts und eher nach dem Genuss von zuviel nicht-alkoholfreien Getränken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Nachwus verschlief die komplette 1.Halbzeit und nach gut 60.Minuten fragte sie, ob wir uns nicht endlich auf den Heimweg machen könnten? Ich war ehrlich gesagt nicht unglücklich, dass diese Frage kam. So hatte ich vor meinen Kollgen zumindest eine Ausrede, um diese "Champagner mit Kaviar-Partie" vorzeitig zu verlassen. Die zahlreich angereisten Servette Supporter waren nämlich das einzige belebende Element an diesem kalten Frühlingstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Bus fuhren wir Nachhause, wieder vorbei am Jahrmarkt. Mein Nachwus zeigte nochmals begeistert auf die Marktstände. Ich wäre doch besser ein viertes Mal rundherum gelaufen, als sie an diesen blöden Match mitzuschleppen. Diese Erkenntnis kam leider zu spät.&lt;br /&gt;Sie wird bestimmt kein Fussballfan, hoffentlich jedenfalls, dachte ich in diesem Moment.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens meine Tochter schläft sonst nie in meinen Armen ein. Noch so eine ünmögliche Sache, die unsere Fussballer in der Saison fertig gebracht haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-2232006764301555253?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/2232006764301555253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=2232006764301555253' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2232006764301555253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2232006764301555253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/05/fc-gossau-servette-genf-12.html' title='FC Gossau : Servette Genf 1:2'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-2267444245508477916</id><published>2010-05-05T19:29:00.010+02:00</published><updated>2010-05-06T21:13:36.231+02:00</updated><title type='text'>FC Chelsea : Stoke City 7:0</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/S-GstmHiNjI/AAAAAAAABmE/1DAycq_lV4Y/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467841321930733106" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/S-GstmHiNjI/AAAAAAAABmE/1DAycq_lV4Y/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/S-GstfxbiUI/AAAAAAAABl8/fiW18VKo0NM/s1600/Foto.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5467841320227408194" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/S-GstfxbiUI/AAAAAAAABl8/fiW18VKo0NM/s400/Foto.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Premier League&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Stamford Bridge&lt;/div&gt;&lt;div&gt;41'013 Zuschauer&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nebst den über 36'000 Marathon Läufern, bogen an diesem Tag auch die Fussballer von Chelsea in die ersehnte Zielgerade ein. Im Fernduell mit den Roten aus Manchester duelliert sich die Abramowitsch Truppe um den englischen Meistertitel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der Fulham Road tummeln sich die Fans in blauen Trikots. Sie genehmigen sich einen Burger an einem der Imbissstände, oder begutachten die Auslage der Fanartikel Händler. "Chelsea vs. England-World Cup 2010", der Schal scheint der neuste Hit zu sein. Wer sein Pfund lieber beim Wirt lässt drängt in eins der vielen Pubs. Rein kommt aber nur wer auch ein Matchticket vorweisen kann. In einer missmutigen Laune reicht die semi-attraktive Brünette hinter der Theke Pints an das durstige britische Volk. Die Stimmung ist ausgelassen. Eine mögliche Niederlage gegen das limitierte Team aus Stoke-on-Trent, scheint so unrealistisch wie ein Comeback von Maggie Thatcher an der Downing Street 10 nach den kommenden Wahlen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Genauso beliebt wie frischgezapftes Bier an einem Fussball-Sonntag ist bei den Chelsea Supportern ein gewisser Frank Lampard. "Super Frank, Super Frank, Super Frank! Super Frankie Lampard" hallt es durch die Stamford Bridge. Der Mittelfeldspieler ist neben John Terry das grosse Idol der Blau-Weissen. Wie so viele trägt auch mein Sitznachbar ein Trikot des 77-fachen englischen Nationalspielers. Der freundliche Asiate ist ein Mensch der eher nervöseren Sorte, wie ich schon ziemlich schnell feststelle. Zwar fallen die Tore für sein Lieblingsteam an diesem Tag schneller, als griechische Aktienkurse auf den internationalen Börsenmärkten, trotzdem kaut der leidenschaftliche Anhänger dauernd an seinen Fingernägeln. "Nice, this is Nice" murmelt er bei jedem halbwegs geglückten Pass der "Blues". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nett ist auch die Fan-Ausstattung einiger Chelsea Anhänger auf der Gegengerade. Die Variante zwei Käppchen auf dem Kopf, wird hoffentlich ebensowenig zur "Fan-Mode" werden, wie die Ausstattung "Trikot mit Preisetikett+ zwei Fanschals mit Preisetikett". Trotz dem teilweise sehr touristisch anmutenden Publikum in der Stamford Bridge können die wahren Supporter des Vereins am heutigen Tag überzeugen. Die Lautstärke und die Intensität ihrer Fangesänge ist für Premier League Verhältnise sicherlich auf gehobenem Niveau.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Robert Huth möchte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Der deutsche Nationalspieler in Diensten von Stoke City stellt sich bei einigen Zweikämpfen so geschickt an, wie ein kanadischer Holzfäller als Damen-Coiffeur. Dies alles unter den Augen von Bundestrainer Jogi Löw. Allerdings liegt die Schuld an der Kanterniederlage natürlich nicht nur beim ehemalligen Chelsea Verteidiger. Die ganze Mannschaft des mutmasslich zweitältesten Fussballverein der Welt spielt geradezu desolat. Zur Pause ist die Partie bereits entschieden, es steht 3:0. Dementsprechend gelöst ist die Stimmung auf den Tribünen. Passend dazu betreten die FA Cup Sieger von 1970 den Rasen. Zusammen mit den Fans intonieren sie "Blue is the Colour, Football is the game". Dieser Song schaffte es in den Siebziger Jahren bis auf Platz 5 der englischen Charts, wie der Stadion-Speaker nicht ganz ohne Stolz verkündet. Die Legenden mit graumelierten Haar wanderen nach ihrem Ständchen über den Rasen, und der eine oder andere alteingesessene Anhänger verdrückt ein Tränchen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Very nice, Very nice", mein lieber Sitznachbar kommt in der zweiten Halbzeit ganz auf seine Kosten. Mit Cola und Hotdog in der Hand bejubelt er jeden der vier weiteren Treffer euphorisch. Dem ebenfalls freudenstrahlenden Mann vor uns reisst es fast das Preisetikett vom brandneuen Trikot, als "Super Frankie" in der 81.Minute das 5:0 schiesst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ob Tourist aus Amerika, oder bierbäuchiger Jahreskarteninhaber aus West-London. Nach dem Spiel sind sich alle Augenzeugen einig, an diesem Nachmittag hat man den zukünftigen englischen Meister gesehen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach dem Match drängen die Fans Richtung U-Bahn, oder in eins der Pubs. Wohl nicht nur freudentrunken schliesst ein Chelsea Anhänger einen Polizisten in die Arme. Dieser nimmts mit Humor, weniger erfreut sehen die Stoke Fans aus. Drei junge Frauen mit ausladenden Hüften, gekleidet in rot-weisse Trikots müssen sich spöttische Kommentare von gegnerischen Supportern anhören. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gibt wohl beliebtere Spieler als Michael Ballack beim Londoner Spitzenclub. Dies liesen schon die Kommentare auf der Tribüne erahnen. Vielleicht auch deshalb das intensive "German Bashing" das uns im Pub entgegengebracht wird! Ein Typ, der ohne Zweifel als unehelicher Sohn von Ozzy Osbourne durchgehen würde, stimmt jedenfalls unzählige Male den Schlachtgesang "Ten German Bombers in the Air" an. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Deutsche Flugzeuge hin oder her, der Nachmittag an der Stamford Bridge war jedenfalls äusserst"Nice".&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/37120942-2267444245508477916?l=gossau-gedanke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/feeds/2267444245508477916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=37120942&amp;postID=2267444245508477916' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2267444245508477916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/37120942/posts/default/2267444245508477916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gossau-gedanke.blogspot.com/2010/05/fc-chelsea-stoke-city-70.html' title='FC Chelsea : Stoke City 7:0'/><author><name>gossau-fen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16687769536072038595</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_720MVHPXg40/S-GstmHiNjI/AAAAAAAABmE/1DAycq_lV4Y/s72-c/Foto.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-37120942.post-2565209014261334595</id><published>2010-04-29T21:39:00.009+02:00</published><updated>2010-05-02T22:10:39.990+02:00</updated><title type='text'>auf einer Welle durch London...</title><content type='html'>Als sich die über 36'000 Läufer an diesem Sonntag Morgen auf den Start vorbereiten haben sie mehrheitlich einen langen Weg hinter sich. Knapp 1% der englischen Bevölkerung nimmt am Losverfahren für einen Startplatz zum London Marathon teil. Die Meisten von ihnen gehen leer aus. Eine Teilnahme beim Rennen in der europäischen Metropole bleibt selbst für gestandene britische Marathon Läufer vielfach nur ein Traum. Die Teilnehmer aus dem Ausland haben es ungleich leichter. Zwar gibt es auch für sie den glücksabhängigen Weg über ein Losverfahren. Als Alternative stehen allerdings auch Startplätze über Reiseagenturen zur Verfügung. Natürlich nicht gerade kostengünstig. Mein Kollege und ich hatten Glück und wurden ausgelost, uns blieb also der "Luxustrip" mit einem Laufreisen-Veranstalter erspart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einer grossen Wiese in Greenwich ein halbe Stunde vor dem Start zum Rennen sind alle gleich. Ob der englische Milliardär Sir Richard Branson, der spätere Sieger Tsegay Kebede, oder der ulkige Marathonläufer im "Flinstones" Kostüm. Sie alle warten nervös auf den Start zu den 42,195km. Leichter Regen setzt ein, das kühle Nass vertreibt die drückende Wärme, die in den letzten Tagen über London lag. Neben mir reiht sich ein weiterer Schweizer ein. Leicht zu erkennen an seinem roten Lauf-Shirt mit einem Schweizer Kreuz und dem Aufdruck Freddy. Auf Freddy's Mütze prangt das Logo einer bekannten Laufreisen-Agentur. Wir tauschen uns kurz über die persönlichen Ziele aus. Er will unter 3 Stunden laufen, ich sage ihm, dass mein Ziel ähnlich definiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch zwei Minuten zum Startschuss, ich überprüfe nochmals ob die Schuhe gut geschnürrt sind. Bereue dies allerdings blitzartig, als sich ein Mitläufer neben mir nochmals erleichtert. Gibt sicher schönere Anblicke so kurz vor dem Start. Pünktlich um 09.45 startet die riesige Läufermasse auf die grosse Schleife durch London. Die ersten Meilen werden durch Aussenquartiere gelaufen. Bereits dort herrscht eine fantastische Stimmung. Vor einem Pub wurde ein Laufband aufgestellt, eine schwergewichte Britin strampelt sich im "modischen" achtziger Jahre Trainingsanzug ab. Der Marathon ist wirklich ein gesellschaftliches Ereignis in der Millionenstadt. Die Organisation ist hervorragend, selbst bei den Temposchwellen stehen Pfadfinder und rufen den Läufern warnend zu "hump, hump".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Start ist mir geglückt, der Schritt ist ruhig und gleichmässig. Einzig die Umstellung von Kilometern auf Meilen bereitet mir Schwierigkeiten. Es fällt mir schwer meine Zeit richtig einzuschätzen. Ich nehme mir vor bei der Halbmarathon-Distanz Bilanz zu ziehen, und je nach Durchgangszeit mein Tempo anzupassen. Nach 12 Meilen wartet mein Betreuer-Team. Dankbar nehme ich einen Energie-Gel entgegen und laufe weiter. Kurz vor Rennhälfte überqueren wir die Tower Bridge, Gänsehaut Stimmung. Für alle Anstrengungen einer harten Vorbereitung, die zahlreichen Trainings bei Minustemperaturen, die gestressten Einheiten in der Mittagspause. Für dies alles wir man entlohnt, wenn einen tausende Zuschauer geradezu über die Themse schreien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Halbmarathon bewältige ich in 1h 25min. Mein Gefühl ist immer noch gut. Ich versuche nicht euphorisch zu werden, dass kann sich bei einem Marathon böse auswirken. Der Meilenschnitt hat sich mittlerweile eingependelt, auf diese Zeiten versuche ich mich nun zu konzentrieren. Jede Verpflegungsstation nehme ich wahr. Wasser, literweise von dem kühlen Nass vertilge ich während dieses Rennens, dazu alle paar Meilen ein Sportgetränk. Der als eher mühsam beschriebene Streckenteil auf der Halbinsel Isle of Dogs stellt kein Problem dar. Im Gegenteil, die engen Strassen und die vielen Leute vermitteln einen Eindruck, als wäre man auf den letzten Kilometern der Tour de France Etappe Richtung Alp d'Huez.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Meile 19 sehe ich die grosse Läufermasse auf der anderen Strassenseite. Diese Wettkämpfer müssen jetzt noch sieben
